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 Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen

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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Mo Sep 20, 2010 9:45 am

Als Aura sah das jemand auf die zu kam hob sei langsam den Kopf. Sie spitze die Ohren und sah die Fähe aufmerksam, mit einem teils neugierigen Blick an.
Die Fähe stellte sich vor. Aurora war nicht für große Gespräche oder Gesellschaften geeignet. Wie hätte sie dies auch je lernen sollen?
Einige Minuten sah sie Ramyla einfach nur an, erhob sich dann zu einem "sitz" und antwortet.

"Mein Name ist Aurora."

Sie blickte sich um und wand sich dann wieder an die Graue um weiter zu sprechen.

"Aufgenommen? Nunya, ob man es so nennen kann weiß ich nicht. Ich habe die Erlaubnis mich ersteinmal ein paar Tage auszuruhen."

Sie musterte ihr Gegenüber und lächelte kurz. Hier kannte sie zumindest niemand, außer Raziel, von daher fühlte sie sich recht selbssicher. Was hätte man ihr auch vorwerfen können? Vielleicht waren doch nicht alle Wölfe schlecht. Ramyla jedenfalls, schien ihr nichts böses zu wollen, sonst wäre sie ihr ganz anders gegenüber getreten.
Sie wedelte leicht mit dem Schwanz und erzählte weiter.

"Ich kam auf meinen Wanderungen hier her und plötzlich kam Raziel, mein.... mein Bruder. Ich selbst hatte nirgends Duftmarken oder ähnliches gefunden, welche auf ein Rudel hingewiesen hätten. Sonst wäre ich wohl nie hierher gekommen."

Sie schlug die Augen nieder und sah kurz zu Raziel hinüber, wie er immernoch mit dieser weißen Fähe redete. Sie schaute wieder zu Myla und seufzte leise. Kurz kratze sie sich das Ohr und fragte dann, jedoch mehr zu sich.

"Wisst ihr eigentlich wenn ihr da unter euch habt?"

Nun wieder lauter und an Myla gewand fragte sie:

"Wie lange ist Raziel schon bei euch?"

Noch immer wurmte es sie das er sie mit ihrem Schicksal allein gelassen hatte. Wie viele Demütigungen und Angriffe hatte sie einstecken müssen. Aura blickte Myl nun warteten an.


[abseits / spricht mit Ramyla]
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Raziel


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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Do Sep 23, 2010 2:18 am

Raziel schaute wieder zu Sakura und schmunzelte als sie ihm antworte. Aber er hatte Samirs Blick gesehen.

„Ein bisschen Scham würde dich nicht gleich umbringen, unser Frauenheld, der bald Papa sein wird. So macht man das.“

Kurz musste Raziel lachen und stupste Samir noch freundlich an bis er dann Sakura folgte.

Oo „Bald wird es nur von Welpen wimmeln und es würde lauter sein als sonst. Und eigentlich wer würde auf die kleinen aufpassen? Ich bestimmt nicht, hoffe ich mal. Ich bin doch kein Babysitter..“Oo

Er überholte Sakura und lief neben ih , er schaute sie kurz an, bis ihm eine Idee einfiel, er zwickte kurz Sakura ins Ohr und wedelte leicht mit der Rute

„ Wer als erste auf der anderen Insel ist, hat gewonnen und wer als letztes dort ist muss ein Schlammbad nehmen!“

Sofort sprintet der Rüde los, hinein in den Wald. Er musste sich anstrengen, denn Sakura war auch nicht gerade leicht zu schlagen. Über Baumstämme und Felsen sprang der Rüde, nein er war noch nicht aus der Form. Er war fitt wie ein Jungwolf endlich hatten sie den Waldrand erreicht und von weiten konnte man schon die vereinzelte Inseln sehen. Er lief kurzer Hand auf einer der Insel die nahe lieg. Mit einem Sprung war er ihm Wasser, sein Fell war trief Nass. Er drehte sich kurzer Hand um und schaute nach Sakura und sprang auf sie zu wie ein Hase und sprang auf sie und zwickte ihr ins Ohr. Mit wedelnder Rute schaute er zu Sakura und kläffte ein paar Mal bis er dann weiter sprintet zu der Insel. Endlich hatte er sie erreicht, sie war nur mit ein paar Büschen und keine einzigen Bäumen. Wartend legte er sich hin

Sakura komm oder bist du etwa schon müde?

Grinsend schaute er zu Sakura und wartet ab.


[bei Sakura / macht Wettrennen /ist nahe liegend der einzelne Insel / spricht mit ihr]
(sry das es so kurz ist)

Achte das nächste mal bitte auf deine Grammatik und Zeichensetzung!
(SL)

_____________



Zuletzt von Blake am Do Sep 23, 2010 3:03 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Korrektur)
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Ramyla


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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Do Sep 23, 2010 4:21 am

    Ein Gähnen kam Ramyla über die Lefzen. Nicht, weil sie müde oder gelangweilt war, sondern einfach, weil sie sich irgendwie ein wenig erschöpft fühlte. Von der Reise, von den neuen Eindrücken… Aber es war keine Kraftlosigkeit, sondern eher eine wohlige Entspannung. Nachher würde sie sich wohl zurückziehen und etwas dösen… im Schatten. Der Gedanke war verlockend, doch jetzt hörte sie erst einmal der fremden Fähe zu. Aurora. Sie schien nett zu sein, doch Myla konnte sie nicht genau einordnen. Irgendetwas war da, weswegen sie sich… ein wenig unwohl zu fühlen schien. Doch die Fähe kam nicht darauf, was. Egal, wenn es sich ergab, würde sie danach fragen. Ramyla merkte er leichtes Zögern, bevor Aurora geradezu „gestand“, dass Raziel ihr Bruder war. Verwundert musterte die Betera ihr Gegenüber. Das war doch keine… Schande. Wie man immer es auch nennen wollte. Freute Aurora sich denn nicht, wieder auf ihren Bruder getroffen zu sein? Doch hatte Ramyla Fetzen von der Unterhalten mitbekommen oder zumindest so viel, dass sie beurteilen konnte, dass sie nicht besonders freundlich abgelaufen war.

    Als Aura darauf zu sprechen kam, dass nirgendwo Duftmarken wären, klappte sie schon den Fang auf, um zu erklären, dass diese so bald wie möglich angebracht werden würden. Dann jedoch horchte sie auf. Was meinte die Schwarze mit ihrer gemurmelten, eher rhetorischen Frage? Bezog sich das auf Raziel? Schon wollte Ramyla danach fragen, doch zuerst musste sie wohl auf die zweite, eindeutigere antworten.

    „Also…“

    Die Fähe brauchte etwas, um nachzudenken. Raziel war schon ziemlich lange bei den Heavens, schließlich war er schon Gamma.

    „Wenn ich mich recht erinnere, dann hat er sich dem Rudel angeschlossen, nachdem wir den Ewigwald verlassen haben. Das müsste Anfang des Winters gewesen sein… Auf jeden Fall ist es schon ziemlich lange her. Auch wenn er nicht so lange wie ich hier ist.“

    Setzte sie nicht ganz ohne Stolz hinzu und schielte zu dem schwarzen Rüden, der gerade in einiger Entfernung vorbeistürzte und anscheinend mit Sakura um die Wette lief. Dann wandte sie sich doch wieder Aurora zu,

    „Aber das heißt ja, dass ihr beiden euch schon ewig nicht mehr gesehen habt… was ist denn passiert?“

    Obwohl Ramyla wusste, dass Aurora ihr das kaum erzählen würde – sie kannten sich ja noch gar nicht richtig – war die Neugier in ihr geweckt und ließ die Grau-Braune fragend mit den Ohren spielen. Wenn die dunkle Wölfin nicht darüber reden wollte, dann würde sie das auch akzeptieren, aber es konnte ja nicht schaden, zu fragen. Und egal, ob es ein guter Freund oder ein Fremder war, für einen sympathischen Wolf war Myla immer zur Stelle, wenn man sich mal – im wahrsten Sinne des Wortes – ausheulen wollte.


[bei Aura | redet]

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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Do Sep 23, 2010 8:16 am

Sakura rannte neben dem schwarzen Rüden her, sie machten ein wettlauf, wer als erster auf der anderen Insel war. Raziel war schnell aber auch sie war nicht gerade ausser übung, sie konnte auch schnell und flink rennen. Sie sprang über einen großen Baumstamm der mit grünen Moos bewachsen ist, nur ein paar braune stellen des Stammes waren noch zu sehen, aber der Baumstamm war schon morsch und im Wind schwänkten sich die Äste gleichmäßig im Ritmus. Die Sonne schien auf das Moos und die Regentropfen spiegelten sich in der Sonne, in bunten Farben. So wie im Wasser was rund um die Insel war. Überall Wasser. Sie lief weiter an großen Steinen die auch mit Moos bewachsen sind, und musste noch ein paar mal über Steine oder Baumstämme springen. Sie blieb stehen als auch der Rüde stehen blieb, er zwickte ihr ins Ohr und rannte weiter.

Sakura sprang elegant ins Wasser. Wassertropfen spritzten in die Luft als auch Raziel reinsprang und diese Spiegelte sich die Aufgehende Sonne, die Sonne schien immer kräftiger auf ihr Pelz. Unter ihrem Pelz, was nun dünner war als vor der Reise, wurde es warm, unangenehm warm ... sie mochte es nicht wenn es unter ihrem Pelz zu warm wurde. Sie tauchte kurz den Rücken unter Wasser sprang durch das Wasser auf das Ufer zu und legte sich dorthin beide Raziel und sie kamen beide gleichzeitig an. Entweder beide haben Gewonnen oder beide haben verloren. Er lag als erster aber beide waren gleichschnell mit einer Pfote auf der anderen Insel.

"Das ist wohl unentschieden, entweder beide haben verloren oder beide gewonnen!"

Sagte sie und lächelte leicht. Sakura war nicht schüchtern gegenüber Rüden, auch nicht wenn sie in die verliebt ist. Sie redete so wie mit jedem anderen, und schüchtern war sie noch nie. Andere wiederrum haben dann ehr ... Angst jemanden anzusprechen. Sie war Glücklichg das sie nicht zu denen gehörte. Sie sah sich hier um, hier waren keine Bäume, es war einfach eine Insel, eine kahle Insel mit ein paar Büschen und sehr viel Gras. Überall waren Tautropfen vom Abend die auch den Boden vielen, wenn sich viele an der Spitze eines Blattes. Sakura legte sich neben Raziel und sah in das Wasser. Das Wasser war trübe weil sie reingesprungen waren aber Umrisse von Wasserpflazen konnte sie sehen. Auf dem Wasser ein bisschen weiter an der Seite waren Seerosen. Sie schwammen über Wasser, ein dicker grüner Frosch saß auf ihr und das quaken anfing. Sie verdrehte im inneren die Augen aber musste trotzdem leicht lächeln. Als eine Fliege in seiner nähe das summen anfing ließ er seine Zunge rausschnellen und fing die Fliege mit seiner klebrigen Zunge ein.

"Es ist hier wirklich schön, aber ich habe das Gefühl das die Nächte laut werden ... wegen den ganzen Tiere hier wie Frosche. Aber daran wird man sich sicher gewöhnen."

Sagte sie und sah bei den Worten in die Augen von Raziel. Sie war nochimmer am überlegen ob sie ihm nocheinmal sagen sollte das sie ihn liebte ... aber sie wusste es nicht. Sie dachte weiter darüber nach und sah zum Himmel hinauf. Es war wirkjlich ein schöner Tag ... Die Sonne ging gerade auch und nur ein paar kleine Wolken schoben sich über den Himmel.


[Bei Raziel | geht mit | legt sich hin | denkt nach]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Fr Sep 24, 2010 1:12 am

Aurora saß immer noch da, schaute mal Myla an und mal über das Rudel. Es wirkte so friedlich. Raziel war mir einer weißen Fähe abgezogen. Hatte er sich wirklich geändert?

Warum konnte es nicht schon immer so friedlich sein? Warum darf ich nie spüren wie es ist glücklich zu sein?

Der Wind wehte durch das schwarze Fell und sie schaute Myla an, als diese ihr antwortete. Raziel war also schon ein ganzen Stück dabei. Sie senkte den Blick als Myla meinte das sie sich schon ewig nichtmehr gesehen hatten. Tränen liefen irh über dne Fang, doch nur wenige. Sie versuchte sie zurück zuhalten, zu verbergen. Leise schniefte sie, schüttelte den Kopf und sah dann wieder zu der Fähe.

Sie lächelte sie kurz an und überlegte was sie auf die Frage, was denn passiert sei, antworten sollte. Konnte sie es wagen die Wahrheit zu sagen? Noch keinem fremden Wolf hatte sie es erzählt, sie war froh das man sie hier nicht kannte, sie und ihre Vergangenheit. Raziel selbst schien auch nichts erzählt zu ahben, denn schließlich war er ihr Gamma und schien sehr geschätzt zu werden. Ihr Burder... ein Mörder... war Gamma. Dieser Gedanke belustigte sie fast. Er hatte sie zurück gelassen nachdem was er getan hatte und hier sien Glück gefunden. War es wirklich nur ein Zufall das sie nun auch hier war?

Mit ausdrucksloser Miene sah sie Myla an. Erwartete die Fähe eine Antwort? Aura war schlecht im Einschätzen von anderen. Ihre Ohren waren aufrecht, ihr Schwanz wedelte nichtmehr. Starr sah sie an Myla vorbei, es sah aus als wäre sie weggetreten.

Zwei Wölfe, Rüden, sie spielen miteinander. Plötzlich fällt der eine über dne anderen her. Der schwarze, junge Rüde springt ihn darauf an und tötet ihn. Blut, überall Blut. Ein lebloser Körper sinkt zu Boden. Der Fang des Schwarzen ist rot. Sie selbst steht wie versteinert da. Kann nichts sagen, nichts denken.

Aura kam plötzlich wieder zu sich, schüttelte den Kopf und sagte dann, sehr leise:

"Tut mir Leid, aber ich möchte nicht darüber sprechen."

Das war vielleicht das Beste. Keiner sollte wissen wo sie herstammte, was sie durchgemacht hatte. Sie wollte alles nurnoch vergessen. Kurz lächelte sie Ramlya an, satnd dann auf und schüttelte sich um die Muskeln zu lockern. Nun wedelte ihr Schwanz wieder leicht.


[spricht mit Ramlya / schwelkt in Erinnerungen]
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Raziel


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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Fr Sep 24, 2010 7:11 am

„ Mein kleiner Junge, so früh bin ich gestorben, ich habe nicht lange gesehen. Aber ich wüsste das du dies alles schaffen würdest, neu Anzufangen. Von jedem klebt Blut an dem Fangen wie auch bei mir. Ich werde über sich wachen und dich immer lieben, egal was du tust. Wie lange habe ich diese Wörter meiner Großmutter nicht gehört sie war so lieblich und ich liebte sie bis sie eines Tages strab als ich ein Jahr alt wurde. Großmutter ich vermisse dich sehr.“

Raziel legte seinen Kopf auf die Pfoten und schaute über den Sumpf Mirondas, das würde nun das neue Zuhause der Heavens werden. Aber wie lange? Würden sie dann nach einigen Monaten wider weiterziehen zurück? Das wusste niemand, außer Blake. Die warme Morgensonne strahlte auf sein Fell, ein warmes Gefühl umgab ihn nicht nur wegen der Sonne sondern das auch Sakura in seiner Nähe war. Wie er sie liebte, das konnte wohl niemand beschreiben, nein niemand. Aber würde sie jemals seine Gefühle erwidern, das wusste auch niemand außer Sie, die jenige die er liebte. Er schaute zu Sakura

Machen wir es so beide haben gewonnen, ich will nicht voller Matsch, dass man nur schwer rauskriegt und ich bin schon braun genug.

Er lächelte zu Sakura, ihre Augen waren wunderschön von einem braun umhüllt, man konnte sich regelrecht dort verfangen Kura war eine sehr attraktive Wölfin für ihn war sie die schönste von allen und ihr hatte er, sein Herz geschenkt. Raziel Ohren drehten sich in der Richtung wo das Quaken kam. Frösche. Wie er sich erinnerte, als kleiner Jungwolf war hatte er mal solche Dinger gefressen wie ecklich die waren schleimig sie waren, seine Nase kräuselte sich einbisschen

Ich rate dir eins, versuche die Dinger nie zu fressen. Ich glaube auch das es dann lauter wird und erst recht lauter wird es auch wenn die Welpen kommen.

Es ist Zeit Raziel nun sag ihr was du fühlst..
Raziel hohlte einmal tief Luft und schaute in Sakuras Augen

Sakura ich wollte dir das schon lange sagen…Ich…liebe dich…du bist die schönste Fähe die ich jemals getroffen habe und ich empfinde sehr viel für dich.

Raziel Ohren legten sie nach hinten und er leckte ihr über die Schnauze und wartet ab. Was würde jetzt geschehen würde sie ihn abweisen oder was ganz anderes würde geschehen? Aber innerlich hoffe Raziel das sie ihn auch liebte.


[mit Sakura an einer Insel /spricht mit ihr/ und gesteht ihr das er sie liebt]


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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Sa Sep 25, 2010 8:08 am

Sakura lag reglos neben dem schwarzen Rüden, sie sah mal in den Himmel wo ein paar Wolken langkrochen, ein paar mal schoben sie sich über die Sonne, es wurde leiht dunkel aber die Wolken verschwanden schnell wieder durch die leichte Windbriese die durch die Landschaft wehte. Ihr Fell wurd leicht zottelig dadurch, sie stellten sich gegen den Strich auf,sie leckte sich über die Stellen ein paar mal wo sich das Fell aufgestellt hatte dann legte sie sich wieder richhtig hin. Sie dem schwarzen Rüden in die dunklen Augen.

"Ich mag auch nicht so wirklich Schlamm im Pelz, besonders nicht diesen"

Sie deute leicht mit dem Kopf zum Wasser wo man nun auf den Boden schauen konnte. Der Schlamm hatte sich nun wieder auf den Boden abgesetzt hatte, auf dem ganzen Boden war schwarz-brauner Schlamm nur ein paar Pflanzen waren zu sehen, die im leichten grün schimmerten. Ein ... zwei Fische schwammen schnell und elegant durch das Wasser. Diese Tiere konnten sich schnell und wendig durh das Wasser bewegen, wenn sie das nur könnte ...
Aber sie war ein Wolf und kein Fisch sie konnte sich auch gut bewegen. Das reichte ihr für diesen Augenblick.

.oO(Um Gottest Willen reiße dich zusammen Sakura, denke nicht immer nur über dich nach denke über dich und den Rüden den du liebst nach. Raziel. Gestehe ihm endlich deine Liebe, sonst versteckst du dich dein ganzes Leben lang. Und sonst bist du doch auch nichts so!)Oo.

Sie dachte noch eine weile über ihre eigenen Gedanken nach dann sah sie wieder zu Raziel. Sie wollte gerade was sagen als Raziel das sprechen anfing. Er sagte genau das was sie gerade sagen wollte, er sagte das er sich in sie verliebt hatte, und das sie die schönste Fähe war die er je gesehen hatte. Sie hatte ein warmes Gefühl im Bauch. So wie immer wenn sie Raziel ansah. Sie wusste nicht recht was sie sagen sollte. Aber sie sah das Raziel auf eine Antwort von ihr wartete, diese Entscheidung würde ihr ganzes Lenben entscheiden. Und sie w´musste keine Sekunde nachdenken was sie sagen sollte, sie wusste es schon seit dem ersten Augenblick seit sie Raziel gesehen hatte. Er leckte ihr kurz über die Schnauze und sah ihr wieder in die Augen.

"Raziel, ich liebe dich, seit ih dich das erste mal gesehen habe"

Sagte sie nund leckte auch ihm über die Schauze und sah ihm mit warmen Blick in die Augen. Es war raus, und sie war Glücklich, glücklich das auch Raziel sie liebte, und das sie es nicht mehr für sich behielt. Sowas konnte sie auf dauer nähmlich nicht. Ein liebesgeständis bei Sonnenaufgang, wie süß ...


[Bei Raziel | denkt nach | redet]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Sa Sep 25, 2010 8:40 am

Abla war immer noch in ihrem Traum und konnte diesen nicht von der Wirklichkeit auseinander halten. Er was so real gewesen, die Schmerzen, Baugs Stimmt, das kurze aber starke Glückliche Gefühl…
Wie gerne wäre sie jetzt wieder dort. Oder doch nicht?? War es hier besser?? So viele Frage schwirrten der Wölfin im Kopf herum. Als ihre Ohren plötzlich die Stimme eines anderen Wolfes auffingen. Es war nicht Baug, aber auch nicht Blake. Schlaftrunkend schaute sie sich um und erblickte einen Grauen Rüden vor sich. Er hatte sie angesprochen schienen sich Sorgen um sie zu machen, denn er fragte ob alles okay wäre. Abla zog ihren Kopf ein wenig zurück, senkte ihren Blick und blickte zu Boden. Dann robbte sie ohne aufzustehen einen Stück nach hinten. Was sollte sie jetzt machen? Sie hatte kaum Kontakt zu den anderen Wölfen des Rudels. Sie kannte ihn zwar aber hatte bis jetzt noch nie mit ihm gesprochen. Was sollte sie ihm antworten? Wo war Blake? Warum half er ihr nicht?

Nein.. Ja..

Stotterte sie herum. Ihre Worte gaben genau so wenig Sinn wie die Dinge in Ihrem Kopf. Abla zitterte, vor Angst und Kälte. Und wuste einfach nicht was sie mit dem Rüden reden sollte. Sie schluckte einmal, ihr Hals war trocken. Die Wölfin starte auf seinen Pfoten die breitbeinig vor ihr standen. Dicken Rüdenpfoten hatte er die sicherlich schon eine weite Reise hinter sich hatten. Wie Baug, dann fiel er der schwarze Rüde wieder ein:

Wo ist er? Wie hat er mich gefunden?
Er findet jeden, den er finden will.
Muß ich hier weg? Ich will nicht. Aber ich muß er fragt nicht danach was ich will..


flüsterte sie leise, kaum hörbar mit zittriger Stimme. Sie war immer noch nicht im hier und jetzt.


[Abla bei Cabezan/spricht mehr oder weniger mit ihm]


Zuletzt von Abla am Sa Sep 25, 2010 9:16 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Cabezan


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AMSELN FLIEGEN TIEF

BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Sa Sep 25, 2010 9:12 am

Cabezan war etwas unbehaglich zu mute, denn er wusste nicht was er machen sollte. Unsicher trat er von einer Pfote auf die andere. Nachdem er gesprochen hatte, wich die graubraune Fähe ein Stück zurück als hätte sie ein wenig Angst oder so vor ihm. Eine kurze Welle unangenehmer Gefühle und Erinnerungen, daran wie andere vor ihm zurückwichen kam in ihm hoch, doch er drückte sie gewaltsam runter. Nein, das hatte nichts damit zu tun. Vorsichtig schaute er wieder Abla an, als sie ihm antwortete. Ja, nein, Warscheinlich war nichts in Ordnung. Die Fähe zitterte leicht, und Cabe begann sich wirklich unwohl in seiner Haut zu fühlen. Was sollte er jetzt denn verdammtnochmal tun? Einerseits konnte er es nicht ertragen zu sehen, das die Fähe sich unwohl fühlte, aber andererseits wusste er nicht was er machen sollte, wie er mit Abla umgehen sollte. Dann sprach sie plötzlich wieder. Der Nebelgraue schaute nun gänzlich kofus drein. Sie sprach über jemandem namens "Er" , und das er sie nicht nach etwas fragte, und so etwas. Cabezan seuftzte. Was sollte er sagen? Er konnte jetzt nicht einfach wie ein Feigling aubhauen oder... Nocheinmal blickte Cabe unsicher zu Blake hinüber, bevor er wieder zu Abla schaute. Toll, er war ja so ein toller Delta. Cabezan merkte es garnicht wie er langsam, als wäre er zwischen zwei Möglichkeiten hin und her gerissen , seinen Kopf bewegte, von einer Seite zur anderen. Als es ihm plötzlich auffiel, hörte er abrupt auf, weil er bemerkte das es bestimmt komisch aussah.

Ähm...Soll ich lieber weggehen, oder...Äh...

Brachte der Rüde nervös zu stande, während er unsicher dastand. Er wusste wirklich nicht was zu tun war, was man von ihm erwartete, und was er nun machen sollte. Es war mal wieder Typisch für ihn, das er mit solchen Situationen schlecht klarkam. Klar, sein Herz war an der richtigen Stelle, doch war er einfach zu schüchtern, und unentschlossen. Besonders wenn man vor ihm zurükwich, oder ihm irgendeine etwas gröbere Antwort gab, oder auch etwas ängstliche, dann wurde er gleich unsicher und etwas verstört.

( total verwirrt / stammelt irgendetwas )

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Behind my smile is everything you’ll never understand.
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Blake


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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   So Sep 26, 2010 7:52 am

    In voller Ruhe lag Blake neben Noreya, die Ockergelben Augen auf Mika gerichtet. Er sah, das es dem Altwolf nicht gefiel, das Blake zu ihnen gekommen war. Und es hätte ihn auch sehr gewundert, hätte Mika gar nicht reagiert. Ausdrucklos sah Blake zu, wie der Zorn in Mikas kalten Augen loderte. Andere Wölfe würden vielleicht Angst haben. Dne Fang halten und Mika einfach in Ruhe lassen. Aber Blake hingegen zeigte keine Furcht. Schon gar nicht vor Mika. In Blakes Augen hatte der graue Altwolf das nicht einmal verdient, dass man Angst vor ihm hatte. Nein, das war gerade das, was Mika so erfreute. Woran er sich ergötzte. Etwas angewiedert von diesem Gedanken zuckte er mit den ohren, während er darauf wartete, dass Mika sprach.
    Die Antwort war ... interessant. Blakes Blick wurde skeptisch, wenn nicht fragend. Dass Mika seine Gier nach Blut und Mord in seinen Gedanken auslebte, hätte Blake sich eigentlich denken können. Aber statt etwas passendes zu erwidern, schüttelte er einfach nur den Kopf und ließ seinen Blick über das Wasser schweifen. Samir, sein Bruder lag alleine da. Ramyla redete nun mit Noreya und Blake musste sanft lächeln. Obwohl Myla tragend war, ließ sie dennoch ihre Betapflichten nicht schleifen. Nein, im Gegenteil. Sie kümmerte sich beinahe mehr um die Mitglieder des Rudels, als er.

    Plötzlich streifte sein Blick den von Cabezan. Blake starrte den grauen Rüden an und sah seine Unsicherheit. Verwirrt reckte Blake den Kopf. Was war mit Cabezan? Erst da sah der Graue Abla, wie gewohnt unter ihrem Busch liegen. Sein Herz wurde schwer. Abla war nun schon eine ganze Weile im Rudel, aber sie hatte sich mit niemanden anfreunden können. Und außer Blake hatte sich normalerweise auch niemand für sie interessiert. Nun war Cabezan bei ihr und sah beinahe genauso verwirrt aus wie Abla. Blake legte den Kopf schief und erhob sich schließlich. Er streckte ein Hinterbein, nickte Noreya kurz zu, ehe er langsam, aber mit großen Schritten auf Cabezan und Abla zuschritt. Schon jetzt sah er, wie die graubraune Fähe zitterte. Vor Kälte wohl kaum. Die Sonne schien am Himmel und erwärmte den Pelz eines jeden Wolfes. Sie schien eher Angst zu haben. Nur wovor? Wenn Blake ehrlich war, hatte er bereits etliche Vermutungen, wieso sie so ... ängstlich allen anderne gegenüber war. Er vermutete, dass es etwas mit ihrer Vorgeschichte zu tun haben musste. Natürlich hatte er sie mehr als einmal gefragt, wo sie eigentlich her kam. Aber sie hatte zu seiner Enttäuschung nie geantwortet. Nein, wirklich schlau wurde er aus ihr nicht. Trotzdem ... sie brauchte die Hilfe einfach. Und vielleicht konnte sie dann ja irgendwann wieder glücklich werden.

    "Dir kann nichts passieren. Du bist in Sicherheit.",

    War alles, was er sagte. Nicht besonders diplomatisch, aber meistens waren es die kleinen, unbedeutenden Sätze, die den ausschlag zu einem Gefühl der Sicherheit gaben. Blake ließ sich direkt vor Abla nieder legte den Kopf auf den boden und blickte ihr in die Augen. Er wollte nicht, dass sie sich so sehr vor etwas fürchtete. Und anscheinend schien diese Angst, die sie hatte, nicht einmal real zu sein. Oder stellte das ganze Rudel für Abla eine Gefahr da? Ratlosigkeit trat in Blakes warme Augen. Sein blickte zuckte kurz zu Cabezan. Er blinzelte dem Rüden leicht zu, als ein einfaches 'Danke', da er Blake auf Abla aufmerksam gemacht hatte. Aber wie sollte es jetzt weitergehen?


[Neben Noreya, Mika || Bemerkt Cabes Blick, bei Abla und ihm || Sagt etwas zu Abla]
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Ramyla


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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   So Sep 26, 2010 9:09 am

    Gedankenverloren streckte Ramyla die Schnauze in den Wind und schloss die Augen. Die warme, aber nicht heiße Sonne schien auf ihr Fell und der Tag nahm gerade erst seinen Lauf. Trotzdem war so viel passiert, wie schon lange nicht mehr. Manchmal brauchte selbst Myla Ruhe… vor allem jetzt… Zuerst würde sie noch kurz mit Aurora reden, aber dann würde sie sich einfach mal hinlegen. Das hatte sie lange nicht mehr gemacht. Es kam ihr so vor, als wäre sie immerzu auf den Beinen und normalerweise machte ihr das auch nichts aus. Das Rudel war ihr Leben und sie würde alles dafür tun. Umso mehr bekümmerte es die Fähe, dass die Heavens bis jetzt noch keinen Ort gefunden hatten, wo sie wirklich in Frieden leben konnten. Würde sich das nun ändern? Ganz bestimmt. Ein wohliges Brummen kam aus Ramylas Brust. Schließlich schlug die Betera wieder die Bernsteinaugen auf und blickte Aura an. Die Schwarze war ein wenig zurückhaltend, aber Myla verstand das. Oder glaubte zumindest, es zu verstehen. Vergangenheiten konnten schrecklich sein… konnten furchtbar quälen. Fast glaubte sie, Tränen auf dem dunklen Fell zu sehen. Doch als die Wölfin genauer hinsah, war da nichts mehr. Außerdem lächelte Aurora kurz, auch wenn das Lächeln sogleich von einer irgendwie ausdruckslosen Miene weggewischt wurde.

    Als die schwarze Fähe schlussendlich antwortete, schien sie einfach nur bedrückt und traurig. Besorgt zuckte Ramylas Rutenspitze, doch fragte sie nicht weiter nach. Es schien Aura nicht so sehr zu belasten, dass es wirklich bedenklich war. Und deshalb würde Ramyla es auch akzeptieren, dass die Wölfin ihre Geschichte für sich behielt. Wie sie zu Raziel stand. Das interessierte Myla am meisten, aber das Verlangen nach Stille flutete ganz plötzlich durch ihren Körper. Einfach nur Ruhe… ein bisschen allein sein. Freundlich nickte sie Aurora zu.

    „Kein Problem, das ist schon in Ordnung. Aber wenn du irgendetwas brauchen solltest, kannst du zu mir kommen. Und ich hoffe mal, du bleibst im Rudel…?“

    Das Letzte klang eher nach einer Frage, die jedoch nach keiner Antwort verlangte. Aura würde entscheiden, ob sie blieb, Blake würde sie ganz bestimmt nicht wegschicken. Kurz verweilte Ramyla mit den Gedanken bei Raziel. Wenn es sich mal ergab, würde sie ihn auf seine Schwester ansprechen, vielleicht konnte sie ihm mehr entlocken. Fürs erste gab sie sich aber damit zufrieden, dass es zwischen den beiden Geschwistern irgendetwas gab, das sie nicht durchschauen konnte und ihr Blick schweifte hinter Aura, wo nur ein Streifen Wasser die Insel vom Wald trennte. Myla trottete los, mitten hinein ins Wasser. Es schlug ihr sacht an die Flanken und der Untergrund war wunderbar sandig. Eine wahre Wohltat für ihre Pfotenballen. Als sie auf der anderen Seite aus dem klaren Nass kam und die Waldinsel betrat, machte sie sich nicht einmal die Mühe, den Pelz auszuschütteln. Stattdessen genoss sie die wohltuende Kühle und schritt weiter, einfach hinein in den Wald.

    Schon in dieser kurzen Zeit hatte ihr das Gefühl, die dichten Baumkronen über sich zu haben, irgendwie vermisst. Die uralten Bäume schienen sie zu schützen und Ramyla fühlte sich erst jetzt wieder richtig geborgen. Für ihre Verhältnisse langsam trabte sie über den Waldboden, lauschte und witterte. Da bemerkte sie auf einmal Samirs Geruch. War er hier gewesen? Ein wenig beschämt musste Ramyla sich eingestehen, dass sie gar nicht richtig bemerkt hatte, dass er weg gewesen war. Sie hatte wahrlich anderes um die Ohren gehabt, zum Beispiel einen gewissen, sich furchtbar toll vorkommenden Rüden… Vielleicht hätte er sie gebraucht. Und sie war nicht da gewesen. Im Nachhinein durchströmten Ramyla Schuldgefühle. Die Fährte führte immer weiter, war er so lange weg gewesen? Die Betera folgte in jetzt nervöserem Schritt der Spur. Sie kannte die Witterung ihres Gefährten so gut, dass es ihr keine Mühe bereitete, ihn zwischen den verschiedenen Gerüchen des Waldes zu erkennen. Schließlich breitete sich vor ihr wieder Wasser aus, sie hatte die Insel überquert. Ratlos schweifte der bernsteinfarbene Blick umher, doch fasste er nichts Besonders ins Auge. Egal, es war ruhig hier und vor allem still. Aufatmend ließ Ramyla sich nieder und bettete den Kopf auf die Vorderläufe. Ganz leicht legte sie die Augenlider aufeinander, blinzelte müde in die Spiegelungen der Sonne, die auf dem Wasser tanzten.

    Nun hatte das Rudel wahrlich den Himmel gefunden. Das Paradies auf Erden. Nichts schien den Frieden zu stören und die Dankbarkeit umfing Mylas Herz. Ließ angenehme Wärme durch den Körper der Fähe strömen. Wenn sie lauschte, glaubte sie beinahe, ein Fiepen zu vernehmen. Das Fiepen von kleinen Wesen, wie im Traum. Wesen, die noch nicht geboren waren, sondern in ihr schliefen, bis der Sommerwind sie wecken würde.


[bei Aurora | jetzt im Wald bzw. am östlichen Ufer der Waldinsel | allein]

(bitte nicht anspielen, ich möchte Myla einfach mal ein wenig ausruhen lassen... ;) )

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AMSELN FLIEGEN TIEF

BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Mo Sep 27, 2010 3:33 am

Als dann Blake kam, atmete Cabe erleichtert auf. Er konnte irgendiw besser, nein als einziger mit Abla gut umgehen. Nunja, Cabezan hatte sich ja schon immer für eine Niete im Umgang mit anderen gehalten, aber das war nunmal so. Als Blake ihm dankend zunickte, lächelte Cabezan leicht, und wandte sich dann auch schon wieder ab. Mit federndem Schritt ging er weiter von dem Rudel weg, am Ufer der Insel entlang. Langsam, sodass er alle Eindrücke, die diese Insel ihm gab aufnehmen konnte, setzte er Pfote um Pfote nach vorne. Das Morgengetzwitscher der Vögel, schien eine besondere Melodie zu haben, man musste nur genau hinhören, dann viel einem ein gewisses Muster auf. Bisjetzt war dies Cabezan auch noch nie aufgefallen, das musste er zugeben. Inzwischen war der Nebelgraue bei einer kleinen Bucht angelangt, wo das seichte Wasser langsam ins Land überging, sodass es an einer Stelle nur ein paar Centimeter hoch war. An der Seite, wuchsen ein paar wenige Schilfhalme, und das ganze wurde von den Kronen hoher, und weniger hohen Birken überschattet. Auf der weissen Rinde der Stämme, zeichneten sich schwarze Wülste auf, wie Narben und Wunden im weissem Fell. Die hängenden Zweige ragten hier und da bis ins Wasser hinein, wo sich der Himmel und die Bäume leicht spiegelten. Der Boden war mit weichem Gras, und Sand bedeckt, der sich unter den Pfoten Cabes schon leicht warm anfühlte.

Der Rüde ging dorthin wo das Wasser niedrig war und stakste hinein. Er war nicht umbedingt eine Wasserratte, aber das kühle Nass lockerte seine Muskeln, und entspannte seinen Geist. Langsam lies er seinen Blick nocheinmal über die Bucht schlefen, dann legte er sich einfach ins Wasser hinein, sodass sein Kopf im trockenen lag. Die Reise war lang gewesen, sehr lang, und seine Muskeln schmerzten immernoch davon. Klar, hatten sie sich immerwieder zwischendurch ausgeruht, doch war das nie genug gewesen. Doch nun waren sie hier angekommen, in Migina dem Tal der Tränen, und alles schien gut zu sein. Doch auch jetzt war alles ein wenig hektisch gewesen. Die Wölfe rannten rum, unterhielten sich, genauso wie er es auch getan hatte.

Die braunen Augen blickten hoch in die Baumkronen wo durch die grünen Blätter die Sonne leicht durchschien, sodass auf dem Ufer und dem Wasser ein leichtes Muster zusehen war. Nun, man musste schon sagen das schon etwas komisch aussah, wie ein Wolf dort im flachen Wasser herumlag, doch Cabezan konnte nichts dafür, es gefiel ihme einfach. Und er wollte auch nicht die ganze Zeit darüber nachdenken 'was wäre wenn'. Seine Atemzüge wurden langsamer, und seine Augen standen nur noch halb offen. Der Nebelgraue schien sozusagen in einem Dämmerzustand zu sein. Er schlief noch nicht, doch die Gedanken bahnten sich nur langsam durch seinen Kopf, wenn überhaupt. Leichte Wellen stießen sachte gegen seine Schulter, während er den Freiden dieses Ortes genoss. Insgeheim hoffte er leise, dass das Rudel länger hier bleiben würde. Am besten für immer. Cabezan schien dem Ort immer näher zu kommen. Geistlich. Irgendwie war das alles zu ruhig. Aber natürlich würde es viel wilder und lauter werden wenn Mylas Welpen kamen.

Leise lächelte Cabezan, richtete sich auf, und schüttelte sein nasses Fell aus, das nun zu allen Seiten abstand und legte sich in den Schatten einer Birke die am nähestem zum Ufer stand. Mit dem Kopf auf den Pfoten schaute er auf die Wasseroberfläche, durch die man bis auf den Boden durchsehen konnte. Mit einem zufriedenem Seuftzer liess er die Ohren hängen.

( geht zu einer 'Birkenbucht' / allein )

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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Mo Sep 27, 2010 3:43 am

Die schwarze Fähe wartete bis Myla etwas sagte. Sie war ihr recht sympatisch und schien nett zu sein. Das war einer der wenigen Momente in ihrem Leben, an dem jemand nett zu ihr war. Immer war sie nur geärgert, gebissen und vertrieben wurden. Die Stille an diesem Ort hatte etwas schönes an sich. Nur einige Vögel zwitscherten und man hörte das Wasser plätschern. Warum war es nicht überall so friedlich?
Myla antwortete und fragte sie wieder etwas.

Hier bleiben?

Aura blickte sich um, sah über die Inseln und das Wasser, blickte zu den Rudelmitgliedern. Sie seufzte und sah Myla an. Hier bleiben würde bedeuten das sie nichtmehr allein war, das sie an diesem herrlichen Ort leben könnte. Es würde aber auch bedeuten wieder mit Raziel zusammen zu leben. Wollte sie das? Sie hasste ihn doch, aber liebte ihn sogleich. So richtig wusste sie es selbst nicht.

"Ich werde darüber nachdenken, versprochen."

Sie lächelte.
Plötzlich stand Ramyla auf und lief los. Verwirrt schaute Aura hinter sich und sah ihr nach, wie sie durch das Wasser schritt. Die schwarze Fähe kratzte sich kurz und sah dann über das Rudel. Was sollte sie nun tun? Wo war ihr Bruder eigentlich hin?
Ihr Blick blieb an jedem Einzelen hängen. Sie war hier nicht bekannt, vielleicht war das ja doch eine Chance auf ein neues Leben.
Nun legte sich Aurora wieder nieder, bettete den Kopf auf den Pfoten und schloss etwas die Augen.


[spricht mit Myla / liegt nun abseits]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Mo Sep 27, 2010 6:53 am

Eine ganze Weile sah Namid Kische an, doch sie schien in Gedanken zu sein und schien ihn nicht wahrzunehmen. Ein wiederholtes Mal stupste er sie freundlich an, ehe er sich umdrehte und zum flachen Wasser ging. Dort senkte er seinen Kopf und trank das kühle Nass.

.oO(Vielleicht ist es besser, wenn ich Kische erst einmal alleine lasse. Sicherlich muss sie sich erst selber damit auseinandersetzten.)Oo.

Das Wasser war so klar, dass Namid darin sein eigenes Spiegelbild sehen konnte. Kurz verharrte er in seiner Position, auf sein Spiegelbild schauend, doch dann wandte er sich ab. Sein honigfarbener Blick schweifte über die Gegend, über all den kleinen und großen Inseln. Dann beschloss Namid einen Rundgang zu machen, um die Gegend etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Er watete durch das flache Wasser wieder zurück zur großen Insel, denn er wollte Blake darüber informieren, dass er für eine Weile erst einmal weg sein würde. Respektvoll nickte er ihm zu und sagte dann:

„Es ist so eine schöne Gegend hier. Ich werde sie mir mal etwas genauer anschauen.“

Schließlich wandte Namid sich ab und ging durch die einzelnen Wölfe des Rudels in den Wald hinein. Schnell war er von den Bäumen umgeben und kurz blieb er stehen, schloss seine Augen und horchte einfach nur den altbekannten Geräuschen. Die Vögel, die leise Zwitscherten, die verschiedenen Waldbewohner und all das Summer der Insekten. Plötzlich roch Namid ein Reh, vorsichtig und langsam folgte er dessen Fährte bis zu einer Lichtung. Dort stand grasend ein braunes Reh, welches, als Namid sich neben einem Busch hinsetzte, aufsah und ihn mit großen Augen beobachtete. Doch da er für das Reh keine weitere Gefahr darstellte, aß es in Ruhe weiter. Namid beobachtete es, doch er hatte in keinster Weise vor Jagd auf dieses Reh zu machen. Er hätte es sowieso nicht alleine erlegen können, außerdem war er nicht hier um zu Jagen, sondern um sich die Gegend anzuschauen. Langsam legte er sich hin, das Reh schaute kurz auf, doch dann graste es weiter.

.oO(Wie harmonisch wir doch nebeneinander leben können, wenn wir uns gegenseitig nichts antun...es ist wirklich schön.)Oo.

Namid betrachtete das Reh noch eine ganze Weile, ehe er aufstand. Das Reh erschrak sich und hüpfte mit großen Sprüngen davon. Er sah ihm hinterher, dann ging er weiter.
Blaue Schmetterlinge, von denen es hier nur so zu wimmeln schien, saßen auf den kleinen Waldblüten. Einmal blieb Namid stehen und hielt seine Schnauze an eine kleine gelbe Blüte. Der Geruch kitzelte leicht in der Nase, doch er verharrte in seine Position. Schließlich setzte sich ein blauer Schmetterling auf seine schwarze Schnauze und Freude stieg in ihm auf. Als junger Wolf hatte er dies schon einmal gemacht und es war immer interessant. Dann jedoch musste Namid niesen und der Schmetterling flatterte eilig davon. Namid blickte ihm nach und machte sich weiter auf den Weg. Ihm gefiel dieser Ort wirklich gut und so entschloss er sich, hier etwas zu rasten. Langsam setzte er sich hin und kratzte sich am Ohr. Anschließend putzte er gründlich seine Vorder- und Hinterpfoten, wobei er auch die Krallen nicht ausließ. Danach legte er sich hin und entspannte sich. Seine Augen waren geschlossen, dennoch lauschte er mit seinen Ohren den umliegenden Geräuschen.


[bei Kische/lässt sie in Ruhe/sagt Blake Bescheid/erkundet die Gegend/beobachtet Reh/entspannt sich]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Mo Sep 27, 2010 7:11 am

Ihre Atmung ging schnell und flach so als wäre sie krank. Immer noch starte sie auf die Pfoten die vor ihr standen ohne dem Rüden in die Augen zu blicken. Still lag sie da rührte sich nicht. Nur ihr Kopf der arbeitete, er versuchte Traum und Wirklichkeit zu trennen. Baug, ihre Familie, ihre Welpen, Blake und sein Rudel, in dem sie jetzt lebte, all diese Wölfe hatten ihren Platz und Abla mußte Ihren finden. Bei ihren Eltern hatte sie es immer gut gehabt und war auch immer sehr glücklich gewesen. Doch Baug hatte dieses glückliche Gefühl zerstört. Hatte dunkle Wolken über ihr Glück geschoben und alles zerstört was sie liebte.

Und nun hier bei Blake...

Irgendwie fühlte sie sich auch hier wohl, war glücklich auch wenn sie es nicht mehr so zeigte wie früher einmal. Blake war ihr ein neuer wichtiger Wolf in ihrem Leben geworden und bei ihm fühlte sie sich wohl. Am liebsten lag sie einfach nur still bei ihm. Spürte seinen Atem und die Wärme seines Körpers. Lauschte seiner Stimme und beobachtete ihn wenn er sich um sein Rudel kümmerte. Er war ein guter Alpha und die Gefährtin die er einmal haben würde konnte sich glücklich schätzen.

Leicht schnaufte sie, als sie plötzlich aus ihren Gedanken gerissen wurde. Der steinfarbige Rüde sprach wieder zu ihr. Er wollte wissen ob er lieber gehen sollte. Ablas Gedanken kreisen jetzt um diese Frage. So genau wusste sie nicht was sie ihm antworten sollte.
Kurz blickte sie hoch ohne dabei aber den Kopf zu heben. Ihr Blick war fragend. Denn sie wusste nicht was sie ihm antworten sollte.

Natürlich wollte sie nicht alleine sein, zu groß war die Angst das Baug sie gefunden hatte und sie von hier fort holen würde. Aber was sollte sie dem Rüden antworten und sie musste etwas sagen sonst würde dieser gehen. Die Wölfe verstanden nicht was in Abla vorging. Konnten nicht verstehen, wie auch, sie hatte es nie jemanden erzählt, nicht einmal Blake. Sie wollte es auch niemanden erzählen und mit keinem darüber reden. Abla war dadurch keine Gefahr für das Rudel, es gab immer einen Außenseiter. Und hier war sie es hat.
Das Omega Tier.

Nie würde sich daran etwas ändern, vielleicht war es auch gut so, konnte sie doch davon ausgehen das kein Rüde sich für das schwächste und ruhigste Tier interessierte. Außer es ging um Beute und sie hoffte nicht noch einmal das Beutetier zu sein.

Abla schnaufte, sie hatte dem Rüden immer noch keine Antwort gegeben und gleicht würde er sicherlich gehen weil er sich verschaukelt vor kam. Da vernahmen ihre Ohren Schritte.
Schritte die ihre Ohren kannten. Schritte die ihr Herz zum Arbeiten brachten und ihr Blut aufwärmte, Blake war zurück. Er legte sich zu ihr und versicherte ihr dass sie hier in Sicherheit war.

Niemanden würde sie es glauben. Zu oft wurde sie enttäuscht. Man hatte ihr gesagt bei den Eltern wäre sie sicher. Und war es doch nicht.
Doch Blake glaubte Abla jedes Wort, die Wölfin vergrub ihr Gesicht in seinem Fell und gab ein freudiges winseln von sich fast wie ein Welpe der sich freut das seine Mutter wieder zurück war.

verlass mich bitte nicht..

Flüsterte sie in sein Fell hinein, es war so weich. Würde dieser Moment doch nie verstreichen. Aber er würde vergehen, wie alles bis jetzt in ihrem Leben.


[Abla bei Blake, bemerkt nicht das Cabezan weggegangen ist.]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Mi Sep 29, 2010 5:55 am

Blake hatte keine Angst. Nicht mal Zweifel, oder Vorsicht zeigten sich in seinem Blick. Und das machte Mika wütend. Ja, es stimmt e zwar, das Mika hier der Omega war, und Blake der Alpha, aber für Mika war es falsch. Er konnte in keinem Rudel leben, und doch tat er es. Aber es knirschte, und sein Zahnrad asste eben nicht in das Zahnrad der anderer - oder wollte es nicht - damit das Rudelleben problemlos lief, und der Zusammenhalt gänzlich da war. Mika lies sich hier und da vom einem oder anderem Rad ein wenig nach vorne schleifen, doch dann knirschteund knackte es. Doch was sollte er machen? Er hatte schon seine Mutter gehasst, sobald er denken konnte. Ja, darauf das sein Leben aus Hass bestand war er ja schon gekommen. Doch woher stammte dieser Hass? Fieberhaft schienen die Zahnräder seines Gehirns sich zu drehen - diese passten aber hervorragend ineinander - und fast hätte er vergessen das Blake und Noreya in seiner Nähe waren.

Na, aber ich werde doch nicht vergesslich...tss...

Dann sah er wie Blake aufstand und zu Abla und Cabezan ging. Letzterer ging auch gleich von dannen. Desinteressiert wandte Mika seinen Kopf ab. Sollte er doch zu dieser Nichtsnützin gehen! Ohne auf Noreya zu achten legte er seinen Kopf nieder und schloss die Augen. Wo war er nocheinmal stehen geblieben? Achja, das jetzt alltägliche Thema 'Hass'. Doch nun wollte nichts mehr in den Kopf des Altwolfes kommen. Unzufrieden hob ers einen Kopf und blickte kalt zu Noreya.

Ich hatte dir eine Frage gestellt...Und dann erwarte ich auch eine Antwort.

Sagte er kurz und eisig. Vielleicht würde ihre Antwort ihn ja auf den richtigen Pfad leiten. Jedenfalls hoffte Mika das. Er wollte daraufkommen, warum er so war, wie er war. Was der Ursprung seiner Seele war. Woher der Hass in seiner Seele kam. Und das beste Hilfsmittel war Noreya. Es war also doch eine gute Entscheidung gewesen sie am Leben zu lassen. Kurz schnippte Mika einpaarmal mit den grauen Ohren, und betrachtete die Wölfe. Blake war wieder mit seiner Abla zusammen, und Raziel und Sakura trieben irgendwas auf einer anderen, kargen Insel. Cabezan war verschwunden, ebenso Ramyla. Namid , der andere Altwolf ging auch in den Wald, und Samir lag alleine herum. Irgendwie war jetzt Schlafpause oder wie? Leer blickten die schwarzen Augen zum Himmel hinauf. Dieser Ort war auch nur hassenswert. Für Mikas Augen war er viel zu kitschig, doch fühlte er sich hier trotzdem wohl. Kurz leckte er sich über die Leftzen bevor er wieder zu Reya blickte, eine antwort erwartend.

( sagt was zu Reya )

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the bird underneath his paws ;; Cabezan
THE WORLD IS NOT AS BLACK AND WHITE
AS YOU NAIVELY BELIEVE

That's what happens when you cling to hope
You set yourself up for despair


Es lebe der Milchshake!
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Raziel


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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Fr Okt 01, 2010 3:42 am

Eine Anspannung, spannte jeden Muskeln ein. Sein Herz klopfte heftig gegen die Brust. Es fühlte sich fast so an das ihm gleich das Herz rausspringen würde. Nun war es Stunde er der Wahrheit, was würde sie sagen, würde sie sagen tut mir Leid Raziel ich liebe dich gar nicht, ich fühle diese Gefühle nicht wie du sie fühlst. Oder wird sie seine Gefühle erwidern, das wird er bald herausfinden.
Die Wörter halten wie ein Echo in seinen Kopf „Raziel, ich liebe dich, seit ich dich das erste Mal gesehen haben.“ Sein Herz sprang vor Glück, sie erwiderte seine Liebe und dies brachte ihn sogar fast zu jaulen vor Glück. Es war fast wie ein Traum, aber jeder Traum kann beendet werden, aber er wusste dies war die Wirklichkeit.
Nun war er der Glücklichste Wolf der Welt, seine Rute wedelte hin und her. Seine Augen waren volle Wärme und kein funke Kälte war dort aufzufinden.

Raziel schleckte Sakura nochmal über die Schnauze und über die Ohren, um seine Zuneigung zu ihr zu zeigen. Nun waren sie Gefährten und Raziel würde sie bis zum letzen Atemzug zu beschützen. Nein er würde es nie ertragen, wenn sie verletzt sein würde oder sie leiden zu sehen. Nein, das würde ihm das Herz rausreißen. Aber wie kann man sein Herz rausreißen, wenn er es schon an Sakura verschenkt hat? Sie war nun der Sinn des Lebens und das Rudel, nun hatte sein Leben ein Sinn. Mit warmen und sanften Stimme sprach er zu seiner weiße silberner Schönheit

„Ich liebe dich auch als ich dich das erste Mal sah, du bist der Sinn warum ich Lebe für dich würde ich sterben,“ Raziel machte kurz eine Pause bis er ihr tief in die Augen sah, man konnte sich dort verfangen und nie wider sich dort losreißen. „ Sakura hat dir jemals jemand gesagt, wie schön deine Augen sind. Sie sind wie Sterne so wunderschön und hell. Ich will dich nie verlieren.“

Raziel schmiegte sich an seine Schönheit, ein Gefühl umgab sie von Wärme, ein schönes Gefühl. Ihr Nähe war wie ein Heilmittel gegen all die Sorgen. Bis Aurora wieder in seine Gedanken auftauchte. Nein! Er wollte diese Gedanken nicht jetzt haben, nicht jetzt. Er würde später mit seiner Schwester über alles reden, denn auch sie war ein Teil des Herzens, das man nie rausreißen kann. Raziel blickte zur Sonne, sie ging gerade auf. Nun waren sie nur zur weit und nun war alles raus und beide liebten sich.


[bei Sakura / redet mit ihr / blickt in den Sonnenaufgang /]

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Blake


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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Fr Okt 01, 2010 9:40 am

    Ruhig und im Inneren doch angespannt blickte Blake die verängstigte Fähe vor sich an. Nur im Augenwinkel bemerkte er, wie Cabezan davon schlich und eigentlich war Blake das auch nur lieber. Es brauchte ja niemand sehen, wie der graue Alpha bei einer Fähe 'weich' wurde. Aber was heißt weich? Abla tat ihm Leid. Was konnte eine Wölfin so sehr zerstört haben, das sie Angst Zustände bekam? Innerlich seufzte er. Wie oft sollte er sich diese Frage noch stellen? Eine Antwort würde er vermutlich nie bekommen. Es war wie ein Teufelskreis. Der graue üde verlagerte sein Gewicht etwas auf die Vorderpfoten, sein Blick lag jedoch unentwegt auf Abla. Was sie wohl dachte? Es war wirklich schwer, durch die Fähe zu sehen, zu verstehen was sie dachte, was sie sah, was sie fühlte.

    .oO(Du denkst zu viel. Kümmere dich lieber um Abla, als dir irgendwelche Gedanken um sie zu machen. Hm. Und wenn sie doch lieber alleine sein will?)Oo.,

    Etwas abschätzig schüttelte Blake den Kopf. Wieder blickte er zu Abla. In diesem Moment jedoch, drückte sie ihren Kopf gegen sein Fell. Er erschrak etwas, da er die Nähe der graubraunen Fähe wirklich nicht gewohnt war. Und ihre Worte ... Blake musste sich fast schon bemühen, um sie zu verstehen, so leise flüsterte sie.

    .oO("Verlass mich bitte nicht." Sie will also, das ich bleibe.)Oo.

    Unschlüssig wie er jetzt handeln sollte starrte er ihren Pelz an. Sie hatte ihre Schnauze in seinem Fell vergraben. Blake senkte den Kopf und legte seinen Kopf auf ihren Hals. Sanft leckte er ihr mit der rauen Zunge über die Wange. Einfach, um sie zu trösten ... oder? Das war eine schwere Frage. Etwas verband ihn mit Abla. Nur was? Sie war ... besonders. Besonderer als Zaranya, Ayana ... als alle Fähen, die er kannte oder geliebt hatte. Bei diesem Gedanken verzog er die Lefzen. Hatte er überhaupt jemals geliebt. Klar, da war die Sache mit Ayana. Sie hatte er in gewisser Weise geliebt, aber vermutlich hatte der winter sie genauso schändlich und kalt dahin gerafft, wie die anderen. Und kurz darauf hatte Blake sie einfach verdrängt und vergessen. Aber nun war Abla da. Abla, die nie etwas sagte, sich immer im Hintergrund hielt und die Gesellschaft verabscheute. Abla, die ja eigentlich nur eine Wölfin mit gebrochenem Herzen war. Und da wusste Blake plötzlich, was er sagen sollte. Er rieb seinen Fang liebevoll an ihrem Hals.

    "Nein. Ich werde dich nicht verlassen, es sei denn, du willst, das ich gehe. Du bist etwas Besonderes, Abla. Du weißt es nur noch nicht.",

    Murmelte er mit leisen Worten. Die anderen konnten ihn wohl kaum hören. Außerdem waren diese Worte einzig und allein für Abla bestimmt. Niemand sonst sollte sie hören. Zumal die meisten ohnehin bereits ihre eigenen Wege in Migina gingen. Er erinnerte sich, wie Namid zu ihm sagte, er wolle die Gegend erkunden. Blake hob den Kopf und blickte sich kurz um. An seinem Fell spürte er noch immer Ablas Wärme. Und erst jetzt fiel ihm auf, wie viele eigentlich fehlten. Sakura und Raziel, Cabezan, Namid und auch Ramyla. Wie viel er doch verpasste ... und wie sehr er gerade seine Pflichten als Alpha vernachlässigte. Das Rudel brauchte frisches Fleisch. Aber wahrscheinlich hatten die meisten auch schon für sich selbst gejagt. Blake würde selbst gerne wieder jagen ... aber jetzt war ihm Abla einfach wichtiger. Wichtiger, als alles andere. Und während die Sonne den Himmel hochkletterte und ihre Strahlen auf Migina warf und das Wasser wunderbar reflektieren ließ, lag Blake bei Abla.


[Bei Abla, denkt über sie nach || Redet, denkt]
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Samir


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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Fr Okt 01, 2010 10:22 am

    Liebevoll lag Samirs heller Bernsteinblick auf Ramyla. Sie wirkte ungewöhnlich ruhig und besonnen und er wusste nicht recht, ob er deswegen beunruhigt oder sehr erfreut sein sollte. Am besten Letzteres. Samir fühlte sich zwar nicht besonders gut ... aber alleine durch Ramylas Anwesenheit ging es ihm besser. Er war schon zufrieden damit, das sie einfach da war und mit ihm redete. Aber zus einer Enttäuschung ging sie wieder. Beinahe sehnsüchtig blickte der schwarze ihr nach, wie sie zu seiner fremden Fähe - Aurora oder so -, ging und sich dieser vorstellte. Missmut trat in seinen Blick und er erhob sich langsam. Sein Pelz schien von der Mittagssonne regelrecht zu brennen. Dann zog er sich doch lieber in den Schatten zurück. Wo er ja hingehörte.
    Langsam wuchtete er sich also hoch, räkelte sich leicht und beugte den Rücken. Sein Blick fiel auf Blake, welcher bei Abla lag. Bereits von hier aus konnte man sehen, das der graue Alpha regelrecht Herzchen in den Augen hatte. Über diesen Gedanken musste Samir leise lachen, welches aber schnell wieder verstummte. Blake war nicht der Bruder, den er sich gewünscht hatte und den er gesucht hatte. Er war einfach zu beschäftigt mit der Pflicht als Alpha. Und das enttäuschte Samir doch etwas. Er war jetzt schon seid Winter in diesem Rudel. Und doch hatte er mit Blake kaum mehr als drei Sätze gewechselt. Als ob das eine Leistung wäre. Als ob das Geschwisterliebe wäre.

    Während er sich in Richtung Bäume begab sah er, wie Cabezan sich unauffällig vom Rudel entfernte, anscheinend um die Gegend zu erkunden. Samir folgte ihm mit den Augen, ehe er sich abermals erhob und Cabe kurzerhand folgte. Auch mit Cabezan hatte er nicht viel zu tun, obwohl sie damals zusammen mit dem alten heiler Valinor und Namid, Kische von der Todesschwelle geholt hatten. Trotzdem. Eigentlich kannte Samir überhaupt keinen richtig aus dem Rudel. Nun ja, außer Ramyla natürlich.
    Seine Schritte waren weich, als er Cabezan folgte. Er konnte sich an dem Geruch von dem Nebelgrauen problemlos orientieren und fand sofort den Weg, den Cabe eingeschlagen hatte. Samirs Magen war ein schwarzes Loch, dass nach frischen Fleisch verlangte. Sollte er nicht lieber jagen? Unschlüssig blieb er stehen und blickte in den Wald. Dann zuckte er jedoch mit den Ohren und ging einige Schritte weiter, um Cabezan zu folgen.
    Es war ganz leicht. Der Nebelgraue hatte anscheinend an einer Birkenbucht halt gemacht und stand nun selig im seichten Wasser. Samir bellte , um auf sich aufmerksam zu machen. Freundlich pendelte er mit der Rute, und trottete langsam auf Cabezan zu.

    "Hallo. Ich bin einfach mal deiner Spur gefolgt. Tut mir Leid, wenn dass falsch war, oder so. Wie auch immer. Kommst du mit jagen? Ich verhungere fast.",

    Meinte er und leckte sich über die Lefzen. Er hoffte wirklich das der immer so traurig aussehende Rüde mitkam zum jagen. Ein Reh war wirklich schwer alleine zu erlegen. Und eine helfende Pfote war da beiweitem besser, als gar keine. Fragend blickte er Cabezan also an.


[Bei Myla, traurig & missmutig || Alleine, folgt Cabezan || Bei Cabezan, fragt etwas]
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AMSELN FLIEGEN TIEF

BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Fr Okt 01, 2010 8:47 pm

So starrte Cabezan eine Weile vor sich hin, und lies die Gedanken vor sich hin dümpeln. Besser hätte es garnicht kommen können, ein anderes Revier hätte niemals so gut sein können wie dieses. Es gab hier genug Wasser, es war friedlich hier, wunderschön, und ausserdem fehlte es anscheinend auchnicht an Beute. Beute. Ein leises Gefühl von Hunger schlich sich in den Magen des Nebelgrauen. Es war eine Weile her, seitdem das Rudel als letztes gejagt hatte. Doch Cabe achtete erstmal nicht auf das schleichende Gefühl der leere in seinem Bauch.

Kein Windchen wehte an diesem Frühsommermorgen, doch lies die schon jetzt lies die Temperatur erahnen, das es am Tag doch warscheinlich heiss sein würde. Doch Cabezan war das viel lieber, als wenn es ein eisiger Winter wäre. Sommer, war für ihn immer einer der besten Jahreszeiten gewesen. Cabe kannte zwar die meisten in dem Rudel kaum wirklich persönlich und gut, aber fühlte er doche ine gewisse Verbundenheit zu ihnen. Das was er früher als Welpe und Jungwolf nie gefühlt hatte. Eben das Gefühl dazu zu gehören. Und erst jetzt kapierte Cabezan richtig, wie sehr ihm dieses Gefühl des Zusammenhaltes gefehlt hatte. Und deswegen war der Nebelgraue froh, das er damals im Lomasi-Tal auf das Rudel gestoßen war.

Dann riss ihn plötzlich ihn plötzlich ein kurzes Bellen aus den Gedanken. Ruckartig wandte der Rüde den Kopf in die Richtung aus die das Geräusch kam. Sein Blick viel auf den Schwarzen Rüden, Samir. Höflich nickte Cabe und stellte sich auf, während Samir mit pendelnder Rute näher kam. Cabezan mochte den schwarzen Rüden eigentlich, wegen seiner meist ruhigen Art. Nunja, es gab ja wenige die er wirklich nicht mochte. Mika zum Beispiel. Leicht schwenkte auch der Nebelgraue die Rute, als Zeichen der Begrüßung.

Ist schon in Ordnung, du hast mich nicht gestört...

Samir wollte Jagen gehen? Das Gefühl des Hungers kehrte auch wieder zurück in den Bauch Cabezans, und nun war er froh das Samir diese Frage gestellt hatte.

Ich begleite dich gerne auf eine Jagd, Samir.

Leise streckte sich der Rüde kurz, so dass sein nasses Fell noch ein wenig strubbeliger wurde. Jagen. Das war der einzige Fall wo er töten konnte. Ja, er hasste das töten, für ihn gab es da keinen Sinn. Auch die Rehe und Hirsche ja sogar die Hasen aten ihm halbwegs leid, wenn sie erlegt wurden. Doch da konnte man eben nichts machen, sie die Wölfe brauchten eben Fleisch. Dann blickte Cabe nocheinmal zu Samir hinüber. Am besten sie jagten auf der Insel, doch war es doch besser wenn er nocheinmal fragen würde.

Jagen wir auf der Insel oder...?

Nun, da sie jagen würden, überkam den Rüden auch das Verlangen nach frischem, warmen Fleisch und er konnte es kaum erwarten endlich seinen Magen zu füllen. Nocheinmal blickte er mit seinen braunen Augen zu Samir, fragend aber doch etwas ungeduldig.

( bei der Birkenbucht / redet mit Samir )

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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Sa Okt 02, 2010 10:25 am

Sakura lag friedlich neben Raziel. Sie hatten sich beide ihre Liebe geschworen. Sie waren auf einer kleinen Insel abseits des Rudels. Raziel musste das alles geplant haben. Sonst wäre dieses ein sehr großer Zufall.
Sie sah zu Raziel, der in ihre Augen sah. Er sah ihr lange in die Augen, ehe er wieder was sagte. Er sagte das er sich seit er sie das erstemal gesehen hatte liebte, und das sie die schönste Fähe sei die er je gesehen hatte. Könnte sie rot werden wäre sie nun so rot wie das Blut eines Feindes. Aber sie konnte nunmal nicht rot werden und das war wohl auch gut so. So konnte man nicht sehen wie ... gerührt sie war ... Sie sah ihn mit warmen Blick an. Er Fragte ob ihr schonmal jemand gesagt hatte wie schöne Augen sie hatte. So schön wie die Sterne in der Dunkelsten Zeit des Tages.

"Nein das hat mir noch keiner gesagt ... und bis zu diesem Augenblick hätte ich das auch nie gedacht ..."

Sagte sie und sah in die Augen ihres Partners. Als er sagte das er sie nie verlieren möchte wusste sie nicht mehr für einen kurzen Augenblick was sie machen sollte, oder wo sie war. Sie wusste nicht recht was ich was sie sagen sollte. Sie konnte nicht recht Glauben das dieses gerade passierte. Sie hatte nochnie einen Partner in ihrem Leben und sie hatte auch nie geglaubt das Raziel sich gerade in sie verlieben sollte. Es gab so viele Fähen bei den Heaven wolves aber gerade in sie verliebte er sich. Aber sie wollte sich darüber keinen Kopf machen sie war Glücklich und eine Welle der Freunde überrollte sie.

"Ich will dich auch nie verlieren!"

Sagte sie und leckte Raziel über die Schnauze. Der schwarze Rüde schmiegte sich an Sakura. Auch sie kuschelte sich in sein Pelz und sah in den Morgenhimmel. Die Sonne war gerade über die Wipfel getreten und ergoss ihr helles Licht auf sie, Raziel und den rest der Insel. Sie könnte hier noch Jahre neben Raziel liegen. Nun war sie nicht mehr alleine. Und der kleine Platz in ihrem Herzen der sonst wie ein lehrer Raum in ihrem Herzen war. Aber nun war er durch Raziel gefüllt.


[Bei Raziel | redet mit ihm | denkt nach]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   So Okt 03, 2010 1:49 am

Hatte Abla diese Worte wirklich gesagt? So genau wusste sie es nicht. Es kam oft vor das in ihrem Kopf Wörter waren die sie nicht aussprach. Aber genau so kam es auch vor das ihr Maul Wörter aussprach die noch nicht in ihrem Kopf waren.
Doch im Moment war ihr alles egal sie wollte hier einfach nur liegen. Hier bei ihm. Sie hörte sein Herz schlagen. Laut und kräftig schlug es. Spürte seinen Brustkorb auf und ab bewegen. Ruhig fast schon vorsichtig. Abla hatte die Augen geschlossen und lauschte all dem. So dicht und so nah hatte sie schon ewig nicht mehr bei einem Wolf gelegen und schon Garnichts bei einem Rüden. Es war ein komisches Gefühl und ein Teil von ihr wollte auch immer noch weg von hier. Dieser Teil der die Ängste mit einschoss, war auch dafür dass sie sich besser verkriechen sollte. Ließ sie zittern und plötzlich warm werden.
Doch sie blieb liegen. Denn ein anderer Teil fühlte sich sicher und geborgen. Und dieser Teil lenkte ihren Kopf und der sagte dass sie liegen bleiben sollte. Was sie auch tat.
Vögel sangen, die Sonne schien auf ihren Pelz und Abla wollte gerne etwas schlafen. Ihr letzter Schlaf war nicht erholsam gewesen und ein Teil ihres Traums geisterte immer noch in ihren Gedanken herum. Was würde Baug wohl sagen wenn er jetzt auftauchen würde und Sie so vorfinden würde. Angst durchströmte in ihrem Körper wieder auf und gerade als sie ihren Kopf heben wollte um sich umzusehen, um sicherzugehen das Baug auch nicht hinter ihr stand hörte sie Blake reden.
Es war nicht sehr laut und Abla mußte genau hinhören um alles mitzukommen. Mußte sich auf seine Worte konzentrieren und hatte so, für nichts anderes mehr Platz im Kopf.
Er würde sie nicht verlassen, es sei den sie wolle dies. Sie sei etwas Besonderes.
Abla schluckte bei diesen Worten. Waren sie doch so gleich und doch so verschieden. Auch Baug hatte ihr ins Ohr geflüstert das sie etwas Besonderes wäre. Dann hatte er sich in ihren Nacken festgebissen und war über sie her gefallen. Aber Blake sprach diese Worte ganz anders aus. Außerdem hatte er gesagt dass Er gehen würde wenn sie es verlangte. Abla war hin und her gerissen und schaute den Rüden nun erschrocken und gleichzeitig auch verwundert an. Sie wusste nicht was sie wollte. Die Wölfin fühlte sich wohl so wie es jetzt war und wollte dass dies nicht endete. Aber er war ein Rüde und die meisten Rüden wollten nur das eine. Und wenn sie es mit Gewalt einforderten. War er auch so einer?
Abla senkte ihren Blick als sie merkte dass sie dem Alpha in die Augen blickte. Er war der Alpha, warum war er hier bei ihr? Hatte er nichts anderes zu tun?
Wieso war er eigentlich hier bei ihr?
Diese Frage schoss ihr plötzlich in das gewierwar von Gedanken was in ihrem Kopf herum kreiste.
Wieso war er eigentlich hier?
Abla schaute auf seinen Körper herab, sein Fell bewegte sich leicht, auch das Atmen konnte man von hier aus immer noch erkennen. Die Frage warum er hier bei ihr lagen, biss auf ihrer Zungen und wollte hinaus und gestellt werden. Sie hatte nichts dagegen dass Blake hier bei ihr war. Irgendwie war er anders. Fast schon wie Ablas Eltern. Fürsorglich und fast schon besorgt sah er aus. Warum war er hier?
Vielleicht weil er merkte das etwas bei ihr nicht stimmte? Vielleicht weil er wusste das sie für sein Rudel keine große Hilfe war.
Vielleicht weil er wollte das sie ging.
Abla schluckte, das war es sicherlich das wollte er ihr sagen und vielleicht so schonend wie möglich beibringen.
Es war eine dumme Situation, in der Abla einfach nicht wusste was sie sagen sollte. Immer noch schaute sie auf seinen Körper hinab.

Du hast recht,

Sagte sie kleinlaut.

ich bin komisch. Aber ich kann es nicht ändern ich habe einfach Angst. Angst das Baug, mich wieder findet. Wenn du willst dass ich das Rudel verlasse kann ich es verstehen. Die Sicherheit geht vor. Ich werde schon irgendwie durchkommen

Sie flüsterte die letzten Worte zu groß war ihre angst die Worte von Blake zu hören. Sie stand auf schaute Ihn noch einmal an und ging dann langsam los. Sie wollte gehen, Blake mußte sich nicht die Mühe machen ihr es zu erklären sie verstand schon. So glaubte Abla.


[Abla etwas weg von Blake/ will das Rudel verlassen.]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   So Okt 03, 2010 7:22 pm

Es war immer noch früh am Tag, doch Noreya fühlte sich schon so müde, dass sie jeden Moment einschlafen könnte. Sie hätte nie gedacht, dass sie ein einfaches Gespräch so anstrengen könnte. Nun gut, einfach war das Gespräch nicht gerade gewesen... Aber jetzt hatte sie erst einmal Ruhe vor Mika. Sollte doch Blake sich um ihn kümmern... Reya wartete nur noch auf den richtigen Moment, um sich endlich davon schleichen zu können. Interessiert beobachtete sie Blakes Reaktion auf Mika. Blakes Blick wurde skeptisch, doch er zeigte keine Angst und auch sonst keine weitere Reaktion. Noreya war sich ziemlich sicher, dass das Mika nicht gefallen würde. Sie schaute kurz zu Mika und stellte fest, dass sie sich nicht getäuscht hatte. Mika war wütend. Doch scheinbar beobachtete er sie gerade nicht, und Noreya wollte langsam aufstehen und weggehen, als Blake einfach ging. Reya zuckte zusammen und schaute auf. Der Alpha hatte sicherlich einen Grund, einfach so zu verschwinden, aber sie wollte nicht schon wieder mit Mika allein sein. Alles in ihr schrie danach, Blake hinterher zu rufen, dass er bleiben sollte, doch ihr letztes bisschen Stolz hielt sie davon ab.

Eigentlich hatte sie geahnt, dass Mika wieder auf seine Frage zurück kommen würde, und trotzdem schrak Reya zusammen, als er sie darauf ansprach. Sie überlegte, was sie ihm sagen sollte, doch dann beschloss sie müde, dass es ja eigentlich doch egal war, wenn sie ihm die Wahrheit sagte. Sie öffnete bereits den Fang, um ihm zu sagen, dass sie ihn gemocht hatte, dass sie ihm sogar vertraute hatte, als sie ihren Fang abrupt wieder schloss. Was dies wirklich das, was sie wollte? Einfach zu tun, was Mika verlangte? Sie ahnte, dass ihm ihre Antwort wichtig war, sonst wäre er nicht wieder auf diese Frage zurückgekommen. Reya hatte nicht vor, es ihm so leicht zu machen. Sie wollte sich nicht von ihm herumkommandieren lassen. Deshalb blickte sie ihm einfach in die Augen, mit einem Blick, der mal wieder zu viel von ihr verriet, ein Blick, der zeigte, wie müde sie war und dass ihr alles egal war, und entgegnete Mika:

„Warum sollte ich dir antworten? Warum interessiert dich das überhaupt?“

Noch während sie diese Worte sagte, war Noreya sich schon nicht mehr ganz sicher, ob es wirklich so klug war, Mika so zu reizen, doch sie hatte nicht vor, ihre Worte zurückzunehmen. Das verbat ihr ihr Stolz, das letzte, wie ihr in diesem Moment bewusst wurde, was noch von der jüngeren Noreya übrig war. Deshalb sah sie Mika herausfordernd in die Augen und wartete seine Antwort ab, wie immer diese auch ausfallen würde, während ihr Blick ihm zeigte, dass sie nicht vorhatte, ihre Antwort zurückzunehmen.


[bei Mika l antwort ihm]
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Mika


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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Di Okt 05, 2010 7:53 am

In Mika brodelte nochimmer die Wut über Blake, als er da so lag. Die schwarzen Augen waren nicht mehr leer und ausdruckslos, nein sie waren voller Hass und Wut. Doch das kümmerte ihn nicht, denn er war immernoch Mika. Mika, der der mordete, hasste und quälte. Und doch, und doch waren hier diese ganzen Wölfe, sein Rudel, und er war schon so lange hier, und se lebten noch! Es war zu viel für Mika. Die ganze AUfgestaute Last der Brutalität, des Blutdurstes, er kreigte das nicht in den Griff. Der ihm so bekannte, süßer Schmerz der Blutgier erfasste wieder, stärker seinen Geist, und zusammen mit dem unerschütterlichem Hass vereinte es sich zu einer einzigen tödlichen Waffe. Mika spürte sich als würde er zerissen werden. Während das Blut hektisch durch seine Adern pulsierte, spannten sich die vielen Muskelstränge seines Körpers an. Der Wolf war halb im Stehen halb im liegen, eine Position die zeigte in was für einer Lage Mika war. In jedem moment könnte der Faden reissen, der ihn zu dem gesunden Wolfsverstand band. Nun, falls er überhaupt einen hatte. Die Luft um ihn schien für Mika um reissen gespannt zu sein. Es schien als könnte der Rüde, zwischen dessen schwarzen Leftzen schon die kräftigen weissen Fänge blitzten, jeden Augenblick sich auf den Nächtbesten stürzen und ihn zerfetzen. Es schein als könnte er jeden Augenblick die Insel in ein Blutbad verwandeln. Jeden Augenblick könnte er diesen schönen Sommermorgen in einen Alptraum verwandeln. Es war als könnte er in jeder Sekunde explodieren, und die ganze aufgestaute Energie und Mordlust herauslassen und...Nun man malt sich das besser nicht weiter aus. Die Bombe tickte. Und ein kleiner Stupser nur, könnte sie zum exlodieren bringen. Und dann antwortete Noreya. Und diese Wiedersetzung von ihr, ihr fester Blick der löste es aus in dem Rüden.

In Mikas Gehirn machte es klick. Und plötzlich war er mit einem furchteregendem Knurren aus seiner komsichen Position aufgestanden, und war im Null komma Nichts über Noreya. Doch dann stoppte die Bewegung genauso plötzlich wie sie angefangen hatte. Mit den weit geöffneten Fängen, nur Zentimeter von dem Hals der Altfähe entfernt stoppte er. Und für ihn stand die Zeit still. Die Hasserfüllten Augen sahen direkt in die braunen der Altfähe. Das erste was dem Grauweissem in den Sinn kam war :

Warum töte ich sie nicht? Warum töte ich sie nicht alle? Ich will alles töten. Auch sie. Nur ich soll am Leben bleiben. Denn niemand anderes verdient zu leben. Und wenn es niemanden mehr gibt der lebt, dann sterbe ich freidlich.Ja, warlich ein wunderbarer Traum, aber leider unrealistisch.

Mit Augen, in denen der Hass nur so loderte schnauzte er kalt Noreya an, die immernoch nur par Zentimeter entfernt war.

Ich bin dein Bruder, ich bin der Hass. Ich dulde keine Widersetzung. Eines Tages, oh ja! Eines Tages werdet ihr es noch alle bereuen. Und es geht dich nichts an, was ich denke, oder was meine Ziele sind, oder warum mich irgendetwas interessiert.

Damit schloss er die Fänge und ging mit festen Schritten an ihr vorüber. Er war nun kaum in der Lage zu denken. Böse bleckte er die Zähne gegenüber den anderen im Rudel, während er zwischen den Bäumen verschwand. kaum war er unter den Bäumen verschwunden, überkam ihn eine Welle der Frust. Er musste töten. Es ging nicht anders. Weil es nichs anderes gab, biss der Rüde in einen Ast, und brach ihn ab. Der Stock landete auf dem Boden. Es war ihm als würde anstatt Blut kochend heisse Lava durch seine Adern fließen. Finster blickte er tiefer in den Wald hinein. Wozu war er überhaupt hier?

( greift Noreya fast an / schnauzt sie an / im Wald nicht weit entfernt / wütend )


_____________

the bird underneath his paws ;; Cabezan
THE WORLD IS NOT AS BLACK AND WHITE
AS YOU NAIVELY BELIEVE

That's what happens when you cling to hope
You set yourself up for despair


Es lebe der Milchshake!
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Sa Okt 09, 2010 3:22 am

Noch leicht müde, hob Namid seinen Kopf und gähnte ausgiebig. Er war ein gedöst, doch die Ruhe um ihm herum hatte ihm gut getan. Langsam stand er auf und streckte sich. Anschließend blickte er sich erneut um. Ihm gefiel diese Gegend wirklich sehr und am liebsten wäre er noch länger hier geblieben, doch er musste wieder zurück zum Rudel. Mit langsamen Schritten trottete er wieder in den Wald hinein. Sofort umhüllten ihn wieder die wunderschönen Geräusche des Waldes und das Summen der Waldbienen. Es waren noch nicht allzu viele Waldbienen unterwegs, da die Sonne gerade erst aufging. Namid blieb kurz stehen und blickte hinauf. Die Baumgipfel verhinderten seine Sicht, dennoch konnte er kleine Teile des, vom Sonnenaufgang rötlichen Himmel sehen. Er verharrte eine Weile in dieser Position und erfreute sich dem Farbenspiel, bevor er weiter ging. Nach einer Weile kam er an der Lichtung an, wo zuvor das Reh gewesen war. Als Namid sah, dass es diesmal nicht da war, spürte er seltsamerweise einen kleinen Stich der Enttäuschung. Er wusste nicht weshalb, aber gerne hätte er noch einmal hier nahe dem Reh gelegen und hätte es friedlich und in Ruhe beobachtet. Schließlich betrat er die Lichtung und senkte seine Schnauze zum Boden. Er schnüffelte an dem Gras und konnte immer noch einen, schon etwas schalen Geruch des Rehs wahrnehmen. Im Unterbewusstsein speicherte er diesen ein und hoffte, dass er das Reh noch mehrere Male unversehrt sehen würde.
Schnell, fast schon abrupt wandte Namid sich ab und trottete weiterhin in Richtung des Rudels. Plötzlich nahm er einen vertrauten Geruch war, der immer intensiver wurde. Er steigerte sein Tempo leicht, bis Mika, der Omega-Wolf in sein Blickfeld kam. Nun verlangsamte er wieder bis er in seinem vorherigen Tempo weiterlief. Seine Augen lagen auf Mika, der anscheinend wütend war, da seine Augen finster waren. Namid blieb kurz stehen und zögerte.

.oO(Soll ich zu ihm gehen und ihn fragen, was los ist?...ich weiß nicht, so wie er im Moment aussieht, könnte er zu allem bereit sein. Vielleicht ist es besser, wenn ich ihn jetzt erst einmal nicht störe.)Oo.

Namid schaute Mika noch einmal an, dann ging er wieder weiter. Schließlich kam er zu den anderen Wölfen und der Wald lichtete sich. Sein Blick schweifte kurz über das Rudel. Etwas Erstaunt sah er Blake bei Abla liegen. Er hatte immer das Gefühl gehabt, dass diese Gesellschaft nicht so sehr mochte, doch nun da Blake bei mir lag, sah sie gar nicht mal so verängstigt und verstört aus. Ansonsten sah Namid noch Noreya und Aurora. Die restlichen Wölfe schienen sich auf den Inseln verstreut zu haben. Gemütlich trottete Namid zum Ufer und trank etwas von dem Wasser. Es erfrischte ihn jetzt, nachdem er gedöst hatte. Anschließend tauchte er zunächst nur seine Vorderpfoten in das kühle Nass, dann aber auch seine beiden Hinterpfoten. Mit jedem Mal, bei dem er ins Wasser ging, schien sich seine Angst zu verkleinern. Er fühlte sich nun schon fast wohl, währenddessen das Wasser um seine Läufe herum leichte Wellen schlug. Sein entspannter Blick schweifte über das Wasser hinüber zum Festland. Er verspürte den Drang auch dieses zu erkunden, gleichzeitig verspürte er aber auch einen leichten Hunger.
Entschlossen durchquerte Namid das Wasser, ohne auch nur einmal zu zögern. Am anderen Ufer angekommen, schaute er zurück und war stolz auf sich, weil er das Wasser diesmal einfach so überquert hatte. Neugierig setzte er seinen Weg fort, dem schmalen Pfad gen Gebirge entlang. Diesen hatten sie bei ihrer Ankunft schon benutzt und obwohl diese nicht allzu lang entfernt lag, fühlte Namid sich, als ob er schon Tage wenn nicht Wochen hier gewesen wäre. Der erneute Anblick der vielen blauen Schmetterlinge erfreuten ihn und ließen ihn sich etwas jünger fühlen. Namid änderte leicht seine Richtung, verließ den überwucherten Pfad und wandte sich dem welligen Gebirge zu. Langsam verschwand das Gras am Boden und stattdessen tauchte graues Gestein auf. Namids Pfoten trugen ihn weiter, bis sie plötzlich zum Stehen kamen. Ein Geruch, der ihm das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ, lag in der Luft. Wildkaninchen! Vorsicht und in geduckter Haltung folgte er dem Geruch bis zu einem Kaninchenbau. Er konnte leise Geräusche im Bauinneren hören und dachte daran, wie schön es doch wäre mal wieder zu jagen und das zarte Fleisch von Kaninchen zu fressen. Doch leider war er kein guter Jäger mehr und darum wandte er sich leicht enttäuscht ab. Eine Weile später, schon etwas höher im Gebirge, das Eulenzunge genannt wurde, kreuzte er der Fährte einer Maus.

.oO(Eine Maus ist nicht ganz so schnell und schlau, wie ein Kaninchen. Und die Maus schlägt keine Harken...dafür ist sie auch nicht ganz so lecker...)Oo.

Trotz der Bedenken folgte Namid nun auch der Fährte der Maus, bis er sie schließlich erblicken konnte. Sie saß neben einem der hier oben eher kargen Grasbüschel und fraß an einem Grashalm. Langsam und vorsichtig duckte Namid sich und setzte seine Pfoten so leicht wie möglich auf dem Boden auf. Im Kopf hatte er noch alles so, wie er es zum ersten Mal gelernt hatte. Als er nah genug dran war, spannte er seine Hinterläufe an und sprang.
Er landete mit seinen Pfoten genau auf der Maus und tötete sie sofort mit einem Biss in den Nacken. Zufrieden setzte er sich hin und fraß die erlegte Maus. Es war etwas ungewöhnlich für einen Wolf Mäuse zu fangen und zu fressen, doch er war in einem rauen Gebirge aufgewachsen, wo Mäuse manchmal die einzigsten Beutetiere gewesen waren. Nachdem er die Maus gefressen hatte, stand er auf und fuhr weiter mit dem Besteigen des Gebirges fort.
Erschöpft und etwas außer Atem kam Namid schließlich oben auf dem Gipfel an. Der Wind dort oben war kälter und verwuschelte sein wildfarbenes Fell. Doch er genoss es und setzte sich hin. Die Atmosphäre hier oben erinnerte ihn an sein Geburtsrudel und für kurze Zeit, schwelgte er in Erinnerungen. Dann jedoch erhob er sich wieder und trat an den Rand der Klippe. Er blickte über das Land und war überwältigt von der schönen Aussicht, die sich ihm hier oben erbot. Schließlich wandte er sich ab und legte sich in neben einem großen Felsen auf das graue Gestein. Er rollte sich ein, um sich etwas vor dem Wind zu schützen und schloss dann die Augen. Schnell wurden seine Atemzüge langsamer und er schlief tief und fest. Seine Träume waren voller Erinnerungen an seine Jugend und an das Gebirge seiner Kindheit.


[geht wieder zum Rudel/trinkt was/geht zum Eulenzunge/erlegt eine Maus/besteigt den Berg/schläft ein]
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Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen

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