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 Von Hass und Hass

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Blake


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BeitragThema: Von Hass und Hass   Do Okt 27, 2011 5:17 am

VON HASS UND HASS ...
    Mitspieler_: Blake & Mika
    Zeitpunkt_: Anfang des 6. Plots
    Thema_: ...

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Blake


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BeitragThema: Re: Von Hass und Hass   Do Okt 27, 2011 5:47 am

    Blake spürte, wie die warmen Strahlen eines Sonnenuntergang sein dichtes Rückenfell wärmten. Trotzdem konnte er sich nicht entspannen, was dafür sorgte, dass seine gesamte Muskulatur angespannt war. Unruhig erhob sich der Rüde und begann umher zu laufen. Die bernsteinfarbenen Seelenspiegel wanderten durch die Gegend und blieben schließlich auf dem Wolf hängen, den er am meisten hasste. Automatisch verengten sich seine Augen und er zog leicht die Lefzen hoch.

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Mika


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BeitragThema: Re: Von Hass und Hass   Fr Okt 28, 2011 3:43 am

Ich sitzte hier und sinniere, während ein Stern stirbt und ein and'rer wird geboren...
Tja, der Erste hat schon einmal gut geschmeckt. Ob auch der Zweite so herzergreifend schreit?

Ah, was für ein angenehmes Gefühl es doch immer war, die warmen Strahlen der untergehenden Sonne auf dem Pelz zu spüren! Immer wieder, jeden einzelnen Tag den er schon lebte. Es war vielleicht besser, nicht nachzuzählen, wie viele Sonnenuntergänge sein hübsches Schlittenhundfell schon erlebt hatte! Schädlich schien es nicht zu sein, auch wenn es in seinem Alter etwas fahler und glanzloser geworden war. Welch eine Schande ja, aber nichts bekam man ohne Opfer. Vor allem keinen Spaß, ohne Opfer die man hübsch zerfleischte.
Die Augen, zwei schwarze Tunnel waren g'en Himmel gerichtet, der in verschiedenen Orange. und Gelbtönen erstrahlte. Er sah fast aus wie Honig, doch wäre es Mika lieber gewesen er wäre rot wie Blut. Schließlich fand seine Zunge mehr Genuss an dem salzigen, metallischen Geschmack des roten Nass, als an irgendeinem klebrigen Süßzeug das Bären schlürften. Hach, wie lange hatte er schon kein köstliches Wolfsblut mehr gekostet! Mei, er musste das umbedingt bald aufholen, egal was sein lieber Herr Alpha dazu sagen würde. Ein zufriedenes Gähnen entfuhr dem Maul des Altwolfes, womit er seine auch im Alter makellos glänzenden und gefährliche Fänge zeigte. Oh ja, hier lag er nun, dazu gezwungen seinen eigenen langwierigen Gedankengängen zu lauschen. Irgendwie kam es ihm vor, als täte er das schon sehr lange. Nun, kein Wunder mit seinen acht Jahren Lebenszeit. Acht Jahre waren es schon. Irgendwie konnte es Mika immernoch nicht recht glauben. Alles schien so weit entfernt, was er je getan hatte. Vor allem seine Jugendjahre. Seine Erinnerung an jene Tage war immernoch nicht ganz zurückgekehrt und es wurmte ihn zugegebener Maßen doch sehr. Schließlich wollte er doch wissen, wie er zu jemen Genie geworden war, welches er jetzt war. Ein leichtes Schmunzeln, doch seine Augen blieben kalt und hart. Kalt und hart, so konnte man sein Leben wohl auch bezeichenen. Diese Welt war ihm so zu wieder, jeder einzelne Wolf. Manchmal fragte sich Mika, wie er es mit so viel Hass in seinem Herzen aushielt. Aber wozu fragen, wozu fragen wenn es dann doch ncihts änderte? Mika lebte schon lange mit jenem Hass und die einzige Frage die ihn noch wirklich interessierte war die Frage nach dem Urspung jenes Gefühls, welches jeden seine Gedanken, Worte und Taten durchdrang. Wer wollte schon nicht sich selbst kennen? Wer wollte schon nicht wissen, wer Gott war? Denn Mika war Gott, sein eigener. Der einzige Gott unter all diesem Ungeziefer. Der einzige Reine unter all den dreckigen Ratten zwischen seinen Pfoten. Oh, apropos Ratten... Plötzlich bekam der Hybrid das angenehme Gefühl, beobachtet zu werden. Ach, hatte sich einer dieser eingebildeten Nichtswürdigen dazu herabgelassen ihmm ein wenig Beachtung zu schenken. Er war ja so gerührt, nein jetzt aber wirklich! Das sich überhaupt noch jemand um ihn kümmerte! Wie ätzend. Siehe da, er hatte es ja schon eigentlich geahnt. Als er seinen wuchtigen Kopf drehte, erblickte er niemand anderen als seinen allerbesten Freund auf dieser Welt. Nein, eher seinen allerschlimmsten Feind. Irgendwie war es ja seltsam, denn trotz des gierenden Hasses der nun in ihm aufstieg, mischte sich auch leichte Freude in die Gefühlswelt des Eiskalten Engels ein, als er den Grauen erblickte. Seine dunklen Leftzen verzogen sich zu einer spöttischen Grimasse, während die schwarzen Löcher in seinem Gesicht direkt in Blakes Bernsteinspiegel blickten. So,so. Der Alpha also. Sein allerliebstes Schaf. Nach einem letzten Strecken seines majestätischen Körpers rappelte sich der Mischling auf und hielt mit bestimmten und doch lockeren Schritten auf den grauen Alpha zu.

"Oh, werter Herr Alpha, was gucken wir denn so grimmig?"

Der Sarkasmus in seiner Stimme war unüberhörbar. Oh, wie er Blake doch liebte! Nein, wirklich. Dieser Wolf brachte ihn zum kotzen. Er und seine ganz eunfähige Art, das Rudel zu führen. Wenn man sich mal überhaupt das Revier ansah, in welches er sie gebracht hatte! Ein Sumpf? Ehrlich jetzt? Sie waren keine Frösche, sie waren Wölfe! Herrje. Aber natürlich, das ganze Heuchlerrudel hatte die Entscheidung ohne ein Gegenwort angenommen. Und jetzt verrotteten sie hier im seichten Wasser. Na bravo.

"Ach, Blake. Ach, Blake. Du und das Leben, seid ihr denn nicht dir größten Feinde? Komm ich stell dich dem lieben Herrn Tod vor, ich glaube ihr würdet euch gewiss gut verstehen."

Ein trockenes Lachen ohne einen einzigen Funken Spaß hallte aus seiner Kehle. Was hatte er denn noch übrig, er, Mika? Was hatte er denn noch zu verlieren? Nichts, nichts, nichts. Hatte er je etwas gehabt? Das versuchte er herauszufinden. Gewinnen würde er eh nichts mehr, er wollte es auch nicht. Also würde er einfach weiter spielen, spielen mit diesen unwürdigen Kreationen die um ihn herumhüpften.
Lass uns spielen Blake, lass uns spielen. Abermals verzogen sich seine Leftzen und ein Funkeln trat in seine dunklen Augen, welches nichts gutes zu verheißen mochte.

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BeitragThema: Re: Von Hass und Hass   Fr Okt 28, 2011 7:40 am

War es nicht zu erwarten, dass der Spott in Mikas Augen aufzublitzen schien, als er Blake entdeckte? Für Blake sah es einfach immer so aus, als würde Mika ihn verhöhnen, sogar wenn es nicht so war. Nein, wirklich, sogar wenn Mika zu schlafen schien, hatte Blake das Gefühl, dass Mika ihn verspottete, wo er nur konnte. Blake fletschte wie aus Geowhnheit die Zähne und Mika wuchtete seinen schweren Körper auf und trottete mit (wie es für ihn aussah) zenterschweren Schritten auf ihn zu und ein spöttisches Grinsen lag auf Mikas Lefzen, dass Blake nun mehr als bekannt war. Und wie immer, war es für den alpha, als würden ihn Würgreflexe erfassen, wenn er in Mikas groteske Fratze blickte, wo ihm all der Hass entgegen schlug. Und es basierte auch Blakes Hass - man konnte es sich so vorstellen, dass Blake und Mika versuchten sich gegenseitig mit ihrem Hass zu übertrumpfen, so manch einem würde es wohl so vorkommen. Als Mika schließlich sprach, zog Blake die Augenbrauen hoch, die Wut auf den verhassten Feind züngelte in seinen Augen wie ein aufkommendes Feuer. Erf trat ebenfalls einige Schritte auf Mika zu, wobei sich sein Nackenhaar aufstellte.

"Oh, entschuldige, aber jedesmal, wenn ich deine lieblichen Schnauzenzüge sehe, gucke ich so."

Seine Stimme triefte süffisant sarkastisch, wie eben zuvor Mikas. Er konnte sich schon vorstellen, dass Mika ihn nun wieder anfauchte, dass er ihn nicht nachmachen sollte, aber Blake konnte nicht anders. mikas Charakter übertrug sich ja fast regelrecht auf ihn!

"Achwas. Das Leben und ich, wir lieben uns, siehst du es nicht? So leicht lässt es mich wohl nicht gehen."

Blake verlgarte sein gewicht nach vorne und streckte den Rücken druch, als hätte er so eben ein schönes Schläfchen in der Mittagssonne gehabt. Erneut wand er seinen hasserfüllten Blick Mika zu.

"Das Leben hängt mir genauso am Pelz wie ein gewisser, räudiger Sack Flöhe, der mich schon ein Jahr verfolgt.",

sprach er langsam. Natürlich meinte er Mika, wen auch sonst! Blake hasste ja eigenntlich sonst keinen Wolf, doch Mika war die große Ausnahme. Dafür dass er eigentlich nur ein Mischling war, benahm er sich nämlich erstaunlich großkotzig und das versetzte Blake doch jedesmal wieder in Rage.

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BeitragThema: Re: Von Hass und Hass   Mo Okt 31, 2011 8:20 am

Ich und das Leben, sin doch nur ein und das Gleiche. Und da mich niemand besitzen kann, nehme ich das Leben euch unwürdigen. Haha. Schillernde Logik. Ich bin so ein Genie...

Hier stand er schon wieder in jenem gleibten Teufelskreis welches sich sein Leben nannte. Langsam war es Mika so, als würde er unter Stimmungsschwankungen leiden. Einmal gefiel ihm das was er tat, dass andere mal nicht. Einmal amüsierte diese Horde von Hornochsen ihn das andere Mal kotzte er sich die Seele aus dem Leib und wäre am liebsten sofort geflohen. Irgendwie war das heute so, wahrscheinlich war er nur mit der schlechten Pfote aufgestanden. Und zwar mit der, in die diese dumme Schlampe Neeraja reingebissen hatte. Unwürdiges Viech. Die Pfote ziepte immernoch, aber er war ja kein solch zimperlicher Schönling wie so einige hier.
Mika ließ seine Gedanken schweifen, versuchte sie von Blake wegzutreiben. Ja, er genoss es sein Spielchen mit ihm zu spielen. Irgendwann wurde es ihm dann aber doch genug. Dann kotzte ihn dieses ganze Rudel voller Weichlinge mit dem Alpha, der wohl am wenigsten Führungsqualitäten von jedem einzelnen Wolf auf der Welt hatte, einfach an. Führungsqualitäten. Oh, da stieg ein Bild in ihm hoch. Eine bekannte Stimme. Der Nebel verzog sich wieder, doch schien er sich nun vor seinen jetztigen Augen abzusetzten. So blaffte er ein wenig bedeppert in die Luft hinein, fast geradewegs durch Blake hindurch. Doch sein Gehirn hatte, als wäre es vorher gründlich durchgerüttelt worden, endlich wieder eine Erinnerung aus den Tiefen seiner selbst herausgekramt.
Vor dem geistigen Auge des Rüden war nun wieder die Heimat aus seinen jüngeren Tagen, leichter Nebel umwaberte den Wolfskörper der vor ihm zu sein schien. Nebel, verfluchter Nebel. Doch der Rüde vor ihm war ein stattlicher Wolf mit schiefergrauen Fell, welches hier und da von silbrigen Strähnen durchbrochen wurde. Man konnte schon sehen, dass er einer der älteren war, auch wenn er körperlich noch autoritär und würdevoll wirkte. Den Kopf mit den helleren Zeichnungen ebenso erhoben wie dei buschige Rute blickte jene Gestalt auf den damals noch jungen Mika herab. Silbern waren die Augen jenes Alphas, flüssiges Silber. Und Ernst war darin zu finden, Strenge. In gewisser weise auch Güte, aber jener Ausdruck trat eher in den Hintergrund. Jetzt wusste der Eiskalte es wieder. Es war der Alpha, seines damaligen Rudels. Wie alt konnte der Gemischtfarbene damals gewesen sein? Ein halbes Jahr? Wahrscheinlich, vielleicht ein bisschen weniger.
Das Räuspern seines Gegenübers schallte über die Jahre hinweg zu dem Achtjährigen, als würde er die Worte erst jetzt hören. Wie weit war er nur von seinem Leben entfernt? Wie weit? Doch war es jetzt wohl eher besser, zuzuhören. Ja, er wollte wissen wie sich das alles damals zugetragen hatte. Etwas anderes hatte er in dieser verhassten Welt eh nicht zu tun, ausser vielleicht mit diesem Rudel voller Blindfische ein Kaffekränzchen zu halten. "Engel des Eises, Mika. Was ich jetzt sage ist ernst zu nehmen, mancher Welpe würde den Sinn vielleicht nicht verstehen. Aber ich weiß von dir, mit welchem Ernst du Dinge nehmen kannst, auch wenn es manchmal ein wenig zu viel von diesem ist..." Die Leftzen des Leitwolfes bogen ein wenig nach oben, ein leicht amüsiertes Lächeln preisgebend. Die silbernen Augen wanderten ein wenig in die Ferne. " Du weisst, wir haben nur unsere liebe Tochter, Chimäa und sie ist auch nicht sonderlich für die Rolle als Alpha geeignet. Sie hat Sanftmut und Güte und auch Intelligenz, aber ihr fehlt Autorität und Durchsetzungsvermögen, nur um ein Bespiel zu nennen. Deswegen haben meine Gefährtin und Ich uns Gedanken gemacht. Schließlich hängt die Zukunft unseres Rudels davon ab. Mika, du bist in jedem Aspekt ein bestens geigneter Kandidat, jedenfalls schätzen wir dich so ein. Du sollst Alpha werden, an Seite von Chimäa. Wir haben also Erwartungen an dich Mika und du sollst dich beeilen diese auch zu erfüllen. Alles hängt von dir ab und du musst beweisen das du würdig genug bist. Du kannst dir schon denken, was wir uns darunter vorstellen. Es wäre nur zu schade, hätten wir uns getäuscht - nein - würdest du uns enttäuschen." Jetzt waren die Gesichtszüge des Alphas kälter geworden, seine Worte klangen nicht mehr wie ein Angebot, nein eher als wäre es eine Drohung. Mika sah sich selbst in der Spiegelung die in den Augen des Alphas waren. Deutlich konnte er den Unmut sehen, die in jenem schon damals kräftig gebauten Halbwüchsigen vorhanden war.

"Ich verstehe."

Er sprach die Worte laut aus, so wie sein damaliges Selbst es ausgesprochen hatte. Kühl, klar und undeutbar waren die Worte. Das dumme war niatürlich, dass er dabei immernoch Blake anstarrte. Vor seinem Inneren Auge sah er den Schiefergrauen ihm den Rücken zukehren und gleichzeitig zogen sich seine Augenbrauen zusammen. Und wieder war es vorbei. Nur diesesmal dachte Mika, er wäre gänzlich in den wirren Fäden seiner Gedanken und seiner Erinnerungen verloren gegangen. Für einen kurzen Augeblick hatte er gedacht, Blake vor ihm wäre der Schiefergraue aus seiner Vergangenheit. Nur das Ende seiner Worte erreichte Mikas Ohren und selbst jene schafften es nicht ganz zu seinem Hirn. Egal, er musste sich sammeln. Die neue Informationswelle konnte er später verarbeiten. Ja. Wahrscheinlich hatten seine in der Trance (??) gesprochenen Worte nicht ganz nach ihm geklungen. Ach, quatsch es war ja er selbst, aber vielleicht nicht das Selbst welches Blake zu kennen pflegte. Also zauberte sich der Altwolf so schnell wie möglich ein möglichst spöttiges Lächeln auf die Leftzen und damit war die Maske des brutalen Clowns wieder vollkommen. Naja, nicht ganz. Wahrscheinlich würde es der Graue merken, aber im Moment war es Mika so richtig egal.

"Achso. Nun, wir weden mal sehen, Blake. Das Leben pflegt es gern, einem dies vorzugaukeln. Nur damit man sich danach noch mehr darin enttäuscht."

Ein leicht irres Kichern entfuhr seinen Fängen, doch erreichte es nicht die schwarzen Tunnel seines Seele. Jene blickte immernoch ernst, nur halbwegs bei der Sache. Enttäuscht? Hieß das, man hatte Erwartungen an das Leben? So wie der Alpha vor Jahren Erwartungen an Mika hatte? Nun, dann war es kein Wunder, dass das Leben manchmal genug bekam. Armes, armes Leben. Alle wollten was von ihm und trieben es dabei in den Wahnsinn! Pfft. Am einfachsten war es wenn er sagte, dass er das Leben hasste. Mika hasste doch alles auf dieser Welt. Dann eben auch das liebe Leben. Dann müsste er sich keine dummen Gedanken darüber machen. Langsam fand er wieder zurück, doch hatte er immernoch nicht sehr Lust auf den grauen Idioten.

"Suppenkasper, lass mal gut sein. Die ganze Ironie steht dir nicht. Zerstört das Image des Vollidioten, dass du doch schon so lange aufbaust! Aber stimmt, es kostet dich ja keine Mühe. Bist ja von Natur aus einer."

Hass. Er war der personifizierte Hass. Jedenfalls hatte er das bis jetzt so gesehen und das war eigentlich auch erst seit ein paar Monaten. Was für eine erleuchtende Wirkung dieses Rudel doch hatte!

"Blake, warum eröffnest du eigentlich kein Altersheim?"

Es war ihm rausgerutscht, klang ein wenig dumm, aber wen kümmerte es. Lustige Idee. Seelenheil im Alter. Sie finden zu sich selbst zurück! Und der ganze Quatsch. Pfui, war er heute durcheinander. Eindeutig falsche Pfote, eindeutig.

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BeitragThema: Re: Von Hass und Hass   Di Nov 01, 2011 6:16 am

Es war schon komisch, dass Mika ihm nicht sofort antwortete oder ihm wenigstens ein spöttisches lachen entgegenwarf. Stattdessen schien sein Gegenüber wie in gedanken versunken, da war kein Lächeln. Mika starrte einfach geradeaus und Blake saß da, ein Ohr zurückgeklappt und starrte Mika ziemlich konfus an. Ihm viel allerdings auf, dass Mika regelrecht durch ihn hindurchstaarte. Er schwenkte seinen Kopf von links nach rechts, als erwartete er, dass Mikas Augen ihm folgten, aber so war es nicht. Sichtlich deswegen verwirrt starrte Blake zurück. Er erwartete eigentlich schon, das der Rüde anfangen würde zu lachen, doch bisher geschah nichts. Bis Mika auf einmal: "Ich verstehe" meinte. Blake zog die Azgenbrauen hoch und grinste nun leicht. War der Alte nun vollends durchgeknallt?

"Also ich nicht.",

meinte er trocken, erwartete eine Reaktion. Doch Mika schien sich nun erst in der hiesigen Welt wiederzufinden. Blake hatte noch immer die Augenbrauen hochgezogen und hatte sich auf die Hinterbeine gleiten lassen, als gebe es mal so überhaupt nichts zu befürchten. Tatsächlich schien Mika gerade absolut ungefährlich zu wirken und Blakes Meinung nach, könnte es ja eigentlich immer so sein. Doch natürlich zog das Leben wieder am längeren Strohhalm und erneut tauchte Mikas fiese Fratze wieder auf, von Spott und Hohn gezeichnet. Schließlich redete der Altwolf weiter, als sei nichts passiert und nachdem Mika meinte, dass Leben würde ihm etwas vorgaukeln und kurz danach ein verrücktes Kichern folgte, war Blake sich absolut sicher, dass Mika heute ziemlich ungewöhnlich drauf war. Heckte er etwas aus? Oder wurde er nur alt? Oder machte ihm doch Kovus Tod zu schaffen? Naja. Letzteres konnte er leider ausschließen. Mika würde es doch nie bereuen, dass er Kovu getötet hatte. Erneut stieg Wut in Blake auf.

"Eine Frage. Bist du dumm in deinem Gehirn?",

fragte er, als sei es ganz rhetorisch. Er starrte Mika mit leerem Blick an, trotzdem war in seinem gesicht deutlich abzusehen,d ass er den Wolf für verrückt hielt. Als schließlich noch die Sache mit dem Altersheim kam, musste Blake schon fast ein Lachen unterdrücken. Was ging denn hier ab?

"Warte mal ... Altersheim? Hast du jetzt vollends die letzte Stufe der Verrücktheit erreicht? Glückwunsch!"

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AMSELN FLIEGEN TIEF

BeitragThema: Re: Von Hass und Hass   Mi Nov 02, 2011 5:56 am

Er küsste sanft sein liebstes Spielzeug, bevor er es zerbrach.


Jetzt sollte er sich mal so langsam ordnen, dass war wohl das Beste. Obwohl, diese plötzliche Erinnerung war da schon eine unerwartete Wendung gewesen und hatte ihn zugegebener Maßen sehr durcheinander gebracht. Egal, Gedanken ordnen, dann würde schon alles wieder normal werden. Gut, was hieß schon normal? Aber, diese Frage jetzt einmal beiseite. Was fühlte er in diesem Moment? Hass. Auf wen? Auf Blake. Das schon einmal abgehakt. Ja, Mika konnte den brennenden Hass nun wieder deutlich durch seine Adern strömen spühren. Solch ein angenehmes und wohlbekanntes Gefühl. Aber was war sein Ziel? Blake das Leben zu erschweren. Genau. Jetzt würde er erst noch ein wenig rumscherzen und danach versuchen ihn aus der Reserve zu locken. So wie eigentlich immer. Später, wenn nur die Stille sein Begleiter war, würde er sich noch genug Gedanken machen können. Über den Schiefergrauen Alpha und all die anderen Dinge. Der andere Alpha, der nicht so Erfolgreiche, also der Alpha der Heaven Wolves, schien dagegen sichtlich verwirrt. Nun, wenigstens er hatte wohl keine Erwartungen an ihn, den Hybriden. Währ' ja auch zum Brüllen gewesen. Wartet, der Graue war ja zum Brüllen - lächerlich. Wie er in baff angrinste, oh! Zeugte es nicht regelrecht davon, welches wiederliche Untier er doch war? Eine Made wie jede andere. Grau, dumm, eingebildet und eintönig. Am liebsten hätte er ihn jetzt mit seiner Pfote zertreten. Vielleicht hätte er es sogar geschafft. Sein Gewicht allein ließ schon manche Knochen brechen - wie man es an Kovus Beispiel erkenen konnte. Kovu. Ein wohliges Gefühl durchströmte den Altwolf, als er daran dachte, wie er ihm den Tod gebracht hatte. Das Blut, welches ihm die Kehle runtergerannt war. Das rote Fell, voller klaffenden Wunden. Der apathische Blick des Rüden. Der geschwächte, doch junge Körper. Ein Opfer mehr auf seiner Liste mit den Häkchen dran. Blake brauchte noch eins, ja. Doch erst würde er leiden müssen, mehr leiden. Einfach so töten machte ja keinen Spaß.

"Du verstehst vieles nicht, trotz deines überdimensionalen Pilzkopfes."

Er machte eine weit ausladende Bewegung mit seiner Vorderpfote und schüttelte seinen Kopf ein wenig, als würde Blake ihm leid tun. Er war ein Schausteller ja, doch hatte er nie vor gehabt, sein wirkliches Selbst zu verbergen. Oder vielleicht doch? Er wusste es selbst nicht mehr. Er hatte schon so lange vergessen, wer er war. Er, Mika. Und doch liebte er sich selbst, vergötterte sich. Er war das Einzige, was ihm geblieben war. Nein, er war das Einzige was er je gehabt hatte. Sein Ziel in diesem Leben war es geworden, sich selbst zu finden. Das eigene Mysterium zu lösen. Bevor dem würde er nicht aus dieser hässlichen, verhassten Welt scheiden. Nein, so lange mussten seine Opfer noch warten. Und wenn er dann alles wusste, dann, oh dann würde er seine Opfer mit offenen Armen empfangen. Und sie würden ihn bestrafen, für alles was er sich selbst Gutes getan hatte.
Eine wunderbare Aussicht, doch es kümmerte den Altwolf keinen Vogelkack. Sie waren doch am Ende alle nur Spielzeuge, seine geliebten Spielzeuge. Wie lange spielte er schon, spielte das Spiel vom Hass? Wie lange trank er schon den Trunk des Leids? Wie wurde er zu dem, was er war? Fragen. Er würde sie nicht aufgeben, denn er wusste, dass es Antworten gab. Denn auf jede Antwort, gab es eine Frage. So auch auf die Antwort, die Mika gleich Blake auf seine frage geben würde.

"Nein, das nennt sich überlegenheit. Du kannst meine ganze Erhabenheit mit deinem Erbsenhirn gar nicht erfassen, Grauling."

Er gab ihm einen abwertenden Blick und fing an, ihn auf der Distanz von zwei Wolfslängen lauernd zu umkreisen. Blake hatte keine Ahnung. Er hatte von Nichts eine Ahnung. Er, Mika dagegen... Er sah die Falschheit dieser Welt. Die Grausamkeit, die Hoffnungslosigkeit. Die hässliche Eintönigkeit des Lebens. Er sah alles Wiederliche und alles Fremde. Denn alles was nicht Mika war, war ihm fremd. Schwarze Tunnel. So nannte er seine Augen in Gedanken, doch in Wirklichkeit hatte Chizu sie als erstes so betitelt. Wartet, Chizu? War das nicht jener schwarze Rüde mit den blauen Augen? Jener Wolf aus der Erinnerung, als er mit Abla die letzte Nacht geplaudert hatte? Chizu. Was hatte er noch einmal gesagt jener Wolf? "Mika?" , die blauen Augen bohrten sich fest in die des Jungrüden. Jener ließ nur ein fragendes Brummen heraus, nicht sehr interessiert. Doch der Dunkle fuhr unbeirrt fort. "Hat dir schon jemand gesagt, dass deine Augen so sind wie ein dunkler Tunnel?" Chizu verzog sein Maul leicht und wippte mit seinen Vorderpfoten auf und ab. Der jüngere Mika winkelte seine Ohren leicht nach hinten und gab seinem Begleiter einen gemischten Blick. Ein Gemisch aus Genervtheit, Interesse, Skepsis und Ratlosigkeit.

"Wie denn das jetzt?"

, kam die Antwort, wenig motiviert. Wie bei seinen Flashbacks immer, sprach der jetztige Mika die Worte seines damaligen Selbsts mit. Chizu dagegen grinste nur selbstbewusst und schüttelte innerlich offensichtlich lachend den Kopf. "Bei anderen nennt man es vielleicht die Seelenspiegel, aber du hast Tunnel. Bei Anderen sieht man zwar meistens die exakte Spiegelung der Seele, aber es ist nur ein blasser Abdruck. Man kann nie wirklich zu ihnen hindurch kommen. Deine Augen zeigen nichts von deinem Inneren, sie schrecken andere nur ab, wegen ihrer Düsternis. So, wie man auch keinen finsteren Tunnel betreten würde, von dem man nicht weiß wohin er führt. Im Gegensatz zu den Seelenspiegeln, führen deine aber irgendwohin. Wenn man sich nur traut durch die dunklen Tunnel zu schreiten, dann findet man etwas." Der Schwarze verstummte, der Hybrid war stehen geblieben. Der drahtige. junge Körper des Redners drehte sich um, ein zufriedener Ausdruck auf seinen Leftzen. Mika fühlte sich verwirrt, damals und heute. Chizu verwirrte ihn. Und dennoch holte er schnell zu ihm auf, sah wohin sie gekommen waren. Ein See lag klar vor ihm, der Nebel hatte sich ausnahmsweise von dem Revier gelichtet. Die beiden Halbwüchsigen schlitterten zu dem Gewässer herunter, in dem schon die ersten Paar goldenen Blätter lagen. Herbstanfang also.

"Sind dies also deine Augen?"

Der Klang der almählich tiefer werdenden Rüdenstimme klang ein wenig düster. Als Farbe hätte wohl ein Sturmgrau gepasst. Er blickte auf die Wasseroberfläche und begegnete seinen von Chizu so betitelten 'Tunneln'. Der Schwarze trat neben ihn und blickte ebenfalls hinab, die Ohren nun ein wenig herabhängend. "Ja. Du ertrinkst in mir, wenn du dich weiter vorwagst." Mika biss seine Zähne aufeinander und Zorn stieg in ihm hoch. Sein Kopf schnellte hoch und er blickte den Dunklen grimmig an. Die Fänge öffneten sich, doch dann war die Leitung erst einmal gekappt.

Wilkommen im Jetzt, dachte sich Mika. Jetzt war Blake garantiert noch verwirrter. Er aber gewöhnte sich so langsam ann die Erinnerungsflüsse. Zipp, Zapp. Er wechselte zwischen den Kanälen. Und das es Blake stören würde, ging ihn wirklich keinen Dreck an. Also, zu Spötteleien hatte er jetzt irgendwie keine Lust. Okay, ja. vielleicht konnte man den Weg nehmen. Wenn er Blake nur besser vor Augen stellte, was er (also Blake) an Mika so verabscheute, würde es seinen Hass auf Mika wahrscheinlich noch steigern. Dabei konnte er provokant wirken, dass würde den Grauen wahrscheinlich wütend machen. Ach, er war doch schon jetzt wütend. Dann musste er ihn nur noch weiter runtermachen und vielleicht noch ein paar spontane Dinge. Er musste mit eisernen Willen zugreifen, sonst brachte diese ewige Rumspielerei Null. Urghs, diese Gedächtinsblitze bravhten ihn doch durcheinander. Seine Launen wechselten in diesen Minuten wie Jahreszeiten! Aber nun egal, Hassobjekt Nr.1 in Visier genommen. Immernoch umkreiste der stattliche Rüde den Grauen und nun legte sich ein leichtes Lächeln um seine Leftzen. Nicht spöttisch, sondern eher hinterhältig.

"Nun lass uns mit offenen Karten spielen, mein Freund. Eine klitzekleine Frage, was hasst du eigentlich an mir so sehr? Ich wäre sehr interessiert die Liste hören zu dürfen."

Süffisant stoppte er, blickte dem Alpha in die bernsteinfarbenen Augen. Niemand würde seine Tunnel je betreten wollen, er wusste es. Und über Blakes Augen machte er sich erstmal gar keine Gedanken. Er war ja nicht so ein Hirni.

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BeitragThema: Re: Von Hass und Hass   Fr Nov 04, 2011 11:37 am

Blake starrte Mika noch immer an, als wäre dieser ein kranker Psychopath. Naja, eigentlich hatte der Alpha mit dieser liebreizenden Behauptung garnicht mal so unrecht. Blake schnaubte verächtlich und streckte erneut den Rücken durch, ehe er der Versuchung widerstand, einfach zu gehen. Aber das wäre ja doch etwas langweilig. Normalerweise hatte der graue Alpha ja genug zu tun, aber ein Wortgefecht mit Mika ließ er sich doch nie entgehen. Und Mika ging auch immer noch so schön darauf ein und es war gut für Blake, sich alle seinen Hass von der Seele zu sprechen, ihn den Altwolf entgegen zu Schleudern und ein wenig den Ozean der Verachtung gegenüber Mika zu mildern. Doch sosehr Blake auch versuchte, sich etwas zurückzuhalten, er schaffte es doch nie den Hass zu mildern, alleine schon weil Mika tatkräftig wie eine Ameise dafür sorgte, dass es nurnoch mehr wurde und auch weil Blake hassen wollte. Oh ja, er wollte hassen, so sehr, dass es ihn vielleicht sogar selbst zerstörte. Blake wurde aus seinen Gedanken gerissen, als Mika wieder normal zu sein schien. Der Rüde hatte bei seinem Gedankenfluss, der sich fast ausschließlich mit dem Hass gegenüber Mika beschäftigte, die bernsteinfarbenen Augen zu zwei schmalen Schlitzen verengt und das Nackenhaar war aufgestellt. Er knurrte Mika aus diesem Grund leicht an und tog die Lefzen zurück, sodass man seine Fangzähne sehen konnte.

"Nur mal so, mein Bester, dein Kopf ist größer als meiner und das liegt bestimmt nicht an deiner Gehirnmasse.",

meinte er verachtend. Blake verstand aber tatsächlich gerade nicht, wovon Mika gelabert hatte. Er schien wirr im Kopf und der Graue wusste nicht ob das nun gut oder schlecht war. Mika erhob erneut die Stimme, doch diesmal ging Blake nicht weiter auf ihn ein. Der Altwolf schien so zu tun, als würde Blake ihm leidtun und das war für den Alpha eigentlich nur lachhaft. Eigentlich müsste es genau umgekerht sein: Mika war der Ausgestoßene, der Verhasste, der Außenseiter, den keiner mochte und zurzeit auch der kranke, verrückte Wolf, der nur das Morden im Kopf hatte. Und Blake? Er hatte sein Rudel wieder, seine Familie. Und da war er dem Alten in einem Punkt voraus. Noreya übersah er in dieser Hinsicht ziemlich großzügig. Als Mika anfing ihn zu umkreisen, spitzten sich Blakes graue Ohren und er begann die Schritte des Wolfes damit zu verfolgen, welche in einem Gleichtakt um ihn schlichen. Würde Mika einmal stocken, wäre es für Blake ein Zeichen, auszuweichen. Oder wäre er zu langsam? Mika war unberechenbar. Kurzer Hand stand auch Blake auf und folgte Mikas Beispiel, die Lefzen zurückgezogen. Es sah aus wie in einem Kampf zwischen zwei Katzen, in jeder Sekunde würde eine losspringen und dann begann der Kampf. Doch so weit war es noch nicht. Blake spürte die Anspannung in seinen Beinen und ein Grollen kam aus seiner Kehle. Die Lefzen waren nun so weit zurückgezogen, dass es aussah, als würde er nur sehr hässlich und gleichzeitig verachtend Grinsen.

"Bist du schon so einsam, dass du mit dir selbst reden musst?"

Erneut schien Mika mit irgendjemanden zu sprechen, den Blake entweder nicht sah, oder der nur für Mika existierte. Er vermutete eher Letzteres, da er keinen weiteren Geruch feststellen konnte. Seine bernsteinfarbenen Seelenspiegel fixierten den Altwolf, der gerade irgendetwas von Augen redete. Blake zog nur die Brauen hoch, starrte Mika jedoch weiterhin feindselig und wütend an. Wiedereinmal war es Mika gelungen, Blake zu provozieren und der Graue ging wieder einmal auf diese Provokation ein und lief direkt in Mikas geöffnete Pf- ... Fänge, wohl eher. Wirklich traurig eigentlich, doch Blake war nicht dumm, wenn Mika kämpfen wollte, wüsste er sich nach wie vor, wie man sich zu wehren hatte, denn Kampfgeschick hatte der Alpha mehr als genug. Hoffte er zumindestens. Als Mika schließlich wieder für kurze Zeit er selbst war und Blake spöttisch fragte, wieso er ihn eigentlich so hasste, schossen Blake zehntausend Gründe durch den kopf, die alle bei einem Punkt landeten - einfach nur, weil er Mika war, hasste Blake ihn so sehr. Mit einem Grollen ging er weiter.

"So klitzeklein ist sie garnicht, wie du denkst. Fangen wir mal an. Hm. Also ich hasse deine Art, eine Arroganz, deine Selbstverliebtheit, deine Respektlosigkeit, deine Mordlust, deine Blutgier und deine Sicht der Welt. Soll ich weitermachen? Mir fallen da gerade noch ein paar Dinge ein."

Ein erneutes Knurren kam aus der Kehle des Rüden und seine Ohren legten sich an den Kopf, so dass Blake noch aggressiver war, als er sonst wirkte, wenn er gerade in seiner Wut-Phase dank Mika war. Auffordernd warf er den Kopf in den Nacken und taxierte Mika nochmals. Was für ein nettes Spiel, doch statt wie Welpen zu spielen, was sie an seinem mochten, waren die beiden grauen Wölfe eher wie ein altes, hässlich zerstrittendes Wolfspärchen, das nun kurz davor war, sich die Kehle zu zerfetzen. Was für ein aufmunternder und fröhlicher Vergleich.

"Du bist dran.",

grollte er hervor.



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Mika


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BeitragThema: Re: Von Hass und Hass   Sa Nov 05, 2011 11:44 pm

"Diese verrottene Welt, mein verrottetes Herz. Sinnlos. Sinnlos. Sinnlos."

Er fühlte sich wie ein Sieger, doch ob er es wirklich war, war eine berechtigte Frage. Jedoch konnte es eigentlich gar nicht anders sein. Bis jetzt war er immer der Sieger gewesen. Er war der Jäger und vor ihm das Opfer. Dieses Prinzip musste man verfolgen, dann siegte man. Ja, Blake war sein Opfer, seine Beute. Aber auf eine andere Art. Er wollte mit ihm spielen, länger und ausführlicher spielen als er es je getan hatte. Das seine Erinnerungen gerade zurückkamen, störte da ein wenig, auch wenn er sich halbwegs darüber freute. Jetzt musste er sich jedoch auf den Alpha konzentrieren. Tief blickte er in die bernsteinfarbenen Augen und fand jenen Hass, der in seinem verrotteten Herzen tobte. Das Glücksgefühl, gehasst zu werden und zu hassen. Wie er es liebte und wie paradox es klang. Ja, er liebte den Hass. Vielleicht das Einzige, was er neben sich selbst liebte. Er würde Blake immer weiter aus der Reserve locken, sienen Hass fördern, immer weiter. Bis ihn jener Hass erdrückte und verschluckte, bis die Wellen der Verzweiflung über ihm zusammenschlugen. Ja. Er würde Blakes Leben verderben, das war der Kern der Sache. Das Einzige, was er überhaupt tun konnte. Sinnlos. Mikas Leben hatte eben keinen Sinn mehr, schon so lange nicht. Viel zu lange. Er war schon von Anfang an dazu verurteilt worden, aus dieser Sinnlosigkeit auszubrechen, seine Fesseln zu lösen, frei zu sein. Die Freiheit bestand aus Nichts. Sie war Nichts. Freiheit war leicht, wie Schweben. Aber es konnte einen nicht erfüllen, es war ätzend. Deshalb hatte der Hass Mika gefesselt. Die Welt war am rotten und er hasste sie. Das Kreisen war zur einer Monotonie geworden und sobald er es bemerkte, brach er ab. Sein massiger und muskulöser Körper kam zum Stillstand. Er ignorierte Blakes Worte. Seltsamerweise wollten keine Erwiederungen in seinem Kopf auftauchen. Es hatte keinen Sinn dies alles zu tun. Und doch tat er es. Er tat es, weil er hier war. Er war hier, weil er es tat.
Aber seine Züge verzogen sich dann doch zu einem kalten und gefühlslosen Lächeln, als Blake seine Eigenschaften aufzuzählen anfing. Arroganz. Selbstverliebtheit. Respektlosigkeit. Mordlust. Blutgier. Weltanschauung.
Was wusste Blake schon? Nichts, rein gar nichts. Nichts wusste er über Mika. Jedoch, Mika wusste auch kaum etwas über sich. Wenn er so nachdachte, war derjenige, der am Meisten über ihn wusste wohl jener Chizu. Es war einfach ein Gefühl. Es war so. Er wusste es.

"So so. Ich hasse dich auch, ja. Aber da muss man davon ausgehen, dass ich euch alle hasse. Das ich alles hasse. Das heißt, ich hasse dich zwar als Ganzes, auch wenn du nur ein Fragment dieses rottenden Haufens bist. Aber wenn du deine negativen Eigenschaften hören willst, dann kann ich sie dir gerne aufzählen."

Er ignorierte das Knurren, schritt aus der Kreisbahn Blakes heraus und ging in das Zentrum seines Kreisens. Seine LEftzen kräuselten sich leicht spöttisch und er schleckte sich kurz über die große Schnauze. Na dann.

"Du bist naiv, schwach und hast keine Autorität. Du denkst, du hättest es verdient, den Titel eines Alphas zu tragen, scheiterst aber in den grundlegenden Dingen. Du bist eingebildet, kennst scheinbar keine Selbstkritik und kannst dich nicht Zügeln. Und... du bist mein Erzfeind."Ein kaltes Lachen bahnte sich aus seiner Kehle, seine Stimme war jedoch ruhig.
"Abla ist tot, Blake. Raziel hat sie einfach so getötet und du hast keine Konzequenzen gesetzt? Ich habe Kovu getötet. Du hast mich nicht weiter bestraft. Du bist schwach und deswegen wirst du unter meinen Pfoten zerbrechen.Mach dich darauf gefasst."

Er verachtete Blake, für alles was er war. Er verachtete ihn, wie jeden anderen und doch war er irgendwie besonders. Er war ein Teil von Mikas Leben geworden. Sein Auserwählter. Sein verhasster. Sein ultimatives Opfer. Sein ein und einziges, liebstes Spielzeug. Mika würde ihn zerschmettern. Es würde so einfach sein.

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BeitragThema: Re: Von Hass und Hass   Do Nov 10, 2011 4:50 am

Die bernsteinernen Seelenspiegel des Grauen, verengten sich zu schmalen Schlitze, die Mika wie Beute fixierten. Natürlich war Blake klar, dass er eigentlich Mikas Beute war, denn der Altwolf hatte es offenbar immer wieder darauf angelegt, ihn so zu provizieren, dass Blake vor Wut fast platzte. Und da der Alpha nunmal kein Wolf war, der alles gelassen hinnahm und schnell verzweifelt war und dazu noch wunderschön auf Mikas Provokationen ansprang, war klar wie es enden würde. Vielleicht: 'war nett mit dir geplaudert zu haben, ich muss los' oder 'hey, wollen wir uns nicht vertragen?' oder 'also, wollen wir das nicht in Ruhe klären'. Wohl eher nicht. Blake war so in Rage, das er sich nur schwer wieder abreagieren konnte. Die Ohren flach an den Kopf gelegt, das graue Fell gesträubt, hatte er doch tatsächlich ein wenig Ähnlichkeit mit einer Raubkatze, in diesem Augenblick. Er bemerkte schnell wie Mika stehen blieb und kam genauso zum Stillstand, obwohl er aussah, als würde er gleich hervor springen und auf Mikas wuchtigen Körper landen. Leicht nach vorne gebäugt stand der große Rüde also da und wartete auf eine Antwort seines Erzfeindes. Und während Blake hier vor sich hin kochte, schien Mika sich bestens zu amüsieren, als wäre dass hier alles sein liebster Plan gewesen. Vermutlich war es auch noch tatsächlich so. Als Mika aus dem Zentrum des Kreises trat, knurrte Blake bedrohlich und spannte sich noch mehr an. Mika begann gut gelaunt Blakes negative Eigenschaften aufzuzählen, als hätte er nur darauf gewartet. Natürlich hatte er Ähnliches schon öfters aus dem Schandmaul des Feindes gehört, doch Blake beachtete diese Worte normalerweise nicht, oder überhörte sie. Doch bei Mikas Worten, dass Blake eingebildet sei, konnte der Alpha nur grinsen und eine Augenbraue hochziehen. Wo war er bitte eingebildet? Gut, den mangelnden Kritikfähigkeit widersprach er nicht, obwohl er es natürlich alles andere als einsah, aber man wollte ja fair bleiben. Blake trat einen Schritt zurück, knurrte weiterhin. Doch Mika schon noch nicht ganz geendet zu haben. Es fuhr fort und bei den Worten zuckte Blake zusammen, obwohl es gar nicht geplant war. Getötet. Raziel hatte Abla getötet. Mika hatte Kovu getötet.
Der Rüde zog die Lefzen hoch und ein gefährliches Grollen kam aus seiner Kehle, ehe er mit einem gewaltigen Satz auf Mika zusprang.

Blake krachte direkt in Mika hinein und drückte diesen mit seinen Pfoten und seinem Gewicht zu Boden. Diesmal war er es, der über dem Feind stand und nicht Neeraja. Und zudem war Blake stärker als die Fähe. Wutentbrannt knurrte er Mika an, die Zähne gefletscht, wie damals nach Kovus Tod.

"Du kleiner Bastard. Halt dein Maul."

Seine Pfoten pressten sich mehr gegen Mikas Leib, doch natürlich konnte er ihm keine Knochen brechen. Dafür war Mika zu robust gebaut, dank seines Hundeblutes und besaß zu viele Muskeln. Blake spürte das Verlangen in sich, zu kämpfen. Immer öfter überkam es ihn, immer nur wenn er sauer oder gereizt dank Mika war. So wie jetzt.

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BeitragThema: Re: Von Hass und Hass   Sa Nov 12, 2011 9:02 am

Let me tell you a bloody secret...
Are you sure you want to know it?

Mika brannte in Hass. Er konnte es förmlich spüren, wie sich die heiße Glut direkt unter seiner Haut ausbreitete. Als würde flüssiges Feuer durch seine Adern fließen. Er spürte die Kraft die in seinen Kiefern, seinen Läufen, ja seinem ganzen Körper wohnte. Er spürte jede einzelne Zelle seines Körpers, er war sein, sein Medium, über welches er vollständige Kontrolle hatte. Mika wusste, er hätte Blake schon tausende Male töten können. Der Alpha war einfach seelisch zu schwach und zu naiv. Natürlich würde Mika als Sieger aus diesem Spiel kommen. Er war der Spieler und sie waren nur Teil des Spiels. Diese zerrotene Welt war sein Spielbrett und er zerschmetterte eine Figur nach der Anderen. Ein amüsanter und eleganter Gedanke, wenn man es so betrachtete. Mika brachte eben die besten Vergleiche zu Welt. Das kalte Lächeln vertiefte sich für eine Sekunde ein wenig und er schüttelte kurz schnaubend den Kopf. Jetzt war aber nicht die Zeit für Poesie.

Die dunklen Seelentunnel fanden die Spiegel des Grauen und nicht einmal ein leisestes Zucken war zu bemerken. Wie es aussah hatte dieses Porzellanspielzeug es so ziemlich satt. Schließlich zitterte er ja schon aus Rage. Wie erbärmlich es doch aussah, nein. Mika konnte diesen Anblick nicht ertragen. Mikas Ohren waren im Gegensatz zu denen von Blake selbstbewusst und aufmerksam nach oben gestellt und spielten nur ab und zu mal als Zeichen des amüsiert seins hin und her. Das spöttische Lächeln, welches Blake so zu hassen schien, durfte natürlich auch nicht fehlen. Dabei hielt der Wolfshybrid seinen Kopf leicht gesenkt, sodass er in einer Linie mit dem muskulösen Nacken und Hald war. So den Kopf vor sich gestreckt und die Beine fest und breitbeinig im Boden verankert stierte er in die bernsteinfarbenen Hasspegel seines Alphas.
Ach hui, hatte er etwas gesagt? Ups, was konnte das bloß gewesen sein? Jedenfalls kam sein großer böser Feind jetzt laut grollend auf ihn zugesegelt, als wäre er eine von den brüllendne und stinkenden Maschinen der Menschen. Tja, Mika wusste eben, wie man andere manipulierte, was andere verletzte. Doch war er irgendwie nicht mehr so wenid wie früher, fiel ihmg erade auf. Eigentlich hatte er dem Himmelswolf ja ausweichen wollen, stattdessen... Spürte er einen dumpf pochenden Schlag in seiner Seite und schwupps war er schon wieder am Boden. Seine Züge zu einer hässlichen Grimasse verzogen starrte er in den Schlund Blakes, den nur einige scharfe Fänge verdeckten.

"Oho." , kam es ihm ein wenig heiser und düsterer aus dem Fang. Dieser Rüde lernte es nie oder? Sich selbst zu mäßigen? Ein hoffnungsloser Fall, wirklich. Am Ende musste er den Grauen doch wirklich töten, wenn er es langsam zu weit treiben würde. Die breiten Pfoten des Himmelswolfes pressten sich unangenehm gegen seinen Körper, das Haupt des Rüden war nicht weit entfernt. Eine Idee schoss Mika in den Kopf und er versuchte sich zu räuspern. Irgendwie ekelte es ihn ja an, näher an den stinkenden Atem des Alphas zu kommen, aber Opfer musste man immer bringen. Leicht krümmte Mika also seinen Körper nach oben, sodass er seine Schnauze zu Mikas grauen Wolfsohren erhob. Die Fänge steckten schon fast in den Ohrmuscheln drinnen.

"Lass mich dir ein Geheimnis verraten, Blake. , kam das leise, düster und dennoch verlockend klingende Flüstern des eiskalten Engels. Wahrscheinlich konnte der Graue sogar seinen Atem in den Ohren spüren. Ein leichtes Lächeln des Glücksgefühls legte sich um Mikas Züge, welches Blake jedoch nicht erblicken konnte. Fürs erste ließ er den Alpha auf ihm thronen. Wenn es ihn so mit Stolz erfüllte, dann bitteschön. Braaavo.

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BeitragThema: Re: Von Hass und Hass   Mi Nov 23, 2011 7:33 am

Ob Mika wohl gewusst hatte, dass er mit dem Erwähnen der Tode genauo Blakes Schwachpunkt getroffen hatte? Blake reagierte empfindlich auf dieses Thema. Er hasste den Tod genauso sehr wie Mika und von seinem Feind daran erinnert zu werden war noch schlimmer. Vorallem weil es eben Mika gewesen war, der Kovu getötet hatte. Und Raziel, sein Freund, sein Vertrauter, der Abla den Gnadenschuss gegeben hatte. Nie im Leben würde Blake dies tun. Er konnte es nicht. Er konnte seine Fänge nicht um den Hals eines Wolfes schließen und zubeißen, so sehr er es auch wollte. Letzendlich siegte seine Angst und seine Furcht davor, ein Leben auszulöschen. In gewisser Hinsicht war er jedoch auch froh. Je mehr er sich von Mika unterschied, desto besser. Niemals in seinem ganzen Leben wollte er dem stinkenden Halbwolf auch nur leicht ähnlich sehen. Apropos.
Blakes Blick legte sich wieder auf Mikas wuchtigen Kopf, der unter ihm lag. Noch immer waren seine Pfoten in dem fell des Altwolfes vergraben, die Lefzen hochgezogen und die Seelenspiegel voller Hass. So nah. Blake war so nah an Mikas Kehle wie selten zuvor. Jetzt hätte er die Möglichkeit, ihn zu töten. Doch keine Rührung seinerseits kam, er bewegte sich nicht, knurrte nur weiterhin. Wieso konnte er ihn nicht einfach umbringen? Er hasste ihn doch! Was hielt ihn ab?!

Mikas krächziges 'oho' nervte Blake fast so sehr wie seine verzogene Fratze. Überhaupt nervte Mika Blake eigentlich ziemlich allgemein, bei allem was er tat. Und was machte der Alte jetzt schon wieder? Er hob den Kopf und Blake grollte drohend und wich ein wenig zurück. Doch nicht schnell genug, Mikas Kopf war nun auf der Höhe seines eigenen und seine Fänge vergruben sich in seinem weichen Ohrenfell. Erschrocken bei dieser ungewohnten, eiskalten Berürhung zuckte Blake zusammen und seine Lefzen zogen sich noch weiter nach hinten. Es gefiel ihm ganz und garnicht, dass Mikas Fänge so nah an seiner Kehle waren und ihn überhaupt berührten. Nun war ein leichtes Opfer. Gerade wollte der Graue sich zurück ziehen, doch Mika flüsterte nun etwas von einem Geheimnis. Ein Geheimnis verraten? Als ob Mika ihm auch nur irgend etwas verraten würde. Und Blake war sich nicht sicher, ob er das überhaupt wissen wollte, zu groß war die Furcht vor dem Unbekannten. Oder bluffte Mika bloß, um Blake tatsächlich die Zähne ins Fleisch zu schlagen? Lieber vorsichtig sein, ganz vorsichtig. Mit einem verächtlichen Schnauben wandt er seinen Kopf und ließ letztendlich ganz von Mika ab. Blake hatte sich ein wenig vons einer Wut-Phase beruhigt, auch wenn noch immer das Knurren aus seiner Kehle drang. Mit den Pfoten wieder auf festen Boden, abstatt auf Mika stehend, fixierte er den Altwolf mit seinem verhassten Blick.

"Ich will es garnicht wissen. Deine Geheimnisse, kannst du gerne für sich behalten.",

grollte er und zuckte kurz mit den Ohren, ehe diese sich wieder flach an den Kopf legten. Noch immer hatte er das Gefühl, Mikas kalte Schnauze darin zu spüren. Es war tatsächlich eine Art Schock für Blake gwesen, das Mika ihn berührt hatte. Bisher war so etwas eigentlich noch nie vorgekommen. Dieses kalte Gefühl an seinem ganzen Körper würde er niemals vergessen. Nichts war für ihn Furchteinflössender als die Schnauze des Feindes zu spüren. Buah.

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BeitragThema: Re: Von Hass und Hass   Sa Nov 26, 2011 10:16 am


Kennst du mich? Spürst du mich?
Weißt du, wer in dir ist?
Siehst du mich? Hörst du mich?
Weißt du, wer zu dir spricht?
Fühlst du mich? Ahnst du nichts?
Weißt du, wer dich zerbricht?

Blake war schwerer als er gedacht hatte. Wahrscheinlich ahtte er sich so sehr geärgert, dass er sich einen Frustspeck angefressen hatte. Mika selbst war zwar schwerer als der Alpha, doch waren es bei ihm eben Muskeln und Knochen die zu einer stählernen Masse geworden waren. Blake war ein Weichling von Natur aus, da war es auch naheliegend, dass er einen Schwabbelbauch besaß. Kein Wunder, dass keine andere Fähe auf ihn abfuhr, als irgendein Ungeziefer wie Abla. Er bereute es immernoch aus tiefsten Herzen, dass er sie nicht eigenhändig zerfleischt haben konnte. Dieser Raziel musste ihm dann auch noch den Job als Henker nehmen. Wenigstens hatte er sich an Kovu vergehen können. Auch wenn Blake den Roten wahrscheinlich kaum gekannt hatte, sah man ihm doch an, dass ihn der Tod des jungen Rüden doch getroffen hatte. Schwächlich eben. Wie viele Beweise für sein Unkönnen wollte der Graue ihm noch an den Kopf werfen? Merkte er denn nicht, dass er sich damit nur als noch größeren Narren darstellte, als er eh schon war? Manche lernten eben nie. Aber Mika war auch kein Lehrer. Der eiskalte Engel war sich selbst nicht richtig bewusst, was er war. Ein Engel schon mal bestimmt nicht. Jedoch konnte niemand behaupten, er beherrsche keine Wolfskenntnis. Mika war nicht ungeschickt im Manipulieren seiner Opfer und er war stolz auf diese Eigenschaft seiner selbst.

"Nun? Was ist, kleiner Wolf? Seh dich doch an, wie könntest Du nur einer Fliege was zu Leide tun? Ernsthaft, Blakeymaus. Du gehörst hier nicht hin. Vielleicht wäre es mal Zeit ernsthaftig darüber nachzudenken...?"

Kalt erhob Mika eine Augenbraue, sein Gesicht nur wenige von dem Blakes entfernt. Er wusste, er würde nicht zubeissen. Er konnte es nicht. Ganz im Gegensatz zu Mika selbst. Er wusste, was es bedeutete jemanden das Leben zu nehmen. Einerseits befriedigte es ihn, klar, andererseits war ihm im Laufe der Jahre bewusst geworden, was das Töten bedeutete. Das hasserfüllte Bernstein welches ihn aus unmittelbarer Nähe anstarrte, erfüllte Mika mit Genugtuung.

"Ich habe dir beigebracht was hassen bedeutet. Was erwartest du noch von mir? Hör mir mal zu, Kleiner... Ich bin nur hier, um euch auszunutzen, ein wenig mit euch zu spielen. Mit diesen Gedanken bin ich hierhergekommen. Aber mittlerweile ist ein neues Ziel dazu gekommen..."

Auf der rechte Seite verzogen sich seine dunklen Leftzen zu einem leicht schiefen Lächeln, als der Graue gleich wieder schwach wurde. Er zog sich tatsächlich zurück. Das war die große Standpauke? Somit bezeugte er seinen Rang? Oh, da zitterte Mika ja gleich vor Furcht! In gewissen Sinne war es viel zu leicht, Blake zu beinflussen. Er war so hervorsehbar. Aber andererseits war er genau deswegen ein perfektes Opfer. Geschmeidig richtete sich Mika nun halb auf um mit öligen aber kraftvollen Bewegungen an Blakes Flanke vorbeizustreifen, sich dann dicht hinter ihm wieder umzudrehen und schließlich auf der anderen Seite neben ihm stehen zu bleiben, die Schnauze ganz dicht neben der des Grauen.

"Dein Leben zu zerstören. Ich werde dir jeden einzelnen Wolf nehmen der dir Nahe steht, ich werde dir alles nehmen was dir wichtig ist, dein Rudel wird zerfallen, deine Welpen verdorben und wenn du dann am Ende zu mir gekrochen kommst und um Erlösung bettelst, dann..."

Sein Raunen war kaum zu hören, ganz leise und bedrohlich kamen die Worte über seine Leftzen. Ganz leicht berührte sein geöffneter Fang die Schnauze des Grauen, der heiße Atem des Hasserfüllten streichte über die Züge des Alphas. Hierdrin fand er seine Erfüllung, er spürte es wieder. Jenes ungebändigte und unbeschreibliche Gefühl des tiefsten Hasses.



Kennst du mich? Spürst du mich?
Weißt du, wer dich zerfrißt?
Siehst du mich? Hörst du mich?
Weißt du, wer nie vergißt?
Fühlst du mich? Ahnst du nichts?
Weißt du, wen du erbrichst?

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BeitragThema: Re: Von Hass und Hass   Sa Dez 03, 2011 2:36 pm

Könnt ihr mal den Beat ändern? Der's voll traurig.


Jetzt, wo Blake wieder mit allen vier Pfoten auf festem Grund stand und nicht auf einem felligen Hybridenkörper, fühlte er sich um einiges sicherer. Doch die Anspannung ließ nicht nach, vor allem nicht als Mikas Wucherkopf sich seinem näherte und wieder kaum von seinem Fang entfernt war. Blake reagierte entsprechend darauf und drohte nur noch mehr, wie es in seiner Natur lag, doch Mika war vollkommen zufrieden und glücklich mit seinem Werk und redete munter drauflos. Langsam klarten sich Blakes Seelenspiegel etwas, als ihm klarwurde, dass er Mika glücklich machte. Allein schon dadurch, dass er sein Opfer, seine Beute war, die er quälen durfte. Doch was wäre, wenn Blake nicht mehr da wäre? Würde Mika sich ein neues Opfer suchen? Oder weiterziehen? Eine Frage, von der der graue Alpha wohl die Antwort erfahren durfte.

"Weißt du, ich gehöre hierhin, weil ich diesen Weg selbst gewählt habe. Wieso sollte ich von hier verschwinden?",

grollend antwortete der Graue auf Mikas Frage und fixierte Mika aus kalten Augen. Bei Mikas nächsten Worten zuckten seine nach hinten gelegten Ohren getroffen. Oh ja, Mika hatte Blake das Hassen beigebracht und wie er das hatte. Blake hatte den inneren Hass kennengelernt, den schmerzenden, den man sie vergas und der seinen immer wieder überrollte und Dinge machen ließ, die man gar nicht wollte. Durch Mika war Blake um einiges reizarer geworden und vielleicht auch unvorsichtig. Grollend starrte der Rüde also seinem Erzfeind ins Gesicht. Dieses Grinsen, oh, er hasste dieses verdammte Grinsen! Kurz darauf strich der Altwolf an seiner Flanke vorbei und Blake zuckte knurrend zusammen. Diese Kälte. Blake blickte nach vorne und zeichnete mit den Augen den Umriss eines Baumes nach, wähernd Mikas leise, dunkle Stimme auf ihn einredete, ihm drohte. Blakes Brauen hoben sich nur leicht und tief in seinem Inneren spürte er den starken Impuls, Mika zu töten und sein Rudel vor dem gefährlichen Hybriden zu schützen. Doch schaffen würde er es nie.

"Ja, du hast mir den unendlichen Hass vor die Augen geführt. Du hast mir gezeigt, dass man sich vor Halbwölfen wie dir, in Acht nehmen sollte. Und du hast mir gezeigt, dass du nur durch das Hassen glücklich werden kannst. Einen anderen Sinn hat dein Leben nicht.",

knurrte Blake leise, aber gewollt ruhig.

"Denkst du ich habe Angst vor dir? Denkst du, ich wäre völlig alleine?"

Endlich wandt Blake wieder den Kopf zu Mika um und blickte fragend, aber noch immer grollend in seine dunklen Seelenspiegel. Unruhe und zugleich ewige Ruhe umhüllte ihn nun. Die Angst davor, dass Mika seine Familie im Schlaf tötete und das Blake dann völlig alleine war, aber auch die Gewissheit, dass sein Rudel hinter ihm stand, dass es doch noch genug Wölfe gab, die Mika hassten und ihn töten wollten. Und so sehr Mika auch prahlte mit seiner Stärke und Überlegenheit - nicht einmal er würde gegen ein Rudel ankommen und es schaffen, alle zu töten.

"Ich werde nicht zu dir kommen und um meine Erlösung flehen. Ich glaube, darauf wirst du lange und vergeblich warten."

Blake streckte seinen Kopf etwas vor, sodass seine Schnauze nun fast die von Mika berührte. Der Augenkontakt bestand nach wie vor und ohne Scheu blickte Blake aus verhassten Augen in die Leeren seines Feindes. Fast hauchte er die Worte hervor, die Ohren noch immer wütend an den Kopf gelegt und das Nackenfell aufgestellt.

"Du bist verrückt."

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BeitragThema: Re: Von Hass und Hass   Sa Dez 10, 2011 1:19 am

this world will last forever ; since it's just an empty shell
an empty shell just like my soul ; fill me with flowers
i want to die in vain


Er war in seinem Element, so viel war schon einmal klar. In seinem brennend schmrzvollen Element. Das Element der Lust und des Hasses. Er hatte sich diesen Weg gewählt, der Weg der so anders war, als der von so vielen anderen. Wer konnte schon von sich behaupten, so viel erlebt zu haben, wie der Hybrid? Wer konnte schon auf so ein sinnloses blutgedünstetes Leben zurückdenken, wie er? Einerseits überkamen ihn in den letzten Tagen zwar Zweifel, die ihn vorher nie geplagt hatten. Andererseits wiederrum wusste er, dass es keine falschen und richtigen Entscheidungen gegeben hatte. Er war hier, weil er es so wollte. Reue passte nicht zu ihm und er würde sie nie zeigen. Mittlerweile kannte er sich besser, als es früher der Fall gewesen war. Er wusste immernoch nicht, was ihn dazu veranlasst hatte, mit dem Nachdenken anzufangen. Aber es passierte, hier und jetzt. Und er war sich selbst dankbar, dass es so war. Stärke und Wille hin oder her, man konnte sich nicht selbst belügen. Er akzeptierte, dass der Abend seines Lebens angefangen hatte. Er akzeptierte es nur mit einem kleinen Stich in der verrotteten Brust. Mit einem Stich, sehr wohl, aber er akzeptierte es. Auch wenn er nicht aufhören würde zu kämpfen. Schließlich war er der wohl größte Verbrecher und vor allem Regelbrecher aller Zeiten. Niemand würde ihm diesen Titel abnehmen können, nicht in tausend Jahren. Denn er war das Verderben und der Hass. Die tiefschwarzen Tunnel von Augen richteten sich auf seinen Erzfeind. So lange schon hatte niemand eine Regung in den dunklen Schächten entdeckt. Wahrscheinlich würde der Tag nie kommen, an dem dies je passieren würde. Und doch war der Bunte überrascht, als Blake über einen Weg anfing zu plaudern, den er selbst gewählt hatte. Sein Weg. Wut stieg in dem Altwolf auf, ungebändigte Wut, wie er sie schon lange nicht mehr gespürt hatte. Eine sonderbare Wut, denn er war eigentlich sonst nicht so leicht zu provozieren, wie zum Beispiel Blake. Aber im Gegensatz zu ihm machte er sich keine großen Gedanken über soetwas.

"Dein Weg? Dein Weg? Wirklich? Bist du jetzt stolz auf dich? Lass mich dir mal was sagen, Kumpel. Dein Weg ist so kümmerlich gewöhnlich und zum Tode langweilig, wie der von tausend anderen Wölfen. Du wirst verkümmern wie jeder letzte Hund der am Straßenrande liegt. Du bist nichts besonderes, auch wenn du noch so viel von dir denkst. Denn du bist ein kümmerliches NICHTS, welches glaubt, ein wunderbarer Alpha sein zu können. Aber nun gut, manche wachen wohl nei auf he?"

Fuhr er in mit einem gereizten Grollen an, während er mit einer gelenkigen und schnellen Bewegung sich gegen ihn warf. Was war los mit ihm? Wieso redete er eigentlich mti diesem Taugenichts? Diesem... Wiederrling?

"Du bist doch nur einer derer, die sich selbst verrraten. Ihr habt kein Recht zu leben, nicht heute, nicht morgen, nirgendwann. Spürst du meine Pfoten auf deiner Brust? Spürst du die Kraft die sich gegen dich drückt? Soetwas nennt man Freiheit. Soetwas nennt man Stolz. Soetwas nennt man eine Persönlichkeit, die einige hier wohl nicht mehr zu besitzen brauchen. Wie ein hirnloser Zombie geisterst du hier durch die Gegend und weisst genau, dass ich wenn ich wollte, dich mit einem Happen verschlingen könnte, Bastard."

Sein Atem ging schnell, und er schnaubte voller Zorn. Sein ganzer Körper zitterte, während er den Rüden zu Boden drückte. Stärker als je zuvor. Er war blind. Blind vor Wut. Ungebändigt. Eine Urgewalt. Das stetige Knurren aus seiner Kehle, war wie ein Vulkan vor einem Ausbruch. Er hasste. Er hasste, hasste, hasste, hasste, hasste, hasste, hasste, hasste, hasste, verdammt nochmal HASSTE diese Welt! Und er hasste Blake, dafür dass er ihn besser kannte als so viele andere Wölfe. Das er verdammt nochmal, das einzige zu sein schien was ihn noch beschäftigte und das er glaubte ihn zu kennen. Mika zu kennen? Das er nicht lachte. Was bildete sich dieser Hurensohn eigentlich ein? Er kam aus dem dreckigsten Schlammloch von E'Deverus und würde es so oder so nie zugeben.

"Ich muss nicht glücklich sein.", der Satz kam viel unsicherer, als er es eigentlich gewollt hatte und doch voller Gift und Verachtung. Ging er jetzt ehrlich in die Defensive? Er konnte nicht mehr klar denken. Es war zuviel. Er war sich selbst zu viel. Zu komplex. So viele Gefühle und Gedanken, dass sein Verstand nicht mehr mitmachte. "Und mein Leben hat keinen Sinn. Sinn ist trivial. Sinn ist Unsinn. Es gibt keinen Sinn. Nicht am Anfang, nicht am Ende. Sinn ist sinnlos." Fuhr er fort, doch der Druck gegen Blakes Körper wurde unweigerlich geringer. Die schwarzen Augen verengten sich, während ein angespanntes Zucken durch seinen Körper lief. Plötzlich wurde dem Rüden bewusst, dass er Angst hatte. Er hatte Angst vor der Gegenwart. Er hatte Angst, Blake würde ihn zu gut kennen. Er hatte Angst, er würde wieder verraten werden. Er hatte Angst, dass sich alles wiederholte, das sein Leben in einem Teufelskreis enden würde, aus dem er glaubte, ausgebrochen zu sein.

"Bilde dir ja nicht ein das du mich kennst.", sprach der Hybrid halbwegs im Jetzt halbwegs in einer erneuten Erinnerung an das Vergangene. Die schwarze Gestalt Chizus stnd vor ihm, die Augen geweitet. "Ich dachte, du wärst mein Freund?", fragte er zögernd und doch mit einer Spur von Härte in seiner Stimme. "Weisst du was? Du kannst mich mal. Was willst du denn noch bei ihnen? Du hast doch gesagt, dass sie dir fremd sind. Das sie nicht deine richtige Familie sind. Das du dich ihnen einfach nicht nahe fühlst. Warum kannst du nicht einfach? Ist es denn so schwer? Du liebst sie nicht. Du weisst es... Du kannst doch ni-" Der Mischling unterbrach ihn, wütend, die Augen zusammengekniffen. "Als ob ich dich lieben würde, Chizu. Wer bist du schon? Glaubst du, du wärst so viel besser als sie? Glaubst du, du wärst so viel schlauer als sie, nur weil du anders bist? Freundchen, es schert mich einen Dreck. Es ist deine Schuld und das weisst du ganz genau." , spach Mika und blickte sein Gegenüber mit kalten Augen an. Dessen Leftzen kräuselten sich erst leicht, dann hoben sie sich an. "Was soll das denn jetzt bitteschön heissen? Meine Schuld? Meine Schuld, dass das verdammte Kind..." "Ja es ist deine Schuld. Und du willst es auf mich abtreten. Ich kenne dich Kleiner und cih habe keine Lust weiter das liebe kleine Spiel mit dir zu spielen. Du magst mich wohl ebenfalls zu kennen, aber lass mir sagen, es ist Schluss. Ich mach nicht länger mit. AUS!" Der dunkle Jungrüde vor ihm schluckte kurz und sprachlos, verengte seine Augen und drehte sich mit einem letzten Schnauben um, verschwand schließlich irgendwo im Nebel. Und Mika blieb zurück, mit zusammengepressten Fängen. Und er wusste nun alles. Er wusste nun wieder alles. Sie waren alle nur Bastarde, sie die auf dieser Welt wandelten.

Die Wut war verschwunden und Leere herrschte stattdessen vor. Mika ließ von dem Grauen ab und stellte sich mit hoch erhobenen Kopf neben den Alpha, mit verengten eiskalten Augen auf ihn herunterblickend.

"Ja, du bist alleine. Nur bist du zu dumm, um dies wahrzunehmen und zu unreif. Es kann sein, dass ich auch nicht warten werde. Es kann sein, dass du gar nicht um Vergebung bettelst. Dann sei es so. Du bleibst mein kleines Spielzeug, egal was du sagst. Du wirst nicht aufwachen aus deinem kleinen süßen Traum, Blake. Nie wieder. Nicht solange ich hier bin."

Der Rüde machte eine kleine Pause und ließ seinen Blick zu dem fernen Horizont gleiten. Als er zurück zu dem Grauen blickte, schüttelte er einfach seinen Kopf, mit einem blassen Lächeln auf den Leftzen, welches schon fast mitleidig schien.

"Du hast Recht, mein Freund. Ich bin verrückt. Diese ganze Welt ist verrückt. Aber vor allem ich."

Er wurde doch nicht aus sich selbst schlau. Aber damit musste er sich wohl zufrieden geben. Denn hier war nicht das Ende.

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BeitragThema: Re: Von Hass und Hass   Sa Dez 10, 2011 1:31 pm

Freedom, Pride, Personality

Die Augen nach wie vor auf Mika gerichtet, knurrte Blake. Langsam überkam ihm das Gefühl, dass sein Knurren in Mikas Nähe wohl niemals enden würde und sein Nackenfell wohl immer die aufgestellte Haltung behielt. Die Augen des grauen Rüden verengten sich kurz, als in Mika eine Art ... Gefühlsregung vorging. Mika und Gefühle? Außer Hass kannte der Altwolf doch garnichts! Oder doch? Blakes Stirn legte sich in leichte Falten, dennoch huschte sein Blick nach wie vor über Mikas Gesicht. Er sah nun wirklich wütend aus. Selten hatte Blake Wut von seinem Feind gesehen. Einmal, wo Ramyla ihn beleidigt hatte, war Mika wütend geworden, aber das war eigentlich nichts Gravierendes gewesen, im Gegensatz zu dem, was jetzt passierte. Mika schien jetzt richtig in Fahrt zu kommen und Blake beobachtete seinen Ausbruch mit etwas verwirrten Ausdruck. Ein Ohr klappte sich wieder nach vorne und er lauschte Mikas Worten. Sein Knurren ließ nicht nach, doch Blake war gar nicht mehr so sauer wie zuvor. Offenbar hatte er dem Altwolf wohl etwas von seiner eigenen Wut abgegeben. Wobei er eigentlich nur etwas verwundert war, dass Mika sich wegen soetwas aufregte. Blake zuckte leicht, als Mika sich auf einmal gegen ihn drückte. Er war nicht schnell genug gewesen. Verärgert darüber, dass Mika diesmal stärker war und das er ihm schon wieder so nahe war, knurrte Blake wieder lauter und zog die Lefzen zurück.

"Wenn mein Weg so langweilig ist, warum begleitest du mich dann? Warum suchst du dir keinen spannenderen Wolf, den du verfolgen kannst, Bastard? Oder hast du keinen gefunden?"

Blake ging auf die anderen Worte von Mika nicht weiter ein. Er wusste nun, dass er dagegen sowieos nicht an kam und Mika seine Meinung selten änderte, so hatte es auch keinen Sinn darüber zu diskutieren, ob Blake nun ein Nichts war oder nicht. Allerdings war es manchmal schon interessant zu erfahren, wie der Altwolf so über ihn dachte. Das ließ Mika (der sich offenbar als Gottheit ansah) auch nicht besser da stehen. Denn seit wann liefen Götter bitte dem Nichts hinterher? Blake fand sich damit ab, das Mikas Gedanken wohl manchmal ziemlich wirr waren und gab sich damit auch zufrieden. Womit er sich allerdings nicht zufrieden gab, war die Tatsache das Mika ihn zu Boden drückte. Der Hybride war nicht gerade leicht und dementsprechend angenehm war es auch für Blake, der unter diesem Gewicht ziemlich zu leiden hatte. Grollend verdrehte er seine AUgen und starrte Mika aus bernsteinernen Seelenspiegeln an.

"Freiheit, Stolz, Persönlichkeit? Ist es das, was dich auszeichnet?",

fauchte er fletschte die Zähne. Als ob Mika frei wäre. Er war ein Gefangener, gefangen und beschlagnahmt von sich selbst und seinem eigenen Hass. Stolz. War er stolz auf das, was er tat? Vermutlich. Und das letzte Wort war für Blake schon fast lachhaft. Als ob Mika eine Persönlichkeit besäße! Als ob er soetwas kannte! Wütend schüttelte der Alpha seinen Kopf und schielte zu Mika hinauf. Langsam machte ihm das Gewicht zu schaffen. Es drückte auf seine Knochen, seine Lunge, sein Herz und Blake schnappte ungewollt nach Luft. Er wollte keine Schwäche zeigen und erstrecht nicht vor seinem Feind. Mikas nächster Satz kam merkwürdig ungewollt über die Lefzen. Blake zog erneut die Lefzen hoch. Zu einem Grinsen, das er nur aufsetzte, wenn er mit Mika sprach. Er hob seinen Kopf mit etwas Mühe an, um näher an Mikas Gesicht zu sein.

"Aber du bist glücklich.",

flüsterte er und ließ seinen Kopf wieder sinken. Er fixierte Mika wieder und war sich sicher, dass der Wltwolf wusste, was er meinte. Mika war glücklich dadurch, dass er Blake hatte, den er quälte. Seine Beute, sein Spielzeug. Hatte er es nicht so gesagt? Blake war sich sicher, dass es so sein musste, das so Mikas Gedankengänge waren. Und die Unsicherheit gaben ihm mehr Selbstsicherheit. Mika redet von Sinn. Seine Worte brachten Blake durcheinander, obwohl er sie doch einwandfrei verstand. Zum ersten Mal in seinem ganzen Leben ging eine leichte Veränderung in ihm vor, während er bei Mika war. Er spürte soetwas wie ... nennen wir Mitleid. Nur ganz leicht, vielleicht nur so groß wie ein Tautropfen am frühen Morgen, der sich auf einem Blatt befand, aber es war da. Blake hasste sich dafür, dass er Mika gerade bemitleidete. Der Altwolf war der Meinung das sein Leben keinen Sinn machte und Blake hätte ihm in voller Wut noch kräftig darin bestärkt, doch jetzt schiweg er nur und fühlte sich dadurch schlecht, dass er nichts sagte. Das er nichts sagen konnte, dass er Mika nicht sagen konnte, das es stimmte und sein leben wirklich keinen Sinn hatte. Wie weit musste es mit einem Wolf kommen, dass er der Meinung war, sein Leben würde keinen Sinn mehr machen? Es müsste am Abgrund sein. Am tiefen, weiten Abgrund. Blake fragte sich ernsthaft, wieviel wohl fehlen würde, bis Mika den letzten Schritt dorthin trat und unendlich tief fiel.

Der graue Rüde atmete auf, als Mikas Gewicht auf seinem Körper endlich nachließ. Das hatte wohl auch damit zutun, dass Mika schon wieder abdriftete und erneut mit Etwas zu reden begann, das Blake nicht sah. Oder redete er doch mit him? Unsicher zuckten seine Ohren.

"Aber ich kenne dich. Besser als jeder andere."

Ungewollt kam ihm das über die Lefzen. Wer weiß, ob Mika ihn nun überhaupt hörte. Aber es war doch nur die Wahrheit. Blake kannte Mika, wenn auch nicht so gut, wie man seinen Erzfeind kennen sollte, aber doch besser als alle anderen, da war er sich sicher. Wer, außer ihm, hatte sonst viel mit ihm zutun? Niemand. Noreya war nun mehr zurückgezogen als normalerweise. Und obwohl die beiden Geschwister waren, schien doch überhaupt keine Ähnlichkeit da zu sein. Sogar Blake sah Mika da ähnlciher. Auch wenn es ihn ankotzte. Er wollte nicht so sein wie Mika. In keinem Fall und niemals. Unbeeindruckt hörte er Mikas Selbstgesprächen zu. Als er endete ließ Mika endlich von Blake ab und blickte auf ihn hinunter. Blake knurrte zunehmend und rappelte sich schnell wieder zu seiner vollen Größe auf. Spöttisch blickte er Mika von der Seite an, ehe er sich den Dreck aus dem Pelz schüttelte.

"Welcher Traum? Aber in Ordnung. Damit muss ich mich wohl abfinden, Bastard.",

antwortete er knurrend. Auf Mikas Lefzen spielte nun ein leichtes Lächeln, das Blake sehr unbekannt war. Er hatte Mika noch nie lächeln gesehen, da war er sich relativ sicher. Immer nur ein gehässiges Grinsen. Er wusste nichtmal, dass Mika zu etwas anderem fähig war. Blake seufzte, als Mika davon sprach, wie verrückt doch alles und sowieso und ließ sich zu der intelligentesten Antwort des Tages herab:

"Ja, ich weiß."

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BeitragThema: Re: Von Hass und Hass   Sa Dez 17, 2011 1:10 am

Let's celebrate our victory
the legacy of nobody
still let's sing the song of death
I wont let you read what's in my head

Dies hier war der Anfang. Einer der tausenden kleinen Anfänge, die nirgendwo endeten. Vielleicht war die Welt so, mit unendlich vielen Anfängen und ohne Ende. Man konnte diesen Gedanken zwar leicht als Wunschdenken abtun, doch das war nicht, was zählte. Am Ende musste man die Wahrheit über Dinge gar nicht wissen, auch wenn man es noch so sehr wollte. So wie der eiskalte Engel, auf der Jagd nach seiner eigenen Wahrheit. Blake hatte ausnahmsweise Recht mit seiner Diagnose. Der Hybrid war wirklich verrückt, verrückt auf eine etwas andere Weise, einer mental gesunden Weise. Wie auch immer. Der graue Alpha, ihm gegenüber stehend, hörte nicht auf zu knurren. Langsam fragte sich Mika, wie lange es noch dauern würde bis der Gute heiser wäre. Auch das Nackenfell des Altwolfes war aufgestellt, auch wenn er sich zurückhielt. Zwar war sein Körper zu Recht angespannt, jedoch blieben seine Bewegungen wenigstens etwas geschmeidig blieben. Er hätte sich nicht gehen lassen sollen, dass war klar. Aber irgendwann verlor auch er die Beherrschung, vor allem wenn er es mit so einem Hornochsen wie Blake zu tun hatte. Diesen schienen seine Worte beträchtlich verwirrt zu haben, was wiederrum einen ein wenig zufriedeneren Ausdruck auf die Züge des Älteren zauberte. Die Leftzen des Bunten zuckten leicht, spöttisch aber doch immernoch in einem seltsamen ihm eigentlich fremden Ausdruck.

"Wer weiß, Alpha. Wer weiß... Davon, dass ich dich begleite ist mein Weg noch nicht identisch mit deinem, merk dir das. Oh, nein. Oder würdest du mich jetzt ehrlich zu deinem Pack Heuchlern dazuzählen?"

Leicht in sich hinein kichernd, mit einem trotzdem leicht drohlichen klang, schüttelte der massige Rüde seinen Kopf. Nein. Er wusste selbst noch nicht wirklich, wieso er hier war. Der Abend seines Lebens war angebrochen, eine neue Zeitspanne. Genauso wie die angestrengten Tage seiner Jugend irgendwo vorbei gewesen waren, waren nun auch die Jahre des goldenen Alters vorbei, in denen er frei umhergestreunt war. Seelenlos und Blutspuren hinter sich herziehend. Jetzt war eine Zeit gekommen, von der er noch nicht wirklich wusste, was sie bringen würde. Aber seis drum, er lenkte sein Schiksal ja selbst.

"Aber anderseits, kann ich dich das selbe fragen : Wieso hast du mich nicht gleich weggeschickt? Wieso lässt du mich konsequenzlos tun und lassen was ich will? Nicht als ob es mich stören würde, nein, es bereitet mir eher eine regelrechte Freude. Trotzdem. Den Spieß kann man immer leicht umdrehen und es ist nich das erste Mal, dass ich dies vollbringe."

Ohja, es war in der Tat nicht das erste Mal. Kurz verweilte er in Gedanken bei seiner Familie, bei Chizu. Sie haben alle gebüßt. Irgendwann würde er auch büßen müssen, an einem fernen Tag. Aber bis dahin hatte er noch genügend Zeit. Zwar glaubte Mika nicht an irgendwelchen Quatsch wie Gottheiten, ein Paradies oder eine Hölle, jedoch glaubte er nicht, dass alles ungestraft blieb. Tja, und was sollte ihn das jetzt kümmern? Gar nichts, richtig. Am wenigsten kümmerte es ihn eigentlich ebenfalls, was Blake ( der wohl wieder einmal das Bedürfnis zu haben schien, mit seinen Bernsteinglubschern herumzukullern ) dachte. Dennoch unterhielt er sich mit ihm, weil es einfach ein angenehmer eitvertrieb war. Auch wenn dieser verhasste Halunke ihn dann manchmal doch mit seiner immensen Dummheit herausforderte. Offensichtlich wollte der Dumme ihm jetzt auch noch seine Weltanschauung ( oder Selbstanschauung? ) stehlen. Herrjemine!

"Jup, dass ist es." , antwortete der Rüde mit dem Schlittenhundblut in den Venen schnippisch und blickte den Grauen mehr oder minder herausfordernd an. Anscheinend hatte er Blake wieder etwas wütend gemacht, aber das passierte ja eigentlich andauernd. Mit dem Zählen hatte er schon vor langer Zeit aufgehört. Auf die nächsten Worte des Grauen hob er erst einmal nur eine Augenbraue. Wollte er ihm jetzt etwa die Paroli bieten?

"Aha, ich bin glücklich. Eine sehr interessante Feststellung, hmhm. Und wie kommst du bitteschön darauf?"

Also bitte. Von Blake würde er sich jetzt wirklich nichts bieten lassen. Nicht vor diesem Wurm, dessen Existenz ein kleines Staubkorn im Gegensatz zu seiner war. Ein Staubkorn, grau und unscheibar wie er war. Ja, der Gedanke gefiel ihm.
Mika war ein stolzer Geselle, kein Zweifel. Das war er schon immer gewesen. Auch hatte er diese Welt schon immer gehasst, aus den Tiefen seines Herzens, welches im Laufe der Jahre immer mehr verrotter war. Aber er liebte sein Leben und sich selbst. Selbst wenn er keinen Sinn darin sah, denn er glaubte fest daran, dass er keinen Sinn brauchte. So war er eben, eigensinnig und stur. Außerdem mochte er es nicht, wenn ihm jemand zu Nahe kam. Deswegen drehte er sich auch nun mit einer eiskalten Fratze seines feinsten Spottes zu Blake um, mit dem feinsten Lächeln des Hohnes.

"Ach wirklich? DU glaubst ernsthaft, mich zu kennen? Mach dich mal gefasst Blake, du beisst da in ein Tier, dass eine Spur zu groß für dich ist!"

In Wirklichkeit hatte dieser Satz den Hybriden erschrocken, auch wenn er es nie zugeben würde. Dann spielte er ein wenig mit seinen Schulterblättern, streckt esich zu seiner vollen Größe und trat süffisant lächelnd näher auf Blake zu, bis es gänzlich verschwand.

"Ich werde dir schon noch zeigen, wie wenig du mich kennst."

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BeitragThema: Re: Von Hass und Hass   Mo Jan 02, 2012 3:34 pm

Es war schwierig, sich auf Mika und seine Worte zu konzentrieren und darauf zu achten, nicht die Nerven zu verlieren. Vorallem für einen Wolf wie Blake, der relativ schnell wütend wurde, gerade wenn es um Mika ging. Natürlich war Blake genervt von ihm und wollte nichts lieber, als die Zecke wieder loszuwerden, dennoch musste er sich, ziemlich grimmig, eingestehen, dass sein Feind in seinem Leben eine größere Rolle spielte, als es ihm passte. Mika hier, Mika da, er hatte da jemanden getötet und dort wieder jemanden angepöbelt und irgendwie hatte er auch mal wieder seine Schwester belästigt und im Übrigen mal wieder über alle hergezogen. Egal wie Blake es drehte und wendete, alle Fäden führten immer wieder zu Mika, da der werte Rüde offenbar das Verlangen hatte sich überall einzumischen und alle Wölfe anzulabern, die ihm gerade über die Pfoten stolperten. Besonders wenn es um Wölfe ging, die Blake nahe standen, schien Mika keinen Halt zu haben. Während in seinem Kopf alte Bilder auftauchten, verdrehte Blake äußerlich seine Bernsteinaugen. Mika erzählte gerade etwas von Heuchlern und Pack. Und ob Blake ihn dazuzählen würde. Was für eine Frage.

"Natürlich zählst du nicht dazu. Du bist gehörst eher zu der Gruppe "nervige, blutsaugende Zecken GmbH". Aber im Ernst, Bastard, wie lange gedenkst du eigentlich noch mit uns zu ziehen?"

Blake hob die Augenbrauen und blickte Mika an, während weiterhin sein Knurren zu hören war. Dann kam eine Frage von Mika, mit der Blake ja eigentlich hätte rechnen müssen. Die Worte seines Feindes lösten so einiges in Blake aus. Die nurzu bekannten Selbstzweifel klopften an die Tür, genauso wie der Hass auf Mika. Das waren die Fragen der Fragen. Blake konnte sich gegen Mika nicht durchsetzen, das stimmte. Und noch viel weniger konnte er ihn töten, selbst wenn er es wollte. Doch zurzeit spürte Blake keinen Drang mehr, dem Altwolf die Zähne in die Kehle zu schlagen, was ihn verwirrte und zugleich auch auf eine Weise verunsicherte. Nein, es schien ihn gerade nur regelrecht abzuschrecken, Mika zu töten, was eigentlich noch nie der Fall war. Blake konnte es nicht. Er konnte keinen einzigen Wolf töten, doch wäre es hart auf hart gekommen, hätte er Mika normalerweise schon den gar aus gemacht ... doch jetzt? Wieso schreckte es ihn gerade so an? Ungewollt legte sich seine Stirn in Falten und seine Ohren schnippten unschlüssig, während er verzweifelt in seinem Kopf nach einer schlagfertigen Antwort suchte.

"Ich habe dich weggeschickt. Wenn du dich noch daran erinnern kannst."

Erneut schnippten seine Ohren und er wandte seinen Kopf zur Seite. Sein eines Auge blickte dennoch weiterhin feindselig zu Mika. Langsam war Blake wirklich überfodert. Dabei hatte dieser Morgen doch so schön angefangen! Langsam ließ der Rüde sich auf die Hinterläufe gleiten, den Kopf nun wieder nach vorne gewandt und die Augen aufmerksam auf den Feind gerichtet. Natürlich wäre er jetzt nicht schnell genug um dem Altwolf auszuweichen, sollte dieser angreifen. Aber vielleicht war er jetzt auch nur paranoid. Ein Teil seiner Gedanken machten sich immer Sorgen um seine Haltung. War er schnell genug um dem Altwolf auzuweichen? Stand er auch nicht zu nah bei ihm? Es war anstrengend sich immerzu Sorgen über soetwas zu machen, wenn er in Mikas Nähe war. Tja und wie kam er nun darauf, dass Mika glücklich war? Gute Frage. Man sah es ihm an. Na gut, vielleicht war Mika jetzt nicht glücklich mit seinem Leben (schließlich machte Sinn keinen Sinn, oder wie das nochmal war) aber Blake war sich sicher, dass der Altwolf glücklich war, als er Kovu getötet hatte. Und immer wenn er Blake quälte und noch mehr erniedrigte.

"Im Ernst, du solltest dich mal sehen, wenn du mal wieder auf deinem Pöbel-Trip bist. Du siehst zufrieden und glücklich aus, mit dem was du tust. Jetzt gerade vielleicht nicht ...",

der Himmelswolf beugte sich ein wenig vor und seine Seelenspiegel huschten über Mikas Mimik,

"... aber sobald du wieder ein Opfer hast, dass du in grund und Boden stampfst. Dann."

Nein, Blake hatte ehrlich gesagt keine Ahnung, wovon er gerade redete. Er sprach einfach das aus, was ihm gerade auf Seele und Zunge lag und erst jetzt fiel ihm auf, dass es irgendwie persönlich war, als könnte er in Mika hineinschauen. Buah, wie ekelig. Mit gerunzelter Stirn setzte er sich wieder aufrecht hin und blickte über Mikas Kopf hinweg. Und natürlich kannte er seinen Feind. Davon war er ernsthaft überzeugt. Oder? Mittlerweile zweifelte Blake langsam an sich selbst und gab natürlich auch Mika die Schuld ... wie er es eigentlich immer tat. Oder meistens. Und meistens hatte er Recht. Blake schüttelte seinen Kopf und blickte Mika etwas abweisend an. unwillkürlich nickte er, bis ihm wieder einfiel, was er eigentlich gesagt hatte. Naja, dass Nikcen war dabei wohl garnicht so falsch gewesen.

"Ja, wir werden sehen."

(Blake musste etwas ... unter meiner Unkreativität leiden. ^^')

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BeitragThema: Re: Von Hass und Hass   Fr Jan 06, 2012 7:29 am

with my fist in your face
and your face on the floor


Natürlich kannte Blake ihn nicht und es war töricht von ihm zu glauben, er würde eben dies tun. Mika glaubte zwar nicht, dass er undurchschaubar wäre, nein. Trotzdem hielt er sich selbst für einen vielschichtig gestrickten Charakter, der doch einen gewissen Kompliziertheitsgrad besaß. Schließlich war am Ende sogar sein eigentlicher "Freund" Chizu draufgegangen, der meinte, er würde ihn kennen. Oder? Er war doch abgekratzt? Naja egal, jedenfalls fand der Hybrid die Vorstellung lächerlich, dass genau Blake meinte, ihn zu kennen. Es rief geradezu nach dem Hohn der in dem Körper der massigen Mörders hauste. Solch ein leichtsinniger Wolf wie der Alpha es war, würde nie ernsthaft soetwas von sich behaupten können. Um jemanden zu kennen, musste man genau beobachten und was man sieht etwas zuordnen. Aber was tat die graue Wundertüte? Er verdrehte die Augen bloß und hörte ihm wahrscheinlich gar nicht zu. Jämmerlich war sowas, einfach jämmerlich. Und da erwartete er auch noch, dass Mika seine Aussage ernst nahm. Pft. Ein kurzes Grinsen schlich sich auf seine Züge, als er Blake kontern hörte. Na also, er hatte doch etwas an Schlagfertigkeit zugelegt, auch wenn sich sein Geblubber immernoch ziemlich peinlich anhörte.

"Hörst du das Grillenzirpen? Tolle Antwort, wirklich. Ich bin SO beeindruckt. Davon mal abgesehen, geht es dich keine letzte Grille an, wie lange ich noch hier bleibe. Es ist ein bequemes Leben und man hat so seinen Spaß. Mal gucken, vielleicht habe ich ja mal irgendwie genug von euch Vollidioten. Aber, ich warne dich, Kleiner. Mach' dir nicht zu viele Hoffnungen!", ein spöttisches Lächeln legte sich auf seine Leftzen, während er sie Mitleid nachahmend verzog.

Schwachkopf. Jeder wäre von selbst draufgekommen, warum Mika hierblieb. Ein Rudel machte einem das Leben eben leichter und besonders wenn man in die Jahre kam, war es wichtig, dass man seine Versorgung sicherte. Im Rudel waren die Lebensbedingungen eben besser und Schluss. Obwohl, der Satz miz dem Spaß stimmte. Unbeeindruckt lauschte der Wolfhundmix dem Knurren des Alphas, ja fast gelangweilt. Es war schon seltsam. Mika fühlte den Hass regelrecht in seinen Eingeweiden wallen, jedoch befriedigte es ihn, wenn er in Blakes Nähe war. Es machte ihn zufrieden. Blake war Mika eigentlich fast völlig ausgeliefert. Das hatte sich aber schon damals gezeigt, als Mika gerade in seinem Revier angekommen war. Andere hätten ihn regelrecht aus dem Revier geprügelt ( wenn sie es denn wirklich geschafft hätten ) oder wären soweit gegangen zu versuchen ihn zu töten. Das war im Normalfall die gesunde Reaktion eines Alphas. Der kleine Gräuling hier war dau wohl entweder zu weich, zu schwach oder hielt sich für zu nobel. Seit dem Zeitpunkt, wo Blake es ihm erlaubt hatte, im Rudel zu bleiben, war Mikas andauernder Sieg sicher. Dagegen würde der Alpha nichts tun können und dies erfüllte den Altwolf mit Genugtuung. Haha, seine Frage schien den alten Schusselmeister wohl verwirrt zu haben, so wie er da stand, mit gerunzelter Stirn. Hach, es war einfach köstlich zu sehen, wie die Zweifel ihn langsam übermannten. Am Ende brachte er aber doch noch nur ein kümmerliches Sätzlein heraus, welches viel zu unsicher klang. Kurz lachte der Rüde auf.

"Das mit der verbalen Schlagfertigkeit üben wir noch, hm? Ehrlich, Schafskopf, lass uns mal genauer werden. Du hast mir gesagt ich soll abhauen, ich habe es nicht getan und du hast nichts weiter unternommen. Also kann das nur schlecht als "weggeschickt" bezeichnet werden.", er kicherte leicht und schüttelte sein schweres Haupt.

Hoffnungslos, einfach hoffnungslos. Es war wirklich ein toller Zeitvertrieb, mit diesem kleinen Würmchen zu plaudern, aber langsam wurde es Zeit, dass er auch etwas handfestes unternam, jedenfalls dachte der Hybrid so. Wenn er so nachdachte, kam ihm da auch schon eine Idee. Hier und da herrschte ja doch Zwiespalt im Rudel. Mit nur einigen Wölfen auf seiner Seite würde es ein leichtes werden, Blake und dem Rudel einen Garaus zu bescheren. Ja, vielleicht sollte er an dieser Idee feilen, sie war gar nicht so schlecht. Das Rudel außeinanderreissen, wieso nicht? Er musste nur noch eine Methode finden, wie er es anstellen sollte. Die dunklen Seelentunnel blitzten zurück zu den Bernsteinfarbenen Blakes.

"Ja, ich bin glücklich. Und es macht mich noch glücklicher, wenn du zugibst, dass du dich selbst als mein Opfer siehst. Denn deiner Logik nach ist es wohl so.", er grinste hämisch und nickte.

Er trat näher an den nun sitzenden Blake heran, bis seine Schnauze ganz dicht vor seiner war. Dann ruckte er plötzlich zurück sammelte Speichel in seinem Maul und spuckte die nasse Menge dem Alpha mitten ins Gesicht. Die klebrige Masse blieb genau zwischen seinen Augen und der Schnauze kleben und tropfte leicht runter. Mit einem höhnischen Lachen wirbelte der bunte Rüde um und schenkte Blake noch ein letztes Grinsen des Spotts.

"Das ist was ich von dir halte Blake, das und nichts mehr. Einen schönen Tag noch!", damit schritt er von dem Grauen weg, die Schritte entspannt, ja fast energiegeladen. Er hatte eine Idee und die Idee schien gar nicht mal so schlecht.

{ wollen wir es langsam beenden, oder möchtest du noch weitermachen ? <3 }

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BeitragThema: Re: Von Hass und Hass   Fr Jun 29, 2012 1:07 am

If I could have a minute, please
Then I'll bring you to your knees
This contagious chemistry
Is killing me

Unaufhörlich pumpte sein Herz das vergiftete, schwarze Blut durch seine Adern. Es brannte in den Venen und Arterien wie die schlimmste Säure und es brachte seinen Magen und seine Eingeweide dazu, sich regelrecht zusammen zu ziehen. Es brachte ihn dazu, sein Gesicht zu einer aggressiven Visage zu verziehen. Es brachte ihn dazu, die gesamte Muskulatur anzuspannen. Es brachte ihn dazu, vor Wut fast zu platzen. Hass war ein schweres Wort, ein endlos schweres. Es gab keine Beschreibung für das Gewicht, aber wenn Blake sich in Mikas Nähe befand, war es für ihn, als würde sich das gesamte Weltmeer auf seinen Schultern ausruhen und warten, dass er einen Fehler machte, damit es über ihn hereinbrechen konnte wie ein unvorhergesehener Regenschauer bei Nacht. Mit dem Hass umzugehen war kein Leichtes, das hatte Blake gemerkt. Er konnte nicht damit spielen wie es Meister mit Puppen taten. In Blakes Umfeld gab es nur einen Wolf, der mit Hass leichtsinnig umging, der alle damit ansteckte wie mit einer tödlichen Krankheit. Und Blake befand sich bereits im Endstadion. Ja, Mika war jener Meister, der es geschafft hatte, ein ganzes Rudel umzukrempeln – und dabei hatte er kaum eine Kralle gerührt. Er schaffte es mit Worten. Und das war es wohl, was Blake so hasste. Was ihn so unsagbar wütend machte. Einfache Worte. Schlimmer als Schläge ins Gesicht, die ihn langsam zu Boden gingen ließen. Schlimmer als alles zuvor. Mikas Worte waren neben seiner Gestalt selbst, dass schlimmste, was Blake hatte ertragen müssen. Provokationen waren schon immer nicht einfach für ihn gewesen, weiß Gott warum er sie nicht einfach hinnahm, sondern von alleine darauf ansprang. Mika hatte seinen Schwachpunkt gefunden und gnadenlos darin herum gebohrt, bis runter auf den Knochen. Dann auch noch dagegen anzureden und zu wissen, dass sein gegenüber sein Endgegner war und man jenen einfach nicht besiegen konnte, war für Blake ein Kraftakt auf höchstem Niveau.
Der bunte Rüde vor ihm, konnte es nicht sein lassen, seine höhnische Stimme erklingen zu lassen, die in Blakes Ohren mittlerweile so vertraut und gleichzeitig so unglaublich schrecklich klang. Blake grollte und legte die Ohren an den Hinterkopf und blickte die Missgeburt, die irgendwann mal aus einer armen Fähe gekrochen kam, an.

„Hast du jetzt noch nicht genug von uns? Wirklich verwunderlich. Aber wenn du gehst, denk dran, wir werden dich in liebevoller Erinnerung behalten, Bastard.“

Er zog die Lefzen hoch und hässliches Grinsen erschien, wie es in letzter Zeit oft der Fall gewesen war, wenn er mit oder über Mika redete. Blake hasste jenes Grinsen, es ließ ihn wahnsinnig erscheinen. Wer weiß, ob er es nicht schon war. Mittlerweile war der Graue sich nicht einmal mehr da richtig sicher. War er sich überhaupt jemals in einer Sache vollkommen sicher gewesen? Hatte es denn nicht immer irgendwelche Fehler oder Schwierigkeiten gegeben, die alles noch komplizierter machten? Selten war ein Plan geglückt. Wieso sollte dann also sein Plan, Mika bald zu töten, funktionieren? Zurzeit war es ohnehin für ihn unmöglich, obwohl der Altwolf ihm zum Greifen nah war. Aber sein verstand war von Hass verdichtet, wie in Nebel gehüllt. Er konnte erst wieder klare Gedanken fassen, wenn er alleine war. Alleine mit sich selber. Erst dann konnte er wenigstens etwas Ruhe bekommen und der Hass war auszuhalten. Das Problem war eben, dass Mika sich einfach in seinen Kopf gesetzt hatte und er ihn dort nicht wegbekam, egal was er tat. Mika war da und er würde nicht gehen. Noch nicht. Blake hätte am liebsten geseufzt, doch das anhaltende Knurren und der vollkommen angespannte Körper ließen es nicht zu.
Na also, Mika gab nun zu, dass er glücklich war. Gerne hätte Blake etwas erwidert, doch ihm fiel nichts ein. Er konnte nicht leugnen, dass er Mikas Opfer war, das würde jeder dumme Wolf erkennen. „Schön, dass wenigstens einer von uns Beiden unsagbar glücklich ist, mein abartiger Freund.“, presste er zwischen den Lefzen hervor und sein Blick bohrte sich in die schwarzen Tunnel von Mika, in denen nichts als Dunkelheit herrschte. Es gab nichts darin zu erkennen, keine Freude und kein Leid. Nur Mikas Hass.
Als Mika auf einmal näher kam, legte Blakes Stirn sich in Falten und er zog den Kopf etwas zurück, doch trotzdem war Mika ihm so nah, dass sie sich wieder einmal fast berührten. Blakes Herz machte einen ungewollten Satz nach vorne und schlug mit doppelter Geschwindigkeit weiter. Aber nicht etwa aus Freude, weil der Bastard ihm so nah war. Das Adrenalin wurde durch seine vergifteten Adern gepumpt und ließ seinen Herzmuskel in doppelter Geschwindigkeit arbeiten, so dass es hart gegen seinen Brustkorb schlug und Blake Angst bekam, dass Mika es hören konnte. Er war es nicht gewohnt, den Altwolf so nah bei sich zu haben und es versetzte ihn jedesmal in Panik. Was hatte Mika vor? Und … es war schon wieder ein perfekter Moment um einfach zuzubeißen. Die Zähne in das verrottete Fleisch zu schlagen, gnadenlos so lange auf ihn einhacken, bis nur noch eine zermatschte, identitätslose Leiche übrig blieb, die keiner mehr als Mika identifizieren konnte. Dann wäre der Halbwolf endlich Geschichte und das gesamte Rudel und vor allem Blake hatten endlich ihre Ruhe. Wenn es nur so einfach wäre …
Ein Blitz schien durch seinen Körper zu jagen, als ihm mit einem mal ein Klumpen feuchter Brei ins Gesicht flog. Er kniff die Augen zusammen und machte sich darauf bereit, Mikas Biss in seiner Kehle zu spüren. Doch alles was er hörte war ein sich entfernendes, höhnisches Lachen, dass Blake durch Mark und Bein ging. Blinzelnd öffneten sich seine Bernsteinaugen und spürte wie Mikas überflüssiger Speichel an seinem Gesicht hinunter tropfte. Ekel erfasste den Grauen. Was für eine Blamage. Niemand hatte ihm bisher derartiges angetan und wieder einmal schämte er sich für seine geistige Schwäche. Er blickte dem davon hüpfenden Mika nach und die Anspannung ließ langsam ab. Er erhob sich und drehte sich. Vielleicht war es feige, doch Mika war weg, vorerst.
Endlich alleine begann Blake sich mit den Pfoten über das Gesicht zu wischen, um den widerlichen Rotz dort wegzubekommen. Er kam nicht gegen Mika an. Er schaffte es einfach nicht. Verzweiflung überkam ihn und die Augen des Grauen wurden ungewohnt glasig, so dass er mehrmals blinzeln musste um wieder klar zu sehen. Es war unmöglich, dauerhaft gegen Mika anzukommen, auch wenn Blake vielleicht jetzt besser darin war, mit ihm zu streiten. Doch es zerstörte ihn. Und mit Es war Mika gemeint. Unschlüssig lief Blake zwischen den Bäumen umher, die mittlerweile aufgegangene Sonne wärmte seinen Pelz, doch trotzdem schien er zu freieren, denn das Zittern seiner Beine wollte einfach nicht nachlassen. Und dort, weit entfernt, konnte er Mika sehen. Sein Blick verengte sich.

„Ich hasse dich.“


Er sprach es aus, wie andere Wölfe „ich liebe dich“ sagten, nur vollkommen umgekehrt. Es war eine Hassbeziehung, eine Liebe in der Spiegelwelt.



(ENDLICH <3 Das war mal nötig x.x)

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Von Hass und Hass

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