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 Kapitel 3 - Harmloser Frühling?

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Blake


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BeitragThema: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Fr Apr 16, 2010 8:56 am

Kapitel 3 - Harmloser Frühling?
Der Weg ins Lomasi Tal. Ins Glück, in den Frieden. Aber dann werden die Jäger zu den Gejagten.


- Kurze Information -
Endlich erreichen die Heaven Wolves das Lomasi Tal. Lange hatte die Reise gedauert, aber nun haben sie es geschafft. Schneesturm und Tod überwunden, kaltes Flusswasser und eisige Temperaturen. Das Lomasi Tal erwartet sie mit seiner ganzen Blüte. Es ist Anfang Frühling, Zeit der Beute. Aber ob es wirklich so ruhig im Tal ist wie versprochen?

- Stand -
Jahreszeit: Anfang Frühling. Überall sprießen lilafarbene Krokusse aus der fruchtbaren Erde. Die Blätter an den Bäumen fangen an zu wachsen und alles wird in sattes Grün getaucht. Langsam regt sich der Wald mit all seinen Tieren.
Wetter: Sanfte Sonne steigt am Himmel empor und wärmt den Wölfen den Pelz. ca. 9-10 ° C. warm. Ein paar Wölkchen sind am Himmel zu sehen.
Tageszeit: Mittag

- Das Rudel -
Blake - Alpha
Achill - Delta, verschollen
Jukany - Gamma
Ramyla - Gamma
Milou - Welpe
Ryuo - Welpe, verschollen
Windmelodie - Delta, verschollen
Ethell Feamiliell - Neuling, verschollen
Raziel - Delta
Sakura - Neuling
Alvar - Neuling
StellaLuna - Streuner
Samir - Neuling


Zuletzt von Valinor am So Mai 09, 2010 6:27 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Rechtschreib- und Grammatikkorrektur)
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Fr Apr 16, 2010 9:53 am

Sakura lief hinter Blake her, bis sie in ein Tal kamen, was sich Lomasi Tal nannte. Sie waren auf einer großen Wiese. An den Bäumen konnte man ein paar kleine Blätter sehen und aus dem Boden kamen viele Blumen. Lilafarbene Krokusse und noch viele andere Arten von Blumen. Die Sonne wanderte den Himmel entlang und wärmte das Fell von Sakura. Sie schaute in den Himmel und sah ein paar weiße Wolken. Es war ein schöner Frühlingstag.

"Das ist ein schöner Frühlingstag",

murmelte Sakura und sog eine kleine Brise des Frühlings ein. Für das Rudel schien der Winter eine harte Zeit gewesen zu sein. Sie hatten viele Wölfe verloren. Eine kleine Windbrise fegte durch das Fell von Sakura. Sie und die anderen Wölfe waren dünn, und die meisten waren sehr krank gewesen. Sei es, weil sie ins Wasser gefallen sind oder wegen anderer Sachen. Bald würde die Beute aus ihren Höhlen kommen. Und die Wölfe hätten wieder genug zu essen, oder?
Für Sakura war die Frühlingszeit neben dem Sommer die schönste Zeit des Jahres. Das Rudel betrug zwölf Mitglieder. Sie waren nicht mehr so viele, aber trotzdem waren sie noch ein großes Rudel. Man konnte wieder den Rasen sehen. Den saftigen Rasen. Die Welpen und auch die anderen Wölfe konnten endlich mehr machen. Sie konnten besser agen gehen, und die Welpen konnten wieder richtig spielen. Der Frühling machte Sakura glücklich... vieleicht auch andere Wölfe...


[Im Tal | Freut sich über den Frühling ]


Zuletzt von Valinor am So Mai 09, 2010 6:34 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : Rechtschreib- und Grammatikkorrektur)
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Blake


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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Mo Apr 19, 2010 1:41 am

Fahles Licht fiel durch die knospenbesetzten Äste der Bäume und in sanften Strahlen auf den grauen Rücken. Blake blickte sich mit ockerfarbenen Augen um. Das Lomasi Tal war so schön wie eh und je. Er blieb stehen, öffnete das Maul und sog die Luft des Tales ein. Alles roch nach Blumen, Beute und überhaupt nach Frühling. Das Rudel hatte den Blattwechsel überstanden. Wenn auch nicht ohne Opfer, aber die Heaven Wolves gab es noch. Stolz reckte der Rüde seine Beine nach vorne, dann lief er weiter. Seine großen Pfoten waren rau und aufgescheuert vom matschigen Schnee und den Kieseln unter den Pfoten. Unter dem weichen Gras des Tales schien er es jedoch kaum zu spüren. Seine Ohren zuckten, als Sakura meinte, dass dies ein schöner Frühlingstag sei. Der Rüde nickte zustimmend.

Blake wusste, wie abgemagert sie alle waren. Wenn er Ramyla oder Jukany betrachtete konnte er regelrecht die Rippen zählen. Er selbst sah auch nicht besser aus. Das sonst so ordentliche graue Fell war stumpf wie das eines toten Tieres. Trotzdem fühlte er sich mit jugendlicher Kraft vollbepackt. Seine Knochen schienen die Müdigkeit der vergangenen Tage kaum wahrzunehmen, wenn auch seine Sehnen steif waren und bei jedem Schritt protestierten. Der graue Rüde prüfte nochmals die Luft. Seine feine Nase nahm weiterhin nur die frischen Waldgerüche auf. Keine Spur von Bär oder gar von Puma.

.oO(Unser Revier.)Oo.,

dachte er, sprang leichtpfotig über einen verfallenen Baumstamm und führte sein Rudel immer weiter. Seine Pfoten fanden den richtigen Weg sofort, den er vor all den Jahren auch mal gegangen war. Alles kam ihm so vertraut vor. Das Gras unter den Pfoten, die Bäume. Sogar die Sonne, die vom Himmel lachte. Blake schnippte mit den Ohren, bellte auffordernd und wurde schneller. Er lief durch ein kleines Stück Wald, umrundete alte Baumstümpfe, strich Farne, um sein Revier zu makieren, bis er und sein Rudel schließlich den Wald wieder verließen. Der Graue trat aus dem Schatten der hohen Eichen und Kiefern hinaus auf eine Lichtung. Sonne fiel durch die Bäume; ein alter, hohler Baumstamm lag mitten im Gras und unter einem der Bäume war ein Loch in den Wurzeln.

"Dies wird nun unser Lager sein! Es steht euch nun frei, zu tun, was ihr wollt. Ob ihr jagen geht oder einfach nur herumstreift ... aber die Kranken bleiben hier. Ich selbst werde eine Jagdgruppe anführen."

Er ließ seinen ockerfarbenen Blick über die einzelnen Mitglieder des Rudels schweifen. Er nickte Alvar zu, dass dieser sich seiner Jagdgruppe anschließen sollte. Vielleicht sollte er auch Samir mitnehmen. Wenngleich es eigentlich besser wäre, wenn sein Bruder mit den hellen Bernsteinaugen hier bliebe und sich um die kranke Ramyla kümmerte. Blake blickte gen Himmel. Eine kleine, fluffige Wolke schob sich vor die Sonne. Das Lomasi Tal.


[Im Lomasi Tal | Fühlt sich wohl | führt das Rudel durch einen Wald | auf einer Lichtung | spricht zum Rudel]


Zuletzt von Valinor am So Mai 09, 2010 6:40 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Rechtschreib- und Grammatikkorrektur)
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Cabezan


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AMSELN FLIEGEN TIEF

BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Mo Apr 19, 2010 2:19 am

Cabezan ließ seine hellbraunen Augen über das Tal wandern. Der Frühling hatte dieses Tal in ein regelrechtes Paradies verwandelt. Er roch die vielen Beutetiere im Tal. Die Sonne wärmte sein nebelgraues Fell. Cabezan stieg nun langsam in das Tal hinab. Seine Pfoten trugen ihn langsam und lautlos über das Gras. Hin und wieder blieb er stehen und lauschte der wiedergeborenen Natur. Das Zwitschern der Vögel und das Rauschen des Windes tönte ihm im Ohr. Seine traurigen Augen blickten minutenlang den blauen Himmel an. Dann richtete er seine Aufmerksamkeit wieder nach vorne. Er mochte es, hier zu sein. Der Winter hatte auch an ihm gezerrt, aber er war nicht abgemagert. Der Nebelgraue eilte nicht. Wozu auch? Er hatte alle Zeit der Welt.

.oO(Ich glaube, ich könnte einige Zeit hierbleiben. Es ist schön hier.)Oo.

Cabezan ließ sich auf die Erde plumpsen und seuftze betrübt. Der ewige Schatten über seiner Seele würde nie wegziehen. Nichtmal bei einem noch so schönen Tag. Mit seinen Augen verfolgte er, wie eine Ameise ihm immer näher kam und schließlich ihm auf die Pfote kletterte. Ein kleiner Schmerz zuckte durch die Vorderpfote des Rüden. Die Ameise hatte ihn doch tatsächlich gebissen. Cabezan pustete die Ameise leicht von seiner Pfote weg und leckte sich über die Pfote.

Dann kam ihm ein neuer Geruch in die Nase. Wölfe! Der Blick des Nebelgrauen wanderte wieder traurig in die Ferne. Es sah von außen betrachtet so aus, als würde er nachdenken. Aber er dachte nichts. Er liebte die Stille, die nur von den Geräuschen der Natur durchbrochen wurde. Aber, das stimmte auch nicht ganz. Cabezan wusste nicht wirklich, was Liebe ist. Dann, urplötzlich hob er seinen Kopf und heulte den Wölfen eine Nachricht zu:

"Fremdes Rudel, verzeiht, dass ich in eurem Revier bin. Ich würde gerne eurem Rudel beitreten."

Die tiefe melodische Stimme Cabezans hallte von den Grenzen des Tales wider. Der Rüde richtete sich auf. Langsam, sehr langsam schlenderte er in kleinen Umwegen und mit unzähligen, kleinen Pausen tiefer ins Tal. Aber den Nebelgrauen erfüllte Angst. Angst davor, wieder zurückgewiesen zu werden. Also blieb er stehen und wartete geduldig auf eine Antwort.


[kommt im Lomasi Tal an | bemerkt das Rudel | bittet sie um Aufnahme in das Rudel]
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Raziel


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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Di Apr 20, 2010 3:09 am

Raziel und seine so genannte neue Familie streiften Tage lang rum, bis sie endlich ihr Ziel erreichten. Das Tal Lomasi. Nie hatten die Heaven Wolves aufgegeben. Sie hatten immer ihr Ziel vor Augen: das Tal zu erreichen, wo sie leben würden, wo ihr Revier sein wird.
Endlich waren sie nun angekommen und es war Frühling; ja wie schön ist der Frühling. Besser als der kalte Winter, wo die Beute wegzieht und einen wärmeren Platz sucht. Es sah so aus, als würde das Tal im neuen Leben erblühen, als ob es aus seinem tiefen Winterschlaf erwacht ist.
Der zarte, milde Wind streifte Raziel über sein dichtes Fell, das anfing, kürzer zu werden, da es wärmer wurde und auch der heiße Sommer bald kommen wird.
Die milden Sonnenstrahlen strahlten auf Raziels braunschwarzes Fell, aber das Fell war nicht mehr so glanzvoll wie damals; schon lange war es Temperaturschwankungen ausgesetzt. Auch wegen der Nahrung war seine Fellfarbe nicht mehr so kräftig. Ja sie brauchten Nahrung, frisches Fleisch. Raziel hatte fast vergessen, wie es ist, den Geschmack des frischen Fleisches und des körperwarmen Bluts zu kosten. Bei den Gedanken lief im das Wasser im Mund zusammen.
Kräftig schüttelte Raziel sich, um den Gedanken zu vertreiben. Am liebsten würde er jetzt nicht warten, sondern sofort los laufen und jagen, um seinen großen Hunger zu stillen.
Langsam wendete sich Raziel zu allen und schaute zu jedem, alle waren im schlimmsten Zustand; auch die Kleinen. Sie brauchten unbedingt Futter, denn so eine harte Reise hatten sie das erste Mal erlebt.
Dann erklang eine Stimme. Es war der Klang des Alphas Blake, er hörte zu und lächelte.

"Ich komme gerne mit bei der Jagd, mein Magen macht schon einen Aufstand, dass er was in sich haben möchte und ich glaube, das ergeht allen so. Es war ja eine harte Zeit, auch für die Welpen... Können wir bitte so schnell wie möglich gehen, da sonst ich noch vor Hunger sterbe?"

Raziel winselte kurz, wedelte mit dem Schwanz und lächelte. Das war das erste Mal, dass er wieder lächelte nach der harten Zeit. Dann stieß im ein fremder Geruch in die Schnauze; keiner des Rudels, es war ein Fremder. Er musterte den Fremden, bis er zu Blake schaute und beobachtete, was nun geschehen wird. Aber immernoch freute er sich am meisten auf die bevorstehende Jagd.


(hat die harte Zeit überstanden mit den Rudel / ist im Tal / redet mit Blake / sieht den Fremden und mustert ihn / wartet bis die Jagd endlich beginnt)


Zuletzt von Valinor am So Mai 09, 2010 7:02 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Rechtschreib- und Grammatikkorrektur)
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Cabezan


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AMSELN FLIEGEN TIEF

BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Di Apr 20, 2010 5:19 am

Cabezan war nun in der Nähe des Rudels angekommen. Die Wölfe rochen erschöpft und hungrig. Cabezan ahnte, dass sie eine lange, beschwerliche Reise gehabt hatten. Cabezan traute sich nicht hervorzukommen. Er hatte keine Angst vor den Wölfen. Wohl aber vor ihrer Antwort.

.oO( Es ist doch eh sinnlos. Sie werden mich sowieso nicht aufnehmen.)Oo.

Der Nebelgraue überlegte, ob er den Rüden ansprechen sollte oder nicht. Würde es unhöflich wirken? Dann aber entschloss er sich, doch hervorzutreten. Nach ein - zwei Augenblicken trat er hinter dem Strauch hervor. Er schritt vor einen grauen Wolf, den er als den Alpha erkannte. Kurz schaute er in dessen Bernsteinaugen. Dann senkte Cabezan seinen Kopf und fing an, mit seiner tiefen, melodischen Stimme zu reden:

"Ehrenwerter Alpha, ich hab genug von der Zeit des Alleinseins. Ich würde mich gerne eurem Rudel anschliessen. Mein Name ist Cabezan, und wenn ich fragen darf, wie nennt man Euch?"

Der Nebelgraue hob seinen Kopf wieder hoch, damit er dem Alpha ins Gesicht sehen konnte. Sein Herz schlug schnell.

.oO(Hoffentlich werde ich in dem Rudel aufgenommen.)Oo.


(beobachtet Rudel / überlegt ob er vortreten soll / spricht Blake an / hofft auf Aufnahme im Rudel)


Zuletzt von Valinor am So Mai 09, 2010 7:06 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Rechtschreib- und Grammatikkorrektur)
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Samir


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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Di Apr 20, 2010 5:34 am

Mit leisen Pfotenschritten war Samir seinem neuen Rudel gefolgt. Gefolgsam lief er am Ende des Rudels, schnüffelte hin und wieder an den Grasbüscheln und genoss die Sonne, welche sein nachtschwarzes Fell beschien. Seine Augen glitten über die Landschaft, blieben an einigen Schmetterlingen und Vögeln hängen. Seine Muskeln spielten unter dem dichten Pelz und bewegten sich wunderschön rhythmisch. Samir blickte mit den hellen Bernsteinaugen zu seinem Bruder, der unermüdlich voranschritt. Samir schnaufte leise und stellte die Ohren nach vorne. Sie liefen durch einen Wald. Verließen ihn wieder. Samir folgte ihnen, ohne ein Wort.

Als sie endlich halt machten, ließ Samir sich dankbar ins Gras sinken. Seine Nase hob er ein wenig. Vielleicht ein paar Kilometer weiter roch er eine Rehherde. Seine Lefzen zuckten bei der Vorfreude darauf, dass er endlich wieder jagen konnte. Es war lange her gewesen, obwohl er sich erst vor einem Tag den Himmelswölfen angeschlossen hatte. Der Rüde blickte sich erwartungsvoll um. Dann durchbrach ein Heulen die sanfte Frühlingstimmung. Samirs Ohren zuckten und sein Blick glitt zu Blake. Ob er den fremden Wolf aufnehmen würde? Bestimmt. Blake nahm vermutlich jeden auf. Der schwarze Rüde blickte zu Raziel, welcher auch jagen wollte. Samirs große Pfoten juckten. Er wollte unbedingt jagen! Aber er wusste, dass er erstmal hierbleiben musste. Vielleicht wäre später einer der Wölfe bereit, mit ihm jagen zu gehen.

Plötzlich raschelte es im Gebüsch. Das Nackenfell des Schwarzen stellte sich auf und ein leichtes Knurren verließ seine Kehle. Ein nebelgrauer Rüde trat vor. Samir knurrte weiterhin, aber leiser als zuvor. Der Rüde schritt auf Blake zu. Samir folgte ihm mit den Augen. Allerdings sah der Rüde überhaupt nicht selbstsicher aus. Eher niedergeschlagen. Der Schwarze zog eine Augenbraue hoch und lauschte gespannt den Worten des fremden Rüden. Er hatte eine tiefe, melodische Stimme, die wohl die eine oder andere Fähe aufreizen würde. Samir lächelte leicht und zuckte mit den Ohren. Dann wandt er sich wieder mit den Gedanken der Jagd zu.


[Folgt dem Rudel | Denkt ans Jagen | bemerkt ein Heulen | beobachtet Cabezan]


Zuletzt von Valinor am So Mai 09, 2010 7:12 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Rechtschreib- und Grammatikkorrektur)
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Blake


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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Di Apr 20, 2010 6:03 am

Blake wartete geduldig, bis sein Rudel sich auf der sonnenbeschienenen Lichtung versammelte. Sein Blick glitt zu jedem einzelnen Wolf. In Gedanken überdachte er ihren Charakter und vermerkte die, auf die er ein Auge haben müsse. Dazu zählte vorallem die junge Milou. Sie wuchs langsam zum Jungwolf heran. Und in diesem Alter sind Wölfe besonders neugierig, dass wusste er aus alten Erinnerungen. Aber Milou war genau wie Ramyla ins Wasser gefallen. Ramyla hatte sich erkältet, aber sie war eine starke Fähe und würde die Krankheit hoffentlich bald wieder überwunden haben. Milou hingegen hatte noch nicht die gleichen Abwehkräfte wie die braune Fähe. Blake seufzte leise, ließ sich langsam auf den Bauch gleiten und legte den großen Kopf auf die Pfoten. Plötzlich ertönte ein Heulen und der Rüde fuhr mit dem Kopf ruckartig hoch. Sein Nackenfell sträubte sich ein wenig, legte sich jedoch wieder, als der noch entfernte Rüde meinte, er wolle sich dem Rudel anschließen. Blake antwortete mit einem knappen, dunklem Heulen, ehe er sich wachsam umsah.

Raziel schien es in den Pfoten zu jucken, das sah man sofort. Blake konnte sich ein leichtes Lachen nicht verkneifen, als der dunkelbraune Rüde meinte, er sterbe gleich vor Hunger. Blake nickte zustimmend. Auch er hatte Hunger. Der Geruch von Beute schien ihm in die Nase zu steigen. Tief sog der Rüde die Luft ein. Gar nicht weit entfernt schien eine Rehherde zu grasen. Der graue Alphawolf leckte sich über die Lefzen. Auch Samir, sein schwarzer Bruder, schien den Geruch bemerkt zu haben.

"Ja, Raziel. Du kannst mitkommen. Alvar wird ebenfalls mitkommen."

Er warf einen kurzen Seitenblick zu dem schwarzen Rüden, welcher nicht besonders redselig war. Blake fragte sich, wie er sich wohl bei der Jagd tat. Plötzlich bewegten sich Zweige und Farne raschelten. Ein weiterer Wolf. Ohne ein knurren wartete Blake auf den Neuankömmling. Es war der Wolf, der geheult hatte. Langsam erhob sich der graue Rüde aus dem weichen Gras und spannte die Muskeln an. Seine Ohren spitzen sich und er betrachtete neugierig den Nebelgrauen, welcher merkwürdig niedergeschlagen aussah.

"Sei auch du gegrüßt, Cabezan. Mein Name ist Blake und wie du bereits erraten hast, bin ich der Alpha dieses Rudels. Wenn du uns beitreten möchtest, so nehmen wir dich auf."

Seine Stimme klang noch rau vom Winter, hatte jedoch die alte Höflichkeit und Ruhe zurückerlangt. Vielleicht konnte Cabezan gleich mit auf die Jagd kommen. Ob es jedoch gut war, mit vier Rüden gleichzeitig zu jagen? Blake musste leicht schmunzeln und blickte Cabezan abwartend an. Er trat einige Pfotenschritte zurück und ließ sich langsam mit dem Hinterteil wieder ins Gras sinken.


[denkt über Milou & Myla nach | antwortet Raziel | begrüßt Cabezan]


Zuletzt von Valinor am So Mai 09, 2010 7:17 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : Rechtschreib- und Grammatikkorrektur)
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Cabezan


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AMSELN FLIEGEN TIEF

BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Di Apr 20, 2010 6:39 am

Überrascht zuckte Cabezan zusammen.

.oO(Ist dies ein Traum? Wurde ich gerade wirklich in ein Rudel aufgenommen?)Oo.

Aber dies alles war Wirklichkeit. Cabezan nickte dankbar. Blake schaute ihn abwartend an. Aber der Nebelgraue hatte keine Ahnung, was er tun sollte. Er wusste nicht, was man tun musste, nachdem man aufgenommen war. Nach kurzem Nachdenken setzte er sich hin. Cabezan fragte sich, was der Alpha vorhatte. Würden sie jagen gehen? Cabezan war satt und ausgeruht. Er musste nicht unbedingt essen, aber wenn Blake es ihm befehlen würde, würde er gerne mit zur Jagd gehen. Cabezan ließ seinen Blick über das Rudel schweifen. Da waren zwei Fähen, die Schwestern zu sein schienen. Eine eisgraue und eine bräunliche. Die bräunliche roch etwas krank. Cabezans Augen glitten weiter. Er erblickte auch zwei Welpen. Die eine roch auch kränklich.
Er sah mitunter einen braunschwarzen Rüden, eine junge Fähe und einen pechschwarzen Rüden, der der Bruder von Blake zu sein schien. Als letztes erblickte Cabezan einen schwarzen Rüden. Ihm lief ein Schauder über den Rücken. Dieser Wolf war so ein kalter, mörderischer Wolf. Er gefiel em friedlichen Cabezan überhaupt nicht.

.oO(Das ist also jetzt mein Rudel. Und dieses schöne Tal unser Revier. Gut. Mal sehen, was kommen wird.)Oo.

Der Nebelgraue entspannte seine Muskeln und wartete auf das Wort des Alphas. Seine Augen blickten wieder traurig. Dies war fast unmöglich, zu ändern. Natürlich war der Rüde froh. Aber seine Seele blieb immernoch verletzt.


(ist froh, dass er aufgenommen wurde / sieht sich die Rudelmitglieder an)


Zuletzt von Valinor am So Mai 09, 2010 7:23 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Rechtschreib- und Grammatikkorrektur)
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Mi Apr 21, 2010 7:48 am


Endlich war der Winter vergessen! Obwohl Ethell die Kälte mochte, war sie froh, endlich wieder auf dem Boden zu stehen - auf dem Boden der Tatsachen. So lange hatte sie nach ihrem Einsturz in den Fluss geschwiegen, denn der Schock saß ihr in den Knochen. Wie ein Film lief alles an ihr vorbei, und sie stand da, folgte unauffällig...
Doch nun war er da. Sie war wieder da, vollkommen anwesend mit ihren Gedanken.
Doch hatte sie noch immer kein Rudel, keine Heimat. Sie war den Wölfen gefolgt, ja, aber das hieß noch lange nicht, dass sie dazu gehörte und vom Alpha akzeptiert war. Das dichte, weiße Fell wurde langsam zur Qual, denn die immer wärmeren Sonnenstrahlen versuchten, sich einen Weg durch den Pelz zu bahnen - vergeblich.
Endlich war sie - und auch das Rudel - in dem Tal der Blumen angekommen. Licht durchbrach den Himmel, die Wolken hatten keine Chance, die Sonne zu verdecken. Ein süffisantes Lächeln trat auf das Gesicht der Fähe, als sie die fetten Hummeln beobachtete, wie sie über die Gräser flogen und nach Blumen suchten.
Die schönen Augen der Fähe begannen wieder, freudig zu glühen, mit schnellen Sprüngen flog sie über die Wiese, drehte sich und spielte mit dem Wind. Blätter rauschten an ihr vorbei, die Blumen unter ihr gaben dem Gewicht der Fähe nach und standen wieder auf. Ein heiteres Heulen drang der Weißen aus der Kehle, immer wieder rannte sie umher, drehte sich und fiel letztendlich ins frische, grüne Gras.
Doch musste sie wieder daran denken, sich um die Aufnahme zu kümmern. Doch wie sollte sie das anstellen? Einfach hingehen und fragen 'Darf ich dem Rudel beitreten?' ... das schien ihr zu offensichtlich und dumm. Ein Stück musste sie sich stark konzentrieren, was ihr extrem schwer vorkam. Dann hatte sie jedoch die passenden Worte gefunden und ging mit geschweiften Schritten zu dem Rüden Blake. Er war ein sehr schönes Exemplar seiner Rasse, doch die Verlegenheit unterdrückte den Gedanken schnell.
Langsam kam sie ihm näher, andere Wölfe hatten so eben schon ihren Antrag gestellt ... und sie hatten es geschafft.
Ethell sagte mit ihrer hellen, freundlichen Stimme zu dem Rüden:

"Seid gegrüßt, Blake. Ich habe euch Probleme bereitet, trotz dessen hoffe ich, dass ich eine Weile hier bleiben kann. Mir gefällt es hier sehr gut, aber ich denke, ich werde auf der Durchreise bleiben."

Das war gelogen. Aber er sollte es so schnell nicht erfahren, denn wer weiß wie der Graue reagieren würde? Vielleicht verwandelte er sich in ein riesiges Monster, gleich einem Bären, wenn sie ihn fragte?!
Der Jungwolf musste auf einmal heftig prusten, zu witzig erschien ihr der Gedanke. Ihr Gesicht spielte verrückt, die Muskeln mussten das Lächeln unterdrücken, doch so sehr sie sich auch bemühte, ein Grinsen trat der Fähe auf die Lippen. Und dann geschah es: Ein lautes, extrem hohes Lachen entfloh der Kehle und Ethell konnte sich einfach nicht mehr zusammenreißen. Sie stand angestrengt vor dem Alpha und lachte sich die Seele aus dem Leib, ihre Albernheit war einfach zu schlimm. Ein Monster ... das zeigte wieder einmal, wie naiv Ethell noch war.
Sie sank auf ihre Hinterbeine und musste noch immer kichern und lachen. Sie schaute mit Freudentränen in die dunklen Augen des Rüden, und schon wieder spielten die Gedanken mit ihr verrückt. Sie konnte sich einfach nicht angemessen verhalten, sie hatte schon wieder alles versaut. Sie legte sich hin, mit den Kopf auf den Vorderläufen und schaffte es endlich, wenigstens des laute Lachen auszuschalten. Doch bald sollte sich die nächste Emotion anbahnen ...


[beim Rudel | geht zu Blake | bekommt einen Lachanfall]


Zuletzt von Valinor am So Mai 09, 2010 7:32 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Rechtschreib- und Grammatikkorrektur)
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AMSELN FLIEGEN TIEF

BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Do Apr 22, 2010 2:55 am

Cabezan wartete immernoch geduldig darauf, dass sein Alpha etwas sagen würde. Der Wind strich ihm rau durch sein Fell und ließ kurz die Narbe, die über seine Brust und Schulter lief, sehen. Er sog den herrlichen Blütenduft in seine Nase ein. Er konnte es immernoch nicht glauben, dass er in dieses Rudel aufgenommen wurde. Der Nebelgraue ließ sich nun auf den Boden sinken und legte seinen Kopf auf seine Beine. Erst jetzt bemerkte er eine schneeweiße Fähe, die noch recht jung war. Sie war wohl auch neu. Sein niedergeschlagener Bllick folgte ihr, wie sie über eine blumenbedeckte Wiese sauste und sich austobte.

.oO(So voll von Lebensfreude... so voller Glückseligkeit...)Oo.

Cabezan seuftzte vernehmlich, als die weiße Fähe ein freudiges Heulen hören ließ. Der Nebelgraue fragte sich wieder, was der Alpha nun vorhatte. Die Wölfe brauchten bald Nahrung, nach ihrem Verhalten und ihren Worten zu schliessen. Nun beobachtete Cabezan, wie die Fähe, die er eben beobachtet hatte, auf Blake zuging. Cabezan spitzte seine Ohren. Die Fähe fragte, ob sie beim Rudel bleiben könnte. Dann prustete die Fahe plötzlich und ein breites Grinsen schoss auf ihr Gesicht. Verständnislos schaute Cabezan sie an.

.oO(Was hat die denn so plötzlich?)Oo.

Dann entsprang der Fähe auch noch ein lautes, extrem hohes Lachen. Cabezan legte den Kopf etwas schief. Er wusste nicht, was die Fähe so lustig fand. Er hatte nicht die leiseste Ahnung. Der Nebelgraue zuckte kaum sehbar mit den Schultern. Er würde es sowieso nie erfahren. Die Fähe hörte mit dem Lachen auf und Cabezan genoss dankbar die Stille, die nur von den Vögeln unterbrochen wurde. Endlich Ruhe...doch er musste innerlich kurz lächeln über diese sich schlapplachende Fähe.


(beobachtet Ethell / genießt stille / denkt etwas nach)


Zuletzt von Valinor am So Mai 09, 2010 7:39 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Rechtschreib- und Grammatikkorrektur)
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Do Apr 22, 2010 9:02 pm

Sakura schaute in das Tal. Alles war grün und bunt. Die Mittagssonne wärmte den grauen Pelz der Fähe. Ihr Fell glänzte in der Sonne. Ein Fremder Rüde ging zu Blake und sagte, er wolle sich gerne dem Rudel anschließen. Sie sah den Fremden eine Weile an. Dann wandte sie den Blick von ihm und Blake ab und schaute in den Himmel. Nur ein paar Wolken waren zu sehen. Die Sonne hatte ihren höchsten Punkt erreicht. Sie legte den Kopf auf die Pfoten und schaute durch das Tal. Sie wollte Jagen gehen, wollte aber nicht zu Blake gehen, da er schon genervt von ihr war. Sie hatte keine Lust auf Streit. Oder einen 'Wutausbruch' von Blake. Also ließ sie es. Sie leckte sich mit ihrer rauen Zunge ein paar Mal über das Brustfell und stand schließlich auf. Sie ging zu einem Baum, wo nicht so viel Sonne hinschien und legte sich dort hin. Ihr Pelz war noch sehr dick. Daher war ihr sehr warm... Die Fähe war müde von der Hitze und der langen Reise in das Tal. Sie legte den Kopf abermals auf die Pfoten und schloss die Augen. Sie schlief schnell ein. Sie zuckte ein paar Mal im Schlaf aber sie träumte nichts

[Im Tal | legt sich hin | hört ein Gespräch | denkt nach | geht zu einem Baum | schläft ein ]

Bitte auf die Länge der Beiträge achten: Mindestens 1200 Zeichen!


Zuletzt von Valinor am So Mai 09, 2010 10:33 pm bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet (Grund : Rechtschreib- und Grammatikkorrektur)
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Fr Apr 23, 2010 6:23 am

Blake folgte Cabezans Blick, als dieser sich im Rudel umblickte. Der Nebengraue schien froh, ja beinahe überglücklich zu sein, dass er im Rudel aufgenommen wurde. Dennoch waren seine Augen traurig. Blake zuckte mit den Ohren und wand den ockerfarbenen Blick ab. Plötzlich trat eine schneeweiße Fähe mit leisen Pfotenschritten näher. Blake erhob sich und blickte sie abwartend an. Sie hatte einen süßlichen Geruch, der ihn regelrecht einlullte. Trotzdem roch sie nach Flusswasser. Es war mit Sicherheit die Fähe, die Raziel aufgefordert hatte, zu gehen, oder sich dem Rudel anzuschließen. Aber sie hatte anfangs nichts dergleichen getan. Nun stand sie vor ihm, kleiner als Blake und mit hellen Augen. Sie sprach mit heller, freundlicher Stimme und als sie geendet hatte, sprach auch Blake.

"Natürlich kannst du hier eine Weile bleiben, Fähe. Aber sag, wie nennst du dich?"

Seine Stimme war höflich und charmant, so wie damals. Vor dem Blattfall. Blake blickte die junge Fähe mit seinen ockerfarbenen Augen an. Aber anstatt zu antworten bekam sie einen regelrechten Lachkrampf. Lachte die Weiße ihn etwa aus? Blake zog die Augenbrauen hoch, als Ethell ihn mit vor Lachen tränenden Augen ansah. Er schüttelte nur den Kopf, zuckte ungeduldig mit den grauen Ohren und wand der sich vor Lachen windenden Fähe den Rücken zu. Er nickte sowohl Raziel als auch Alvar zu, dass sie ihm folgen sollten. Blake wollte jagen, bevor die Rehherde verschwunden war. Kurz blieb er stehen, um sich nochmals im Rudel umzusehen. Cabezan, der Nebelgraue, würde bestimmt keine Unruhe stiften. Sakura schien, tödlich gelangweilt zu sein. Sie lag einsam im Gras. Blake schnaubte leise. Wahrscheinlich war die graue Fähe sauer, weil Blake sie angepampt hatte. Aber wenn Sakura sich dies so zu Herzen nehmen würde, war dies nicht sein Problem. Die Fähe sollte lernen, zu vergessen und zu vergeben, anstatt ewig zu schmollen. Aber jemand musste sich um das Rudel kümmern, wenn er weg war. Klar, Ramyla und Jukany waren die Gammas des Rudels, aber Juka schien immer noch traurig zu sein wegen Keenans Tod und Myla war krank. Der Rüde zuckte mit den sehnigen Schultern und stürzte in den Wald.

Die großen Pfoten trugen den grauen Rüden geschmeidig über den Waldboden. Wenn Raziel und Alvar ihm nicht folgten, war dies ihr Problem. Wobei er sich sicher war, dass Raziel mitkommen würde. Es war nicht zu übersehen, wie der Braunschwarze nach Frischfleisch gelechzt hatte. Der Rüde sprang leichtpfotig über einen hohlen Baumstamm, der gefallen war, dann lief er weiter. Seine Muskeln spielten unter dem dichten, grauen Pelz, der noch immer stumpf und rau war. Dann wurde der Rüde widerwillig langsamer. Er wäre gerne noch meilenweit weitergelaufen, hätte weit mit den Vorderpfoten vorgesetzt und hätte die eingeschlafenen Muskeln und Sehnen bewegt. Aber nun befand der Alphawolf sich in der Nähe der Rehherde. Er hörte, wie die Rehe das frische Gras in gleichmäßigen Bewegungen abgerupften, wie kleine, sanfte Hufe auf die Erde auftraten. Blake leckte sich mit der Zunge über die Lefzen.

"Kommt. Wir wollen sehen, ob eines verletzt ist.",

meinte er leise zu Raziel und Alvar. Er schlich mit leisen Pfoten hinter ein Gewirr von Farn- und Brommbeerbüschen; seine ockerfarbenen Augen auf die Rehherde gerichtet.


[beim Rudel | bemerkt Ethell | fordert Alvar & Raziel auf, mitzukommen (jagen) | entdeckt Rehherde]


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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   So Apr 25, 2010 9:54 pm

Langsam ließ sich Valinor auf die Hinterläufe sinken und ließ seinen Blick über das Tal schweifen, das sich Lomasi Tal nannte. Zumindest hatte das ein streunender Rüde zu ihm gesagt, dem er auf dem Weg hierher begegnet war. Er saß auf einem sanft ansteigenden Hügel am Rande der Senke und hatte von dort aus einen guten Überblick. Das Tal wirkte freundlich und einladend, übersät mit lilafarbenen Krokussen und saftig grünem Gras. Die Sonne schien und es roch nach Frühling und Beute. Wäre der Helle ein auch nur etwas spontanerer Charakter gewesen, wäre er voller Vorfreude und blindlings in das Tal hinein gerannt. So aber hielt der Rüde die Ohren gespitzt und suchte mit seinen bernsteinfarbenen Augen nach möglichen Gefahren, während er sich erhob und behutsam einen Lauf vor den anderen in Richtung Lomasi Tal setzte. Obgleich er bei jedem Schritt zögerte, war der Helle froh darüber, den rauen Winter mit seinen grausamen Erinnerungen ein Stück weit hinter sich lassen zu können. Immer wenn er an einen Fluss kam, dessen reißende Wasser Stromschnellen bildeten, flackerten diese schrecklichen Bilder vor seinem inneren Auge auf. Sein halbes Rudel hatte es damals in den Tod gerissen, und er trug die Schuld daran. Das wusste er, obwohl es ihm nie jemand ins Gesicht gesagt hatte. Er hatte stets den stummen Vorwurf in ihren Augen gesehen.

Valinor seufzte unsicher und ging weiter. Plötzlich drang ein tiefes Heulen an seine empfindlichen Ohren und ließ ihn in der Bewegung erstarren. Jemand kündigte seine Ankunft an; ein Rüde, wenn ihn seine Ohren nicht trogen. Es gab also Wölfe in diesem Tal! Der Helle atmete erleichtert auf und beschleunigte seine Schritte, denn er freute sich auf etwas Gesellschaft. Fast euphorisch trabte Valinor in die Richtung, aus der er das Heulen vernommen hatte, und spürte, wie das schnelle Laufen und der Wind im Fell seine Skepsis betäubte.

Als er in einen Wald hineinkam, musste der Rüde sich nicht länger an dem verklungenen Heulen orientieren; er hatte nun eine Witterung in der Nase. Genauer gesagt viele Witterungen. Offenbar lebte ein ganzes Rudel in diesem Tal. Der Rüde blieb stehen, als eben dieses Rudel in sein Blickfeld geriet. Offenbar hatten sie vor, zu jagen, denn einer der Rüden pirschte sich im Schutz von Brombeerbüschen an eine Gruppe Rehe heran. Valinor wollte ihnen den Jagderfolg nicht durch seine Ankunft vermasseln und ließ sich in der Deckung des Waldes nieder. Vielleicht würde er später auf sie zugehen und um Aufnahme bitten. Vielleicht…


[kommt im Tal an | folgt Heulen | beobachtet Rudel aus dem Wald heraus]
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Cabezan


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AMSELN FLIEGEN TIEF

BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Mo Apr 26, 2010 1:54 am

Cabezan blickte den drei Rüden nach, wie sie im Wald verschwanden. Er seuftzte leise. Nun gehörte er endlich einem Rudel an. Die Vögel zwitscherten munter in den Ästen und die Bienen summten leise. Cabezana Blick wanderte zum Himmel, der sich in seiner ganzen starhlenden Bläue über ihm erstreckte. Der Himmel. Seine unendliche Weite beeindruckte Cabezan immer wieder. Dieses sorgenloses Blau ließ ihn immer wieder staunen. Cabezan schloss die Augen und genoss die Stille um ihn herum und den rauen Wind der ihm durchs Fell fuhr. Er wusste noch, wie er als Welpe das erste Mal den Himmel erblickt hatte. Aber da war er auch schon da angelangt, wo er mit den Gedanken nicht hingelangen sollte. Cabezan wandte traurig seinen Blick vom Himmel ab und fragte sich, warum gerade er mit dieser Aura des Unheils bedacht worden sei.

.oO(Wer ist das, der einen Wolf so unglücklich machen kann?)Oo.

Cabezan hatte keine Ahnung. Entschieden wandte er seine Gedanken von diesem Thema ab. Sein Mund fühlte sich schrecklich trocken und klebrig an. Der Durst kratzte ihm schrecklich im Hals. Sanft erhob er sich und schüttelte sein Fell aus. Mit einem kurzem Blick auf die zwei Fähen, die Gammera zu sein schienen, trabte er auf der Suche nach Wasser in den Wald hinein.


(denkt nach / geht auf die Suche nach Wasser )


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Ramyla


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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Mo Apr 26, 2010 5:19 am

Alles war wie in einen Schleier gehüllt. Die ganze Welt um sie herum. Doch Ramyla ließ sich nichts anmerken, trottete mit dem Rudel mit, verließ sich auf ihre Nase, die ihr hoffentlich den richtigen Weg weisen würde. Die Geräusche verschmolzen zu einem monotonen Summen, es hätte ein Gewitter geben können, sie hätte es nicht wahrgenommen. Ein seltsames Taubheitsgefühl schien, sie gefangen zu halten, sie einzuschließen. Ramyla blinzelte, doch ihr trüber Blick klarte sich trotzdem nicht auf. Um sie herum war alles nur verschwommen, wie von Nebel verhangen.
Trotzdem ging sie weiter, Schritt für Schritt, eine müde Pfote vor die andere setzend. Schleppend. Mühsam. Aber sie folgte dem Rudel. Folgte Blake. Sie vertraute darauf, dass er sie irgendwo hin führen würde, wo sie sich irgendwann ausruhen konnte… sie wünschte sich nichts sehnlicher.
Noch nie in ihrem Leben war sie so schweigsam gewesen, es war so lange her, dass sie mit jemandem auch nur ein Wort gewechselt hatte. Dumpf nahm sie Blakes Worte war, sie lauschte ihnen angestrengt, um zu verstehen, was er sagte.
Ein erleichtertes Seufzen entrang sich ihrer Kehle und sie ließ sich an Ort und Stelle ins Gras fallen. Endlich. Die Kranken sollten hierbleiben… irgendetwas in ihr regte sich, ihr automatischer Widerspruch, wann immer ihr jemand eine Anweisung gab, tat sie meist genau das Gegenteil. Aber in diesem Moment wollte sie sich einfach nur ausruhen. Einfach nur die Ruhepause genießen. Obwohl Blake doch etwas davon gesagt hatte, dass sie von nun an hierbleiben würden, oder…? Ramyla wusste es nicht mehr. Die Fähe vergrub die Schnauze in den Vorderpfoten und schloss die Augen.
Einfach nur Ruhe… das war alles, das sie brauchte… Nach einer Weile merkte Myla, wie das leise Rauschen um sie herum langsam wieder zu einzelnen Worten und Geräuschen wurde. Sie lauschte und schnappte manchmal einige Gesprächsfetzen auf. Auch eine fremde Stimme hörte sie heraus… und ein, zweimal fiel der Name Cabezan.
Also gab es einen neuen Wolf im Rudel… den würde sie später begrüßen… später… irgendwann einmal… Da vernahm sie eine weitere, ihr unbekannte Stimme, diesmal war es eine Fähe. Plötzlich drangen seltsame Laute in Ramylas Bewusstsein vor, sie brauchte ein paar Momente, um zu begreifen, dass da jemand lachte. Unwillig grummelte sie, das hohe Lachen schmerzte ihr in den Ohren.
Doch sie vermied es, aufzusehen. Die Müdigkeit umfing sie gerade so schön… langsam döste Ramyla vollends ein, glitt hinüber in verwirrende Fieberträume…


[Im Tal, am Rande des Lagerplatzes | Hat immer noch Fieber | Schläft ein]


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Samir


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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Di Apr 27, 2010 4:18 am

Müde ließ Samir sich im sachten grünen Gras der Lichtung nieder. Der schwarze Rüde legte den Kopf auf die langen Beine, ließ seinen hellen Bernsteinblick ein letztes Mal schweifen, ehe er die Augen schloss. Auf seinem Rücken spürte er die sanften Sonnenstrahlen. Der Rüde zuckte mit den Ohren. Er war müde. Tagelang war er gewandert, aber nun hatte er sein Rudel gefunden. Angeführt von seinem Bruder. Und endlich konnte er ruhen.
Samir seufzte leise, ehe er langsam aus der Gegenwart schwand.

.oO(Sanfter Wind wehte durch das raue Fell Samirs. Schmerz zog sich durch seine Schulter, pochte in seiner Brust. Irgendetwas schmerzte ihn grausam, aber der schwarze Rüde wusste nicht, was. Er konnte nicht nachsehen. Etwas stimmte nicht. Dann fiel es ihm ein. Er träumte nur. Samir wand langsam den Kopf zur Seite als ein warmer Geruch seine Nase streifte. Einerseits total vertraut, andererseits war er voller Krankheit.
"Moira?", verwirrt rief der Rüde den Namen seiner Ziehmutter. Sie war tot, das wusste er. Besser als jeder andere. Damals hatte er ihren vom Geist verlassenen Körper in den Fluss gezogen, damit sie den bewachte. Außerdem war sie dort gestorben. Niemals würde Samir die schöne, weiße Fähe vergessen, welche ihn großgezogen hatte.
"Samir ... mein Sohn, mein Freund. Mit weißen Blättern wie eine Perle wächst das Kraut zwischen den Kiefern."
Samir spürte Moiras sanfte Stimme wie ein Wispern eines Echos neben sich. Er konnte sie nicht sehen, aber er spürte ihre Wärme. Und dann, plötzlich, war sie weg. Dunkelheit umgab ihn.)Oo.

Langsam erwachte Samit aus seinem Traum. Blinzelnd öffneten sich die hellen Augen. Er hatte nicht lange geschlafen und doch lange genug, dass er verpasst hatte, wie sein Bruder zur Jagd gegangen war. Samir schüttelte den Kopf. Was hatte Moira ihm im Traum gesagt? Irgendetwas mit einem Kraut. Der Rüde schüttelte nochmals den Kopf und erhob sich schnell. Sein Blick flog über die Lichtung und blieb an Ramyla hängen. Sie schlief zwar, aber sie hatte Fieber. Man sah es, man roch es. Der Rüde trat näher an die braune Fähe heran und schnupperte leicht an ihrem Kopf. Sie hatte die Krankheit noch nicht lange. Also konnte man sie noch recht schnell heilen. Samir wand sich um und trat in den Wald. Die großen Pfoten trugen ihn rasch durch die Bäume, als ihm wieder Moiras Worte einfielen. Eine Pflanze mit weißen Blüten. Da fiel es Samir wieder ein. Es gab eine Pflanze mit weißen Blüten, welche gut gegen Erkältungen war. Der Rüde prüfte die Luft, indem er sein Maul ein wenig öffnete. Er roch sie bereits.

Samir trat in ein kleines Kiefernstück, wo er die Pflanze vermutete. Sie roch nach Heilung. Der Schwarze senkte die Schauze auf den Boden. Er fand das Kraut sofort. Der Rüde packte sie an dem grünen Stiel und riss sie mit einer abrupten Bewegung ab. Es knackte leicht, dann lief er wieder los. Schnell fand er sich auf der Lichtung wieder und lief zu Ramyla. Aber er musste warten, bis sie wach wurde. Der Rüde seufzte, ließ das Kraut neben ihr liegen, dann trottete er nicht weit von ihr entfernt unter einen Baum und ließ sich nieder.


[Auf der Lichtung | schläft | träumt von Moira | bemerkt Myla | Sucht ein kraut (findet es) | zurück auf der Lichtung | in der Nähe von Myla]


Zuletzt von Valinor am So Mai 09, 2010 10:53 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Rechtschreib- und Grammatikkorrektur)
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Di Apr 27, 2010 6:53 am

Noch immer beobachtete Valinor das hiesige Rudel aus seinem sicheren Versteck im Wald heraus. Während drei von ihnen sich anscheinend an der Jagd beteiligen wollten, ließ sich eine Fähe erschöpft am Rande der Lichtung nieder. Sie sah krank aus. Ein schwarzer Rüde brachte eine Pflanze zu ihr und ließ sich dann unweit von ihr zu Boden sinken. Der Helle wandte den Blick ab. Dieses Rudel schien füreinander einzustehen, sich gegenseitig zu helfen. Zweifel kamen in ihm auf; Zweifel, ob er sich diesem Rudel wirklich aufbürden sollte. Er, der das Unheil anzog wie ein frisch aufgebrochener Kadaver die Fliegen. Wahrscheinlich würde er diesem Rudel genau so viel Unglück bringen wie seinem eigenen. Vielleicht sogar noch mehr. Valinor seufzte traurig. Was für Götter und Dämonen auch existieren mochten, warum stellten sie ihn vor solch harte Proben? Was hatte er denn getan?

Er war kurz davor, den Wald und damit das Rudel wieder unbemerkt zu verlassen, als eine plötzliche Bewegung nur wenige Wolfslängen entfernt ihn innehalten ließ. Ein Rüde, dessen Fell so grau wie der Nebel an einem Wintermorgen schimmerte, kam von der Lichtung in den Wald hinein getrabt und hielt dabei direkt auf Valinor zu. Auch wenn der Helle stets zögerte und sich nicht aufdrängen wollte, so wusste er doch, was sich gehörte. Und sich wortlos im Wald eines fremden Rudels zu verstecken, war nicht gerade die feine, wölfische Art. Also trat er kurzerhand aus seinem Versteck heraus und ging mit leicht pendelnder Rute auf den fremden Rüden zu.

"Sei gegrüßt! Mein Name ist Valinor. Dürfte ich eurem Rudel eine Zeitlang Gesellschaft leisten?"

Als der Helle dem nebelgrauen Wolf freundlich lächelnd in die Augen sah, bemerkte er eine seltsame Niedergeschlagenheit in ihnen, fast eine Art Melancholie.

.oO(Wie viel Leid braucht es, um den Blick auf diese Art zu trüben?)Oo.

Valinor sprach den Gedanken nicht aus, sondern lächelte unverwandt weiter. Insgeheim aber fragte er sich, ob er in dem fremden Rüden vielleicht einem Seelenverwandten begegnet war. Jemandem, der ähnliches erlebt hatte wie er. Jemandem, der ihn verstand.


[beobachtet Rudel | will gehen | bemerkt Cabezan, spricht ihn an]
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Cabezan


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AMSELN FLIEGEN TIEF

BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Di Apr 27, 2010 7:57 am

Cabezan blieb plötzlich stehen. Ein weißer Rüde kam geradewegs auf ihn zu. Der Rüde war in friedlicher Absicht, das sah man an seiner leicht hin und her schwenkenden Rute. Der Nebelgraue hörte dem Rüden aufmerksam zu, welcher sich als Valinor vorstellte. Sein Blick wanderte nachdenklich in die Ferne. Was sollte er antworten? Schliesslich holte Cabezan tief Luft. Er schaute dem Weißen in die Augen.

"Es freut mich, dich kennenzulernen, Valinor. Mich nennt man Cabezan. Ich weiss nicht, wie unser Alpha entscheidet, aber natürlich darfst du in unser Lager kommen und auf die Meinung unseres Alphas warten."

Cabezan nickte Vanilor unsicher zu. Sein Durst kratzte immernoch schrecklich in seinem Hals. Aber der Nebelgraue schluckte seinen Durst herunter. Er bedeutete Valinor, ihm zu folgen. Langsam trotette Cabezan voran, in Richtung Lager.

.oO(Trinken kann ich auch später. Ich habe schließlich alle Zeit der Welt.)Oo.

Sein Blick wanderte wieder ins Nichts. Das Rudel wuchs. Wenn der Rüde bleiben würde. Sie waren nun bei dem Rudel angekommen. Unschlüssig blieb er stehen. Was sollte er sagen? Er blickte Valinor mit seinen traurigen, braunen Augen an. Cabezan war das Leben im Rudel einfach noch nicht gewohnt.

.oO(Ich überlasse es mal ihm...)Oo.


(bemerkt Valinor / antwortet ihm / denkt nach / bringt ihn zum Rudel)

Bitte auf die Länge der Beiträge achten: Mindestens 1200 Zeichen!


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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Fr Apr 30, 2010 9:02 am

Als Sakura aufwachte, war es noch immer Mittag. Sie schaute zu Blake hinüber und sah neben ihm einen grauen Rüden. Sie unterhielten sich. Kura schaute in den Himmel, gerade schob sich eine Wolke über die Sonne, wanderte aber gleich weiter über den Himmel. Blake setzte sich in Bewegung und ging mit zwei anderen Wölfen auf die Jagd. Sakura stellte sich elegant auf die Pfoten und schritt zu Samir und Ramyla... die immer noch Fieber hatte. Sakura hatte Mitleid mit der Fähe und sah sie eine Weile an. Sie setzte sich neben Samir, den Bruder von Blake, und Ramyla. Sie sah die Fähe noch eine Weile an, bis sie zu Samir blickte und sagte:

"Hallo ich bin Sakura"

Sie sah den schwarzen Rüden an und lächelte. Kura hatte noch keine Freunde bei den Heaven Wolves und fühlte sich einsam. Sakura kannte Ramyla nur flüchtig und über Samir wusste sie auch nichts. Sie wusste, wie er hieß... Aber er nicht, wie sie hieß. Sie leckte sich ein paar Mal über das Rückenfell und schaute wieder zu Samir. Die Sonne schien auf ihren weißgrauen Pelz. Und wärmte sie. Ihr war ziemlich warm und unter ihrem Fell kribbelte es. Ihr Fell war ziemlich dick. Daher wurde ihr schnell warm.


[ Im Tal | geht zu Samir und Ramyla | redet mit den Beiden | denkt nach ]

Bitte wirklich auf die Länge der Beiträge achten!


Zuletzt von Valinor am So Mai 09, 2010 11:15 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet (Grund : Rechtschreib- und Grammatikkorrektur)
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Ramyla


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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Fr Apr 30, 2010 11:47 pm

Endlich Ruhe. Dunkelheit. Stille… Nur ein leiser, pochender Schmerz, den Ramyla aber ignorieren konnte. Die Fähe wusste nicht, wie nahe sie dem Tod war. Hätte es ihr jemand gesagt, sie hätte wahrscheinlich gelacht. Aber sie hatte schon lange nichts mehr zu sich genommen und die Taubheit rührte nicht daher, dass es ihr schon besser ging. Ganz im Gegenteil. Doch sie genoss es. Nichts sehen. Nichts hören. Kaum etwas fühlen… nur diese träge Gefühllosigkeit in den Pfoten…
In diesem Moment jedoch nahm sie einen leichten Geruch wahr, der sie ein wenig aus ihren leeren Träumen, deren Grenze zur Bewusstlosigkeit verschwamm, herausholte. Ein Geruch nach fremdem Wolf. Auch wenn sie ihn schon einmal gesehen, oder zumindest seine Stimme gehört hatte… es war alles so verworren.
Ramyla versuchte, die Augen zu öffnen, aber es gelang ihr nicht. Sie spürte ihren Körper nicht mehr, plötzlich erkannte sie, dass die Friedlichkeit der Finsternis nur Fassade war, sie war gefangen. Hatte die Verbindung zu sich selbst verloren. Verzweifelt wollte sie schreien, aber es ging nicht. Ihr Fang blieb geschlossen, kein Laut kam ihr über die Lefzen.
Der Geruch war verschwunden. Da war nichts mehr. War sie tot? Nein, das konnte nicht sein… oder kam der Tod wirklich so plötzlich? So unvermittelt? Das ergab keinen Sinn… das durfte einfach nicht sein. Sie musste sich doch noch von so vielen verabschieden… von Jukany, von Blake…

.oO(Nein!)Oo.

Ramylas Zeit war noch nicht gekommen. Das spürte sie mit jeder Faser ihres fiebrigen Körpers. Mit aller Kraft kämpfte sie sich durch die Taubheit, ließ sich nicht mehr von ihr täuschen. Es wäre so leicht, aufzugeben…. Aber das tat sie nicht. Das würde sie erst tun, wenn es wirklich so weit war.
Doch jetzt würde sie sich wehren. Sorgsam streifte sie die unsichtbaren Fesseln ab, die ihren Geist umschlossen hielten und durchbrach auf einmal die Oberfläche. Ramyla fuhr hoch. Bilder, Geräusche, Gedanken, Gefühle strömten auf sie ein.
Ihr Blick zuckte umher, er flackerte leicht, doch die Wölfin war bei Sinnen. In einiger Entfernung lag ein ihr unbekannter, dunkler Rüde… erst nach ein paar Herzschlägen wurde ihr bewusst, dass sie ihn doch schon kannte. Samir… Blakes Bruder… es schien ihr wie eine Ewigkeit. Dabei war er noch gar nicht lange beim Rudel… erst ganz kurz.
Ramyla versuchte, sich zu sammeln und ordnete ihre Gedanken. Dann huschten ihre Augen wieder zu Samir. Sein Fell war von einem sanften Schwarz, wie die von den ersten Sonnenstrahlen des Morgens durchbrochene Nacht. Kurz musste sie blinzeln. Dann stieg ihr ein Geruch in die Nase und die Fähe senkte den Blick.
Eine Pflanze lag vor ihr im Gras. Ihre Blätter schimmerten weiß und ihr Duft schien Ramyla an irgendetwas zu erinnern… Fragend sah sie wieder auf. Hatte Samir ihr das Kraut gebracht? In diesem Moment fühlte sie wieder die Kraftlosigkeit in ihr. Schwach sank ihr Kopf zurück auf die Vorderpfoten.
Aber sie schloss nicht die Augen, sondern hielt den Blick weiter auf den dunklen Rüden gerichtet.

"Du… bist Samir, oder?",

murmelte sie. Ramyla verstand ihre mühsamen Worte kaum selbst. Ihre Stimme klang so, wie sie sich fühlte. Schwach. Doch irgendwo in ihr war da eine tiefe Zufriedenheit, die nur ein wenig von Angst überschattet wurde. Sie hatte nicht aufgegeben.
Die Angst jedoch hatte sich ebenfalls in ihr unregelmäßig schlagendes Herz geschlichen. Angst davor, was passieren würde, wenn sie wirklich starb… aber es war noch nicht Zeit dafür. Diese Gewissheit ließ sie wieder ruhiger werden.
Die Fähe blinzelte zu dem Schwarzen hinauf, während ihre Gedanken langsam abschweiften. Auch wenn immer noch die dumpfe Müdigkeit in ihr war, drängte Ramyla sie erfolgreich zurück, fest entschlossen, sich nicht mehr von ihr übermannen zu lassen.


[Kämpft mit dem Fieber | Schreckt hoch | Sieht Samir und das Kraut | Spricht mit Samir]


Zuletzt von Valinor am So Mai 09, 2010 11:19 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Rechtschreib- und Grammatikkorrektur)
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Sa Mai 01, 2010 4:36 am

Ruhig lag der Rüde da, den hellen Blick auf die mit dem Fieber kämpfende Ramyla gerichtet. Samir winselte einmal kurz, aus reinem Mitgefühl. Aber da trat eine grauweiße Fähe zu den Beiden und ließ sich dort nieder. Der Rüde blickte sie kurz an, dann zuckte er begrüßend mit den Ohren. Er kannte sie noch nicht, aber wenn er sich nicht irrte, hatte Blake sie Sakura genannt. Langsam ließ der Schwarze seinen Kopf wieder auf die Vorderpfoten gleiten und hörte, wie die graue Fähe sich vorstellte. Sakura war also richtig. Sie schien noch jung zu sein, so wie sie sprach. Der Rüde unterdrückte ein Schmunzeln, ehe er mit rauer Stimme antwortete.

"Sei gegrüßt, Sakura. Mich taufte man Samir."

Er sagte es, ohne auch nur mit den Ohren zu zucken oder zu blinzeln. Samir wartete noch immer darauf, dass Ramyla erwachte. Ungelenk erhob er sich, trat zu der braunen Fähe und leckte ihr mit der rauen Zunge über dne Kopf um ihn zu kühlen. Einen Moment glaubte er, der Herzschlag der Fähe hätte bereits ausgesetzt. Sie schien nicht mehr zu atmen. Samirs helle Augen verdunkelten sich und er senkte den Kopf. Aber dann sah er, wie Mylas Flanken sich ganz leicht hoben und senkten. Er atmete tief aus. Ob er sie doch wecken sollte? Oder ob er die Fähe einfach in Ruhe lassen sollte? Aber dann würde sie sterben. Samir seufzte laut, leckte der Braunen nochmals über den Kopf, ehe er neben Sakura trabte und sich neben der Grauen niederließ.

"Du bist noch nicht so lange beim Rudel, oder?",

fragte er höflich und zwang sich, mit der langen Rute zu wedeln. Aber dann bewegte sich etwas neben ihm. Der Rüde wandt den Kopf. Ramyla war erwacht und hatte ersschrocken den Kopf erhoben. Samir sprang auf und wartete darauf, dass sie aufstehen würde, aber stattdessen legte sie langsam den Kopf auf die Pfoten. Samir blickte die Braune ausdruckslos an, wartete darauf, dass sie etwas sagen würde. Er öffnete ein wenig den Fang. Sie roch schlimm nach Krankheit. Schlimmer, als Samir überhaupt vermutet hatte. Der Rüde packte mit leichter Bewegung das Kraut und schob es Myla hin, ohne sie aus den Augen zu lassen. Und dann sprach sie. Ihre Stimme klang schwach.

"Ja, genau. Ich bin Samir. Und du bist Ramyla, wenn ich richtig liege? Du musst die Blüten des Krautes essen."

Er blickte Myla an. Die braunen Augen der Fähe hatten jeden Glanz verloren. Noch immer ohne jede Emotion trat er näher und ließ sich vorsichtig vor der Fähe nieder und schob ihr das heilende Kraut vor die Pfoten. Er berührte aufmuntert Ramylas Pfote mit der Schnauze und legte sie anschließend auf die drahtigen Beine.


[Bei Myla & Kura | Redet mit Kura | Bemerkt, das Myla aufwacht | redet mit ihr und schiebt ihr das Kraut zu]


Zuletzt von Valinor am So Mai 09, 2010 11:24 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Rechtschreib- und Grammatikkorrektur)
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Sa Mai 01, 2010 5:11 am

Die Vögel sangen über ihrem Kopf, langsam bekam die Sonne wieder Kraft und gewann ihren Kampf auch gegen das letzte bisschen Schnee, was vom Winter liegen geblieben war. Abla hatte die Nacht unter einem umgefallenden Baum verbracht und war nun durch den Gesang der Vögel aufgewacht. Langsam kroch sie hervor, schüttelte ihren grauen Pelz und befreite ihn so von der Erde und dem Schlaf.
Sie gähnte, die letzte Nacht war sehr kurz gewesen. Das Geheule von Wölfen hatte sie wach gehalten und nun, da der Tag noch jung war und die Wölfe vielleicht noch am schlafen, wollte Abla sich auf die Suche nach ihnen machen. Sie war eine vorsichtige Wölfin, immer auf das Schlimmste bedacht. Ihre Vergangenheit hatte sie so geformt, darum wollte sie bei der Begegnung mit fremden Wölfen lieber etwas vorsichtiger sein und erst einmal schauen wer diese überhaupt waren. Langsam überschritt sie die Reviergrenze der hier Lebenden und hoffte mit jedem ihrer Herzschläge, dass sie unentdeckt bleiben würde. Das Rudel schien eins der größeren zu sein, viele Spuren überkreuzten sich vor ihrer Nase. Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis man sie entdecken würde; es war besser, sich ihnen zu stellen.
Abla blieb stehen und überlegte ihre nächsten Schritte. Es war irrsinnig, hier herum zu laufen und zu hoffen dass sie nicht entdeckt werden würde. Die Strafe auf das unerlaubte Eindringen kannte sie zu gut. Sie schloss die Augen und atmete einmal tief durch. Dann hob sie ihren Kopf und ließ ihre tiefe und doch weibliche Stimme weit durch das Revier der Wölfe klingen:

"Ihr ehrenwerten Wölfe, verzeiht mein Eindringen! Ich bin eine Wölfin auf der Suche nach Schutz für die nächste Nacht. Ich bin auf der Wanderschaft und ohne böse Absichten."

Sie senkte den Kopf, lauschte ihren letzten Worten, die vom Wind weggetragen wurden und schnaufte noch einmal tief durch. Das wäre geschafft, nun hatte das Schicksal ihr Leben in den Pfoten. Sie musste warten, was die Wölfe taten. Abla setzte sich nieder, ihre Pfoten schmerzten. Zu lange hatten sie ihren Körper getragen.
Zu lange, zu lange...
Es schien eine Ewigkeit her zu sein, als sie noch im Rudel bei ihren Eltern lebte. Damals war ein Tag wie der andere.
Ohne Sorgen, ohne Hunger und ohne Durst.
Diese Drei hatten sie jetzt fest im Griff, jeden Tag kämpfte sie auf ein Neues gegen sie. Bis jetzt hatte sie immer mit knapper Not gewonnen, aber wie lange das noch so weiter gehen sollte, wusste sie nicht. Wieder schnaufte sie bei den Gedanken, ihr Körper war ausgezehrt und schwach. Den Winter hatte sie wie ein Wunder überlebt. Doch er war lang, kalt und einsam gewesen. Und in mancher kalten Nacht hatte sie gehofft, die Wölfe der Vergangenheit würden sie erlösen. Doch auch sie trieben wie Baug ein grausames Spiel mit ihr und erlösten sie nie.
Nun war Frühling und das Jagen etwas leichter für einen einsamen Wolf. Doch wollte sie überhaupt noch leben?
Hatte es überhaupt noch einen Sinn, auf eine Antwort zu warten? Wäre es nicht besser, sie würde ins Revier weiter eindringen, um dann auf die Strafe zu warten.
Vielleicht waren diese Wölfe gnädig und würden sie schnell befreien. Ein kurzer Kehlenbiss in ihren so dünnen Hals und alles wäre vorbei. Abla legte sich nieder.

.oO(Warum hab ich nur geheult und auf mich aufmerksam gemacht?)Oo.,

fragte sie sich im Stillen, doch nun war es zu spät. Die Wölfin spitze die Ohren, lauschte, ob sie schon eine Antwort hörte. Doch nur der freundliche Gesang der Vögel war zu hören, hoffentlich war er keine Täuschung.


[irgendwo im Revier / fragt sich, ob es richtig war, um Einlass zu bitten]


Zuletzt von Valinor am So Mai 09, 2010 11:33 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Rechtschreib- und Grammatikkorrektur)
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Sa Mai 01, 2010 7:29 am

Der graue Rüde, der sich als Cabezan vorstellte, bot an, ihn zum Alpha des Rudels zu bringen. Ein vernünftiger Vorschlag, wie Valinor befand. Er nickte lächelnd und folgte dann dem Nebelgrauen Richtung Waldrand. Es war kein weiter Weg bis zu der Lichtung, auf der das Rudel lagerte; schließlich hatte Valinor sie von seinem Versteck aus beobachten können. Nur wenige Augenblicke später kamen sie bei den anderen Wölfen an. Während der Helle darauf wartete, dass Cabezan ihn vorstellte – immerhin gehörte der ja schon zum Rudel und war sozusagen Gastgeber –, betrachtete er die anderen Rudelmitglieder.

Die graubraune Fähe schien sehr krank zu sein, auch wenn sie mittlerweile wieder bei Bewusstsein war. Der schwarze Rüde, der ihr das Kraut gebracht hatte, lag noch immer in ihrer Nähe. Er machte sich wohl Sorgen um sie. Zu den Beiden hatte sich inzwischen eine helle Fähe gesellt, die anscheinend noch recht jung an Jahren war. Einige Wölfe waren zur Jagd auf eine Rehgruppe aufgebrochen, die ganz in der Nähe äste. Erst als Valinor all diese Eindrücke verarbeitet hatte, bemerkte er, dass Cabezan offenbar nicht vorhatte, ihn dem Rudel vorzustellen. Stirnrunzelnd blickte er den Nebelgrauen an, doch der erwiderte diesen Blick nur mit seinen traurigen Augen.

.oO(Seltsame Sitten herrschen hier…)Oo.

Schließlich trat der Helle mit pendelnder Rute einige Schritte auf die Lichtung hinaus und ergriff das Wort, auch wenn sich das für einen Fremden nicht geziemte:

"Seid gegrüßt, Wölfe des Lomasi-Tals! Ich heiße Valinor und würde gerne einige Zeit bei eurem Rudel verweilen. Bitte sagt, wer ist der Alpha eures Rudels?"

Der Rüde blickte sich freundlich lächelnd um, bevor ein weiterer Wolf heulend seine Ankunft im Tal ankündigte. Eine Fähe, wenn ihn seine Ohren nicht trogen.


[wird zum Rudel gebracht | betrachtet Rudelmitglieder | stellt sich vor]
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Sa Mai 01, 2010 7:59 am

Sakura schaute zu Samir, als er sich vorstellte. Sie hatte also richtig gehört; er hieß Samir. Sakura beobachtete Ramyla mit traurigen Augen. Die Fähe schien immer noch hohes Fieber zu haben... das sich nicht besserte. Samir stand auf, um ihr den Kopf ein paar Mal zu lecken und legte sich dann wieder neben Kura. Als er fragte, ob sie noch nicht lange im Rudel wäre, sah sie ihn an.

"Nein, ich bin noch nicht lange bei den Heaven Wolves. Kurz bevor du gekommen bist, hat Blake mich aufgenommen.",

sagte sie und schaute den schwarzen Rüden an. Als Ramyla plötzlich hochschreckte, machte sich Sakura noch mehr Sorgen. Was war plötzlich? Samir ging zu ihr und legte sich vor die Fähe. Er schob ihr Kräuter vor die Schnauze, die sie essen sollte. Das wäre wohl besser, damit sie wieder gesund wurde. Ramyla legte den Kopf wieder auf die Pfoten. Kura nickte ihr aufmunternd zu. Eine kleine Brise trug einen Geruch zu ihr. Wolf. Ein Wolf der noch nicht im Rudel war. Und Cabezan. Sie schaute in ihre Richtung und stand leise auf. Sie ging zu ihnen als der Rüde jaulte, er wolle wissen wo der Alpha ist. Als sie vor ihm stand sagte sie:

"Ich bin Sakura und unser Alpha ist gerade auf der Jagd. Du könntest hier ja auf ihn warten",

sagte sie in freundlichem Ton.


[Redet mit Samir | schaut zu Ramyla | macht sich Sorgen | bemerkt fremden Wolf | geht hin | redet mit dem Fremden]


Zuletzt von Valinor am So Mai 09, 2010 11:39 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Rechtschreib- und Grammatikkorrektur)
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Kapitel 3 - Harmloser Frühling?

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