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 Kapitel 3 - Harmloser Frühling?

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AutorNachricht
Blake


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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   So Aug 01, 2010 1:30 am

Was sollte Blakea auch erwarten? Natürlich hörten die beiden Delta-Wölfe nicht und kämpften weiter. Blake sah ihnen mit verengten Augen zu. Raziel gewann. wie Blake bereits vermutet hatte. Er schüttelte nur den Kopf und wartete auf die sich nähernde Fähe. Und als diese schließlich kam, blieb er ruhig, aber mit erhobenem Kopf, neben Abla liegen. Die fremde Fähe hatte hauptsächlich weißes Fell und sah schon etwas älter aus. Aber waren ältere Wölfe denn nicht immer weise? Mika ausgeschlossen.

"Seid gegrüßt. Ihr kommt gewiss nicht ungelegen. Wie Ihr vermutlich bemerkt habt, streifen Sandpelze in unserem Wald umher. Natürlich seid Ihr auch unter diesen .... Umständen bei uns aufgenommen, Noreya. Mein Name lautet Blake.",

Sprach er in ebenfalls höflicher Stimme. Sein Blick zuckte dann allerdings an der älteren Wölfin vorbei, zu Ramyla. Sie war aufgewacht und ging gutgelaunt zu Raziel und Sakura. Aber die beiden schickten Myla wieder zu ihren Platz. Blake erhob sich abermals und trat neben Ramyla. Er fixierte die beiden Delta-Wölfe mit seinen stechenden ockergelben Augen.

"Es ist Ramylas Entscheidung, was sie machen wird. Natürlich ist es besser, wenn sie sich ausruht. Und doch könnt ihr ihr es nicht verbieten, wenn sie hier rumläuft. Sie ist zwei Ränge höher als ihr und das müsst ihr respektieren."

Sprach er mit ruhiger Stimme. Anschließend drehte er sich zu Stella um, um dieser zuzunicken. Ihre Heilerkünste waren gerade jetzt sehr hilfreich. Danach legte der große, graue Rüde sich wieder neben Abla. Aber es schien ihr nicht gut zu gehen. Was hatte sie? Verwirrt blickte er sie von der Seite an. Sie schien Angst zu haben. Ihre schönen augen starrten ins Leere und ihre Worte erfassten in Blake keinen Sinn. Es hatte wohl mit Ablas Vergangenheit zu tuen. Da war er sich ziemlich sicher. Sie hatte ihm bereits noch nichts von sich erzählt. Aber Blake vermutete, nein, er wusste, dass das auch nicht sehr bald passieren würde.


[Beim Rudel, redet mit Noreya, mit Sakura & Raziel | Zurück bei Abla]
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Raziel


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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   So Aug 01, 2010 11:29 pm

Raziel schaute zu Sakura und danach wider zu zu Ramyla. Er gähnte kurz auf bis er dann wider die Stimme von Blake vernahm. Ränge? Was interessierte ihm schon die Ränge? Für ihn waren alle Ränge nutzlos, für was waren sie eigentlich da.
Um zu zeigen wer stärker war und wer schwächer war. Hatten nicht alle ein Recht eigentlich gleichberechtigt zu sein.
Raziel hasste Ränge und das hing auch mit seiner Vergangenheit zusammen….Als er seinen Bruder ermordet hatte kriegte er den Omega Rang obwohl niemand dazwischen und die beiden auseinander brachten.
Raziel riss sich aus den Gedanken er war verwirrt zwischen den Gefühlen der Liebe und auch seiner Vergangenheit. Er hatte niemand geliebt nur seinen Bruder, aber es war nur Bruderliebe.
Er schüttelte seinen Kopf und lies ein leichtes Knurren von seiner Kehle erklingen.
Das galt niemand sondern sich selber, das er sich selber so verwirrt hat. Er schaute kurz zu Blake und dann wider zu Myla Ich hab ihr nix verbietet sondern kümmere mich nur als Freund hier und will nur das Beste. Und auch wenn sie Alpha wäre würde ich auch sie zurückweisen zu ihren Platz, da ich nur ihr Bestes will. Und sei Gewiss ich werde ihr nix verbieten dazu habe ich nicht die Macht.

Raziel drehte sich um und ging ohne ein Wort mehr zu Sakura und legte sich neben ihr hin und drückte sich sanft an ihr, er hoffte, dass sie das nicht störte.
Er schaute zu ihr und lächelte zu ihr rüberNa bist du müde von den Kampf Welplein? Sakura ich habe eine Frage von welchen Rudel kommst du? Er stupste sie liebevoll an, aber irgendwie überfiel in der Schlaf und seine Augenlieder sanken.
Der Rüde schlief ein, neben Sakura. Er spürte ihr Atemrhythmus und roch ihr süßen Duft.
Auch Wärme spürte er an ihrer Seite, solche Wärme hatte er nie gespürt bei einer Fähe.
Beim Schlaf drückte er sich vorsichtig an ihr fester ran und dann verfiel der Rüde ihm Tiefschlaf.
In seinen Traum sah er das Rudel, an eine schöne Wiese, sie war grün und dann Sakura.
Ihm wurde es war ums Herz, er ging zu ihr und sie drehte sich um und er Gestand ihr das er sie liebte. Wie bei manche Träume redete er ihm Schlaf Sakura, ich liebe dich… Dann fiel er ihn einen ruhigen Schlaf.
Er wusste nicht das er ihm Schlaf redete und so ich Schlaf, seine Liebe zu Sakura Gestand. Der braune/schwarze Rüde schlief weiter ruhig an Sakuras Seite…



[beim Rudelplatz\spricht mit Blake\spricht mit Sakura\schläft dabei ein\spricht im Schlaf]

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Ramyla


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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Mo Aug 02, 2010 2:35 am

Erst jetzt bemerkte Ramyla, dass die weiße Fähe, Stella Luna, ganz in der Nähe war, dort wo sie zuerst gelegen hatte. Schuldbewusst zuckte ihre Schwanzspitze leicht, ihre Sicht war immer noch nicht ganz klar, sie hatte die Weiße schlicht übersehen. Hatte sie die ganze Zeit über die Graubraune gewacht? Als Dank schenkte sie Stella ein kurzes Lächeln. Auch Blake und die verstrubbelte Fähe, Abla wie sie glaubte, waren in der Nähe. Und… eine fremde Fähe. Egal… sie würde erst einmal Blake machen lassen. Das Rudel war bereits ziemlich groß, trotzdem glaubte sie nicht, dass er die Fremde abweisen würde.

Fast verträumt glitt Ramylas Blick zum nächtlichen Himmel. Der feine Regen hatte noch immer seinen Schleier über die Welt geworfen, doch das störte sie nicht. Er spülte den Staub von ihrem Fell und die Sorgen von ihrer Seele. Als Raziel sich vor sie stellte, glitten ihre Augen wieder zu ihm, erstaunt legte sie den Kopf schief. Der schwarze Rüde drängte sie sanft ein paar Schritte zurück. Trotzig wich Ramyla ihm aus und ließ sich bei dem Lager, das er für sie gemacht hatte, auf die Hinterläufe sinken, neben Stella Luna. Sie warf ihr einen kurzen Blick zu und schaute dann wieder zu Raziel. Er hatte Recht, das wusste sie. Auch Sakura stimmte dem Schwarzen zu. Aber es war nicht ihre Art, auf andere zur hören.

„Ach, es braucht schon mehr als einen erbärmlichen Sandpelz, um mich in die Knie zu zwingen! Und die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird!“

Zur Unterstreichung ihrer Worte sprang sie wieder auf die Pfoten und grinste Raziel fast herausfordernd an, aber im freundschaftlichen Sinn. Er hatte sich direkt vor sie hingesetzt und anscheinend darauf bestehen würde, dass sie sich wieder hinlegte. Missmutig schnaubend ließ sich Myla nieder und grub die Schnauze ins Moosbett. Als sie Blakes Stimme hörte, blickte die Betera auf und hob den Kopf. Abermals stahl sich ein Grinsen auf ihre Lefzen. Ja, sie war höher gestellt als Raziel und Kura. Trotzdem meinten die das nur gut.

„Schon okay, Blakey, sie haben ja Recht.“

Meinte sie unbekümmert, erhob sich jedoch dennoch wieder. Soviel sie mitgekommen hatte, hatte der Alpha die neue, grauweiße Wölfin ins Rudel aufgenommen. Neugierig schweifte ihr Blick zu der schon etwas älteren Fähe. Sie hatte sich schon vorgestellt, aber da war Ramyla noch nicht richtig wach gewesen… Noreya, wie sie glaubte. Ja, genau. Raziel redete irgendetwas, sie hörte nicht wirklich hin. Stattdessen trat sie zu Noreya. Es war schließlich ihre Aufgabe als Betera, die Neulinge zu begrüßen.

„Willkommen im Rudel der Heaven Wolves… ich bin Ramyla, die Beta-Wölfin. Wenn du Fragen hast und Blake gerade unpässlich ist, kommst du einfach zu mir.“

Freundlich zuckte sie mit den Ohren, bevor ihr Blick wieder zum Himmel und dann gedankenverloren über die Lichtung schweifte. Wo war Samir? Auch viele andere fehlten. Kische, Cabezan, Mika… auf den sollte sie vielleicht Acht geben. Egal, sie sollte sich ja ohnehin eigentlich noch ausruhen. Verstohlen leckte sie sich über eine kleinere Wunde an der Schulter.


[Lässt sich auf dem Moosbett nieder (von Raziel dazu gedrängt) | Steht wieder auf | Redet mit Raziel/Blake/Noreya | Bei Noreya]

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Mo Aug 02, 2010 9:15 am

Sakura sah weiterhin in den Himmel, die Sterne funkelten sie sahen schön aus, und lange Zeit waren diese auch ihre besten Freunde, und der Mond. Weil sie zu dieser Zeit keiner mochte. Aber dieses hatte sich geändert, hier hatte se mitlerweile Freunde, und manche kannte sie schon länger als andere. Aber sie fühlte sich wohl hier, besser als wenn man alleine war. Aber das war sicher bei jedem Wolf so, ausser vielleicht bei Mika ... Aber das konnte sie auch nicht wirklich denken, auch wenn er nicht gerade nett und freundlich war.
Sie sah wieder zu dem schwarzen Rüden, Raziel in den sie sich Hals über Kopf verliebt hatte. Ob er dieses aber erwiderte, glaubte sie nicht wirklich, sie hatte sich bissher noch nicht verliebt, und es wäre echtes Glück wenn sich der Rüde in den sie, gerade sie sich verliebt hatte, ihre Liebe erwiederte. Das wäre echtes Glück, aber das dachten sicher tausende von Wölfen gerade in diesem Herzschlag.
Sie sah rüber zu der Lichtung, Blake hatte sich erhoben und ging geradewechs auf die vier Wölfe zu. Er sagte das sie Ramyla nichts verbieten sollten weil sie einen höheren Rang hatte als sie selber, das hatte doch gar nicht damit zu tun ...
Sie wollte ja nicht sagen das sie sich nicht mehr Bewegen darf oder so, sie wollten ihr doch nur helfen das sie endlich wieder ganz gesund wurde, und das die Wunden nicht wieder aufrissen, wenn die Pumas wiederangreifen würden dann würde es nicht gut sein wenn Ramyla sich nicht schützen könnte.
Sie sah auf zu dem Rüden sie wusste nicht recht was sie sagen wollte, Raziel sagte schon was.

"Wir wollen ihr nichts verbieten, wir wollen nur nicht das die Wunden wieder reißen, wenn die Pumas wieder angreifen wäre es nicht gut wenn man sich selber nicht schützen könnte ..."

Raziel drehte sich um und ging zu Sakura und legte sich neben sie, Balke ging zurück zu der Lichtung zu der Fähe Abla. Sie achtete nicht mehr länger auf Blake. Ramyla ging zu der neuen Fähe die sie schon vorhin gesehen hatte.
Stella Luna lag noch immer neben dem Nest wo Ramyla gelegen hatte.
Sie wusste nicht für wie lange sie da noch liegen wollte, aber das war schließlich nicht ihre Entscheidung. Sie sah runter zu dem Rüden Raziel der neben ihr lag, und sich in ihr Pelz kuschelte ... SIe hatte keinesfalls was gegen.
Sie genoss es sogar, aber das zeigte sie nicht.
Raziel fing an einzuschlafen, er zuckte einpaar mal im schlaf, das ihr zeigte das er Träumte ... Er murmelte was im schlaf, sie konnte es nicht glauben ...
Er sagte "Sakzra ich liebe dich" ein liebesgeständins im schlaf ... sowas hatte sie hatte sich vieles Gedacht, aber nicht sowas ...
Und er wusste sicher auch nicht das er im schlaf redete. Aber was sollte sie nun schon groß machen ... vielleicht war es nur sinnloses gerede.
Sie wusste das er schlief, aber sie tat trotzdem was eigentlich ziehmlich sinnlos war ... Sie legte ihren Kopf nach unten zu Raziel an sein Ohr und sagte leise.

Ich liebe dich Raziel.

Sie lebte ihren Kopf neben den von Raziel und schlief neben ihm ein. Sie sah immer wieder wie Ramyla und Samir glücklich waren, sie waren ebenfals zusammen, und das freute sie für die beiden.
Und sie hoffte das Raziel ernstmeinte was er gesagt hatte und auch das er sie gehört hatte. Sie streckte ihre Nase in das schwarze Fell sei Atmete im schlaf den Geruch des Rüdens ein. Sie träumte von Raziel, dem schwarzen Rüden der nun neben ihr lag. Sie spürte seine nähe und seine wärem auch im Schlaf.
Sie murmelte den Namen von Raziel im schlaf, ehe sie in Tiefschlaf viel.


[Bei Raziel | redet | schläft ein]

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Mi Aug 04, 2010 3:11 am

Lange, vielleicht auch zu lange hatte Namid einfach nur da gesessen und auf Kische geblickt. Viele verschiedene Gedanken waren ihm durch den Kopf geschwirrt, doch letztendlich war im Moment nur eines wichtig. Kische musste mit zur Lichtung und alle, die verletzt waren, mussten versorgt werden. Es mussten alle überleben, das war Namids stärkster Gedanke. Nicht nur damit sie gemeinsam gegen die Pumas kämpfen konnten, nein auch weil sie alle ein Rudel waren. Sie gehörten alle zusammen und wenn einer von ihnen starb, würde das tiefe Trauer bedeuten.

.oO(Was ist nur los mit mir?...Ich muss mich endlich wieder konzentrieren. Wenn die Pumas wieder kommen sollten, müssen wir alle gewappnet sein...aber ich sollte mich erst einmal auf hier und jetzt konzentrieren. Kische muss überleben...Ich bin doch sonst nicht so...)Oo.

Namid schüttelte seinen Kopf und stand auf. Valinor und Cabezan hatten geredet, doch er war zu sehr in seinen Gedanken gewesen, er hatte nicht mit bekommen, was sie gesagt hatten. Dafür ging jetzt Samir zu Kische und sagte etwas zu ihr. Er versuchte sie zu tragen, er legte seine Schnauze unter ihre Halsbeuge und wies Namid an ihm es gleich zu machen. Noch einmal schloss Namid seine Augen, um die verwirrenden Gedanken aus seinem Kopf zu verbannen. Dann trat er entschlossen und aufmerksam an Kische heran.

"Bitte kämpfe um dein Leben...wir brauchen dich. Wir alle..."

Er wusste, dass Kische ihn wahrscheinlich nicht hören würde, doch er sagte es ihr trotzdem, denn sie sollte nicht sterben. Sie sollte leben, sie war ein Teil des Rudels. Vorsichtig und darauf bedacht die Wunden nicht allzu sehr zu berühren, schob Namid seine Schnauze unter Kisches Flanke. Dann blickte er zu Samir. Wenn sie Kische gleichzeitig hoch heben würden, würde es vielleicht klappen. Es musste einfach klappen...


[Bei Samir&Valinor&Kische&Cabezan/denkt nach/leicht verwirrt/konzentriert sich wieder/hilft Samir]
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Mi Aug 04, 2010 3:47 am

Es schien, eine Ewigkeit zu dauern, bevor seine Artgenossen sich endlich anschickten, ihm beim Tragen der Fähe zu helfen. Valinor hätte die drei Rüden am liebsten im Nacken gepackt und kräftig geschüttelt. Sahen die denn nicht, dass es hier um Leben und Tod ging? Dass hier jede Sekunde zählte? Kische schien dem Tod inzwischen näher zu sein als dem Leben und die Zuversicht des Rüden sank auf den Nullpunkt. Er hatte keine Ahnung, ob er sie würde retten können; ob sein Heilwissen für derart schwere Verletzungen ausreichte. Doch versuchen würde er es, und die Blutung war ja immerhin schon einmal gestoppt. Das war doch ein gutes Zeichen. Oder?

Cabezan war schließlich der Erste, der die Lethargie der anwesenden Wölfe hinter sich ließ. Er eilte auf die andere Seite der Rotbraunen und legte sich dicht neben sie, wie auch Valinor es getan hatte. Der Helle schenkte ihm ein anerkennendes Lächeln. Er hätte nicht gedacht, dass ausgerechnet der Nebelgraue, der stets verschlossen und traurig wirkte, im Notfall so zupacken konnte. Dann folgte Samir und wenig später auch Namid. Die Beiden schoben ihre Köpfe vorsichtig unter die halbtote Fähe; einer am Hals, der Andere an der Flanke.

"Gut so. Ich zähle bis drei, dann legt ihr sie mir auf die Rücken. Eins... zwei... drei."

Valinor spürte, wie eine relativ schwere Last auf seinen Rücken befördert wurde. Kische musste dabei höllische Schmerzen haben, wenn sie nicht das Glück hatte, in tiefer Bewusstlosigkeit zu liegen. Allerdings stellte eine zu tiefe Ohnmacht auch eine Gefahr dar; sie war der Schritt auf dem Weg in die andere Welt.

.oO(Oh, Ihr Götter, lasst diese junge Fähe nicht sterben! Sie hat doch ihr Leben noch vor sich...)Oo.

Diese angsterfüllten Gedanken sprach er nicht aus. Er wollte stark sein, zuversichtlich; den Anderen Halt geben in dieser schrecklich unberechenbaren Dunkelheit. Er wollte niemanden enttäuschen. Als Kische schließlich vollends auf seinem Rücken lag, sagte Valinor zu Cabe:

"Ich stehe jetzt auf. Stütz mich ein bisschen und gib Acht, dass sie nicht runterrutscht! Den Rest übernehme ich..."

Er warf dem Nebelgrauen einen aufmunternden Blick zu und erhob sich dann so langsam und gleichmäßig wie möglich, um der verletzten Wölfin keine zusätzlichen Schmerzen zuzufügen.


[redet mit Samir, Namid, Cabe | bekommt Kische auf Rücken gelegt | steht vorsichtig auf]
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Cabezan


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AMSELN FLIEGEN TIEF

BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Mi Aug 04, 2010 4:31 am

Cabezan schaute ungeduldig zu Namid, der anscheinend vor sich herträumte. Doch sagen traute der Nebelgraue sich nichts, denn Namid war ein Altwolf, und so hatte Cabezan doch seine Achtung vor dem Grauen. Angespannt schnippte der Rüse mit den Ohren. In seinen Augen war nun keine Traurigkeit wie sonst, sondern ein neuerer, anderer Ausdruck. Sorge, Ungeduld und Angst spiegelten sich in seinem Gesicht wieder. Kische musste einfach schnell in Sicherheit. Wenn nicht dann würde sie...Nein, daran durfte Cabezan nicht denken. Die Anspannung schien förmlich in der Luft um den liegenden Rüden zu knistern, und jedes einzelne Detail in seinem Blickfeld stach ihm ins Auge. Prüfend sog er die Luft ein. Waren da Pumas in der Nähe? Eine schwache Spur von ihnen lag noch in der Luft, aber in der Nähe waren sie nicht.

.oO( Glück gehabt...Wenn wir uns genügend beeilen sind wir bald in Sicherheit...


Dann sürte er endlich wie ein Körper sich langsam auf seinen und Valinors Rücken legte. Angestrengt bis er die Zähne zusammen und konzentrierte sich. Etwas warmes nasses lief an seinem Fell hinunter, das anders war, als der Regen. Für einen Moment erschauerte der Nebelgraue als ihm bewusst wurde das es Kisches Blut war. Nachdem Valinor gesrochen hatte, nickte er, um zu zeigen das er verstanden hatte, und richtete sich mit Valinor zusammen auf. Hochkonzentriert achtete Cabezan darauf das er nicht aus dem Gleichgewicht kam, und das er sicher aufstand.Zentimeter für Zentimeter, aber doch fliessend richtete er sich auf, immer darauf achtend das er mit Valinor in gleicher höhe war.

.oO( Zum Glück sind ich und Valinor gleichgroß...)Oo.

UNd dann standen die beiden Rüden nebeneinander im Regen. Cabezan überlegte kurz, doch schließlich entschied er doch etwas zu sagen. Schließlich war er Delta, und höhergestellt als die übrigen hier. Auch wenn er sich gerade nicht wirklich so fühlte.Vorsichtig und konzentriert, das Kische nicht herabrutschte, begann er zu sprechen.

Ich wäre Dafür das du, Namid weiter vor uns läufst, und uns auf ewentuelle Steine, Pfützen oder anderen Hindernissen warnst und uns Tipps gibst. Samir du könntest als Nachhut kommen...Seid ihr einverstanden...?

Unsicher blickte er nach vorne. Er konnte die anderen nicht anschauen, denn er wollte nicht eine unnötige Bewegung riskieren. Geduldig wartete er auf eine Antwort.

.oO( Wichtiger ist jetzt das Namid die Vorhut bildet...Ohne Samir können wir auch losgehen...Oh, Kische hallte durch!

Nervös blinzelte der Nebelgraue angesstrengt. Es war nicht leicht so bewegungslos zu stehen, doch ihm schwebte nur eins vor Augen : Kische in Sicherheit zu bringen. Alles andere verschwand. Selbst die Traurigkeit, auch wenn nur für kurze Zeit. Denn sie würde wiederkehren...

( steht auf / redet mit Samir und Namid /denkt nach / wartet auf Antwort )

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Mi Aug 04, 2010 10:21 am

Noreya lächelte erfreut über Blakes höfliche Antwort. Es war nicht selbstverständlich, dass ein Alphawolf eine fremde Fähe einfach so in das Rudel aufnahm. Als er weiter sprach, nickte sie leicht. Es war genau so, wie sie es vermutet hatte: Pumas waren in der Nähe und, wie es schien, hatten diese auch das Rudel angegriffen. Freundlich sagte sie zu Blake:

„Der Geruch von Blut liegt in der Luft... Ich nehme an, ich liege richtig mit der Vermutung, dass einige Wölfe verletzt sind? Zwar bin ich keine Heilerin, doch wenn in dieser Richtung Hilfe benötigt wird, werde ich tun, was ich kann.“

Reya wandte leicht den Kopf, als sie eine graubraune Fähe auf sich zukommen sah. Sie trug einige Wunden am Körper, die jedoch auf Noreya nicht lebensbedrohlich wirkten. Freundlich schaute sie die Fähe an, die um einiges jünger war als sie selbst und sich als Ramyla vorstellte und ihren eigenen Worten nach die Betera des Rudels war. Noreya hatte keine Probleme damit, sich jemandem unterzuordnen, der jünger war als sie. Doch es interessierte sie, wie das wohl bei Mika aussah. Sie hatte ihren Bruder schon lange nicht mehr gesehen, doch sie konnte sich einfach nicht vorstellen, dass er sich freiwillig jemandem unterordnete – schon gar nicht jemanden, der jünger war als er. Natürlich könnte es sein, dass sich sein Wesen in der langen Zeit verändert hatte, genau so wie es bei ihr auch gewesen war, doch das konnte sie sich einfach nicht vorstellen. Ein höflicher Mika, der sich unterordnete? Unmöglich.

Natürlich könnte sich Mika trotzdem verändert haben. Schon allein die Tatsache, dass er sich einem Rudel angeschlossen hatte, nachdem er sein eigenes umgebracht hatte, zeigte das. Sein eigenes Rudel, das auch ihres gewesen war. Ihr Rudel... wie sehr sie es doch vermisste. Sie hatte ihre Eltern geliebt, genau so wie ihre Brüder, auch wenn diese sie oft geärgert hatten. Jetzt, im Nachhinein, kam es ihr so vor, als wäre sie in dieser Zeit nur glücklich gewesen. Es tat noch immer weh, an dieses Rudel zu denken, an ihre Familie, doch Noreya zwang sich, die Trauer zurück zu drängen, die sie immer dann ergriff, wenn sie an ihr altes Rudel dachte. Stattdessen konzentrierte sie sich auf ihren Hass auf Mika. Es war zwar ein genau so starkes Gefühl wie die Trauer, doch mit diesem Hass konnte sie klarer denken. Sie erinnerte sich an ihren Schwur und konzentrierte sich nur auf den Willen, diesen zu erfüllen. Ihr Ziel war es, Mika zu töten, alles andere war unwichtig.

Diese ganzen Gedanken und ihre Gefühle hatte sie nicht nach außen hin gezeigt. Für andere Wölfe wirkte sie unverändert freundlich. Nur jemand, des sie äußerst gut kannte oder besonders aufmerksam war, hätte die Trauer und den Hass erkannt. Alle anderen würde nur diese freundliche Fähe sehen, die sich nun mit einem höflichen Lächeln auf den Lefzen an Ramyla wandte:

„Vielen Dank für diese freundliche Aufnahme. Ich hätte tatsächlich eine Frage, wenn es dir nichts ausmacht. Könntest du mir vielleicht sagen, wie die Mitglieder des Rudels heißen? Vielleicht kenne ich ja den ein oder anderen vom Hören oder habe ihn sogar schon einmal gesehen, und nur seinen Geruch vergessen. Es wäre daher nett, wenn du mir die Namen aufzählen könntest, aber natürlich nur, wenn es dir nicht zu viel ausmacht...“

Auf die anderen Wölfe wirkte es vermutlich so, als wolle die alte Fähe einfach nur möglichst schnell Anschluss an das Rudel finden, aber eigentlich hatte sie diese Frage nur gestellt, um herauszufinden, ob Mika wirklich diesem Rudel beigetreten war. Wobei es natürlich durchaus möglich war, dass sie den ein oder anderen tatsächlich kannte... und vielleicht würde Ramyla ihr auch mehr als nur die Namen sagen und ihr auch verraten, was sie über Mika dachte... Darauf hoffte Noreya zumindest. Wobei immer noch die Möglichkeit bestand, dass die Betera sich einfach weigerte, Reya die Namen aufzuzählen.


[spricht mit Blake l sieht Ramyla l denkt nach l antwortet Ramyla]
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Mi Aug 04, 2010 10:37 pm

Die Regentropfen fielen leise nacheinander auf den Boden, unfd durchnässten die Nacht. Doch das Fell des muskulösen Wolfshybrids war trocken. Langsam hebte sich sein Brustkorb an, und fiel zurück. Die gleichmäßigen Atemzüge waren in der NAcht kaum zu hören. Der Kopf dieses schlafenden Rüden lag immernoch auf der Wurzel der Eiche, unter der er eingeschlafen war. Doch die Nase und die Ohren dieses Wolfshundes zuckten hin und wieder, und auch unter den Augenliedern, die nun die kalten, schwarzen Augen verdeckten bewegten sich die Augen. Mika schlief. Er bemerkte nicht das die Pumas das Rudel angegriffen, und dieses sich zersträut hatte, und sich nun wieder sammelte, eben auf jenen Lichtung auf der er schlief. Nein, Mika war woanders.Er...träumte.

// Alles um Mika herum war weiß. Der Schnee biss in seine Pfoten, doch es kümmerte den Wolfshybrid nicht. Mit unentzifferbaren Miene, und ausdruckslosem Gesicht schritt er über die Ebene. Einzelne Schneeflocken begannen vom Himmel hinunterzufallen. Der Wolfshybrid lies seine Schritte schneller werden, trabte in einem eiligem Tempo weiter. Es würde warscheinlich ein Schneesturm werden. So lief er, durch den Schnee der immer dichter wurde. Langsam wurde es ihm wirklich kalt. Ungeduldig blickte der Rüde sich um. Hatte Casio nicht gesagt das die Wölfe des Rudels " Flüstern des Sturmes " nicht ungefähr um diese Zeit hier auftauchen würde? Egal. Casio war ein Nichtsnutz gewesen, wie sie alle da draussen es waren. Ängstliche, verweichlichte Wesen. Mika schnaubte. Aber Casio war tot. Seine Augen würden niemehr ängstlich zu ihm aufschauen und um Gnade betteln. Ein kaltes Lachen verließ die Lien des Weißgrauen, und die weißen Zähne blitzten. Ja, er war schon vor langer Zeit draufgekommen, das man seine Opfer bevor man sie tötete lieber ausfragte. Dann waren siewenigstens nützlich. Der Schnee wurde immer dichter auf der Ebene, doch Mika konnte schon die ersten Baumwipfel sehen. Warscheinlich war dieses Rudel dort... Der Hybrid zog tiefer in den Wald, und suchte am Boden die Fährte von Wölfen. Der Wald schien gänzlich verlassen zu sein. Erschien allein zu sein. Doch er war immer allein. Allein in seiner eigenen Welt, von Tod, Blut, Morden und Angst. er war der Bringer dieser Dinge. Plötzlich stie ß Mika auf die Duftspur einiger Wölfe. Wieviele waren es ? Sechs? Sieben? Acht? Ja, sechs ausgewachsene, und zwei Jungwölfe. Perfekt. Das mussten die sein von denen Casio gesprochen hatte, dieses Päckchen Flöhe. Die Spur war einige Stunden alt, also waren sie schon weiter weg. Ein schadenfrohes Grinsen trat wieder auf das Gesicht Mikas. Dann schnellte er vor, die kräftigen Beine trugen ihn schnell durch den Schnee am Boden des Waldes. Mika rannte der Fährte nah, die ihn zu seinen neuen Opfern brachte. Das Rudel reiste wohl in mittlerer Geschwindigkeit... So konnte Mika sie in zwei Stunden einholen...//

( träumt )

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the bird underneath his paws ;; Cabezan
THE WORLD IS NOT AS BLACK AND WHITE
AS YOU NAIVELY BELIEVE

That's what happens when you cling to hope
You set yourself up for despair


Es lebe der Milchshake!
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Do Aug 05, 2010 1:35 am

Nachdem Samir und Namid Kisches leblosen Körper auf Cabezans und Valinors Rücken gehievt hatten, blickte Namid kurz in den Himmel. Die Nacht war schon angebrochen und es waren ein paar kleine Sterne zu sehen. Im Stillen stimmte das ihn positiver.

.oO(Sterne sind immer ein gutes Zeichen...es wird schon wieder alles gut werden.)Oo.

Langsam senkte er seinen Kopf wieder und schaute zu Valinor und Cabezan. Ihm fiel auf, dass beide ungefähr gleich groß waren und war darüber einigermaßen erleichtert, da der Transport Kisches ansonsten wahrscheinlich ziemlich wacklig werden würde. Cabezan schlug vor, dass Samir die Nachhut und Namid die Vorhut bilden sollten. Namid nickte ihm zu, er war damit einverstanden. In seinen dunkelgelben Augen lag aber auch Anerkennung für Cabezan, er hatte wirklich genau überlegt, wie sie Kische, am besten für sie, zur Lichtung bringen konnten.

.oO(Er ist sicher ein sehr guter Delta...)Oo.

Für einen Moment strich sein Blick über Kische, dann sagte er:

"Ich werde aufpassen, dass keine Hindernisse im Weg sein werden."

Schließlich drehte der graue Altwolf sich um und machte sich auf den Weg, darauf bedacht den anderen über jeden noch so kleinen Hindernis zu informieren. Der leichte Sprühregen hinterließ unzählig, winzige Tropfen auf seinem wildfarbenen Fell, doch er konzentrierte sich weiter auf den Weg. Schon bald müssten sie die Lichtung, auf der hoffentlich auch all die anderen schon waren, erreichen.


[Bei Samir&Valinor&Cabezan&Kische/denkt positiv/antwortet Cabezan/passt auf den Weg auf]
[Ich hoffe es ist ok, dass Cabezan&Valinor&Kische&Samir ihm auf die Lichtung folgen...]
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AMSELN FLIEGEN TIEF

BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Do Aug 05, 2010 2:05 am

Als Namid Cabezan antwortete war dieser gerade in seinem Blickfeld, sodass er ihn vollständig sehen konnte. Nachdenklich blickte er zu dem Altwolf hinüber. Da war irgendetwas in seinem Blick gewesen...etwas wie....vielleicht...Annerkennung? Nein, Cabezan schüttelte den Gedanken schnell ab. Und doch blieb ein etwas freudiges Gefühl kurz in ihm. Doch dieser verflog schnell als er sich daran erinnerte das sie Kische schnell zur Lichtung bringen mussten.Namid ging voran und Cabezan räusperte sich und sagte leise zu Valinor :

Gut gehen wir...auf drei. Eins, Zwei, Drei.

Bei "Eins" verlagerte der Nebelgraue sein Gewicht auf sein eines Bein. Bei "Zwei" hob er seine Pfote vorsichtig vom Boden, und auf "Drei" setzte er sie etwas weiter wieder sanft auf dem Boden auf.Immer sorgfältig darauf bedacht im Gleichttakt mit dem Heiler neben ihm zu bleiben. Der Delta-Rüde gewöhnte sich langsam daran, immer die Balance zu halten und sich den Schritten Valinors anzupassen. Er konnte mit seinen braunen Augen immer das graue Fell Namids erkennen, und folgte ihm vertrauensvoll. fote um Pfote setzten er nach vorne, und verfrachtete mit Valinor zusammen Kische immer näher zur Lichtung. Warscheinlich waren alle schon da, und warteten nur noch auf sie Fünf. Der Nebelgraue hoffte das sein verschwinden vom Nachmittag und der Dämmerung nicht schlechte Folgen für ihn bringen würde. Es war etwas schwer so gleichmäßig zu gehen, im gleichen Takt mit einem anderem Wolf, und gleichzeitig zur Hälfte eine Fähe zu balancieren. Nun konnte Cabezan schon das Rudel riechen. Allerdings auch den Geruch einer fremden Altwölfin, die aber schon Spuren des Rudelgeruches annahm. Warscheinlich war es ein Neuankömmling die gerade aufgenommen wurde.

( folgt Namid mit Valinor / in der Nähe der Lichtung )

Ich hoffe es ist OK wenn ich dich mitgeschlept habe Valinor?? Ich konnte den ost anders irgendwie nicht hinkriegen :/


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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Do Aug 05, 2010 10:48 am

Schnell ließ sich Ramyla auf die Hinterläufe sinken, als leichter Schwindel sie erfasste. Vielleicht sollte sie sich doch noch etwas hinlegen… der Gedanke war verlockend. Doch erstens war sie in dieser Hinsicht trotzig und zweitens wartete sie noch auf Noreyas Antwort. Aufmerksam musterte Myla ihr Gegenüber. Die Fähe war etwas größer als sie, aber wer war das nicht? Ihre geringe Körpergröße war schon immer Ramylas wunder Punkt gewesen. Genervt über sich selbst schnaubte sie. Das war doch völlig egal, darum ging es doch gar nicht. Ihr Blick huschte wieder zu Noreya, als die Graue mit einem leichten Lächeln antwortete.

Die Namen der Mitglieder? Nun, warum nicht… Anscheinend hatte sie eine kontaktfreudige Wölfin vor sich. Und es freute Ramyla, dass sie die Möglichkeit hatte, sie besser kennen zu lernen. Denn manchmal konnte der erste Eindruck täuschen… auch wenn das bei Reya höchstwahrscheinlich nicht der Fall war.

„Klar kann ich.“

Meinte sie und deutete hinüber zu Blake und Abla.

„Unseren Alpha, Blake, hast du ja schon kennen gelernt. Ein netter Kerl und vor allem gerecht. Ich kenne ihn schon ziemlich lange.“

Fügte sie, nicht ganz ohne Stolz hinzu. Es gab niemanden im Rudel, der ihn schon länger und wohl besser kannte als sie. Alle anderen, die früher gekommen waren, waren gegangen. Ihr Pech.

„Das neben ihm ist Abla. Sie ist noch nicht lange hier, aber die beiden mögen sich anscheinend ziemlich gern.“

An dieser Stelle senkte sie verschwörerisch und mit einem Grinsen auf den Lefzen die Stimme, fuhr jedoch sogleich fort:

„Das da hinten sind Raziel, Sakura, und Stella Luna. Sakura und Raziel sind zwei der drei Deltas im Rudel. Der dritte, Cabezan, ist… na ja, irgendwo im Wald. So wie die anderen. Ansonsten haben wir jedoch noch keine Ränge, alles andere sind Neulinge. Samir, Kische, Valinor, Namid – unser Altwolf – und Ethell… aber die habe ich schon länger nicht mehr gesehen…“

Ramyla machte eine kleine Pause, bevor sich ihre Mine verdüsterte und sie noch leise knurrte:

„Und… Mika. Der Omega.“

Das Letzte sagte sie so verächtlich wie nur möglich. Sie wollte nicht an ihn denken, aber jetzt blieb ihr wohl keine andere Wahl. Dieser Hundssohn! Wo steckte der eigentlich? Na ja, sollten die Sandpelze ihn doch in der Luft zerreißen! Sie wusste, das sie eigentlich auf jedes Mitglied des Rudels Acht geben sollte, aber für sie gehörte er gar nicht dazu. Zu den Heaven Wolves. Blake sollte diese Promenadenmischung am besten einfach aus dem Rudel werfen! Vielleicht sollte sie mal mit ihm darüber sprechen… der machte doch sowieso nur Ärger. Das Rudel war stark, konnte gut auf ein Mitglied verzichten. Hoffentlich machte er nicht gerade irgendjemanden der Heaven Wolves nieder, das konnte sie sich nur allzu gut vorstellen.

Automatisch meldete sich das schlechte Gewissen. Sollte sie nicht wissen, wo sich das Rudel aufhielt? Die Hälfte der Wölfe trieb sich irgendwo herum… doch sie wusste, dass sie sich keine Schuld geben durfte. Außerdem wusste Blake wahrscheinlich, wo die Fehlenden waren. Trotzdem schielte Ramyla unruhig zum Wald. Irgendetwas sagte ihr, dass dort etwas Schlimmes vor sich ging. Angespannt witterte sie – und erstarrte. Der Geruch von Blut hing in der Luft. Sie konnte es riechen, auch wenn der unaufhörliche, leichte Regen die Witterung überdeckte.

Ohne eine Erklärung sprintete sie los, an den Rand der Lichtung und in den Wald. Bis sie scharf abbremste. Fassungslos zuckte ihr Blick von Namid zu Valinor und Cabezan, die Kische auf dem Rücken trugen. Sie rührte sich nicht.

„Bei allen Wolfsgeistern…“

Flüsterte Ramyla, ihre Stimme zitterte.

"Kische..."


[Zählt Noreya die Mitglieder auf | Fragt sich, wo Samir, Kische und Co sind ^^ | Riecht sie | Erschrocken | Läuft zu ihnen]

_____________

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Fr Aug 06, 2010 3:36 am

Der nebelgraue Rüde beeindruckte Valinor von einem Moment zum nächsten immer mehr, wie er so scheinbar selbstverständlich die Führung übernahm und Namid und Samir Anweisungen erteilte. Hatte Cabezan möglicherweise einen Rang zugesprochen bekommen? Valinor war sich nicht sicher; hatte er doch die Rangverteilung nicht richtig mitbekommen. Der graue Altwolf sollte vorausgehen und die Träger vor eventuellen Hindernissen warnen, die durch den feinen Sprühregen ihren Blicken verborgen blieben. Samir hingegen sollte die Nachhut bilden und nach den immer noch umherziehenden Sandpelzen Ausschau halten. Dann folgte das Kommando zum Aufstehen. Mit einer fließenden Bewegung erhoben sich die beiden Wölfe und standen nun nebeneinander; die schwer verletzte Fähe quer über ihre Rücken gelegt.

.oO(Den Göttern sei Dank, wir sind gleich groß!)Oo.

Behutsam setzte der Helle eine Pfote vor die Andere, bei jeder Bewegung darauf bedacht, sie im Gleichklang mit Cabezan auszuführen. Dieser synchrone Bewegungsablauf war zwar ungewohnt, gestaltete sich jedoch nicht weiter schwierig. Sie kamen langsam voran und Valinor hoffte inständig, dass Kische den Transport überstehen würde. Namid war ein sicherer Führer und er schien, die Ruhe selbst zu sein. Der Heiler spürte, dass Cabezan ihm vertraute und so tat er das auch.

Plötzlich tauchte aus dem Dunkel vor ihnen eine mittlerweile vertraute Silhouette auf. Ramyla. Sie schien entsetzt zu sein über Kisches Anblick. Valinor konnte es ihr nicht verübeln. Die rotbraune Wölfin war dem Tod näher als dem Leben und das sah man ihr auch an.

"Für müssen sie ins Trockene bringen.", erklärte der Helle in Mylas Richtung, "Ich weiß nicht, was passiert ist, aber es war mehr als ein Sandpelz."


[trägt zusammen mit Cabe Kische | spricht Myla an]
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Di Aug 10, 2010 2:35 am

Weit weg von den all den Chaos was die Raubkatzen bei den Wölfen angerichtet haben, ruhten sich nun aus im Gebirge.
Der Mond war teilweise zu sehen, da er von den Wolken die, die Regen brachten verdeckt war. Nur wenige Mondstrahlen sind vorgedrungen, sonst war alles in der Nacht gehüllt.
Shraikan erhob sich und ging mit eleganten Schritten zu einem Felsen und beobachte das Tal der Wölfe.
Ein teuflisches Lächeln zückte an seinem Gesicht, das war erst der Anfang vom Ende.
Die Sandpelze würden erst aufhören zu töten bis sie selber ins Jenseits wandern.
Vier Pumas, die Tot und Unglück über die Wölfe bringen, nein nicht nur über die Wölfe sondern über das ganze Tal. Wie viele Wölfe waren nun verletzt drei? Zwei? Das war egal er hatte zwei ausgelöscht einer vielleicht der wichtigen und nun würde der Rest folgen.
Welchen Wolf würde Shraikan sich wider aussuchen? Vielleicht den Alpha? Man konnte es nie so genau wissen, der Kater war unberechenbar.
Sein mörderischer Blick streifte über die Pumas und wider zum Tal.
Shraikan plante wider einen Plan aus und dieser war genial.
Der Kater schritt wider zu seinen Artgenossen und öffnete sein Maul um zu sprechen Liebe Freunde, nun dieser Angriff war nicht ja unser letzer, es werden viele andere Folgen. Aber bis zum Finale werden wir noch die Wölfe quälen. Ihr wisst sicherlich das, dass Tal voller Beute ist und was wäre ein starkes Rudel ohne diese reichliche Beute, eine schwaches Rudel das bald verhungert. Da wird ein klares Vorteil haben und in den Gebirge Leben, wo es auch Beute gibt können uns die Hungernöte nix antun. Mein Vorschlag ist das wir die Beute von den Wölfe ihnen weg nehmen. Sie zum Spaß töten und damit verrotten lassen, da Wölfe keine verrotteten Tiere fressen. Das wir die Beute rausch scheuchen aus dem Tal der Wölfe. Damit sie an dem Hungersnot leiden. Aber natürlich werden wir auch ein paar unsere Beute als Vorrat bewahren. Und nach dem sie so geschwächt sind werden wir Angreifen…Was sagt ihr dazu? Der Puma setze sich auf den Hinterpfoten und wartete auf die Reaktion der andere.


[im Gebirge in Sicherheit von den Wölfen/ bei den anderen Pumas/ redete mit ihnen über sein Plan]
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Mi Aug 11, 2010 10:34 am

Blake knurrte leise, als Raziel sprach. Es machte ihn ungewohnt wütend, dass die jüngeren Wölfe sich ihm widersetzten. Blake erwiderte nichts, er blickte Raziel nur zornig an, der sich allerdings wieder auf seinen Platz neben Sakura zurück verzog. Blake wand den Blick ab. Er trat in die Mitte der Lichtung, ließ sich auf die Hinterläufe gleiten und wartete mit gespitzten Ohren und erhobenen Kopf auf die anderen. Wieso brauchten sie so lange? War doch etwas passiert? Der Alpha unterdrückte den Drang, loszurennen um die andere Hälfte seines Rudels zu bestellen. Ramylas heitere Worte nahm er nur mit einem Zucken des Ohres hin. Ungeduldig drückte er seine Pfoten in das nachgiebige Moos und drehte die Ohrmuscheln die Eine oder in die Andere Richtung, um mitzukriegen, was die anderen hinter ihm flüsterten und tuschelten. Nein, Blake war nie misstrauisch oder wütend. Aber die harte Situation machte ihn wie immer Reizbar. Jeder, der sich jetzt mit ihm anlegte, würde seine scharfen Zähne zu spüren bekommen. Aber schnell vertrieb er diesen absurden Gedanken und lauschte darauf, was Ramyla zu Noreya sagte. Noreyas darauffolgende Frage löste aus, das sein Nackenfell sich sträubte, aber kurz danach wieder legte. Er wand den Kopf und musterte die ältere, grauweiße Fähe beinahe misstrauisch. War sie etwa gekommen, um sie auszuspionieren? War ihre ungetrübte Freundlichkeit und Höflichkeit doch nur eine Fassade? Aber bevor Blake überhaupt richtig über diese Frage nachdenken konnte, kamen die anderen.

Die Wolken jagten über den schwarzen Himmel und Blake schauderte. Die Götter waren verärgert. Blake roch den scharfen, salzigen Blutgeruch, der sich ihnen näherte. Er sprang auf und setzte sich wieder. Er musste jetzt ganz ruhig bleiben. Ramyla jedoch ließ sich nicht stoppen. Sie lief auf die näherkommende Truppe, bestehend aus Valinor, Cabezan, Namid, Samir ... und Kische, zu. Blake niff die dunklen, Ockergelben Augen zusammen, die trotz des Regens ein ungemeiner Kontrast zu der Dunkelheit waren. Langsam erhob er sich und bekam gerade noch Valinors Satz mit. Mehr als ein Sandpelz. Unwillkürlich zog der Rüde die Lefzen zurück und trat schließlich auf die Wölfe zu. Valinor und Cabezan trugen die blutende Kische auf ihren Rücken. Hätte Blake nicht ihren Pulsschlag vernommen, würde er denken, sie sei bereits zu den Himmelsgeistern aufgestiegen. Sanft berührte Blake das Fell der Rotbraunen, ehe er sich Valinor und Cabezan zuwandte. Er nickte beiden wohlwollend zu und deutete mit der Schnauze zu dem Fleck unter den Bäumen, wo zuvor Myla gelegen hatte. Aber nun müsste sie sich ihr Nest teilen. Blake schüttelte abermals sein dichtes Fell ehe er wieder in die Mitte der Lichtung tat.

"Hört gut her, meine Wölfe. Das Lomasi Tal war schon immer in Besitz der Wölfe. Jedes Jahr wird es uns Schutz vor dem Winter bieten, genau wie all den anderen Wölfen zuvor. Und nun kommen die Sandpelze und behaupten, es gehöre ihnen. aber sie gehören zu den Klippen und zu den Wäldern in das karge Gebirge. Nicht in den Wald. Sie gehen schon so weit, dass sie uns angreifen. Wir alle wissen, dass die Chance, gegen einen Sandpelz zu kämpfen und zu gewinnen, für uns immer sehr gering ausfällt. Aber ein ganzes Rudel würde gegen einen einzigen Sandpelz ankommen. Aber ich habe Valinors Worte nicht überhört.",

Blake holte einmal Luft und sprach mit kräftiger Stimme weiter.

"Es sind mehrere Sandpelze, nicht wahr? Ihr könnt euch wohl denken, was das bedeutet. Nur wer sterben will begiebt sich nun alleine in den Wald. Ich sagte es bereits und ich sage es nochmals: Die Wölfe sind nicht dafür gemacht, gegen einen Sandpelz zu kämpfen. Also denkt nach, bevor ihr handelt."

Er blickte jeden einzelnen von ihnen an. Er wollte nicht, dass sie Eigenhändig gegen einen der Sandpelze kämpften. Er konnte sich sehr gut vorstellen, dass einige von ihnen ihre Freunde und Gefährten rächen wollten. Auch in Blake tobte Zorn gegen die Sandpelze. Und so stark oder groß er sich auch fühlte, er wusste, dass der kläglich verlieren würde. Aber wenn ... nein. Er durfte nichteinmal daran denken. Er schnaubte frsutriert und ließ seinen Blick über die Wölfe gleiten. Über die Wölfe, die ihr Leben für eines der anderen gaben.

[Beim Rudel, ungeduldig | Bemerkt die anderen | Sagte twas zum Rudel]
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Do Aug 12, 2010 2:44 am

StellaLuna lächelte Ramyla aufmunternd zu und freute sich sehr darüber, dass es jener wieder besser ging. Als sie die einzelnen Wölfe der Fremden vorstellte, spitzte auch Stella aufmerksam die Ohren, kannte sie ja auch noch nicht alle. Sie würde ohnehin meist nachfragen müssen, im Namen merken war sie nicht sonderlich begabt. Kurz ging ihr Blick zum Himmel, an dem ein paar Sterne funkelten. Stella stellte sich etwas abseits, um sich den nassen Pelz zu schütteln, sorgfältig darauf bedacht, niemand anderen zu treffen.
Als Blake seine Stimme erhob, wandte sie den Kopf wachsam in seine Richtung und lauschte ihm aufmerksam. Ein leichtes verengen der Augen zeigte einzig ihre Erregung, als sie seine Worte vernahm.

oO(mehrere Pumas, auch das noch, das hat noch gefehlt; wo ich doch so gern kämpfe ...)
dachte sie für sich im Stillen.

Ein leiser Seufzer drang über ihre Lefzen und dann lenkte etwas anderes ihre Aufmerksamkeit auf sich. Ihre Nase hob sich witternd in die Luft und rasch drehte sie den Kopf in jene Richtung, wo einige andere Wölfe eine schwer verletzte Wölfin auf die Lichtung schleppten. Mit besorgtem Blick musterte Stella die Wölfin und in ihrem Kopf arbeitete es. Wie grausam konnten nur manche Kreaturen doch sein. Sacht schüttelte sie den Kopf. Das würde sie nie verstehen können.


[hört Ramyla und Blake zu| denkt nach]

Bitte nächstes mal die Zeichenlänge einhalten: 1200!
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Do Aug 12, 2010 5:19 am

Noreya merkte, dass Blake auf ihre Frage an Ramyla hin ein wenig misstrauisch wirkte. Sie war sich nicht ganz sicher, warum; vielleicht hatte er Angst, dass sie sein Rudel ausspionieren wollte. Kurz überlegte sie, ob sie darauf reagieren sollte, doch dann verwarf sie die Idee wieder. Was konnte sie schon machen? Wenn sie zu ihm gehen würde und etwas sagen würde wie „Keine Angst, ich will nur Mika töten, dem Rest des Rudels wird nichts geschehen“, würde ihn das ja wohl eher nicht beruhigen. Deshalb tat sie einfach so, als hätte sie nichts gemerk, und hörte stattdessen Ramyla zu. Diese schien Blake zu mögen, und auch auf Reya hatte er zunächst den Eindruck gemacht, als sei er ein guter Leitwolf. Als Ramyla ihr dann Abla zeigte, und auf eine mögliche Beziehung, die sich zwischen ihr und Blake entwickeln könnte, anspielte, musste auch Noreya leicht grinsen. Nachdem die Betera auch die anderen Mitglieder aufgezählt hatte, nickte Noreya ihr dankbar zu und wollte sich gerade umdrehen, weil sie dachte, die Betera hätte alle Mitglieder aufgezählt, als sie hörte, dass Ramyla leise knurrte. Es war für sie keine große Überraschung, dass diese anschließend Mikas Namen nannte, ebenso wenig wie die Tatsache, dass Mika es bereits geschafft hatte, ein Omega zu werden. Noreya überlegte, ob sie zeigen sollte, dass sie Mika kannte. Sie entschied sich schließlich dafür, denn sie bezweifelte, dass dieser, wenn sie ihm gegenüber stehen würde, einfach so tun würde, als kenne er sie nicht. Deshalb sagte sie leise:

„Mika... ich kenne ihn. Er...“

Weiter kam sie nicht, den plötzlich sprang Ramyla auf und rannte davon. Verwirrt schaute Noreya ihr hinterher. Den Grund für ihr plötzliches Aufspringen sah Reya jedoch schon kurz darauf, als einige Wölfe zusammen mit einer verletzten Fähe auftauchten. Es schien nicht gut um diese verletzte Fähe zu stehen, denn die Wölfe um sie herum wirkten sehr besorgt. Sie überlegte, ob sie zu dieser Fähe gehen sollte, doch wie könnte sie ihr schon helfen? Außerdem setzte Blake in genau diesem Moment zum Sprechen an. Aufmerksam hörte Noreya ihm zu. Er mahnte zur Vorsicht und verbot ihnen, alleine in den Wald zu gehen. Innerlich stimmte Noreya ihm zu. Einmal mehr zeigte sich, dass ihre Meinung über Blake richtig zu sein schien. Sie selbst war schon einigen Leitwölfen begegnet, die aus Rachsucht einen unüberlegten und voreiligen Angriff gegen die Pumas begonnen hätten und dabei das Leben ihres gesamten Rudels aufs Spiel gesetzt hätten. Blake jedoch hatte offensichtlich nachgedacht und nicht angefangen, unüberlegt zu handeln.

Da sie nicht wusste, was sie tun sollte, ging sie an den Rand der Lichtung und legte sich in die Nähe einer weißen Fähe, die sich dort befand. Sie beobachtete die andere Wölfe und versank dabei in ihren Erinnerungen. Traurig dachte sie an Jegor zurück und fragte sich einmal mehr, was wohl mit ihm geschehen war. Nach dem Tod ihrer Welpen war er einfach verschwunden, genau zu dem Zeitpunkt, wo sie ihn am meisten gebraucht hätte. Vielleicht war er mit dem Tod der Welpen nicht klar gekommen, vielleicht hatte er eine andere Fähe gefunden... Noreya wusste es nicht. Es war auch möglich, dass er gestorben war. Reya spürte, wie die Trauer um ihn sie immer mehr ergriff. Sie hatte sich eingeredet, dass sie längst über ihn hinweggekommen war, schließlich war das ganze schon 4 Jahre her, und doch ergriffen die Erinnerungen an ihn sie immer wieder. Auch ihre Welpen vermisste sie... Die drei waren nur wenige Monate alt geworden.

Erschrocken bemerkte sie, dass sie bei den Gedanken an Jegor und ihre Welpen vergessen hatte, ihre Fassade aufrecht zu erhalten. Es war jedoch nur ein kurzer Moment gewesen, in dem ihre Trauer sich gezeigt hatte, und sie hoffte, dass die anderen Wölfe das nicht gesehen hatten. Um sich abzulenken, beobachtete sie die anderen Wölfe. Sie lächelte, als die weiße Fähe neben ihr sich das Wasser aus dem Fell schüttelte, dann sprach Noreya sie an:

„Hallo! Du bist StellaLuna, oder? Nervt dich der Regen auch so wie mich?“

Schließlich würde es Reya nicht umbringen, wenn sie mit anderen Wölfe sprach. Und nur, weil sie beschlossen hatte, nie wieder jemanden in ihr Herz zu schließen, bedeutet das noch lange nicht, dass sie nicht zumindest ein wenig Sympathie für einen anderen Wolf entwickeln konnte. Abgesehen davon war ihr im Moment alles lieber, als weiter über ihre Vergangenheit nachdenken zu müssen.


[hört Ramyla zu l sagt etwas zu ihr l hört Blake zu l legt sich neben StellaLuna l denkt nach l spricht sie an]
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Fr Aug 13, 2010 8:30 am

Erleichtert atmete Namid auf, als Ramyla sich ihnen näherte. Sie hatten es geschafft, sie waren beim Rudel angekommen. Ramyla war ziemlich schockiert und Namid konnte ihr das auch nicht überl nehmen. Kische war wirklich in einem schlechten Zustand.

.oO(Hoffentlich schafft sie es...sie wird es schaffen, hier beim Rudel wird sie sicher sein. Dann kann sie sich ausruhen...)Oo.

Schließlich kam auch Blake, der Valinor und Cabezan zu verstehen gab, dass sie Kische unter einen Baum legen sollten. Anschließend hob er seine Stimme und sprach mit dem Rudel. Namid lauschte seinen Worten und gab ihm im Gedanken recht. Es würde allen nichts bringen, wenn sie aus Rache alleine zu den Pumas gehen würden. Es würde bloß Tote geben. Mit einem respektvollen Nicken in Richtung Blake und Ramyla ging er zu einem Baum, um sich darunter hin zu legen. Der Regen hatte sein wildfarbenes Fell inzwischen nass gemacht und Namid begann nun damit sein Fell zu putzen. Währenddessen blickte er immer wieder zu Kische und den anderen. Er strahlte Ruhe aus, aber in Wirklichkeit war auch er beunruhigt und besorgt. Was wenn diese Pumas wieder angreifen würden? Wie viele würden dann noch unbeschadet bleiben? Doch Namid wusste, dass sie alle keine andere Chance hatten, als zu warten. Es war einfach zu gefährlich sich auf den Weg zu den Pumas zu machen. Dennoch gab er Blake Recht, dass dieses Tal den Wölfen gehörte. Die Pumas lebten schon immer im Gebirge und dort sollten sie auch bleiben.
Nachdem sein Fell gesäubert und einigermaßen trocken war, machte er es sich gemütlich. Langsam hob er seinen Kopf und blickte in den Himmel. Er mochte die Nacht und die Dunkelheit, die sie mit sich brachte. Dann aber ließ Namid seinen Blick wieder über das Rudel gleiten. Das letzte Mal, als die Pumas angriffen, hatte er geschlafen. Dieses Mal würde er wachsam sein und wenn die Pumas kommen sollten, würde er mit den anderen das Rudel verteidigen. Er mochte Kämpfe nicht, aber für das Rudel würde er es tun. In seiner wachsamen Position, die Ohren aufmerksam aufgestellt, verharrte Namid und blickte in die Dunkelheit hinein.


[Beim Rudel/hört Blake zu/legt sich unter Baum/putzt sich/überlegt/ist wachsam]
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Fr Aug 20, 2010 2:46 am

Stella hörte, wie jemand sie ansprach und wandte ihren Kopf der fremden Fähe zu. Wachsam spielten ihre Ohren und horchten auf die Geräusche der Umgebung.

"Ja, ich heiße StellaLuna, ganz recht. Und du bist? Naja, einwenig schon, ich mag es lieber trocken und leicht sonnig. Allerdings höre ich gern zu, wenn der Regen von den Blättern der Bäume tropft, das hat etwas beruhigendes. Du bist auch neu hier, oder? Ich bin erst seit kurzem zu diesem Rudel gestoßen und sehr froh darüber, nicht mehr alleine herumstreifen zu müssen. Wo man hier ja nie genau weiß, woher Gefahr lauert. Wobei ich mich zwar bei Kämpfen lieber im Hintergrund halte, außer, es geht nicht anders, denn meine Gefährten würde ich nicht im Stich lassen. Es freut mich auch sehr, hier auf Artgenossen zu treffen, habe ich unterwegs ja immer mal wieder die ein oder andere Spur verfolgt, mich nur nicht so nähergetraut. Und ich bereue es nicht, dass ich es gewagt habe, mich dem Rudel zu nähern. Denn es scheint, als wären alle freundlich und hilfsbereit, das ist auch nicht immer selbstverständlich."

erklärte sie der Fremden.

Etwas wunderte sie sich über ihre Offenheit, andererseits spürte sie, dass jene Fähe ihr wohl nichts tun würde. Jedenfalls zumeist hatte sie ihr Gefühl darin selten getäuscht. Sofern sich derjenige nicht gerade verstellte. Vorallem musste sie auch erst wieder Vertrauen aufbauen und es zu ihren Gefährten zu haben, war sie ja lange genug allein umhergewandert und so war es noch ungewohnt, aufeinmal wieder eine von vielen zu sein, auchwenn sie sich schon im Rudel wohlfühlte. Rasch jedoch schüttelte sie solcherlei Gedanken ab und bemerkte, dass Ramyla plötzlich aufgesprungen war und sah ihr nach.
Besorgt witterte ihre empfindliche Nase den scharfen Geruch des Blutes und sie sah besorgt zu den anderen Wölfin, die eine andere fremde Artgenossin brachten.

oO(ich hoffe nur, dass sie durchkommt, das wird Zeit brauchen, bis sie sich wieder erholt hat, ich frage mich, wieviele wohl noch verletzt wurden)

dachte sie traurig.

Wachsam drehte sie sich einwenig, um in die Dunkelheit hinauszulauschen. Zu ihrer Beruhigung vernahm sie nur die Laute der Nachttiere und das stetige tropfen des feinen Regens.


[unterhält sich mit Noreya | denkt nach]



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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Fr Aug 20, 2010 6:13 am

Valinor

Valinor blickte sich um. Die Gefahr der Sandpelze lastete auf ihm, Kisches Wunden ... alles. So hatte er sich das Leben im Rudel nicht vorgestellt. Er hatte doch nur friedlich im Lomasi Tal leben wollen ... aber nun? Nun befleckten Blut und Angst seine Seele. Nein. Das war nicht seine Bestimmung, sein Schicksal. Valinor blickte jeden von ihnen an. Blake, Ramyla, Cabezan, Kisch, Stella ... konnten sie es alleine schaffen? konnte er dieses Rudel in der Stunde der Not wirklich verlassen? Valinor wollte nicht ... aber er konnte nicht anders. Er könnte nicht in einem Rudel leben, in dem er letztendlich nicht mehr leben wollte. Seine Bestimmung sollte wieder so werden, wie zuvor. Er wollte wieder ein Einzelläufer werden. Natürlich wusste er, dass dieses Rudel einen heiler mehr als nötig hatten ... aber Stella war, soweit er wusste, ebenfalls eine Heilerfähe. Valinor blickte sie einen Moment an. Sie wirkte jung, aber genau deswegen war sie dafür besser geeignet, als er. Sie konnte alles noch erlernen. Der weiße Rüde seufzte nur leise, ehe er zu Blake trat. Er stellte sich dem grauen Alpha gegenüber und blickte ihm entschlossen und doch entschuldigend in die Augen.

"Blake. Meine Tage in diesem Rudel waren besonders. Aber nun ist es wieder an der Zeit, dass ich meine eigenen Wege gehe. Es schmerzt mich, euch in so einer Zeit zu verlassen. Einer Zeit der Gefahr, der Furcht und des Blutes. Aber dein Rudel ist stark. Ich weiß, dass ihr auch ohne mich zurecht kommt. Stella wird irgendwann eine begabte Heilerin sein und noch dann leben, wenn ich schon längst unter der Erde liege. Aber nun, muss ich gehen. Ich wünschte, ich könnte in friedlicheren Zeiten aufbrechen ... es tut mir Leid."

Er senkte den Kopf.

"Bis bald, Blake. Viel Glück, auf euren weiteren Wegen. Ihr werdet immer einen freund in der Welt haben. und vielleicht treffen wir uns sogar wieder?"

Mit diesen letzten Worten nickte Valinor dem Alpha respektvoll zu, ehe er sich umdrehte und zwischen den Bäumen verschwand. Jeder Schatten wirkte bedrohlich. Auf jedem Ast könnte ein Sandpelz sitzten, der nur darauf wartete, sich auf die Beute zu stürzen. Aber Valinor lief beherrscht und ohne Furcht. Nun könnte er sein Wissen als Heiler erweitern, er würde neue Wege kennenlernen, neue Wölfe. Ein neues Leben?


[Auf Wunsch rausgespielt; verlässt das Rudel]
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Fr Aug 20, 2010 9:37 pm

NPC Nicatlon &' Arizona

Dämlich. Diese ganze Aktion war dämlich. Wölfe angreifen? Als ob vier Pumas eine Chance gegen ein ganzes Rude hätten. Natürlich, wenn sie mehr wären, wäre ein Sieg für sie ganz außer Frage. Nicatlon seufzte genervt. Sie heilt immer Abstand zu den anderen Katzen. Aus irgendeinem Grund machten diese Männchen einen etwas zu selbstsicheren Eindruck auf sie. Nicatlon knurrte belustigt. Sie würden schon sehen, was sie davon hätten.

"Ihr bekommt das sicher alleine hin. Auf Wiedersehen!"

Sagte sie mit kalter Stimme. Sie wedelte mit der Schwanzspitzte und verschwand aus der Höhle. Am Eingang traf sie auf die andere Kätzin Arizona. Arizona roch nach fremden Blut und Nicatlon blieb stehen und sträubte drohend das Nackenhaar. Arizona blieb jedoch ruhig und leckte sich mit ausdrucksloser Miene über ihre blutigen Schnurrhaare.

"Wohin des Weges?"

Fragte sie kalt und rieb sich mit einer Pfote über das Ohr, ohne Nicatlon anzusehen.

"Weg von hier."

Erwiderte Nicatlon spitz und zwängte sich knurrend an Arizona vorbei. Mit aufrechter und stolzer Haltung sprang sie von Felsen zu Felsen und landete schließlich auf sanften Waldboden. Nicatlon wollte das Lomasi tal nicht nur verlassen, weil die Gebirge allmählich anfingen, sie zu langweilen ... nein, sie wollte sie auch verlassen, weil ihr das ständige Getue der anderen beiden Pumas auf die Nerven ging. Niemals würde sie auch nur mit ihnen in einem Gebirge wohnen. Soweit kam es noch. Wahrscheinlich würden die beiden männchen sich bereits nach zehn Minuten das Fell zerkratzten und sich an die Gurgel gehen. Erst nach einigen Schritten bemerkte sie gereizt, dass Arizona ihr mit Abstand folgte.

"Gut. Dann werde ich für ein paar monde mit dir kommen und mir ein eigenes Plätzchen suchen, bis die Wölfe aus meinem Wald verschwunden sind. Ich hinterlasse den Wölfen nicht gerne den Triumpf, gewonnen zu haben, aber für die kalte Jahreszeit werden sie ohnehin wieder abziehen ... und die anderen beiden Sandpelze mit ihnen. Und solange werde ich mir ein neues Gebirge suchen."

Da war keine Frage oder auch nur etwas, was darauf hinwies. Nein, Arizona schien sich garnicht erst umstimmen zu lassen, nicht mit Nicatlon zu gehen. Mit erhobenen Schwanz lief Ariz an ihr vorbei. Nica blickte ihr mit zusammen gekniffenen Augen nach. Sandpelze waren Einzelgänger. Sie würde sich nichts von dieser eingebildeten Kätzin sagen lassen. Nica knurrte leise, ehe sie zu Arizona aufschloss, die nun mit weiten Springen in den Wald hetzte. Weit weg.


[Arizona: Aus dem Play genommen]
[Nicatlon: auf Wunsch herausgespielt; aus dem Play genommen]
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Sa Aug 21, 2010 12:58 am

Ach, zum Teufel mit diesem Shraikan! Glaubte der wirklich, er wäre so etwas wie der Anführer der Pumas? Wie lächerlich! Das Kätzchen war viel zu unerfahren, um sich als Alpha aufzuspielen, zumindest in Shayruuks Augen. Vor allem war er zu… verspielt? Ja, so könnte man es nennen. Ohne Taktik, ohne Plan. Doch das hier war kein Spiel. Das hier war blutiger Ernst und dafür würden die Pumas sorgen.

Genervt verdrehte Shay die Augen, als das Kätzchen wieder zu einem Redeschwall ansetzte. Für wen hielt er sich? Für den Tod, als Labertasche getarnt? Vielleicht war das sein Plan? Die Wölfe zu Tode quatschen. Ein leises, gehässiges Lachen kam aus Shayruuks Kehle. Er hörte gar nicht hin, was Shraikan zu sagen hatte. Angriffslustig fixierte er den anderen Kater und wartete, bis sein Gegenüber sich auf die Hinterpfoten sinken ließ. Das war die letzte Bewegung, die er in seinem Leben machen würde!

Urplötzlich schoss Shayruuk vor, grub die Krallen in Shrais Fell und riss ihn um. Als knurrendes Knäuel kugelten die beiden Pumas den steilen Felshang hinter, immer wieder schnappte Shay nach der Kehle des anderen. Bis die zwei Kater gegen einen Felsen donnerten.

Shraikan war mit dem Kopf dagegen geschlagen und rührte sich nicht mehr. Mit einem triumphierenden Fauchen sprang Shayruuk zurück, auch wenn er sich ebenfalls etwas unsicher auf den Pfoten fühlte. Schnell packte er Shrai am Nackenfell und sah sich um. Unweit von ihnen entfernt, schien der Hang ganz plötzlich noch steiler abzufallen. Shay zog den Kater mit sich, bis zu der Klippe und blickte hinab.

Eine Schlucht erstreckte sich dort, es musste mehrere Pumalängen dort hinab gehen. Und am Grund der Schlucht ragten spitze Felsen auf, die den schon halb toten Körper Shraikans zerschmettern würden. Mit einem dämonischen Lächeln schob Shayruuk den anderen noch weiter, bis zur Kante. Dann jedoch merkte er erst, dass ihm der Boden unter den Pfoten wegrutschte. Ein letztes, wütendes Zischen, dann stürzten beide Pumas die Klippe hinab. Das war das Ende des Todes auf leisen Pfoten und dem anderen Kater, der sich schlicht und einfach „der Tod“ nannte.


[stirbt, zusammen mit Shraikan || letzter Post, beide aus dem Play genommen]
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 - Harmloser Frühling?   Sa Aug 21, 2010 1:46 am

(Kische wird überpostet, Ethell aus dem play genommen!)

Blake blickte hinauf in die unendlichen Weiten des Himmels. Langsam klärte sich der Himmel, es hatte aufgehört zu regnen. Der Himmel hatte sich ausgeweint und die dunklen Wolken zogen sich zurück. Der Morgen brach an. Kein Sandpelz hatte sich bisher blicken lassen. Vermutlich saßen sie in ihren Gebirgehöhlen und warteten, biss die beste Zeit zu einem Angriff kam. Der graue Rüde wand den Kopf, als Valinor zu ihm trat. Er wollte gehen. Trauer machten Blakes Augen dunkel. Was sollte er sagen? Er nickte nur als Antwort und blickte dem weißen Rüden nach, wie er verschwand. Seine Heilerfähigkeiten brauchten sie gerade jetzt. Blakes Pfoten gruben Furchen in den Boden, als er sich mit ruhigen Blick umsah. Da war noch Kische, die noch schwer verwundet war. Noch einen Angriff würde sie auf keinen Fall überleben. Ramyla hatte sich ungewöhnlich schnell erholt und auch Samir - wo war der überhaupt? - schien die Schulterverletzung, die Mika ihm zugefügt hatte, garnichts auszumachen. Vielleicht war es sicherer, dass Lomasi Tal erstmal zu verlassen. Der Sommer war zwar eine sehr warme und Beutereiche Jahreszeit ... aber die meisten Wölfe könnten die Wiesen zum jagen kaum betreten, wegen den ganzen Disteln und Brennnesseln.

.oO(Gab es da nicht einen Ort ... einen Ort, der sicher ist? Nein. Man ist nirgendwo sicher. ich dachte auch, dass Lomasi Tal sei der sicherste Ort, aber ich habe mich geirrt. Wir sollten hier nicht länger verweilen. Es ist an der Zeit, wiedereinmal weiterzuziehen.)Oo.

Blake starrte mit leeren Blick in die Ferne. Er vermisste jetzt bereits die schützenden Wälder des Tals, die warme Sonne und den federnden Boden unter den Pfoten. Und doch sagte ihm etwas, dass er weiterziehen müsse. Der graue Rüde erhob sich, schüttelte den noch nassen Pelz und fuhr sich mit der Zunge über die Lefzen. Neuer Mut erfüllte ihn. Ein neuer Ort bedeutete immer, dass auch wiedermal ein neues Leben anfing. Ein besseres.

"Rudel, mein Rudel. Wir werden weiterziehen. Ich kenne einen besseren Ort, als diesen hier. Warum sollen wir uns den Klauen der Sandpelze aussetzten, wenn wir es wo anders viel besser haben? Wenn ihr mir vertraut, dann folgt mir. Wenn nicht, dann geht. ich weiß, ich weiß, viele von euch sind nicht Reisefähig wegen Verletzungen ... aber wir haben eine Heilerin. Und nun, last uns erstmal gehen."

Er wusste, dass es unvorsichtig war, einfach loszulaufen. Aber plötzlich war es, als würde er einfach von etwas angezogen. Der Rüde umrundete die Lichtung einmal, ehe er in den Wald lief. Er hoffte, die vertrauten Gerüche seines Rudels hinter sich zu spüren. Den Sommer würde das Rudel woanders verbringen; an dem besagten, 'bessere' Ort. Blake war sich sicher, dass dieser Ort gut zum Leben sein würde. Er folgte blind seiner Nase aus dem Wald hinaus, ließ die Bäume hinter sich. Irgendwo in der Ferne nahm er den süßlichen Geruch von Ethell Feamiliell war. Sie war gerade dabei den Fluss zu überqueren. Blake blieb kurz stehen und heulte ihr einen Gruß zu. Die weiße hob den Kopf und heulte zurück. Kurz darauf lief Blake weiter. Immer weiter.


[Beim Rudel, spricht | Läuft los]

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Shakey liebt die Milkakuh und das Kartane ♥️.
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Kapitel 3 - Harmloser Frühling?

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