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 Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen

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Cabezan


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AMSELN FLIEGEN TIEF

BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   So Okt 31, 2010 4:40 am

Ein schwarzer Schatten rauschte an ihm vorbei, und verschwand zwischen dem Grün des Waldes. Verbissen schaute der Nebelgreue ihm hinterher. Seine Pfote schmerzte immernoch ein wenig, doch er konnte sie noch eingermaßen belasten. Warum hatte er bloß das Reh laufen gelassen? Wenn er ein zweites mal schnell zugebissen hättem wäre es gestorben, sicherlich! Und stattdessen hatte er dumm dreingeschaut und die anderen um Hilfe gebeten. Es war einfach lächerlich. Und dann, als er sich endlich danach besonnen hatte dem verdammten Reh nachzulaufen war er so hirnlos nach vorne gerannt, ohne auch nur ein wenig darauf zu achten wo er nun hinrannte. War wohl klar dass dies so enden würde. Ägerlich knurrte der Rüde seine leicht schmerzende Pfote an, und blieb stehen. Konnte er denn nicht einmal, einmal beweisen, was er konnte? Konnte er überhaupt etwas? Klar, sich als Idiot darstehen zu lassen, gehörte wohl auch dazu, und war wohl das einzigste wozu er fähig war. Gut, eigentlich wäre ees nicht passiert, wenn Mylanicht dazwischengeplatzt wäre, doch sie konnte auch nichts dafür, dass er sich ablenken glassen hatte. Düster guckte Cabezan in die Richtung in die Samir gelaufen war.

Hoffentlich wird er das Reh kriegen. Sonst ist die Jagd dann wirklich an mir gescheitert...

Nach einer Weile, kam der Schwarze auch schon zurück, und der Geruch von frischem, schmackhaftem Fleisch begleitete ihn. Cabes Herz sank paar Centimeter tiefer. Samir schien...wütend zu sein. Kein wunder, er hatte ja alles geben müssen, um das Reh zu einzuholen, während er, Cabezan hier herumgetölpelt hatte. Doch die Augen Samirs wurden wieder freundlich, als er sich zu ihm wandte. Cabezan nickte kurz als Antwort, er war noch immer so wütend über sich selber, dass seine Stimme warscheinlih gezittert hätte. Oder auch nicht. Dann lief der Schwarze auch wieder zurück zum gerissenem Reh. Der Nebelgraue verharrte aber noch eine Weile, um zu Ramyla hinüber zu gucken, doch diese drehte sich wortlos um und verschwand hinter den Bäumen ehe er irgendetwas sagen konnte. Nun stand er alleine da, und nur der Hunger knurrte düster in seinem Bauch herum. Der Rüde schüttelte schnell seinne Kopf, und lief der Fährte von Samir hinterher. Während er so lief, klang der Zorn über sein eigenes Veragen langsam ab, und er konzentrierte sich nurnoch auf den angenehmen Duft von Frischfleisch in seiner Nase. Herrlich! Dann sah Cabezan, den Schwarzen, wie er an dem Reh herumriss. LEise trottete er näher und begrüßte ihn kurz mit einem kleinen schwenkn der Rute. Dann vertiefte auch er seine Zähne in das Fleisch des Tieres und riss heftig dran.

So hätte ich auch eben reissen sollen. So hättest du sterben sollen Mistvieh!

Knurrte der Rüde das Reh in Gedanken an, und fing an, friedlich auf dem herrlich warmen Fleisch herumzukauen, und es dann zu verschlingen. Es wr ein gutes Gefühl, mal wieder seinen Bauch stillen zu können. Doch Cabe häte sich noch besser gefühlt, wenn er diese Beute erlegt hätte. Aber, nunw ar d nichts mehr zu machen.


( ärgert sich immernoch über sich selbst / bei Samir / frisst )

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Behind my smile is everything you’ll never understand.
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Blake


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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   So Okt 31, 2010 7:01 am

    Die vor Zorn sprühenden Augen waren noch immer auf Mika gerichtet. Blakes ganze Körperhaltung war agressiv und angriffsbereit. Das war sein Problem. Er ließ sich oft zu leicht provozieren und verlor dann die Beherschung. In dieser Hinsicht schien er Mika ein wenig zu ähneln. Er sah seinen Hohn in den kalten, schwarzen Augen, wie er auf Abla hinabstarrte. Schützend trat er neben die Fähe, die Lefzen weit zurück gezogen. Als Mika höhnend fragte, ob er zu feige zum zubeißen wäre, spitzten sich leicht seine Ohren. Blakes Antwort wäre gewesen, dass er nur nicht auf Mikas Niveau sinken wollte und wahllos Wölfe biss, aber in Wirklichkeit ... war er wirklich zu feige. Nein, nicht feige. Eher verunsichert. Er kniff die Augen zusammen, als Mika weiter spottete. Erneute Wut erfüllte ihn, und als Mika endlich ging, beruhigte er sich ein wenig und seine Schultermuskeln entspannten sich. Sein aufgestelltes Nackenfell glättete sich langsam wieder und er stieß einen tiefen Atemzug aus. Regelrecht angewidert starrte er Mika nach.
    Er musste wieder an die Frage des Omegas denken, ob Abla ihm tatsächlich so viel Wert war. Sein Blick fiel auf die ängstliche Fähe zu seinen Pfoten und sein Blick wurde klar und er wirkte wieder so entspannt wie sonst immer. Er musste ein wenig darüber nachdenken. Ob Abla es wirklich wert war, für sie zu kämpfen. Er legte sich neben sie und presste sich an ihr Fell, um sie zu trösten. Sanft leckte er ihr über den Kopf und stubste ihr aufmunternt an den Fang.
    Ja, sie war es wert. Natürlich würde Blake auch für Ramyla kämpfen, oder Noreya oder Samir ... doch Abla war für ihn wichtig. Blake wusste nicht, wieso er diesen starken Drang hatte, für diese Fähe zu kämpfen und sie zu beschützen. Bestimmt nicht, weil sie diesen Schutz einfach brauchte. Wohl eher, wegen diesem Gefühl, welches sich in ihm einnistete.
    Als sie so leise, dass er es gar nicht verstehen konnte, sagte, dass das Leben schwer sei, nickte er bedächtig und ernst.

    "Ja, manchmal ist das Leben sehr schwer. Das weiß ich. Aber wenn man seinen Platz gefunden hat, dann scheint es einfacher zu sein. Es gab viele Tage, wo ich mich fragte, wieso ich eigentlich lebte. Aber jetzt habe ich ein Rudel und ich habe meinen Bruder gefunden.",

    sagte er leise und blickte in ihre braunen Augen. Aus dem Augenwinkeln sah er, wie Raziel sich Mika näherte und sein Kopf flog herum. Drohend knurrte er in die Richtung der beiden. Dieses knurren war beiden bestimmt. Er wollte nicht, dass Raziel in irgendeiner Hinsicht Mika noch mehr provozierte. Zwar war der Altwolf Omega und benahm sich abgrundtief schlecht. Aber trotzdem missfiel es Blake sehr, den Rüden noch mehr zu 'quälen' und einen Anreiz zum Angriff zu geben. Dann war es besser, ihn vollkommen auszuschließen und zu ignorieren.
    Er merkte schließlich, wie sich ihm eine Wölfin näherte. Langsam wand er wieder den Kopf nach vorne und sah Kische auf sich zukommen. Blake hatte mit Besorgnis gesehen, wie aus der starken Fähe ein ängstliches, wortkarges Geschöpf wurde, welches sich immer weiter absonderte und mit niemanden mehr zutun haben wollte. Sie kroch beinahe über den Boden, wie eine Omega. Er musste wieder an Abla denken, die wohl ebenfall meinte, sie sei eine Omega.
    Sein Blick richtete sich auf Kisches leere, ängstliche Augen. Als sie vor ihm stand und schließlich sprach spitzen sich seine Ohren und er blickte nachdenklich in die ferne. Als sie endete, öffnete er den Fang, um ihr langsam zu antworten.

    "Nur du alleine kannst dich ändern, Kische. Du hast dich sehr verändert, dass habe ich gesehen. Ich frage mich, woran das liegt. Aber du brauchst keine Scheu vor dem Rudel zu haben. Rede mit den Wölfen, frage sie, ob sie mit dir jagen möchten oder hilf ihnen. Ich weiß nicht, ob dir das hilft, aber vielleicht ... tut es das ja. Und außerdem gehört jeder zu diesem Rudel. Wenn du denkst, du seißt nichts, dann liegst du sehr falsch. Du gehörst ebenso dazu, wie alle anderen, nur scheinst du dir das auszureden."

    Er lächelte ein wenig und ließ seinen Blick über die Wölfe schweifen, ehe er sich wieder Kische zuwand.

    "Ich bin zwar Alpha und helfe bei problemen ... aber ändern kannst nur du dich alleine. Und wenn du wirklich versuchst, Kische, dann wird man sich an deinen Namen erinnern, auch wenn du schon unter der Erde liegst und den ewigen Schlaf schläfst.",

    fügte er schließlich noch hinzu, die Augen groß. Von dem agressiven Wolf, der eben vor Wut noch fast geplatzt war, schien nichts mehr übrig zu sein. Blake war wieder vollkommen in seinem Elemnt. Voller Ruhe, Wärme und Verständnis.


[Bei Mika, wütend, denkt || Neben Abla, tröstet sie, redet || Bemerkt Kische, redet]

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Raziel


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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   So Okt 31, 2010 8:25 am

Die Antwort von Mika, war kurz und knapp aber das reichte einfach nicht. Nein ganz und gar nicht, er brauchte mehr. Er brauchte eine bessere Begründung, einfach eine besser, dass seine Fragen alle beantwortet. Raziel wusste ganz genau, das bestimmt mehr dahinter war. Denn ein Mörder würde nie grundlos Mördern, bestimmt liegt das irgendwie an seiner Vergangenheit. Der Rüde wollte gerade weiter was sagen, als hinter ihm ein Knurren erklang. Seine Ohren zuckten und seine Kopf drehte sich zu Blake, der gerade nicht zu Frieden war mit das war Raziel gerade tat. Er wollte wohl nicht das Raziel ihn noch unabsichtlich provoziert. Aber wenn dieser Altwolf sich mi Raziel anlegen würde, würde Raziel vielleicht sogar austicken und ihm die Kehle ausreißen. Warum war er aber so gereizt? Ach egal, der Rüde sollte lieber gehen sonst rasten vielleicht noch beide aus Blake, weil er denkt Raziel würde ihn absichtlich provozieren und Mika, würde bestimmt angreifen. Raziel stand auf und ging aber er flüsterte zu sich selber

„ Wölfe die anderen das Leid zufügen, sind einfach erbärmlich..“

Raziel schaute sich um. Wo war Sakura? Er suchte den ganzen Platz ab mit seinen dunkeln Bernstein Augen bis er sie in der Nähe von Blake und Abla fand. An seinen Lefzen spiegelte sich ein Lächeln, als er sie fand zusammengerollt schlafend. Langsam ging er zu ihr vorbei von Blake Abla und Kische er nickte ihnen zur Begrüßung. Als er sich zu Sakura schlich und neben sich legte. Ihr und sein Fell berührten sich, ein angenehmes Gefühl. Raziel schaute sie an, sie schlief so friedlich und das sah wunderschön aus. Wie aus einem Märchen, wie Dornrösschen im Schlaf so wunderschön. Sie war ein Engel, sie war sein Engel. Ein Kosenamen schlich im in Gedanken vielleicht Engelchen? Ja, das passte zu ihr. Diese Wesen mit den Flügel so wunderschön und geheimnisvoll, neben ihm schlief wirklich ein Engel. Raziel neigte sein Kopf und schleckte ihr sanft über den Kopf und flüsterte ihr was ihm Ohr

„ Ich liebe dich mein Engelchen.“

Raziel blickte sich kurz um und schaute zu Blake und zu Abla, ein Lächeln schlich sich über seinen Lefzen. „ Sie sind ein perfekter Paar und bestimmt würde Abla sich bald hier wohlfühlen und ihre Angst vergessen. Sie würde eine stolze Alphera werde an unseren weißen Alpha und bald würde es auch bei ihnen Nachwuchs geben. Ach apropo Nachwuchs. Wo ist eigentlich Myla, sie sollte sich nicht so weit entfernen, den jeden Moment könnten die Welpen kommen. Ich frage mich wie Samir sich fühlt, bestimmt ist er sehr stolz auf sie, er liebt sie wie ich Sakura und würde sie auch bestimmt nie verlassen.“ Seine Augen glitten über Kische, die von den Pumas schwer verletzt war. Aber nun ist sie wieder voll dabei und fit, viel wusste er nicht über sie aber er würde mit ihr unterhalten, wenn sie gerade nicht mit Blake und Abla sich unterhielt.
Seine Augen glitten weiter zu Mika und da blieben sie stoppen „ Ich frage mich ob er sich je ändern würde? Eines Tages verspielt er sich es hier noch und Blake jagt in fort, eines Tages wenn er es zu weit treibt. Eigentlich für was ist das Töten gut? Warum fügt man anderes Leid an? Warum ist es so ehrenvoll das man jemanden getötet hat? Als ich jemanden getötet habe…fand ich es einfach von mir selber widerlich. Aber auch versteh ich es dass man im Blutrausch kommt.
Ich war auch wie er, aber ich habe mich geändert. Ich habe mich geändert für all das, und ich zeige auch Reue für all denen die ich einfach getötet habe. I
ch finde es einfach nur verabscheuend und erbärmlich wenn jemand denkt das sei Ehrenvoll. Dieser ist einfach auf dem Tiefpunkt gelandet meiner Meinung nach. Vielleicht kann man ja Mika umändern? Vielleicht auch nicht, vielleicht wird das auch nie geschehen.
Niemand weiß auf diese Fragen eine Antwort, nur die, die in die Zukunft sehen können..
Mit einem Seufzen wich sein Blick von Mika, sein Blick glitt zum Wald.
Was würden sie noch alles erleben? Was würde alles noch geschehen? Das wusste niemand und das wollte bestimmt auch niemand wissen, es würden noch schöne Zeiten geben wie auch schlechte Zeiten. Eine ohne das andere existiert einfach nicht. Raziel legte sein Kopf auf die Pfoten und versank wie Sakura in die Traumwelt. Er träumte von der Zukunft wie sie sein könnte, eine schöne Zukunft mit dem Rudel…


[bei Mika / geht flüstert was zu sich selber / geht zu Sakura und legt sich zu ihr / versinkt in die Gedankenwelt / schläft ein]



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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Do Nov 04, 2010 8:19 am

Da war die Schwarze doch tatsächlich eingeschlafen. Sie war wahrscheinlich total erschöpft gewesen, die vielen Eindrücke, die lange Reise, der Stress mit ihrem Bruder. Nun lag sie still dan. Der Kopf lag auf den Pfoten, die Augen waren geschlossen und ihre Flanke hob und senkte sich gleichmäßig. Alles schien ruhig. Der Wind strich sachte durch ihr Fell.

Die Fähe träumte. Träumte von früher, von jetzt, von einer möglichen Zukunft. Aber auch von Verzweiflung, Wut, Hass und dem Tot. Alles wirkte seltsam. Es schien sich alles zu vermischen. Sie träumte das was sie fühlte, denn auch ihre Gfühle waren ein einzigstes Chaos. Sie sah andere Wölfe vor sich. Bekannte, Fremde, Raziel.
Man sah ihr an der sie hetisch träumte, denn ihre Beine zuckten und die Augen bewegten sich unter den Augenlidern.

Von ihrer Umgebung bekam sie natürlich nichts mit. Weder was die anderen sprach, noch ob sie kamen oder gingen. Es war schon komisch das sie in der Nähe von ihnen eingeschlafen war. Sie musste wirklichs ehr erschöpft gewesen sein, denn nun wäre sie nahezu wehrlos gewesen. Da öffneten sich ihre Augen. Aura plinzelte und hob langsam den Kopf. Sie schaute sich um und sah das nun auch Raziel wieder da war.
Vorsichtig richtete sie sich auf, streckte sich und schaute noch einmal über den Platz. Noch immer schien nicht viel geschehen zu sein.


[schläft und träumt / wacht auf / schaut sich um / bei Rudel]
(bisschen wenig geworden aber mir fiel nichts weiter ein sorry)
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Mika


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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Mo Nov 08, 2010 5:53 am

Er hasste. Er hasste Wöfe. Er hasste Wölfe wie ihn. Konnten sie einen nicht einmal in ruhe lassen, die Naivlinge und Besserwisser? Hatten sie nichts besseres zu tun, als ihn mit Fragen zu durchlöchern, und zu erwarten, dass Er, Er, ja er Mika, ihnen dann auch brav vorträllern würde was sie wissen wollten? Nein, nein nein. Ohne Ihn! Wenn dieser Rüde vor ihm, ihm jetzt noch weiter auf den Geist gehen würde, dann würde er ihm buchstäblich die Kehle rausreissen, oh ja! Er war zwar ein Altwolf, aber niemand sollte ihn unterschätzen, nein er war immernoch DER Mika der er immer schong ewesen war. Unverändert und immer gleich schritt er durch die Jahre, ohja, und er hatte immer nur die gleichen Sachen im Sinn : Morden, Quälen, Hassen. Auch wenn er sich ein wenig verändert hatte, vom verhalten her, beim Voranschritt seines Alters, er war immernoch Er, er der eiskalte Engel. Er, Mika! Daran konnte nichts ändern, selbst wenn die Welt daran untergehen würde, wie er war, was kümmerte ihn das? Was nützte ihm das Leben? Es war nur dafür da, um zu leben, um sich selber zu verwirklichen, um sich selber zu sein, und das zu tun was man eben will. Wenne s da war, war es da, und wenn es ging, dannw ar es weg. Welcher Tote kümmerte sich denn darum wie er gestorben war? Was er noch gerne getan hätte? Ein Toter weiss nicht wer er war, kann nicht denken.

Fieberhaft jagten tausende Gedanken kreuz und quer durch Mikas Kopf, doch wurden sie von dem Knurren eines Wolfes gestört. Der Hybrid kannte dieses Knurren. Er hasste dieses Knurren. Er hasste den der Knurrte. Er warf einen verächtlichen Blick zu Blake, der der Ursprung dieses Knurrens war. Wie er diesen eingebildeten Alpha hasste! Warum sollte er sich provozieren lassen? Er, Mika? Nein, dieser Raziel konnte ihn einfach niht provozieren, nein. Wei konnte man nur überhaupt soetwas denken? Nun, das konnte und wollte der Grauweisse nicht erfahren, und er wollte sich ebenfalls nicht weiter mit dem Grauem Alpha beschäftigen, weil es ihn zu sehr provoziert hätte, ihm etwas verächtliches zuzurufen. Raziel aber ging auch schon wieder, zu seinem GLük ohne weitere Fragen zu stellen davon.

"Wölfe die anderen das Leid zufügen, sind einfach erbärmlich..“

Mika verdrehte gelangweilt die Augen. Was konnte er schon erwarten? Dieser Raziel war schließlich auch nur ein Wolf, nichts weiter. Eines dieser naiven und einfachen Wesen die ihr Leben lang in Verzweiflung und weichen Gefühlen dahinvegitierten. Und soetwas war verachtenswert. Alles war verachtenswert. Alles ausser ihm selber, denn er war etwas besonderes. Oh ja. Er war eine Ausnahme. Die einzig existierende Ausnahme, unter einer Welt voller Idioten. Vieles war doch so offensichtlich. Und doch lebten diese Wesen in ihrer Dummheit hinfort. Nein, warum sollte er Raziel etwas antworten? Er war es nicht wert, eigentlich war es niemand wert, dass er überhaupt ein Wort mit ihnen sprach, oder sich sonst irgendwie um sie scherte. Aber er tat es ja nur für sich. Er tat alles nur für sich. Alles für diesen Augenblick. Die Vergangenheit ist nicht wichtig. Um die Zukunft sollte man sich jetzt noch nicht scheren. Einzig dei Gegenwart, die Gegenwart war für ihn von Bedeutung. Das Jetzt.
Die schwarzen Augen des Wolfsmischlings wanderten über die Wölfe, über die Pflanzen, über den Himmel und das Wasser. Er sollte sich am besten ausruhen, und den Dingen einfach seinen Lauf lassen. Warscheinlich würden bald mehrere aufbrehen um zu Jagen. Er würde sich dann später die Reste holen. Reste. So ein erniedrigendes Wort. Wohlwahr, er wusste dass er wenigstens ein paar Regeln einhalten musste, als Omega, wenn er schon nicht alle Befolgte, aber es nervte ihn doch sehr, ganz unten in der Rangliste zu stehen. Aber dieses Wort " Omega " hatte doch etwas geheimnissvolles an sich, fand er. Der Letzte, ind er Rangordnung. Der Letzte. Er war der Letzte Überlebender. Der letzte mit Verstand. Nein der erste mit Verstand.

Wieder gingen die Gedanken Mikas langsam in den Bereich völliger Gegensätze hinüber. Sein Gehirn war gerade ein ziemliches Chaos von Gedanken die sich verwandelten in andere, neue Sichtweisen hervorbrachten, die im grunde gleich mit den anderen waren, und doch Gegensätze. Keiner könnte dies verstehen, wenn er zugehört hätte, was da in dem Kopf des Grauweissem vor sich ging. Nein, überhaupt Mika irgendwie zu verstehen, scheint einem schier unmöglich zu sein. Warscheinlich würde ihn auch nie jemand verstehen können, doch das war dem Rüden sichtlich egal. Er brauchte es nicht verstanden zu werden. Er brauchte nichts, als sich selber. Zufrieden legte er den Kopf auf die Pfoten, und schloss diese erstmal, um seinen Kopf zu leeren. Langsam scheuchte er die vielen Wörter und Säze aus seinem Kopf, um sih ein wenig entspannen zu können. Doh sie würden wiederjehren, seine Gedanken. EIn Fluch, der jedes Lebewesen verfolgt.

( denkt nach / unter einer Tanne )

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the bird underneath his paws ;; Cabezan
THE WORLD IS NOT AS BLACK AND WHITE
AS YOU NAIVELY BELIEVE

That's what happens when you cling to hope
You set yourself up for despair


Es lebe der Milchshake!
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Mi Nov 10, 2010 7:45 am

Abla drehte ihren nach hinten gedrückten Ohren nach vorne um so besser zu hören was Blake zu ihr sprach. Er behielt die ganze Zeit Mika im Auge, das beruhigte sie ein wenig fühlte sie sich doch so sicherer. Auch für ihn war das Leben nicht einfach, wieder einmal hatte Abla nur an sich gedacht und nicht daran das es anderen Wölfe auch schlecht gehen kann. Sie schämte sich dafür und blicke verstohlen weiter zur Erde hinab. Kische kam zu ihnen, Abla blickte sich kurz von unten an und ließ ihre Rute ein paar Mal hin und her, zur Begrüßung. Kische erzählte Blake das sie sich gerne ändern würde. Ja Abla würde dies auch gerne,
sich ändern.
Aber wie sollte sie dies anstellen?
Man bekommt nur schwer seine Streifen aus dem Fell
Sagte sie wieder in Gedanken versunken. Sie mußte an eine Geschichte denken die ihre Mutter oft erzählt hatte. Warum der Tiger Streifen hatte.
Früher hatte der Tiger noch keine Streifen. Alle Tiere lebten friedlich zusammen. Doch immer wieder wurden welche von ihnen getötet. Keiner wusste wer sie umbrachte.
Eine alte Eule bat die Bäume den Mörder unter ihnen doch zu kennzeichnen.
Als der Tiger dann durch den Wald lief, berührten die Äste sein Fell und malten ihm Streifen darauf.
So konnte jeder sehen das er der Mörder war. Auch er wurde seine Streifen nicht los.

Wie kam sie nur gerade jetzt auf diese Geschichte? Vielleicht weil er genau so ein Mörder war wie sie. Nur hatte er getötet um zu leben. Und sie? Sie war daran schuld das ihre Welpen gestorben waren. War zu schwach. Wie sollte sie diese Streifen von ihrem Fell bekommen?
Warum hat Kische Streifen in ihrem Fell?
Die Braune wusste es nicht sie hatte sich nie so richtig um andere gekümmert. Sie hatte genug mit sich zu tun. Wieder blickte sie die Wölfin an, doch senkte sie den Blick sofort wieder.

Es ist schwer sich zu ändern und ohne gute Freund, schaft man dies sicherlich auch nicht.


[Abla bei Blake und Kische/ denkt darüber nach ob sie stark genug ist sich zu ändern]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Do Nov 11, 2010 6:28 am

Nachdem Mika Abla angegriffen hatte, hatte Noreyas Zittern wieder angefangen und Namid schaute sie besorgt an. Er wünschte sie ein wiederholtes Mal ihr doch besser helfen zu können. Dann passierte etwas, was Namid zwar nicht erwartet hatte, aber dennoch nicht als störend empfand. Noreya kuschelte sich an seine Seite und mit einem Mal durchströmte ihn ein Gefühl des Glückes. Auch das Kribbeln machte sich erneut bemerkbar, doch Namid achtete diesmal nicht darauf. Sein Blick war auf Noreya gerichtet und es lag Freundschaft drin. Doch war es nur Freundschaft, oder war da noch etwas anderes? Vielleicht ein Funke von Zärtlichkeit und Zuneigung? Namid wusste es selbst nicht genau und von daher verdrängte er es wieder einmal.
Auf einmal zuckte Noreya jedoch zurück und murmelte eine Entschuldigung. Namid, der etwas erstaunt aussah, wollte ihr antworten und ihr sagen, dass nichts schlimmes passiert war. Doch da kuschelte sie sich auch schon wieder an ihn und Namid seufzte leicht. Er spürte ihre Wärme, trotz der mittlerweile aufgegangenen Sonne, welche nun die Erde mit ihren warmen Strahlen erwärmte. Ihr Körper zitterte noch ein bisschen, doch schließlich schien sie sich zu beruhigen und auch das letzte Zittern verschwand. Namid fühlte sich sehr glücklich, wenn auch die Sorge um Noreya blieb. Langsam und gleichzeitig auch vorsichtig senkte er seinen Kopf auf Noreyas Körper und schloss seine honiggelben Augen. Er lauschte dem Herzschlag Noreyas und hoffte, dass diese seine Berührung nicht als unangenehm empfand.
Nachdem er eine Weile so verharrt war, öffnete er schließlich langsam die Augen und ließ seinen Blick über die Lichtung schweifen. Mittlerweile waren einpaar Wölfe, von ihren Erkundungen wieder zurück in die Lichtung gekommen und Namid konnte, außer Blake und Abla, noch Kische, Raziel, Sakura, Aurora und Mika erkennen. Aufmerksam blickte er die Wölfe an, welche er nun schon länger kannte. Blake schien noch angespannt zu sein, was man ihm nach Mikas Missverhalten natürlich auch nicht Übel nehmen konnte. Abla schien nachdenklich zu sein, obwohl Namid auch eine leichte Spur der Angst in ihren Bewegungen zu sehen schien. Sein Blick blieb länger auf Kische liegen, denn sie hatte sich völlig verändert. Ihre Rute war bis auf den Boden gesenkt, ihre Körperhaltung unterwürfig und voller Angst. Sie redete mit Blake, doch Namid konnte nicht verstehen, was genau sie sagte. Dennoch war sein Blick traurig und auch voller Sorge, als er Kische weiter betrachtete. Schon als sie in diesem Tal angekommen war, hatte er gemerkt, dass etwas mit ihr nicht stimmte. Doch zu dieser Zeit war Kische wahrscheinlich noch nicht in der Lage gewesen richtig darüber zu reden. Nun schien sie noch bedrückter zu sein und Namid hoffte, dass sie sich hier, in der erholsamen Ruhe, wieder erholen könnte. Sein Blick schweifte weiter und verharrte für einen kurzen Moment auf Raziel und Sakura. Die beiden boten ein glückliches Bild und Namids Sorgen wurden für den Augenblick einfach weggewischt. Doch auch von ihnen riss er seinen Blick und schließlich schaute er zu Aurora. Er hatte den Streit zwischen ihr und Raziel wahrgenommen, doch er kannte sie immer noch nicht richtig. Er wusste noch nicht einmal, ob sie zum Rudel gehörte oder nur zur Rast hier war. Im Gedanken nahm er sich vor, sie später mal besser kennenzulernen, doch zunächst blieb er bei Noreya. Er schloss seine Augen und lauschte erneut ihren Atemzügen. Gleichmäßig und ruhig waren sie jetzt und nach einer Weile passten sich auch Namids Atemzüge an ihre an. In regelmäßigen Abständen hob sich seine Flanke und er verfiel ins Dösen. Seine Gedanken schwirrten noch wirr in seinem Kopf herum, doch langsam begannen sie sich zu ordnen. Namid spürte Noreyas Wärme und Freude kam in ihm auf. Die Geschehnisse im anderen Tal, die Angriffe der Pumas – all das verblasste an diesem schönen Ort hier.


[bei Noreya/ist glücklich/denkt nach/beobachtet andere/döst ein]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Fr Dez 03, 2010 6:44 am

    Blake blickte mit ausdruckslosen Augen zu Raziel, der bei Mika stand. Blake hoffte, dass der Dunkelbraune den Altwolf nicht noch wütender machte, als er ohnehin schon war. Blake fand, dass sie soetwas nun wirklich nicht gebrauchen konnte. Es war Sommer, Ramyla würde bald ihre Welpen bekommen und sie hatten vorerst ein schönes, ruhiges Revier gefunden. Er wollte nicht, dass die ruhige Athmosshäre nur wegen Streit zerstört wurde. Es klang zwar nun so, als würde ihm sein Rudel vollkommen egal sein, aber sogar Blake wollte einfach mal ausspannen, von den anderen Wölfen. Vermutlich ging es den anderen nicht anders und sie hatten vielleicht auch das Bedürfnis, erstmal ihren eignen Platz zu suchen, um etwas von dem Alpha weg zu sein. Blake unterdrückte ein belustigtes auffunkeln in den Augen und blickte wieder etwas ernster zu Raziel und Mika. Seine Augen folgten Raziel, der sich langsam verzog, nicht ohne noch etwas zu Mika zusagen. Er ging zu Sakura und Blake wand den Blick ab, um die beiden nicht zu stören. Außerdem verlor er nun das Interesse. Und wo er jetzt 'alleine' war, wusste er nicht Recht, was er tun sollte. Seine dunklen Orangenen Augen zuckten zu Abla, die vor seinen Pfoten lag. Sie schien noch immer verstört und nicht richtig da zu sein. Wieder spürte er das Gefühl der Unsicherheit in sich. Er wusste nie, wie er mit Abla umgehen sollte, was er sagen sollte, damit es ihr besser ging. Sie sagte auch so selten etwas. Zum Beispiel, wenn ihr etwas auf die Nerven ging ... oder wenn andere Wölfe - Mika - sie belästigten. Blake seufzte leise und blickte über seine Schulter in den Wald der Insel. Plötzlich vernahm er Ablas Stimme, leise und kaum hörbar.

    .oO(Man bekommt nur schwer seine Streifen aus dem Fell.)Oo.

    Langsam drehte er seinen kopf wieder der braungrauen Fähe zu, mit besorgtem Ausdruck in den Augen. Wovon redete sie? Er wüsste es gerne, wie so vieles. Dennoch wollte er nicht nachfragen. Sie schien grad vollkommen in Gedanken zu sein. Blake musterte sie, während sie so in Gedanken wirkte und blickte auf die wenigen Narben, die von ihrem Fell halb versteckt waren. Wieder einmal hätte Blake am liebsten gefragt, woher sie diese hatte, aber mit einer Antwort von ihrer Seite rechnete er wohl nicht. Also konnte er nur da sitzen und sich seinen eigenen Gedanekn widmen. Da war einmal die Sache mit Ramylas Welpen. Wann sie wohl kommen würden? Sein Blick schweifte umher, aber zu seiner Enttäuschung konnte er die Rötlichbraune Fähe, die seid einem halben Jahr seine treuste Begleiterin und Freundin war, nicht entdecken. Auch Samir war nicht da, was Blake etwas verwunderte. Er wusste, dass Samir sauer auf ihn war. Sein bruder hatte viel aufs Spiel gesetzte, nur um Blake zu finden und nun dankte er ihm nichtmal. Sie redeten nicht einmal miteinander. Oder doch? Blake erinnerte sich daran, wie Samir ihn etwas wegen der Jagt gefragt hatte und er nicht geantwortet hatte. Vermutlich hatte der Schwarze nun seinen Dickkopf durchgesetzt und war alleine jagen gegangen. Auch gut. Sollte er nur. Blake würde ihn bald fragen, was mit ihm los sei. Zufrieden mit diesem Entschluss ruhten seine Augen wieder auf Abla, in die langsam wieder Leben kam.

    Sie sagte etwas davon, dass es schwer sei, sich ohne einen guten Freund zu ändern. Blake war etwas erstaunt von diesen poetischen Worten, der sonst so wortkargen Abla und ein sanftes Lächeln spielte auf seinen Lefzen. Er sah, wie Abla Kische, die noch in der Nähe war, kurz anblickte, nur um anschließend wieder den Blick zu senken. Klar, Abla war schon in gewisser Hinsicht 'komisch'. Dennoch hatte Blake das Gefühl, sie beschützen zu müssen. Als sei sie seine Gefährtin. Er schüttelte etwas den Kopf, zuckte mit einem Ohr um den Gedanken zu vertreiben. Schließlich beugte der Graue sich hinab um Abla einmal sanft über den Kopf und den Fang zu lecken, einmal, um sie zu trösten und auch, um ihr Recht zu geben.

    "Genau. Ohne Freund schafft man so etwas nicht. Aber man muss auch selber stark sein und sich Vorsätze schaffen. Dann ist die Chance noch größer, es zu schaffen, sich zu ändern.",

    sagte er mit warmer, ruhiger Stimme. Er blickte als erstes Kische freundlich an, dann Abla. So war Blake eben. Ein Alpha für alles, der sich um sein Rudel kümmerte, es verstand. Nun ja, meistens verstand. So gesehen.


[Bei Kische & Abla, blickt zu Raziel & Mika | Etwas verwirrt wegen Abla, denkt | Liebkost Abla etwas, redet mit ihr und Kische]

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Samir


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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Fr Dez 03, 2010 7:12 am

    Samir merkte, wie Cabezan sich näherte. Er achtete gar nicht so auf den Nebelgrauen sondern rupfte weiter an dem Fleisch rum. Beide Pfoten hatte er in den Boden gestämmt, um besseren Halt zu finden. Schließlich war das Fleisch zäh und nicht so einfach zu zerlegen, wie das eines Kaninchens. Und je mehr er daran rumriss, desto weniger wurde seine Wut auf die ganzen Wölfe. Auf Blake und sogar Ramyla war er wütend gewesen, wenn auch nicht viel. Natürlich liebte er Ramyla, sie war seine Gefährtin und bald die Mutter seine Welpen ... und er hatte nichts besseres zu tun, als sie dann auch noch mit harscher Stimme 'anzumeckern'. Augenblicklich machte sich in ihm schlechtes Gewissen breit. Sie war ihm auch nicht gefolgt und hatte sich in die entgegen gesetzte Richtung begeben. Er hörte auf, an dem Fleisch zu reißen und blickte zurück, zwischen die Bäume, in der Hoffnung dort das vertraute Rotbraune Fell zu sehen, von der Fähe, die er so liebte. Er hoffte, dass sie ihm nicht alzu große Vorwürfe machte, aber wenn einem die Jagt kaputt gemacht wird, ist es doch verständlich, dass man dann etwas gereizt ist. Oder?
    Der Schwarze trippelte von einer Vorderpfote auf die andere, ehe er einen kurzen Blick zu Cabezan warf. Samir blinzelte kurz, zuckte mit den Ohrne und begann wieder am Fleishc rumzurreißen. Mit einem leisen Knurrens seinerseits und einem Rupf Geräusch von dem Reh, hatte er einen großen Fleischbrocken im Fand. Er ließ es fallen, leckte sich über die Lefzen und blickte erneut zu Cabe.

    "Ich werde mal Ramyla suchen, sie hat bestimmt Hunger. Ich hoffe, sie ist nicht wütend. Bis später Cabezan! Hoffentlich gehts deiner Pfote dann besser.",

    der letzte Satz kam eher genuschelt rüber, da Samir nun wieder das Rehfleisch im fang hatte. Dennoch klangen siene Worte ehrlich und freundlich gemeint. Mit einem kurzen Zucken des Ohres verschwand der schwarze Rüde zwischen dne Bäumen. Er war noch etwas erschöpft von seinem Hochleistungssprint heute, dennoch lief er nun mit einem lockeren Trab zwischen den Bäumen umher. Da er das Rehfleisch im Maul hatte und aus diesem Grund nur das Blut richen konnte, fiel es ihm schwer, dem Geruch seiner Gefährtin zu folgen. Er kehrte mehrmals um, obwohl die Insel ohnehin schon klein war. Etwas verwirrt blieb er stehen, blickte sich um und entdeckte schließlich Ramylas Fell zwischen den niedrigen Ästen einer Kiefer und mehreren Farmwedeln. Erleichterung machte sich in seinen großen, hellen Augen breit und er stapfte zwischen den Farmwedeln hindurch zu Myla. Er ließ seine Fracht vor ihren Pfoten fallen und blickte ihr liebevoll in die Augen.

    "Sei nicht böse. Ich hab' meine Tonart eben nicht so gemeint.",

    sagte er mit leiser, sanfter Stimme. Er drückte seinen Fang gegen ihren und trat schliießlich etwas zurück.

    "Naja, du musst sicher hungrig sein. Blake hat uns ja Wochenlang durch die Gegend gescheucht. Da hatte man nie Zeit, genug zu fressen. Und Jagtrotten hat er auch noch nicht los geschickt."

    Bei den Worten blitzten seine Augen kurz zornig auf. Nicht etwas wegen Myla, sondern wegen Blake. Immermehr verlor er das Vertrauen in seinen 'großen' Bruder. Nein, er schien langsam immer mehr wütend auf ihn zu sein. In Samirs Augen war Blake kein guter Alpha, hart aber wahr. Natürlich war es ungerecht, so zu denken, aber in Samirs Augen schien Blake sich nur um seine Herzallerliebste Abla zu kümmern. Für Myla und die anderen war da wohl kein Platz mehr. Er presste die Kiefer aufeinander, um nicht zu Knurren und atmete anschließend tief durch. Kurz darauf ließ Samir sich auf dem Waldboden nieder und blickte wieder zu Ramyla. Seine Wut auf Blake versickerte langsam und das liebevolle Glitzer, dass nur seine Myla sehen durfte, kehrte zurück. Ja, er liebte sie, wie ein Wolf seine Gefährtin nur lieben konnte.


[Bei Cabe und dem Fleisch, hat Schuldgefühle | Reißt Fleisch ab, sucht Myla | Findet sie, redet mit ihr, wütend auf Blake]

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Gestern stand ich noch am Rande des Abgrunds.
Heute bin ich schon einen Schritt weiter.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Fr Dez 03, 2010 11:44 am

Sakura lag still auf dem Boden, sie viel langsam in den Schlaf, was ihre Glieder ihr sehr dankten. Nach der langen Reise die sie zurück gelegt hatten hatte sie weder geschlafen noch was gefressen ... Aber die Reise hatte sich schließlich gelohnt, also was wollte man mehr. Sie spitzte leicht die Ohren als sie Schritte hörte, glaubte aber nicht einmal daran die Augen zu öffnen, und merkte sogleich das es Raziel war der sich neben sie legte. Er schien zu überlegen, also blieb Sakura leise und versuchte einzuschlafen, was ihr nicht so schnell gelang wie sie es sich vorgestellt hatte. Er war zuvor bei Mika gewesen und an seinen Schritten und Atem konnte sie merken das es nicht zum Kampfe kam. Zum Glück. Das hatte nun gefehlt, das Raziel sich mit Mika anlegt, wo die Stimmung im Rudel schon so angespannt genug ist. Da Mika wieder mal der Meinung war Abla 'anzugreifen'. Kindisch. Dann verhält sich ein Welpe schon besser als Mika. Aber diese Worte behielt sie für sich. Mika würde sie niemals angreifen, schließlich legt er sich immer nur mit Schwächeren an, sonst müsste er vielleicht auch mal was einstecken, das würde ihn sicher Jahre lang quellen.

Sakura wurde aus den Gedanken gerissen als sie plötzlich die Stimme von Raziel hört, Er sagte was von: 'Ich liebe dich mein Engelchen'. Engelchen? Sakura? Niemals. Sakura sah vielleicht lieb und nett aus, aber das konnte sich auch schnell ändern, aber sie erwiderte nichts auf diese Worte, was sollte sie dazu auch sagen. 'Ich liebe dich auch mein Teufelchen'. Oder was? das hört sich schon in Gedanken dumm an. Also ließ es Sakura gleich und schwieg.
Bevor sie sich hier noch blamierte.

"Ich liebe dich auch."

Murmelte sich im Halbschlaf, ehe sie in den langersehnten Schlaf sank. Sie träumte nichts, sie spürte an ihrer Flanke Raziel, die Sonne die ihr Fell streifte und den ruhigen Atem von Raziel der nun auch eingeschlafen war. Sie befand sich einfach in einem schwarzen Raum. Und wenn sie ehrlich sein würde, sie wollte in diesem Augenblick auch nichts Träumen ... ihre träume hatten sich schließlich erfüllt ... Auch wenn das blöd klang, aber sie hatte ihren Partner den sie über alles liebte, und sie war Glücklich. Endlich. Lange war sie alleine rum gelaufen, und war immer alleine, und sie war sich sicher das sie in diesem Rudel nie reinpassen könnte ... Keine Freunde zu finden ... und sogar im Rudel alleine zu bleiben ... wie ein ... Außenseiter. Ja das war das richtige Wort, Außenseiter. Am Anfang schienen sich ihre Befürchtungen zu verwirklichen, aber dann Freundete sie sich nach und nach mit anderen Wölfen des Rudels an. Und nun hatte sie ihren Partner. Man konnte sie also in diesem Augenblick als der Glücklichste Wolf aller Zeiten nennen.

Also Sakura aufwachte fühlte sie sich als hätte sie Tage lang geschlafen. Sie war nicht mehr müde, und voller Energie. Jetzt gab es nur noch ein Problem. Ihr Magen, der was zu essen wollte, da sie schon seit Tagen nichts mehr gegessen hatte ... Sie rückte leicht von Raziel ab, leckte ihm vorsichtig zwischen den Ohren damit er nicht aufwachte, und erhob sich. Sie streckte sich einmal. Sakura sah sich auf der Lichtung um und sah das Samir bei Ramyla war, sie war kurz am überlegen ob sie zu ihnen gehen soll und Fragen ob sie mit ihr Jagen wollen, ließ es dann allerdings. Vielleicht wollten sie mal ihre ruhe haben, oder selber Jagen gehen ...
Also ging sie über die Lichtung und dann in den Wald, irgendwo würde sie schon Beute finden ...


[Bei Raziel | denkt nach | schläft | geht in den Wald][/center]


Zuletzt von Sakura am So Dez 19, 2010 7:57 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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AMSELN FLIEGEN TIEF

BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Mo Dez 06, 2010 4:25 am

Als der Nebelgraue das Fleischstück nun gänzlich verschlungen hatte, wandte er sich wieder dem Reh zu das bewegungslos am Boden lag, und dem hier und da große Bisslücken im Körper klafften. Eifrig biss er in das bräunliche Fell, stemmte seine Pfoten gegen das Tier, und riss es auf. Genüsslich kauend blickte er hinüber zu Samir, der ein Fleischstck vor sich liegen hatte, und ihn nun ansprach. Gedankenverloren nickte Cabezan, und blickte dem Schwarzen nach. Natürlich ging er zu Myla. Warscheinlich gab die Betera des Rudels sich selbst die Schuld, dass das Reh fast entwischt wäre. Dabei war es doch eigentlich größtenteils wirklich seine Schuld gewesen. Trotz allem hätte er das Reh zu Boden reissen müssen. Aber nun war das ja auch schon längst ein nebensächliches Thema, denn das Reh war ja so oder so tot. Trotzdem hoffte Cabe, das Myla und Samir sich schnell wieder vertrugen. Falls Ramyla auch wirklich sauer war auf Samir. Dann viel dem Rüden wieder die Bemerkung Samirs über seine pfote ein, und er blickte mehr oder weniger besorgt zu dieser herab. Das zeigte mal wieder, wie unkonzentriert er war. Er musste das Reh verfolgen und schon flog er auf die Nase, und seine Pfote tat weh. Das war nun wieder mal klar, dass das passieren würde. Er war der größte Pechvogel dieser Welt, und schaffte es wohl sich immer, aber auch immer zu blamieren. Und früher, nun da war er auch nicht der Glücklichste gewesen, mit seiner Familie. Er hatte überhaupt Glück gehabt dass seine Mutter halbwegs normal gewesen war. Der Rest... Nun, das war wohl einhoffnungsloser Haufen, der ihm sein Leben hoffnungslos machen wollte.

Was sie übrigens auch hervorragend geschafft haben...

Kurz schüttelte der Rüde seinen Kopf, und blickte zu der strahlenden Sonne hinauf, die seinen Pelz angenehm wärmte. Zum Glück war es noch nicht so heiß das man unter seinem guten Pelz anfing zu schwitzen, denn dies konnte Cabezan wie wohl fast jeder andere Wolf überhauptnicht leiden. Wenn es noch wärmer werden würde, und der Kadaver des Rehs hier weiter liegen würde, würde dieser warscheinlich bald verfaulen. Und so viel war von ihm auch nicht mehr übrig. Schnell biss Cabe noch ein Stück Fleisch ab, und ließ während er so aß seinen Blick über die Bäume gleiten. Cabe hatte sichs chon eingermaßen ausgeruht, und auch gefressen. Am Besten wäre es, wenn er jetztdorthin zurückkehren würde, wo das Rudel lagerte. Vielleicht gab es ja noch etwas zu tun, man konnte ja nie wissen. Vielleicht könnte er ja mit jemandem dort ein Gespräch oder so anfangen. Oder einfach nur still dasitzen, das wäre ja auch nicht schlimm. Da hätte er wenigstens etwas zum schauen. Der Nebelgraue streckte sich kurz genüsslich und gähnte dabei, sodass die scharfen Fänge gut zu sehen waren. Dann richtete er sich auf, und blickte nocheinmal zum Kadaver des Rehs hinunnter. Sein Körper war entstellt von den Lücken die er und Samir reingebissen hatten. Insgesamt sah das Bild doch recht traurig aus. Nein, so zu enden war nichts schönes, nichts ehrenhaftes. In gewissem Maße tat das Reh ihm auch leid. Aber so war das Leben nunmal. Nahrung brauchte jedes Tier. Und auch wenn Wölfe normalerweise nicht darber nachdachten, wie sich das Reh wohl fühlte, ließ es Cabe doch ein wenig nachdenklich werden, bei diesem Anblick. Nein, auch Rehe verspürten wohl kein Mitleid, wenn sie die Gräser kauten, und Blätter knabberten. Er war wirklich viel zu weich. Mit einem kleinem Schnauben wandte er sich vom Reh ab und lief weiter in den Wald hinein. Gedankenverloren starrte er vor sich hin, sodass er ein wenig aufschrak, als er plötzlich Sakura bemerkte, die wohl auch auf dem Weg irgendwohin war. Freundlich nickte er ihr zu.

Hallo Sakura. Samir und ich haben ein Reh erjagt. Es ist noch was übrig, da hinten.

Er wies mit seiner Schnauze über seine Schulter, und lächelte kurz. Jedenfalls, der Nebelgraue war froh, doch nicht als Reh geboren zu sein. Das Leben als Wolf war doch viel...Schöner.


( trifft auf Sakura / im Wald )

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Behind my smile is everything you’ll never understand.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Mi Dez 08, 2010 3:33 am

Auroa wusste nicht weiter. Sie war hier weil sei sich ausruhe durfte. Tagelang war sie nun gelaufen, hatte nichte gefressen und schon lange keine Gesellschaft mehr gehabt. Und nun? Sie hatte geschlafen, sprudelte nur so vor Energie und wusste nicht was sie tun sollte. Sollte sie ein paar andere ansprechen. Nein, schließlich gehörte sie ja nicht ´richtig´dazu. Was sollte sie dann tun? Entmutigt ließ sie sich fallen und bettete den Kopf auf den Vorderpfoten. Sie schnaubte einige Male und sah sich um. Ihre Ohren zuckten bei jedem Geräusch. Sie fühlte sich einfach nicht wohl. Langsam erhob sie sich. Die Schwarze streckte ihren Körper und blickte über die Fremden Wölfe. Noch immer kam es ihr seltsam vor das sie so dicht bei ihnen war. Ihr Blick fiel auf Raziel, welcher sich mit einer weißen Fähe hingelegt hatte. Sie brummte leise und wand sich dann ab.

Ihre Pfoten trungen sie in Richtung der Bäume. Im Wald fühlte sie sich immer noch am wohlsten. Kein Stress, keine Wölfe, nur die Stille der Natur. Langsam trang sie in den Wald ein. Ihre Ohren bewegten sich, die foten berührten nur sachte den Boden. Was sie hier wollte wusste sie nicht. Vielleicht würde es ihr helfen etwas nach zudenken. Sie schnüffelte am Boden. Anscheinend war eine Maus hier langgekommen. Mit erhobener Rute, die Nase gesenkt folgte sie der Spur. Diese endete schließlich an einem Loch. Wütend kläffte sie und begann zu graben, doch das Loch fiel nur zusammen. Aurora schüttelte sich den Dreck vom Fell und setzte dann ihren Weg fort.

Was soll ich hier eigentlich? Mich ausruhen. Ich bin ausgeruht und jetzt? Warum hat Raziel den Alpha gebeten das ich erst einmal bleiben darf? Rüden sind schon seltsam.

Die Shcnauze der Fähe kräuselte sich, denn ihre Nase fing Gerüche ein. Verschiedenste Gerüche, welche sie jedoch nicht zuordnen konnte. Vorsichtig folgte sie ihm, ihre Neugier war einfach zu groß. Nach wenigen Minuten sah sie die Quelle. Zwei Wölfe standen dort, ein grauer Rüde und eine weiße Fähe. Jetzt fiel es ihr wieder ein, das war die Fähe mit der Raziel rumlief. Den Rüden allerdings kannte sie noch nicht. Vorsichtig ging sie auf die Beiden zu. Sie sah dabei weder ängstlich noch aggressiv aus. Ihre Rute war zwar unbeweglich, doch erhoben. Sie hatte diese Einsamkeit satt, das war wohl der Grund warum sie auf die Beiden zuging. Einige Meter entfernt blieb sie stehen.


[geht in den Wald / trifft Sakura und Cabezan]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   So Dez 12, 2010 3:21 am

Etwas erschrocken wich sie mit ihrem Kopf der Zuneigung von Blake zurück. Es war zwar kein ungutes Gefühl, trotzdem wusste sie nicht was das sollte. So etwas hatte noch nie ein Wolf bei ihr gemacht. Erschrocken blickte sie ihn an, senkte aber dann doch lieber den Blick. Sie war kein Tier war Ranghöhere in die Augen blicken konnte. Was hatte er gesagt?
Vorsätze? Was hatte Abla schon für Vorsätze. Was sollte sie sich von vornehmen? Ihr wichtiges Vorhaben war sicherlich dass, das sie nicht sterben wollte, jedenfalls nicht jetzt und erst recht nicht alleine. Das war sicherlich das wichtigste was sie noch vorhatte. Es würde ihr schon reichen in einem Rudel so wie jetzt zu leben. Sie hat keine Aufgabe und ist einfach nur da. Stört keinen, spricht hin und wieder mal mit den Rudelmitgliedern und hat ansonsten ein ruhiges stilles Leben. Mehr wollte sie nicht.
Und Freunde? Abla hatte sicherlich keine Freunde .Abla schaute zu Kische die immer noch bei ihnen war. War sie eine Freundin? Und Blake war er ein Freund? Was waren überhaupt Freunde. Sie war froh wenn sie ihr Leben hatte und alle Wölfe die sie nicht töten wollte waren ihr lieb, waren das Freunde? Dann fiel ihr wieder die Begegnung mit Mika ein.

Mika wird sicherlich kein Freund von mir. Ich mag ihn nicht, er macht mir Angst. Er weiß das ich schwach bin,vielleicht tötet er mich.

Sagte sie und schaute dabei Blakes Pfoten an. Sie waren groß und sahen auch Stark aus. Abla hoffte das diese Pfoten sie gegen Mika schützen würden.

[Abla bei Blake und Kische/ redet über Mika]

Bitte halte dich an deine Schriftfarbe.
gez.: Spielleitung


Zuletzt von Abla am Fr Dez 17, 2010 5:08 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Mi Dez 15, 2010 4:56 am

Sakura lief durch den Wald, bis ihr zwischen den ganzen Waldgerüchen auffiel, sie blieb abrupt stehen als ihr auffiel das der Geruch zu Cabezan gehörte. Als sie sich dem Rudel angeschlossen hatte, hatten sie sich angefreundet ... oder nur bekannt gemacht? Sie wusste es nicht genau, aber der Rüde war nett in Gegensatz von anderen Rüden in diesem Rudel.
Als er sagte das er und Samir gejagt hatten und ein Reh dort hinten übrig war fragte sie sich ob heute ihr Glückstag war oder ob der Rüde Gedanken lesen konnte. Sie hatte sich auf den Weg gemacht um zu Jagen. Sie sah ihn noch einen Augenblick an.

"Danke, wenn von dem Reh noch was übrig ist, wäre es ja schade wenn es verdirbt."

Sagte sie mit einem leichten glitzern in den Augen. Ihr Magen zog sich zusammen an den Gedanken des Fleisches. Aber sie ignorierte ihren Magen zu sah noch einmal den Rüden an ehe sie einen anderen Geruch warnahm, er gehörte zu einem Wolf. Kurz danach trat eine schwarze Fähreee aus dem Wald und blieb ein paar Meter vor Sakura und Cabezan stehen. Sakura sah kurz zu Cabezan ehe sie die Fähe mit misstrauischen Blick ansah. Irgendwas kam ihr an dieser Fähe bekannt vor, aber sie glaubte nicht das sie diese schon mal gesehen hatte. Oder …? Dann bemerkte sie den Geruch der in ihrem Fell leicht hing, sie gehörte zum Rudel. Dann erinnerte sich Sakura wieder sie hatte sich vor kurzem dem Rudel angeschlossen … Dann viel ihr ein wer sie war. Sie war die Schwester von Raziel. Sie hatte die Fähe einmal bei ihm gesehen, aber aus weiter Entfernung.
Das Misstrauen schwand aus den Augen der grau weißen Fähe und sah die Fähe ihr gegenüber an. Sie hatte Ähnlichkeiten mit ihrem Bruder, natürlich.

Hallo … Aurora oder? Du musst die Schwester von Raziel sein, richtig?

Fragte Sakura und lächelte die schwarze Fähe freundlich an. Sie wusste nicht ob Aurora sie mochte oder nicht, aber sie musste versuchen mit ihr klar zu kommen, oder eher sie wollte mit ihr klar kommen und mehr von ihr und Raziel erfahren. Sie wusste nur ein paar Sachen. Und diese musste sie sich irgendwie zusammen reimen. Zum Beispiel das er und seine Schwester getrennt waren …
Aber sie und Raziel waren jetzt nicht einmal ein Tag zusammen, also musste sie noch ein bisschen warten, aber sie war schon seit sie ein Welpe war sehr … neugierig.


[Bei Cabezan | redet | sieht Aurora]
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Ramyla


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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Fr Dez 17, 2010 2:50 pm

Lustlos starrte Myla auf ihre Pfoten, während sie lief. Nicht schnell, nicht langsam. Die Farben des Waldes – das matte Grün und das sanfte Brauen – harmonierten wunderschön miteinander, aber Ramyla hatte jetzt keine Augen für so etwas. Warum hatte sie dieses dumme, große Loch nicht gesehen, in das ihre gute Laune gefallen war? Sie war blindlings darauf zu gerannt, sonst sprang sie über diese Löcher einfach hinweg und war stolz darauf. Diesmal war sie gestolpert und ungeschickt wie sie war hineingepurzelt.

Schließlich blieb die Wölfin stehen und sah sich ratlos um. Es war warm, aber nicht heiß. Perfektes Wetter und miese Stimmung, das passte nicht zusammen. Das Wetter konnte und wollte sie auch nicht ändern, also musste wohl sie sich anpassen. Ramyla ließ den Blick umherschweifen und versuchte, irgendetwas zu finden, das sie zum Lachen oder zumindest brachte. Da fand sich sonst eigentlich immer ziemlich viel, zu den unmöglichsten Gelegenheiten. Aber jetzt brachte sie nicht einmal ein Lächeln zustande. Wozu auch? Es sah ja doch keiner. Genau bei diesem Gedanken spitzten sich Ramylas Ohren. Vier Pfoten, die sanft auf den Waldboden auftraten. Ein ruhiger, gleichmäßiger Atem, der durch die Lungen des sich nähernden Wolfes strömte. Myla hob die Schnauze und Erleichterung durchströmte sie, als es wirklich derjenige war, den sie vermutete. Erleichterung, vermischt mit leichter Beklemmung und… ja, so etwas wie Trotz. Doch dann erreichte ein anderer Duft die Nase der Fähe und Ramyla lief das Wasser im Maul zusammen, während sie aufatmete.

Er brachte ihr ein wenig Fleisch mit, das hieß, er war nicht sauer auf sie oder wollte ihr einen Vortrag halten. Schnell drehte sie sich um, weil ihre Augen nur darauf gewartet hatten, ihn endlich auch sehen zu können. Und da war es – das leichte Lächeln, zu dem sie sich zuerst hatte zwingen wollten. Es ging ganz einfach, ganz automatisch, ganz natürlich. Sie brauchte ihren schwarzen Engel nur anzusehen, der zu ihr trat und ein Fleischstück vor ihre Pfoten fallen ließ. Dankbar erwiderte Myla Samirs Blick und wollte erst widersprechen, als er sich entschuldigte. Sie war es schließlich, die ihn um Verzeihung bitten musste. Aber dann gefiel es ihr doch recht gut, dass nicht sie es war, die angekrochen kam – so etwas hasste sie. Das war etwas kindisch und das wusste sie nur zu gut, aber so war Ramyla eben. Sie erwiderte kurz seine Liebkosung, dann betrachtete sie das Fleisch mit schief gelegtem Kopf.

„Jetzt wo du es sagst… ein klein wenig hungrig bin ich. Danke.“

Noch einmal schenkte sie ihm ein Lächeln, bevor sie sich niederließ und ihr Frühstück zu sich heranzog. Dann bemerkte sie erst den Ärger in Samirs Stimme. Nachdenklich begann sie, an dem Fleisch herum zu knabbern. Blake war ihr Freund, sie kannte ihn schon lange und es gefiel ihr nicht, dass Samir wütend auf ihn war. Andererseits war er sein Bruder und die beiden kannten sich schon so viel länger… Obwohl – damals waren sie Welpen gewesen. Gut möglich, dass Ramyla Blake sogar besser einschätzen konnte. In ihren Augen war er auf jeden Fall ein guter Alpha. Vor allem sorgte er sich um jeden – was aber auch von Nachteil sein konnte. Und diese Fähe, Abla… um sie kümmerte er sich besonders. Trotzdem blieb sonst eigentlich keiner auf der Strecke, ihr wäre es zumindest nicht aufgefallen. Das einzige, was Myla Blake fast nachtrug war seine Nachsicht mit Mika. Sie hätte ihn schon längst aus dem Rudel geworfen.

Die Wölfin fraß von dem Fleisch, während ihr Blick zu Samir schweifte, der sich auf den Waldboden sinken ließ. Langsam schien sein Ärger auf Blake zu schwinden und Ramyla klappte erleichtert die Ohren nach vorne. Kurz hielt sie inne, einfach um den schwarzen Rüden richtig betrachten zu können. Als sie die Wärme in seinen Augen sah, senkte sie wie verlegen den Blick. Es könnten Jahre vergehen und sie wäre immer noch nicht immun dagegen. Gegen ihn, seine ganze Art, gegen seine Augen, die in bis in ihr Herz sehen konnten. Und dagegen, dass sie das, was sie dort fanden, liebten. Daran würden auch ein paar kleine Ausrutscher ihrerseits nichts ändern. Doch Ramylas Gedanken kehrten wieder zu Blake zurück.

„Du bist ziemlich hart zu deinem Bruder, das hat er nicht verdient.“

Meinte sie überzeugt und blickte zu Samir auf.

„Er tut was er kann, aber er hatte in letzter Zeit ziemlich viel um die Ohren. Und eigentlich wäre es ja auch meine Aufgabe, ihn darauf hinzuweisen, wenn er etwas übersieht oder so. Ich sollte ihn mehr unterstützen.“

Murmelte sie ein wenig kleinlaut und eher zu sich selbst. Dann schüttelte sie leicht den Kopf. Sie wollte sich nicht schon wieder Vorwürfe machen, das brachte einfach nichts. Man musste etwas tun, nicht jammern, dass man es nicht tat. Das Rehfleischstück war fast zur Gänze in Mylas Bauch verschwunden und sie leckte sich über die Lefzen, bevor sie aufstand und einen Blick zu Samir warf.

„Komm, gehen wir zum Rudel zurück. Ich habe irgendwie das Gefühl, ich habe dort etwas verpasst… dabei sollte ich doch den Überblick behalten.“

Verdammt, sie hatte ihre Pflichten doch ganz schön vernachlässigt. Das wollte sie jetzt ändern! Entschlossen straffte die Wölfin die Schultern und trabte schon mal los, sah dann jedoch noch einmal über die Schulter zurück, ob Samir auch mitkommen würde. Ohne ihn würde sie ganz sicher nicht gehen.



[bei Samir, frisst | redet | steht auf, will zurück zum Rudel]

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Raziel


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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   So Dez 19, 2010 3:11 am

„Schwarz, wie die Nacht und auch zu dunkel. Siehst du was Raziel oder witterst du die Beute. Jedenfalls Bruderherz ich rieche rein gar nichts. Vater wird nicht erfreut sein, wenn ihr ohne nichts nach Hause kommen?“ Die Stimme neben Raziel erklang, sein Bruder Shraikan. Sie waren tief in den Wald gegangen um zu jagen, okay man hat es ihnen befohlen um zu sehen, wie gut sie als Team arbeiten können. Aber na ja Bruder und Bruder die meist nur Flausen im Kopf hatten, das ging bestimmt nicht gut aus. „ Sei doch mal Leise Shraikan, du verschreckst nur alles hier. Und sei nicht so ein Trampel du bist ja schlimmer als Aurora bei der Jagd, “ Flüsterte Raziel Shraikan zu „ Jetzt vergleichst du mich noch mit einer Fähe mein Bruder. Ich wusste ja gar nicht das ich kein Rüde sondern eine Fähe bin.“ Kurz zuckte ein Schmunzeln seine Lefzen bis Raziel nach Shraikan warnend schnappte. Bis sie dann erstarrten.

Irgendetwas bewegte sich in den Laub bis es zum Vorschein kam, es war, es war…ein Eichhörnchen. Lachend schaute Shraikan zu Raziel „Du hättest dein Gesicht gesehen! Ich dachte schon du hast ein Monster gesehen.“ Aber auf einmal erklang ein Brüllen und hinter ihnen hörten sie ein keuchen oder eher ein schweres Atmen. „Nicht nach Hinten schauen…Wenn ich sage 3, dann rennen wir los und schauen uns nicht um...“ Raziel nickte nur kurz, er wusste förmlich was hinter ihm war, zwei Wölfe gegen so einen Giganten hatten keine Chance das wusste auch so sein chaotischer Bruder. „ Eins…Zwei…DREI!! LAUF UM DEIN LEBEN!!“ Und schnell stürmten die Rüden aus ihrem Versteck und liefen irgendwo in den Wald hinein. Aber hinter sich hörten sie das laute Brüllen des Tieres. Sie rannten wie wild durch den Wald, sprangen über umgefallene Bäume oder Steine. Langsam erstarb das Brüllen und die beiden Jungen Rüden hielten an. „ Shraikan, was glaubst du haben wir ihn abgehängt.“ „Ich glaube ja du?“ Stumm nickte er zu und ging mit gemütlichen Tempo voran, ein Geruch zu bekannt strich seine Nase. Sie war in der Nähe, er nahm an Tempo zu und dann sah er sie. Er sah seine kleine Schwester die freudig alleine in der Wiese spielte.

Kurz blickte sie den Brüder zu bis sie freudig zu den beiden hüpfte. „Na ihr? Habt ihr was gefangen?“ „ Nein..leider nicht…ein Bär war hinter uns her.“ „Ein Bär? Den letzte hatte doch Vater und Großvater mit den anderen verjagt? Das müssen wir Vater erzählen.“ „Ach das können wir auch später ihnen erzählen…Was war das?“ Raziel blickte sich um bis er dem Ungeheuer direkt in die Augen sah. „Lauft!“ Und wider begann die Hetzjagd, aber nun waren sie zu dritt und auf der Wiese. Sie liefen so schnell, sie konnten. Bis Aurora und Shraikan einen anderen Weg einschlugen und der Bär nun Raziel folgte. Schnell lief er zu bis er aus irgendeinem Grund an den Rudelplatz seines Rudels erreichte. Der Bär hinter ihn verschwamm und löste sich auf sein Blick verriet es, er war verwirrt. Auf einmal hörte er Stimmen, er zog wie ein Kommando die Zähne hoch und sein Fell sträubte sich. Dann aber schmeckte er es, dieser Geschmack der an seinen Lefzen hang. Es war…Blut! Das kann nicht sein, er hatte doch niemand verletzt. Dann roch er es unter seinen Füßen war Blut und unter ihn war ein Wolf… Er schaute nach unten und erstarrte. Es war er selber…das kann nicht sein. Nein sowas geht nicht, davon war er fest überzeugt. Aber dann wurde alles dunkel…er sah nichts außer die Farbe schwarz. Er machte seine Schnauze auf rief, aber kein einziger Ton kam aus seiner Kehle, dann sah er Bilder blutige voller Mordlust und auch die von der Zukunft, er sah Blake, Myla, Namid, Cabe, Sakura, Alba, Kische und die anderen die voller Blut verschmiert waren die ohne Leben in den Augen so da lagen…


„NEIN!“

Ihn schrie er heraus, voller Entsetzen, sein Körper fühlte sich kalt an und es zitterte. Es war nur ein Traum, ein grausamer. Was hatte er zu bedeuten, nein das wollte er gar nicht mal wissen. Er legte sich hin sein Kopf legte er die Pfoten hin und seine Augen glitten zu dem Wald. Er musste sich beruhigen. Die Vergangenheit har ihn wider heimgesucht und auch blickte er die Zukunft, wo er seinen Blutdurst nachgegeben hat. Diese Bilder, nein er wollte nicht daran denken, aber das konnte er nicht…


[träumt von der Vergangenheit und der Zukunft/ erwacht vom Alptraum]

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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Di Dez 21, 2010 11:24 am

    Kische lag einfach da, hörte den anderen beim Reden zu und genoss die frische, wärmeerfüllende Luft. Die sanften Sonnenstrahlen der großen goldenen Kugel legten sich langsam auf das rotbraune Fell und ließ den jungen Körper etwas mit Wärme erfüllen.
    Sie wusste, dass sie nicht grade nützlich für das Rudel war und auch selber eigentlich nie wusste, was für Aufgaben sie getragen hatte. Sie folgte allen nur stumm und achtete bloß darauf, das keine Aufmerksamkeit auf sie gezogen wurde. Ja, sie war still und hielt sich lieber im Hintergrund, aber das bedeutete noch lange nicht, das sie schüchtern und schwach war.
    Hinter dem jungen, mit viel Mühe gehaltenem Körper steckten viele Schmerzen und Narben und zu gerne hätte sie einen wirklichen guten Freund gehabt, mit dem sie über alles reden konnte. Einer, der sie verstand.
    Aber die Wölfe, die sich um sie herum befanden, waren nicht die richtigen gewesen. Nein, es lag nicht an ihnen, aber sie erfüllten einfach nicht den Titel, den nur eine einzige Person in Kische's Leben getragen hatte. Und diese Person konnte sie nie wieder sehen.

    Der Schock schlug in ihrem ganzen Körper, sie fing an zu zittern, fuhr erstarrt in die Höhe und ließ sich nach wenigen, ruhigen Atemzügen wieder auf den Boden sinken. Das sie jemanden geliebt hatte, bevor ihre Familie getötet wurde, war ihr bisher nicht klar gewesen. Sie hatte alles aus ihrer Vergangenheit aus ihrem Gedächtnis geschlossen, sie wollte einfach neu anfangen. Und wo sie wieder über Früher nachdachte, wurden ihr einige Bruchstücke abermals klar. Und immer wieder tauchten Bilder auf und er war da. Er lag friedlich unter diesem Baum, schaute sie an, als wäre das alles normal. Er war da! Er war da!
    Und plötzlich stand er auf, sein graubraunes Fell schimmerte im Sonnenlicht auf und er lief tiefer in den Wald, soweit, das Kische ihn nicht mehr sehen konnte.
    Alles hatte sie noch über ihn gewusst, alles hatte sie gespeichert, die ganze Zeit über. Nur seinen Namen nicht.

    Und so stand Kische ruckartig auf, senkte ihren Kopf und versuchte seine Fährte aufzunehmen, doch sein bekannter Geruch und ebenso die sanften Pfotenabdrücke in der feuchten Erde war fort.

    Ich muss ihn finden! Ich werde ihn finden! Ich muss nach ihm suchen!

    Die ganze Zeit bildete Kische sich ein, das er wirklich da gewesen war. Das er sie angesehen hatte und dann verschwunden und nie zurückgekehrt ist. So wie früher...


[Bei Blake und Abla | Halluziniert; Sieht ihre "erste große Liebe" wieder]


Zuletzt von Kische am Fr Jan 07, 2011 4:24 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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AMSELN FLIEGEN TIEF

BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Mi Dez 22, 2010 2:59 am

Der Rüde nickte freundlich, als Sakura meinte, dass es doch schade um das Fleisch wäre wenn man es verderben ließe. Wie wahr. Cabe hatte eigentlich nicht sehr viel mit Sakura zu tun gehabt, in seiner bisjetztigen Zeit im Rudel, und doch fand er dass sie eine freundliche Fähe war. Eigentlich hegte er gegen keinen im Rudel einen Groll. Nur Mika traute er nie wirklich, doch hatte dieser ihm bisjetzt nichts getan, weswegen er nicht so oft an ihn dachte. Nebensächlich eben. Ein Zweig knackte, und aus dem Wald kam eine schwarze Fähe, die Cabe zwar nicht kannte, die er aber eben noch beim Rudel gesehen hatte. Sie hatte allein abseits gelegen. Neugierig stellten sich seine Ohren nach vorn, und er schaute sie freundlich an. Sakura schaute erstmal misstrauisch drein, doch dann schien sie die Fähe zu erkennen und wurde auch gelassener. Aurora hieß sie also, und...sie war Raziels Schwester? Jetzt wo der Nebelgraue genauer hinblickte, konnte auch er es sehen : Die Änlichkeit zu ihrem Bruder. Schnell nickte er ihr höflich zu.

Hey. Du bist neu im Rudel oder? Mein Name ist Cabezan, bin erfreut dich kennenzulernen...Aurora.

Sagte er etwas zu hastig. Fragend schaute er se an. Sie schien nicht sonderlich glücklich zu sein, doch es konte auch sein, das Cabe sich dabei irrte. Er verstand so wenig von Wölfen, dass er sich nie sicher sein konnte. Nichtmal jetzt, da er schon eine Zeit lang im Rudel war. Nachdenklich blickte er in die Baumkronen, wo eine Amsel saß, und die drei Wölfe scheinbar beobachtete. Er mochte Vögel. Sie hatten etwas bekommen, was den Wölfen und vielen anderen Tieren nicht gegeben worden war. Sie konnten fliegen. Eingentlich hatte sich der Rüde noch nie wirklich gewünscht zu fliegen. Aber jetzt, da er diesen schwarzen hübschen Vogel sah, überkam ihn dieser Wunsch ganz plötzlich. Wie wäre es, wenn er plötzlich aufwachen würde, und zwei Flügel besitzen würde, mit grauen Federn? Wenn er durch die Lüfte jagen könnte, über Wolken und Stürme hinweg... Nein, das würde nie passieren. Und das war auch gut so. Denn ein Wolf gehörte - Cabezan hatte es endlich mal gemerkt - auf den Boden und nicht in die Luft. EIn klein wenig verägert über sich selbst, schaute er wieder zu den beiden Fähen. Ein leises Flügelschlagen erklang, und als der Nebelgraue das nächste mal hinschaute, war die Amsel weg. Fortgeflogen.

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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Mo Dez 27, 2010 7:41 am

Aurora blieb zunächst still und musterte die Beiden. Nachdem diese sich aber freundlich zeigten taute auch sie langsam auf. Ihre Lefzen zierte ein kurzes Lächeln und ihre Rute wedelte leicht. Der Wind fuhr durch das Fell der Schwarzen und ließ es noch buschiger wirken. Sie ließ sich auf die Hinterpfoten sinken, immer noch war sie einige Wolfslängen entfernt. Man konnte ja nie wissen und misstrauisch war sie schon immer. Spätestens seit...
Genug davon. Als die Beiden gesprochen hatten folgte Aura's Blick dem von Cabe. Eine Amsel saß auf einem Ast.

Ihre Ohren zuckten und sie sah sich um. Was sollte sie sagen? Wieviel konnte sie erzählen? Sie schnaubte, zwang sich zu einem Lächeln. Immer noch kam kein Wort aus ihr heraus. Worte müssen mit bedacht gewählt werden, das hatte sie schon oft genug erfahren müssen.
Dann fiel ihr wieder ein das sie diese weiße Fähe mit Raziel gesehen hatte. Wo war er? Was wenn er in der Nähe war. Sie schnüffelte in der Luft, konnte aber keine Witterung aufnehmen. Endlich sprach sie dann mit selbstbewusster Stimme.

"Ja, man nennt mich Aurora und nein ich bin nicht beim Rudel. Also nicht richtig. Ach keine Ahnung. Ich darf mich hier ausruhen, ob ich bleiben darf und will weiß ich noch nicht."

Sie verstummte. Klar, alle mussten mitbekommen ahben was zwischen irh und ihrem Bruder war. Außerdem sahen sie sich einfach zu ähnlich. Früher war sie immer an seiner Seite gewesen, deswegen sagte man ja auch sie sei sein Schatten. Heute war das etwas anderes. Sie liebte ihn und hasste ihn zugleich. Es war schwierig, denn das wiedersprach sich total. Sie blickte in den Himmel und es sah aus als wäre sie in Gedanken versunken. Schließlich sah sie zu Sakura.

"Ja, wir sind Geschwister. Wie stehst du zu ihm?"

Eine dumme Frage, doch Aura musste es wissen. Klar hatte sie gesehen wie sich beide miteinander verhielten, doch sie wollte es hören. Auch wenn es ihr eigentlich egal war. Zumindest redete sie sich das ein. Sollte sie ihnen erzählen wer Raziel war? Vielleicht kannten sie seine Geschichte, aber dann hätten sie ihn sicherlich nicht aufgenommen. Doch wenn sie es tat, dann müsste sie auch zu viel von sich selbst preisgeben und das wollte sie auf keinen Fall.
Nochimmer saß die Fähe da und wartete nun auf die Reaktionen der Beiden.


[spricht mit Sakura und Cabe]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Di Dez 28, 2010 7:50 am

Sakura sah noch einmal zu Cabezan, sie kannte diesen Rüden nicht besonders, sie hatten sich nur ein paar mal unterhalten, aber er war ein netter Rüde, ingegensatz zu ...anderen. Er stellte sich der schwarzen Fähe vor und Fragte ob sie neu im Rudel war. Sie sah wieder zu der schwarzen Fähe, sie blieb noch immer weiter weg von ihr und Cabe, ein paar Wolfslängen, sie schien misstrauischhh zu sein, aber viele sinmisstrauischchch, das hat meistens was mit der Vergangenheit zu tun ... aber Sakura wollte nicht nachboren, schließlich schmolz das Eis langsam und sie wollte sich Raziels Schwester nicht gleich zum Feind machen ...
Sie sagte auch das sie nicht weiß ob sie beim Rudel bleibt, das ließ Sakura aufhören.

"Hallo Aurora, ich habe mich noch gar nichttt vorgestellt ich bin Sakura, ich hoffe du bleibst bei den Heaven Wolves ..."

Sakura sagte es nicht einfach so dahin, sie hoffte es wirklich, irgendwie war ihr Aurora symptomatisch, und nicht weil sie die Schwester von Raziel war. Sie lächelte die schwarze Fähe kurz an, es war eine ganze weile still, Sakura bemerkte einen Vogel, den auch Cabe und Aurora bemerkt hatten, ihr lief das Wasser im Mund zusammen, aber sie ignorierte ihren Hunger, und wante sich wieder Aurora und Cabezan zu. Aurora wante sich Sakura zu und fragte sie wie sie zu Raziel stand, sie konnte ihr ansehen das sie es sich denken konnte, aber sie wollte es wohl sicher wissen …

Seit kurzem sind ich und Raziel Gefärten, allerdings noch nicht so lange daher kennen wir uns noch nicht so gut ...

Sagte sie kurz, sie wusste nicht was sie sonst besonderes darauf Antworten sollte … Aber das zweite war die Wahrheit … Sie und Raziel waren noch nicht lange Gefährten, daher wusste sie wirklich nicht besonders viel von ihm … Vielleicht würde sich das ja in der Zeit ändern ...


[Bei Cabe und Aurora | redet | denkt nach]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Di Dez 28, 2010 11:01 pm

Langsam wurde das Licht weniger und die Temperatur senkte sich ebenfalls um einige wenige Grad. Und erst jetzt merkte der Rüde plötzlich, das der Tag schon fast ganz herum war. Es war so schnell gegangen! Es war ihm, als wäre er gerade eben erst in diesem wundervollen Sumpf angekommen. Ja, wenn jeder Tag so flott dahinflog wie dieser, dann wäre der Sommer sicherlich bald vorbei. Dies war zwar nichts erfreuenswertes, denn nach dem Sommer kamen die kalten Tage, doch war es dem Nebelgrauem im Grunde egal welche Jahreszeit man hatte. Sie kamen und gingen, ohne auf die Bitten der Wölfe zu achten. So war das eben.

Nachdenklich schweifte der Blick Cabezans über den anfangenden Abendhimmel zurück zu den beiden Fähen. Die Schwarze - Aurora - schien ein wenig zurükhaltend und vorsichtig zu sein, doch dann sprach sie schließlich nach einem kurzen Lächeln mit äußerst selbstbewusster Stimme. Der Rüde hörte ihr aufmerksam zu, und schenkte ihr einen nachdenklichen Blick. Sakura stellte sich inzwischen vor, und er selber leckte sich nun über die Leftzen während er Worte sammelte um ebenfalls zu antworten.

Naja, ich hoffe ebenfalls du bleibst. Es ist ein gutes Rudel weisst du, man kann sich nicht beklagen. Und nunja...man kann ja nie wissen wann man wieder auf eines trifft das bereit wäre einen aufzunehmen.

Brachte er hervor, und blinzelte etwas verstört. Ja, das Rudel war wirklich ein sehr gutes. Mein Gott, hatte er lange gesucht bis er es endlich gefunden hatte! Er war gewandert und gewandert, hatte Wölfe getroffen, aber diese hatten ihn aus ihrem Revier verjagt. Ein trostloses Leben war dies gewesen, so allein.

Man sollte zusehen, dass man nicht allein bleibt...

Tat der Nebelgraue noch leise hinzu, und räusperte sich kurz. Aurora hatte Sakura etwas gefragt, was ihm ein wenig entgangen war, doch ahnte er, dass es dabei um Raziel ging. ALs die Weisse schließlich antwortete, blickte Cabe sie ein wenig verblüfft an. Das Smir und Ramyla Gefärten waren, das wusste doch wirklich nun das ganze Rudel. Aber über Raziel und Sakura hatte er noch nichts gehört. Nunja, man sollte das alles ja auch nicht so heraustrompeten. Etwas verwirrt fuhr der Rüde mit seiner Pfote über ein paar Grashalme, und setzte sie dann wieder auf den Boden. Sie tat noch ein wenig weh, wenn er sie zu sehr belastete, aber es war nicht sonderlich schlimm. Am nächsten Tag hätte er es längst vergessen. Und doch war er jetzt unsicher, ob er etwas sagen müsste. Vielleicht 'Herzlichen Glückwunsch' oder... ' Es freut mich das zu hören' und 'Viel Glück'? Er hatte keine Ahnung, und wollte Sakura ja nicht beleidigen indem er vielleicht ein Fahler machte und dies nicht sagte, aber es konnte ja auch sein, dass man bei solch einer Situation garnichts sagte. Oder... Nein, Cabzan fühlte es, dass er allein aus Höflichkeit etwas sagen sollte, doch hatte er keinen leisesten Schimmer darüber was. Und er würde wenn er etwas sagte, es bestimmt schrecklich hervorstammeln wie ein kleiner Welpe. Er schluckte, und hielt erstmal sein Maul. Vielleicht sagte ja Aurora was, woran er sich orientieren könnte. Er wollte sich nicht noch einmal blamieren haute. Seine Tolpatschigkeit bei der Jagd war schon vielzu schlimm gewesen.

Leise seuftzte Cabe, setzte sich hin, und blickte die beiden Fähen an. Na das konnte ja noch lustig werden.


( bei Sakura und Aurora / redet / denkt nach )

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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Di Jan 04, 2011 4:09 am

Aufmerksam hörte die Schwarze den Beiden zu. Gefährten waren Sakura und Raziel also. Das hatte sie sich auch gedacht. Aber wie konnte es sein das die Weiße dann kaum etwas von ihm wusste? Es geht doch nicht jemanden als Gefährten zu nehmen, den man kaum kennt. Das war irgendwie unlogisch. Aura blieb jedoch bei ihrer Entscheidung nichts über sich oder Raziel preiszugeben. Das würde nur Schwierigkeiten bedeuten.

Wenn du wüsstest wenn du da liebst...

Sie sah zu Cabe und dann wieder zu Skaura. Nun ging sie näher an die Beiden heran, sie schienen ja friedlich zu sein. Dort ließ sie sich auf das Hinterteil sinken und sah sich um. Der Abend hielt einzug und bald würde alles schwarz und dunkel sein. Dann kam ihre Zeit, die Zeit eines Schattens. Ihre Ohren zuckten als sie hörte das die Wölfe wollten das sie bliebt.
Eine Fremde sollte bleiben? Schon seltsam dieses Rudel. Sie senkte den Kopf und sah auf ihre Pfote, un schnaufte sie und sah die beiden Wölfe an.

"Ich werde es mir überlegen. Versprochen. Sicher ist ein Rudel besser. Es bietet Sicherheit, Nahrung und vieles mehr. Doch ist man Allein auch nicht unbedingt schlecht dran. Nagut, ich werde darüber nachdenken."

Die Fähe lächelte, diesmal nicht gezwungen. Es stimmt das ein Rudel perfekt für einen Wolf war. Und dieses hier shcien friedlich und auch die Gegend war herrlich. Aber was wenn doch mal ein Wolf kam der sie kannte? oder irgendwie anders all ihre Geheimnisse ans Licht kamen? Würde sie dann noch bleiben dürfen? Wenn man allein rumstreunt braucht man sich darüber keine Gedanken zu machen. Und es gab noch ein weiteres Problem das sie mit diesem Rudel hatte: Raziel. Wenn sie blieb müsste sie mit ihm leben.

Wie früher...

Ihr Gesicht nahm wieder diese ausdruckslose Mimik ein und sie sah sich um. Wo war raziel eigentlich? Wenn Sakura seine Gefährtin war, dann war er doch bestimmt nicht weit entfernt. Naya, auch egal. Erst jetzt bemerkte sie ihren knurrenden Magen, welches sich krampfhaft zusammenzog.

"Könnt ihr mir vielleicht sagen wo man hier Beute findet? Ich habe schon seit Tagen nichtsmehr zwischen die Zähne bekommen."

Die schwarze Fähe stand auf, streckte sich und sah sie erwartungsvoll an.


[spricht mit Sakura und Cabe]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Mi Jan 05, 2011 2:17 am

Kaum merklich wurde es etwas kälter und Namid schreckte plötzlich auf. Noch etwas benommen schaute er sich um. Er musste eingeschlafen sein, denn am Himmel zeigten sich schon die ersten Lichtspiele, welche den Abend verkündeten. Müde gähnte er und schaute dann zu Noreya. Ihr Atem war ruhig und gleichmäßig, wodurch Namid annahm, dass sie schlief. Zärtlich und darauf achtend sie nicht zu wecken, fuhr er ihr mit seiner rosa Zunge über die Schnauze. Anschließend stand er langsam auf, wobei er aufpassen musste, da Noreya sich ja an ihn gekuschelt hatte. Danach streckte er ausgiebig seine müden Glieder und ließ sich abermals auf seine beigen Hinterläufe gleiten. Sein Blick fuhr über die Lichtung. Er konnte Blake, Abla an seiner Seite und Kische sehen. Die anderen waren wahrscheinlich im Wald.

.oO(Ich hab fast den ganzen Tag verschlafen...na ja, jetzt bin ich auf jeden Fall wieder ausgeruhter.)Oo.

Namids Augen, eines fast orange wie Honig, das andere grau und trüb durch die Blindheit, blickten wieder zurück zu Noreya und ein wohliges Gefühl machte sich in Namid breit.

.oO(Der Schlaf wird ihr sicher gut tun...und dass Mika momentan nicht da ist auch.)Oo.

Ein leichtes Lächeln zauberte sich in Namids Gesicht.

.oO(Sie sieht so sanft und anmutig aus, wenn sie schläft.)Oo.

Namid wandte sich langsam von Noreya ab, blickte auf das seichte Wasser und stand schließlich auf, um zum Ufer zu laufen. Dort angekommen, senkte er seinen Kopf und trank von dem kühlen, erfrischenden Nass. Die Erfrischung tat ihm richtig gut, er konnte spüren wie die Müdigkeit aus seinem Körper wich und wie der Drang sich zu bewegen in ihm aufstieg. Mit einem letzten Blick zu Noreya und einem kurzen Zeichen in Richtung Blake, der ihm signalisieren sollte, dass Namid einen 'Spaziergang' machen würde, durchschritt er das Wasser, welches ihm bis zum Bauch reichte.
Auf der anderen Seite angekommen schüttelte er sich und die kleinen Wassertropfen übersäten die langen Grashalme mit abertausenden von Tropfen. Namid ließ seine Schnauze zum Boden gleiten und er atmete die verschiedenen Gerüche ein. Der Geruch des grünen Grases, die Gerüche des süßen Sirups, welche noch immer durch die verschiedenen geschlossenen Blütenblätter strömte, ein fahler Geruch nach Hase und der starke Geruch nach Erde. Namids Augen schlossen sich für einen Moment und er genoss all diese Eindrücke. Schließlich durchquerte er das hohe Gras und auch den leicht sandigen und verwilderten Pfad, welcher das ganze Rudel hierher gebracht hatte, bis er wieder an dem Hang des Berges stand. Namid schaute die Felsen hoch und obwohl er das Verlangen hatte den Berg erneut zu besteigen, um den herrlichen Wind dort oben zu spüren, entschied er sich dagegen. Es würde bald Nacht werden und in der Dunkelheit war es hoch oben in den Bergen gefährlich. Stattdessen schlug er einen Weg ein, den er noch nicht kannte aber ihn auch nicht zu weit vom Rudel wegführte. Namid steigerte seinen Gang immer mehr, bis er schließlich rannte. Seine Pfoten schienen den Boden kaum zu berühren und sein ganzer Körper genoss den Wind und die selten gewordene Anstrengung das Tempo zu halten.
Namid kam an einem Fluss an und so verlangsamte er seinen Gang wieder, bis er stehen blieb. Sein Atem ging schnell und er war durch den Sprint erschöpft, weshalb er eine Pause einlegte. Abermals tauchte er seine dunkle Schnauze ins kühle Nass und trank begierig das Wasser. Anschließend ließ er sich nieder und schaute sich dann um. Wenn man den Fluss überqueren würde, würde man zu einem zweiten Gebirge gelangen, welches Namid noch nicht kannte. Rechts von ihm konnte er die kleinen Inseln sehen, ebenso wie die Insel auf der sich das Rudel derzeit befand. Hinter ihm lag das andere Gebirge und Namid fühlte sich dadurch geborgen. Es erinnerte ihn an seine alte Heimat und obwohl die Erinnerungen daran schon sehr alt waren, mochte er Gebirge immer noch. Erschöpft und dennoch glücklich ließ er seinen Kopf auf seine Vorderläufe fallen und schloss seine Augen. Sein Atem schien immer noch zu rasen und er konnte sein Herz schnell, aber gleichmäßig schlagen hören. Er hatte keinesfalls vor einzuschlafen, deshalb öffnete er seine Augen wieder und blickte auf das beruhigende Wasser vor ihm. Seine Ohren lauschten nach unbekannten Geräuschen oder gar Gefahren, doch alles schien ruhig zu sein. Schon bald verfiel er ins Nachdenken.

.oO(Das Bewegen hat wirklich gut getan, obwohl ich jetzt ziemlich kaputt bin; es hat einfach mal wieder Spaß gemacht.)Oo.

Schnell schweiften seine Gedanken zu Noreya und wiedereinmal fragte er sich, ob es wirklich nur Freundschaft war, was ihn mit ihr verband oder doch Liebe. Vielleicht wusste er es schon längst und wollte es einfach nicht wahrhaben. Möglicherweise lag dies an der Tatsache, dass er nach Foa keine andere Partnerschaft mehr eingegangen war oder daran, dass er Angst davor hatte. Angst davor, dass Noreya ihn abweisen würde, Angst das all das Glück mit einem Schlag weg wäre. Denn selbst das Alter und die Weisheit konnten solche Ängste nicht beseitigen.


[bei Noreya auf der Lichtung/wacht auf/macht einen Ausflug/ruht sich aus und denkt nach]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Mi Jan 05, 2011 7:03 am

Sakura saß weiter hin bei Cabezan und Aurora. Sie sah die Schwester von Raziel eine ganze weile an. Bis sie ihren Blick abwandtee und auf ihre Pfoten richtete, sie wusste weder was von Raziel noch von Aurora, und irgendwie machte sie das unruhig. Weil sie langsam das Gefühl hatte das Raziel was gemacht hatte, was in der Vergangenheit passiert war, und das Aurora deswegen keinen Kontakt zu Raziel wollte?
Langsam wollte Sakura es wirklich wissen, sie hatte langsam auch keinen Hunger mehr … sie musste wissen was da vor gefallen war, und aus der schwarzen Fähe war ganz offensichtlich nichts raus zu bekommen. Sie verhielt sich Sakura und Cabezan sehr vorsichtig gegenüber. Sie blickte erst auf als Cabe zu der schwarzen Fähe sagte das auch er sich freuenm würde wen sie bleiben würden. Nach einer weile rückte nun Aurora nähe, sie sah Sakura eine weile an bis ihr Blick langsam zu Cabe dann wieder zu ihr viel. Sie sagte schließlich das sie es sich überlegen würde, sie fragte auch das sie seit Tagen nichts gegessen hatte, und fragte ob jemand wusste wo man was finden könnte.

Da drüben haben Cabezan und ein anderer Rüde aus unserem Rudel ein Reh erlegt, wenn Cabe zustimmt kannst du meinen Anteil haben, mir ist der Hunger vergangen.

Sagte sie und sah zu Aurora die sich gerade erhoben hatte, ihr Blick wandtee kurz zu Cabe, bis auch sie schließlich aufstand, und sich von den beiden Wölfenabwandtee und rannte wieder in Richtung Lichtung. Sie würde sich heute noch mit Raziel unterhalten, wenn er ihr das nun nicht sagen wollte, war das nun mal so, aber sie würde nachfragen. Als sie in der nähe der Lichtung war, konnte sie das Rudel schon riechen. Sie betrat die Lichtung und ging wieder zu Raziel. Er lag noch immer am gleichen platz und schien vor irgendwas Angst zu haben … oder Erschrocken zu haben. Sie legte sich wieder neben Raziel und leckte ihm ein paar mal über den Kopf.

Was ist Raziel? Was ist passiert?

Ihre Sorge konnte man in ihrer Stimme hören ...


Bei Cabe und Aurora | redet | geht | bei Raziel und fragt was]
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AMSELN FLIEGEN TIEF

BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Fr Jan 07, 2011 3:31 am

Gedankenverloren blickte der Rüde von Fähe zu Fähe und wartete. Das Lichtspiel des Abends tanzte auf den Blättern der Bäume, auf den Pelzen der Wölfe und offensichtlich auch auf dem Wasser. Zwar konnte er es von seiner jetztigen Position aus nicht sehen, doch hätte er liebend gerne beobachtet wie die letzten Sonnenstrahlen das Wasser von Migina in einer anderen, wunderschönen Pracht erstrahlen ließen. Doch es kamen noch hoffentlich viele Sonnenuntergänge in Migina auf ihn zu, daher unterdrückte der Nebelgraue das Bedürfnis zum Ufer zu laufen.
Zu Cabes erstaunen sagte Aurora nichts zu dem Fakt das Raziel und Sakura Gefäten waren, was ihn doch ein wenig beruhigte. Dann müsste er ebenfalls nichts dazu sagen..nun warscheinlich. Er war immernoch ratlos, aber schob diese Gedanken zur Seite. Über irgendwelche Verhaltungsnormen nachzudenken war nichts nützliches. Aurora kam näher heran, und sagte dass sie es sich überlegen würde, ob sie blieb. Auf die Worte, dass man allein doch nicht so schlecht dran war, zuckte der Rüde kaum merklich zusammen, und runzelte ein wenig seine Stirn. Er war zwar vollkommen anderer Meinung wie die Schwarze, doch blieb er still, da er ja schon vorher etwas zu diesem Thema gesagt hatte. Nein, in seinen Augen war das Alleinsein das Schlimmste was passieren konnte. Wirklich alleine zu sein...Das war für ihn die schlimmste Erfahrung seines Lebens gewesen. Selbst als er bei seiner Familie gewesen war - die ihn zwar schlimm behandelt hatten - hatte er sich nicht so allein gefühlt wie in der Zeit danach. Er hatte sie sogar vermisst. Und gleichzeitig, gleichzeitig hatte er sich gewünscht dass er sie nie weidersehen würde. Die Alpträume an denen er damals - und selten auch heute noch - gelitten hatte, hatten seine tiefsten Ängste immer wieder aufleben lassen. Aber in Angst zu leben war falsch, dass hatte nun uch er endlich begriffen. Es hatte ein wenig gedauert, aber es war es wert gewesen. Er fühlte sich jetzt viel besser. Er fühlte sich frei.

Nachdenklich blickte er zu Aurora, und fragte sich ob er vielleicht in einer ähnlichen Lage wäre, wenn er zum Beispiel auf ein sehr nettes Rudel gestoßen wäre, in dem aber Lambi, Laenan oder Valeschar ebenfalls war. Vielleicht war etwas mit passiert zwischen Raziel und ihr, was den Beitritt zum Rudel vielleicht verhindern würde. Er wäre warscheinlich geflohen. Nein, seine Brüder würde er nicht wiedertreffen wollen. Auch nicht seine Schwester, und -wenn er noch überhaupt noch lebte- seinen Vater Phuram ebenfalls nicht.
Aurora fragte nach Beute, worauf Cabezan schon antworten wollte, als Sakura ihm gleich schon ins unausgesrochene Wort viel. Etwas verblüfft schaute er zu ihr. Wenn man wirklich Hunger hate konnte einem der Apetit nicht einfach so vergehen...Und wenn sie jetzt eben doch nicht so hungrg war, warum hatte sie dann ihren Apetit verloren? Doch die weiße Fähe sauste auch schon Richtung Rudel, sodass Cabe nun alleine mit Aurora herumsaß. Etwas nervös räusperte er sich, und zeigte mit seiner Schnauze in die Richtung wo die Reste des Rehs lagen.

Na dann. Also, das Reh von dem Sakura gesprochen ist, liegt dort ein bisschen weiter westlich...Wenn du willst kann ich dich hinbringen, aber wenn du lieber alleine gehen willst, sag ruhig bescheid. Es stört mich nicht...

Sagte er etwas ungelenk und blickte fragend zu der Schwarzen. Ihm war es wirklich egal, wenn Aurora lieber alleine gehen wollte, würde er eben zum Rudel zurückkehren und versuchen das letzte Stück Sonnenuntergang zu erwischen.


( bei Aurora / spricht )

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Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen

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