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 Blake

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Blake


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BeitragThema: Blake    Mi Jun 23, 2010 7:46 am


„Mit einem besonders einfallsreichen Namen hat meine Mutter mich leider nicht belohnt. Ich heiße wohl Blake. Ein einfaches Wort mit einer Silbe, das sich jeder merken kann. Einen Zweitnamen besitze ich nicht, ebenso wenig wie eine Bedeutung. Natürlich hätte ich mich auch umbenennen können, doch welcher Wolf tut dies schon? Schließlich habe ich auch noch einen recht ansehnlichen Titel. Himmelstänzer, so gab ihn mir meine Mutter. Passend für einen grauen Rüden. Ich wandele bereits seit 6 Jahren auf dieser Erde, die sich mein Zuhause nennt und kann mit erhobener Rute sagen, dass ich schon einiges erlebt habe. Denke ich zumindest.“

Oh to see the sun's eclipse
on the horizon like ships
sailing way away from here



„Ich hatte wohl das Glück – oder auch Pech, je nachdem, wie man es sieht -, in einem Rudel voller Himmelswölfe geboren zu werden. Aus diesem Grund bin ich zwar ein Timberwolf, habe aber Himmelsblut in meinen Adern, das hauptsächlich an meinem Aussehen schuld ist. Ich habe mit einer Größe von 91 Zentimetern eine beachtliche Größe erreicht und bin kein zierlicher Wolf. Zudem habe ich einen robusten und starken Körperbau, ebenfalls dem Blut zu verdanken. Ich denke, es verleiht mir ein Auftreten, dass dem eines Alphas auch würdig ist. Mein Körper wird von einem grauen Pelz ummantelt, dass in den verschiedensten Nuancen auftritt. In der Gegend von meinem Gesicht, meiner Kehle und am Bauch ist es weiß, üblich für einen Wolf. Am Rückgrat wird es wieder dunkler und struppiger. Mein Pelz ist sogar im Sommer relativ dick, was heiße Tage unerträglich macht. Dafür ist er im Winter sehr weich und schützt vor Kälte. Viele meinen, ich sei ein in die Jahre gekommener, schwarzer Wolf, allerdings war mein Pelz schon immer so grau wie bisher. Mittlerweile ist er allerdings noch etwas heller geworden, was wohl die Zeichen der Zeit sind. Aber noch immer gleich sind wohl meine bernsteinfarbenen Augen, die umgeben von dunklem Fell sind. Mehr besonders ist wohl die deutliche Narbe, die ich an meinem rechten Hinterlauf habe. Dort biss im Laufe meines Rudellebens ein Puma, damit ich ihr auch ja gut in Erinnerung blieb. Tatsächlich ist die Wunde zwar verheilt, aber das Fell dort wächst nicht mehr nach, so dass man die Stelle, wo die Katze ihre Zähne reingeschlagen hat, deutlich sehen kann.“

Oh just one more time my dear
Before I'll go hear me out



„Mich selber zu beschreiben war nie eine wirkliche Stärke von mir. Aber ich kann wohl sicher sagen, dass ich im Normalfall immer freundlich zu allen bin. Oder es versuche. Vielleicht bin ich manchmal sogar zu freundlich und weichherzig und lasse einfach vieles durchgehen. Ich habe sehr vieles Verständnis, auch für kleine Dinge und versuche immer, gerecht und fair den Wölfen gegenüber zu sein. Allerdings hat sich eine kleine Wendung in meinem Charakter getan. Nach dem Mika den Hass in mir groß gezogen hat, bis er ins unermessliche wuchs, reagiere ich oft sehr viel gereizter und lasse meine schlechte Laune an anderen aus – Schande über mein Haupt. Manchmal glaube ich, ich werde verrückt. Und so sehr ich auch Mika töten will, kann ich es nicht. Es widert mich an, andere Wölfe zu töten, alleine der Gedanke daran. Dafür bin ich wohl einfach zu gutmütig. Die Fassade, die meine Mimik umgibt wird immer sehr schnell brüchig und mein Stolz ist leicht verletzt, wenn jemand etwas an mir kritisiert. Ich nehme mir so etwas wohl immer zu sehr zu Herzen. Auch auf Provokationen springe ich einfach zu schnell an, auch wenn ich versuche, sie zu ignorieren. Durch den Hass in mir bin ich wohl einfach paranoid geworden. Und trotzdem versuche ich immer für die, die mir wichtig sind, da zu sein, auch wenn es mir selber schlecht geht. Ich will ihnen Halt geben und immer ein guter Freund sein. Ich würde sie nie hintergehen, so etwas kommt für mich nicht in Frage. Ich glaube, ich tue einfach alles, um nicht so zu sein wie Mika, aber manchmal will das Schicksal es einfach anders. Ich suche meinen Schutz bei meinen Freunden, auch wenn ich so oft das Gefühl habe, vollkommen alleine zu sein in der immer dunkler werdenden Welt um mich herum.“

Stärken
Einfühlsam
Verständnisvoll
Freundlich
Gerecht
Treu


Schwächen
Reizbar
voller Hass
Provokationen
Paranoid
zu weichherzig


Vorlieben
Dämmerung
Wärme
Sonne
Vertrautheit
Respektiert werden


Abneigungen
Arroganz
Vorurteile
Hass
Winter
Mordlust



„Mein größter Wunsch ist schon seit langer Zeit, einfach nur eine Familie zu gründen. Der Wunsch von vielen Wölfen und eher unspektakulär, aber ich wünsche mir eine Gefährtin, die mich so nimmt, wie ich bin. Und ich glaube, eine solche Wölfin habe ich in Kartane gefunden. Ich möchte einfach meine Familie, mein Rudel aufrecht erhalten und ein glückliches Leben bis zum Ende führen.
Und meine größte Angst … ich denke, die ist klar. Mika. Mein verhasster Erzrivale wird wohl für immer in meinen Gedanken und Gefühlen umhergeistern.“

Cos of this there ain't no doubt
When it's time for curtain call
Just before the shadows



Falls es passieren sollte, dass ich inaktiv werde oder für lange Zeit abgemeldet bin, wird Blake rausgespielt. In dieser Zeit bekommt jemand anderes die Admin Rechte und führt das Forum weiter. Blake darf natürlich nicht weitergeben werden, da in ihm mittlerweile viel Zeit und Liebe steckt. Ebenso wenig der Steckbrief. Da saß ich Stunden dran!
Die Lyrics stammen von Poets of the Fall – Given and Denied. Sämtliche Bilder kommen von der Website Dawnthieves.
Brofist und Herzchen an euch alle.

Fall like a leaf in the wind on the ocean
Of blue like your eyes in the twilight theater
With symphonies playing in the world without sound
We're given and denied





Geboren wurde Blake im Heaven Blood Rudel, nahe des Nairee Flusses, welches aus mehreren Wölfen bestand, die alle den großen Himmelsgott Anil vergötterten. Doch in diesem Rudel herrschte eine Art Ritual. Wer das Pech hatte, vier Welpen auf die Welt zu bringen, ohne dass einer nach der Geburt starb, der musste diese opfern. Es war grausam für die Fähen, ihre Neugeborenen wegzugeben, doch sie durften nichts sagen. Wer das Ritual auf irgendeine Weise brach, der wurde aus dem Rudel geworfen. Und so war es auch bei Blake und seinen drei kleinen Geschwistern. An die Wärme in dem weichen Nest, an den geruch seiner Geschwister oder seiner Mutter, kann Blake sich nun gar nicht mehr erinnern.

Doch eines Tages brach seine wohlige Welt zusammen. Er wurde von seiner Mutter im Nacken gepackt und drei andere Fähen packten seine Geschwister und trugen sie mit sich fort. Es ging tiefer in den Wald hinein, so tief, dass man kein Geräusch mehr hörte und die Bäume lange Schatten auf den Boden warfen. Die Fähen machten an einer kleinen Lichtung halt. Sanft ließ eine von ihnen einen kleinen, silbergrauen Welpen nieder und versteckte ihn im Schutz der Büsche. Es war seine Schwester Nalani gewesen. Kurz darauf ging es weiter. Zawah winselte kläglich über den Verlust ihres Wurfes und ihre Bernsteinaugen waren von Trauer überschattet. Trotzdem zog sie das Ritual durch, sie setzte Sévya an der westlichen Seite des Waldes aus, Samir an der östlichen und Blake an der südlichen. Nachdem Zawah ihren grauen Sohn noch einmal sanft über den Kopf leckte, verschwand sie mit den anderen Fähen und der kleine Blake lag alleine da, zitternd vor Kälte und Hunger und wusste nicht, wie ihm geschah.

Nach einigen Stunden jedoch - es war eine helle, Sternenklare Nacht - trat eine Fähe zwischen den Büschen heraus. Blake fiepte, darauf hoffend, dass es seine Mutter war. Doch diese Fähe roch nach Wald und Wildnis, ihre Ohren waren zerfetzt von den Kämpfen und unter dem dichten, braunem Fell spielten die Muskeln. Dennoch waren die hellen Augen der Fremden voller Mitgefühl und Wärme, als sie Blake fand. Diese Fähe trug den Namen Zareen. Sie wusste sehr gut über das Rudel, in dem Blake eigentlich geboren war, Bescheid. Vielleicht deshalb, weil sie einmal dort war. Sie schnupperte an Blake, fuhr mit der rauen Zunge über sein graues Fell und packte ihn schließlich im Nacken. Zareen trug den Welpen zu ihrem Bau um sich dort um ihn zu kümmern. Sie jagte für ihn, als er älter wurde und sie lehrte ihn dessen und das Leben im Wald. Blake wuchs zu einem stämmigen Jungwolf heran. Zareen hatte ihm zwar erklärt, dass sie nicht seine Mutter sei, dennoch sah Blake sie als diese an. Er gehorchte ihr, bei allem was sie sagte und lauschte ihr, als sei sie seine Lehrerin. Doch eines Tages, der Sommer hatte gerade angefangen, kam Zareen von ihrer Jagt nicht mehr zurück. Blake war in Sorge, wegen der Braunen Fähe und zog schließlich los, um sie zu suchen. Er fand ihren Geruch und schließlich sah er sie. Die Braune lag mitten im Wald, ihre Flanken waren zerkratzt und blutig, doch sie hoben und senkten sich sich schnell. Blake lief auf sie zu und winselte. "Zareen! Was hast du denn? Was ist passiert?", rief er aus seiner Verzweiflung hinaus. Doch die Braune lächelte grimmig.
"Verdammte Bären. Manchmal ist man nicht stark genug ... um sie alleine zu erlegen.", keuchte sie hervor und ihre Augen glommen. Blake versuchte ihre Wunden zu säubern, doch Zaaren hielt ihn schließlich davon ab. "Lass gut sein, mein Kleiner. Mit mir ist es aus, da hilft einfach nichts mehr. Ich habe das Mistvieh stark verletzt, ich hoffe es stirbt in einigen Tagen an einer Entzündung. Lass mich einfach hier liegen.", sagte sie und keuchte erneut. Blut ließ an den Seites ihres Fangs hinab. Blake winselte traurig, doch er hatte gelernt auf Zareen zu hören, egal was sie sagte.
"Ich soll einfach gehen und dich hier liegen lassen?", schniefte er und presste seinen Kopf in ihre Halsbeuge. Zareen leckte ihm etwas den Hals.
"Klar. Mach dass du verschwindest, Blake. Du packst das schon, ich weiß es.", meinte sie. Blake wunderte sich darüber, wie wenig ihr der Tod ausmachte. Doch er nickte nur stumm und lief schließlich davon. Er wusste nicht, ob es richtig gewesen war, die verletzte Braune einfach dort zu lassen, aber er wollte ihr gehorchen wie ein Sohn. Er musste es schaffen. Irgendwie.

Doch die Schuldgefühle trieben den Rüden zurück in den Wald. Er suchte Zareens Spur. Sie hatte sich in ein Gebüsch geschleift, ihre Augen waren geschlossen und sie regte sich nicht mehr. Blake kannte den Tod, Zareen hatte ihm davon erzählt. Doch er verabscheute ihn nun. Auch wenn er wusste, dass Zareen stolz gestorben war ... die Erinnerungen und der Tod der braunen, wilden Fähe schmerzten ihm und so hatte er sie verdrängt und vergessen. Er folgte seinem Weg, wie Zareen es ihm geagt hatte. Das nächste Jahr war spannend und dennoch schmerzvoll für ihn. Blake lief alleine und ziellos umher, er verbesserte seine Jagtkünste und lernte, welche Tiere freundlich gesinnt waren und welche nicht. Zudem war er zu einem großen, grauen Rüden herangewachsen. Nach einiger Zeit traf er auf ein kleines Rudel bestehend aus zwei Fähen und drei Rüden. "Hallo!", begrüßte ihn eine Silbergraue Fähe mit sanften Bernsteinaugen. Ihre Stimme klang schön, wie ein Windspiel. "Sag, wie heißt du, mein Freund?"

Eine Weile blieb Blake bei dem Rudel. Er mochte die Wölfe dort und er mochte auch die Silbergraue. Sie nannte sich Layali und Blake hatte das Gefühl, sie zu kennen. Doch nach einiger Zeit verließ er das Rudel, um weiterzuziehen. Er verabschiedete sich freundlich von seinen neuen Freunden und zog weiter Nordwärts, in die Nadelwälder. Auch dort schloss er sich für kurze Zeit einem Rudel an, doch auch dieses verließ er wieder. So ging es weiter, bis Blake schließlich in einem großen Rudel landete. Der Alpha war ein alter, Dunkelgrauer Wolf, dessen Gefährtin bereits vertsorben war. "Blake, hm? Interessanter Name. Heaven Blood Rudel? Sagt mir was. Hab' mal von dem Alpha gehört. Songan, riesiger, schwarzer Rüde. Siehst ihm ganz schön ähnlich, aber die Augen hast du von deiner Mutter.", sprach der Alte, als Blake sich ihm vorstellte. Verwunderte starrte er den Alten an. Er kannte seine Familie nicht und hatte noch nie jemanden darüber reden hören. Aufgeregt fragte er: "Habe ich Geschwister?" Der Alte bedachte ihn mit einem langen, strengen Blick.
"Ja, man hat mir davon erzählt. Müsstest noch drei Geschwister haben, wenn das Ritual nicht geändert wurde. Wurdet' im Wald ausgesetzt, du und deine Geschwister. Zwei Fähen und noch ein Rüde, wenn mich mein altes Gedächnis nicht täuscht."
Blake sprach noch lange mit dem Alpha, er fragte ihn alles über seine Familie, was ihm einfiel. So erfuhr er auch, dass er noch einen Bruder namens Samir hatte, der vor einiger Zeit in diesem Rudel war und das seine Mutter Zawah hieß und bereits tot war. Wie seine Schwestern hießen, wusste der Alte jedoch nicht. Blake war glücklich über diesen Moment. Nachts saß er am Rande des Lagers und blickte mit einem leuchten in den Augen gen Himmel. Nach einiger Zeit stieß eine Fähe hinzu. Sie hatte schwarzes Fell und war die Tochter des Altwolfes. Sie war wirklich hübsch, mit einem edel geformten Kopf und einem eleganten Gang. "Hallo, Blake.", begrüßte sie ihn schüchtern. Blake wusste von den anderen Wölfen, von der Zuneigung der jüngeren Fähe. Er begrüßte sie mit einem freundlichen Nicken. "Was machst du denn hier? Es ist mitten in der Nacht.", fuhr sie fort und setzte sich etwas unsicher neben ihn.
"Dasselbe könnte ich dich fragen.", erwiderte er jedoch nur mit einem Lächeln. Die Schwarze lächelte scheu zurück.
"Denkst du ... gerade an deine Familie?"
"Ja. Ich wüsste gerne, wo meine Geschwister jetzt sind.", seufzte Blake leise. Es herrschte Schweigen zwischen den beiden.
"Wenn du sie finden willst, dann solltest du sie suchen.", sagte die Fähe schließlich und blickte zu Boden. Blake sprang auf.
"Genau! Darüber denke ich schon die ganze Zeit nach. Glaubst du, ich sollte jetzt losgehen?", rief er und starrte ihn ihre aufgerissenen blauen Augen. Sie nickte leicht. Blake wusste nicht, ob sie traurig oder glücklich aussah, dennoch wünschte sie ihm viel Glück und erklärte sich bereit, ihrem Vater zu erklären, wieso er ging. Kurz darauf lief Blake in die Nacht hinaus.

Ein Jahr lang suchte er, doch er fand nichts. Blake gab auf. Die Welt war zu groß, um seine Familie zu finden. Er bekam zwar manchmal Hinweise von anderen Wölfen, doch die wussten selten mehr als er. Und so fasste Blake einen Entschluss. Er wollte sein eigenes Rudel gründen und nicht länger alleine sein. Er wusste ein wenig, wie er sich als Alpha zu verhalten hatte. Und so suchte er ein ruhiges, schönes Waldstück, das ssich Ewigwald nannte. Er markierte die Grenzen und war stolz darauf, nun endlich sein eigenes Rudel zu gründen. Und lange warten musste Blake nicht.

Fall like a leaf in the wind on the ocean



Zuletzt von Blake am Fr Aug 17, 2012 1:21 pm bearbeitet; insgesamt 11-mal bearbeitet
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