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 Muttergefühle?

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BeitragThema: Muttergefühle?   Do Okt 27, 2011 7:06 am

MITSPIELER: Kartane, Sachi
ZEITPUNKT: Irgendwo am Ende von Kapitel 5, nachdem sich Tane und Sachi etwas kennen gelernt haben.
THEMA: Vertiefung der Bekanntschaft.
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BeitragThema: Re: Muttergefühle?   Do Okt 27, 2011 7:19 am


Sachi lag auf dem kühlem Boden und starrte zu den anderen Wölfen. Es war noch Dunkel und auch die ersten Lichtstrahlen der aufgehenden Sonne schienen sich Zeit zu lassen. Doch die junge Fähe war schon top fit, hibbelig und konnte kein Auge mehr zu kriegen.
Die Ohren zuckten wild herum, drehten sich nach vorne, nach hinten. Zur Seite. Nach hinten und nach vorne. Das Freudenfeuer merkte die komplette Anspannung, jede Faser ihres Körpers schien zu schreien: „Lass mich raus, lass uns laufen! Lass uns spielen, lass uns..“

.oO(Lass uns, Lass uns, lass uns..)Oo.

Dachte die dunkle und leckte murrend und mit angelegten Ohren den Kopf zwischen den Pfoten. Sie blieb so liegen, bis sie es nicht mehr aushielt. Plötzlich rollte sie los, auf die Seite und über den Rücken – hinfort von den anderen. Innerlich brüllte sie ihren Unmut aus.
Sie wollte Frei sein, sie wollte spielen, sie wollte Freude haben..
Sie wollte, sie wollte. Und der Rest war ihr vollkommen egal. Hauptsache Raus!

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Kartane


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BeitragThema: Re: Muttergefühle?   Do Okt 27, 2011 7:26 am

Kartane lag friedlich dösend bei dem Wolfrudel und lauschte auf die nächtlichen Geräusche des Waldes. Das Rascheln der Bäume. Das leise Atmen der anderen Mitglieder. Ein seltsames Rascheln. Ihr eigenen Herz. Einen Moment. Ein seltsames Rascheln? Alamiert schlug die Weiße ihre Augen auf und stand blitzschnell, aber dennoch leise auf. Ihre glänzenden Augen huschten durch die Dunkelheit und entdeckten mit einigen Schwierigkeiten Sachi, die sich seltsamerweise durch das Licht des Mondes rollte. Was für ein dummer Wolf. Fluchend sprang Kartane auf und huscht der Dunklen hinterher.

"Sachi. Zum Teufel, was machst du denn da? Du solltest schlafen und nicht wie ein Kind hier in der Dunkelheit allein herum...rollen

schalt die Wölfin Sachi. Kopfschüttelnd stellte sie sich ihr in den Weg, sodass die Rollende gegen ihre Vorderläufe prallte. Diese Wölfin war verrückt. Durchgeknallt. Wahnsinnig. Aber auch wirklich liebenswert, musste Kartane schon zugeben.

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Blake.
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BeitragThema: Re: Muttergefühle?   Do Okt 27, 2011 7:40 am

Die Jungfähe zuckte zusammen, als sie ihren Namen hörte. Nun wurde das Rollen unkontrolliert und sie schlingerte, bis sie gegen die Vorderpfoten der hellen, schneeweißen Fähe geriet.
Auf dem Rücken liegend, zog sie die Hinterpfoten näher heran und blickte aus den gelb-goldenen Augen die Fähe an.
Die Ohren legte sie für den ersten Moment an, dann stellten sie sich aber wieder auf, als die Pfote los schnellte um nach Kartanes Schnauze pfotete.

„Kann nicht schlafen.“

Kam die prompte Antwort mit dem Pfotenschlag. Die Augen schienen aufgeweckt und jegliche Müdigkeit war... Nicht vorhanden. Das ganze Gesicht, ihre Körperhaltung strahlte die Energie aus, die sie inne hatte. Die Rute schob sich über den Boden und wedelte.

„Ich will spielen. Ein Abenteuer erleben. Lass uns laufen!“

Die junge Wölfin schien kompletten Unsinn zu plaudern, doch für sie machte alles Sinn. Es waren nur Optionen, die man sich aussuchen konnte.


Zuletzt von Sachi am Do Okt 27, 2011 7:56 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kartane


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BeitragThema: Re: Muttergefühle?   Do Okt 27, 2011 7:54 am

Kartane lauschte der Jüngeren und ließ sich dann selbst auf den Boden fallen. Dann legte sie den Kopf schief. Diese Fähe war einfach niemals müde. Welch eine ermüdende aufgabe es doch manchmal war, sich mit ihr zu beschäftigen. sachi war wie ein Welpe, der die Welt erkunden wollte.

"Aber Sachi. Es ist mitten in der Nacht. Du kannst doch nicht einfach so herumtollen. Du müsstest schlafen, wer weiß, was uns der morgige Tag bringen wird? Komm Kleines, wir gehen jetzt schlafen."


Die Wölfin beobachtete interessiert die Kleinere und ließ dann ihr Haupt auf die Vorderpfoten sinken. Irgendwie musste man sie doch ruhig stellen können. Und eigentlich wollte sie nicht mitten in der Nacht durch den Wald laufen.
Weg vom Rudel.
Weg von der Sicherheit.
Eine wirklich ungünstige Idee, befand Kartane und dachte immernoch verzweifelt nach, was sie nur tun sollte. Sie selbst wollte auch nicht schuld sein, wenn die Aufgedrehte weglaufen würde. Denn immerhin hatte Kartane sie gesehen und wenn das rauskommen würde...wäre das eine schlechte Idee. Sie würde Probleme bekommen. Also beschloss sie, lieber bei der Dunklen zu bleiben, anstatt Ärger zu bekommen.

Willst du wirklich laufen? Oder hast du eine bessere Idee, was wir machen können? Laufen wollte ich eigentlich nicht, verstehst du

meinte sie mit einem leisen Lachen und blickte dann fragend drein.

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BeitragThema: Re: Muttergefühle?   Do Okt 27, 2011 8:09 am

>Aber Sachi. Es ist mitten in der Nacht. Du kannst doch nicht einfach so herumtollen. Du müsstest schlafen, wer weiß, was uns der morgige Tag bringen wird? Komm Kleines, wir gehen jetzt schlafen <

Sie lauschte der Fähe mehr mit einem Ohr als mit beiden. Die Worte sickerten durch sie durch, als würde es sie nicht geben. Erst, als die weiße die Schnauze in den eigenen Pfoten vergrub, zog Sachi den Nasenrücken kraus.

„Aber es ist doch gleich morgen. Die Sonne traut sich nur nocht nicht zu zeigen!“

Widersprach sie, doch die weiße schien die schwarze nicht zu hören. Das ist es! Sachi rollte wieder mit dem Oberkörper rum und schnappte nach dem linken Ohr der weißen. Sie wollte an dem rum nagen und sie zum kebbeln auffordern. Sachi mochte Ohren wirklich sehr. Die waren so groß und flauschig. Genauso wie Pfoten. Und beides passte perfekt in das Maul hinein.


>Willst du wirklich laufen? Oder hast du eine bessere Idee, was wir machen können? Laufen wollte ich eigentlich nicht, verstehst du<

Die Fähe antwortete der älteren nicht, so hatte sie doch die bessere Idee soeben gefunden. Nur ob sie klappte? Das Ohr zu erhaschen?
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Kartane


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BeitragThema: Re: Muttergefühle?   Do Okt 27, 2011 8:25 am

„Aber es ist doch gleich morgen. Die Sonne traut sich nur nocht nicht zu zeigen!“

Jetzt verdrehte Kartane die Augen. Dieses Ding war unheimlich naiv. Und das war anscheinend besser so. manchmal fragte sie sich ernsthaft, wie Sachi sonst in der Welt überleben sollte. Aber so lebte sie in einer kunterbunten Welt, in der man allem Anschein nach niemals schlafen musste. Kartane seufzte wieder. Plötzlich merkte sie, dass dieses dunkle Wesen nach ihrem Ohr schnappte. Sie zuckte mit dem besagten Ohr und erschwerte es Sachi somit, dass diese ihr Ziel zwischen die Fänge bekam. Schlielich wurde es allerdings ziemlich knapp mit dem Ohr und so hob die weiße Fähe ihre Pfote und schob Sachi sanft beiseite.

"Ich bin dagegen, dass du mir ein Ohr abkaust - im wahrsten Sinne des Wortes. Immerhin kann ich es noch gut gebrauchen

meinte sie und sah Sachi ernst an, damit sie wohl endlich mit dem Unsinn aufhörte und KArtanes Ohr da blieb, wo es hingehörte. Nämlich auf ihrem Kopf in seiner ganzen Gestalt.

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BeitragThema: Re: Muttergefühle?   Do Okt 27, 2011 8:31 am

Sanft wurde sie gegen ihren Willen weg geschoben. Schon wollte das Freudenfeuer in ihr rumoren und sich beschweren, als die Augen etwas knapp über Kartane erhaschten.
Ohne zu bemerken, dass die wesentlich ältere und erfahrene Wölfin mit ihr sprach, starrte sie fasziniert und weit fort das kleine Ding an. Es leuchtete und hopste. Hopste einen Tanz.
Es tanzte? Es tanzte!!
Schnell fand sich die Jungwölfin auf ihren vieren wieder und der Schwanz schwang sich schneller als man es verfolgen konnte von einer Seite zur anderen. Ungeachtet, dass Kartane unter dem tanzendem Etwas lag, begann Sachi juchzend zu springen.

„Ja, tanze.. Tanze!!“

Rief sie munter aus und sprang von links nach rechts, dann auf einmal nach vorne und kurz wurde das dunkle Gesicht erhellt.

„Lass uns tanzen!“


Forderte sie das Glühwürmchen auf und sprang auf Kartane, wenn diese sich nicht retten würde. Hüpfend und um sich selbst drehend wollte sie dem kleinem Würmchen folgen, dass langsam aber sicher in die Nacht flog.
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Kartane


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BeitragThema: Re: Muttergefühle?   Do Okt 27, 2011 8:43 am

Sachi wollte tanzen? Mit einem Glühwürmchen? Oh Sachi, das war eine komische Idee. Kartane prustete, als Saci so auf ihr herumsprang. Schnell stand sie auf und knurrte die Kleinere an. So langsam ging das Leben wohl mit ihr durch. Ob sachi jemals erzogen wurde? Ob sie auch nur einen Funken Benehmen hatte? Das bezweifelte Kartane langsam.

"Sachi. Lass doch das arme Glühwürmchen in Ruhe. Es bekommt ja Angst vor dir. Siehst du denn nciht, wie es herumschwirrt? So lass ihm doch seine Ruhe"

ermahnte Kartane und zog Sachi vorsichtig am Schwanz zurück. Vielleicht sollten die Beiden einen Spaziergang unternehmen, damit die Dunkle wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkam und schlafen konnte. Seufzend stubste sie Sachi an.

"Komm Kleines, wir gehen spazieren. Ich zeige dir auch einen wunderschönen Ort, versprochen"

versuchte Kartane Sachi zu überreden. Sie kannte wirklich einen tollen Ort. Aber dafür müsste sAchi sich schon beruhigen.

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BeitragThema: Re: Muttergefühle?   Do Okt 27, 2011 9:16 am

Die dunkle Fähe wollte eigentlich lieber tanzen und mit dem Würmchen spielen. Sie glaubte nicht, dass sie das Tier verschreckt oder ihm Angst macht. Es ist eben die Art, wie die leuchtenden Dinger tanzen. Davon war Sachi felsenfest überzeugt.
Doch schon spührte sie den festen Biss an der Rute und wurde auf den Boden zurück gezogen. Fast viel sie hin, so plötzlich ging es runter und zurück. Bedauernd sah sie dem Tier nach, wollte wimmern, bis man sie ließ. Aber die folgenden Worte von der weißen ließen sie aufhorchen und diese neugierig anblicken.
Einen wunderbaren Ort?
Die Ohren zuckten, waren schnurrstracks aufgerichtet und die Augen blickten die Fähe hellwach und aufmerksam an.
Wohin ging es? Wohin wohin?, fragte der Körper gespannt in ihr. Die Jungwölfin sprang herum und überwand den kleinen Abstand leichtfüßig.

„Gut, gehen wir!“


Stimmte sie freudig zu. Welches Unheil sich die ältere damit auflastete, würde wohl keiner der beiden Wissen.
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Kartane


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BeitragThema: Re: Muttergefühle?   Fr Okt 28, 2011 8:22 am

Nachdem Sachi endlich zugestimmt hatte, diesen besonderen Ort zu sehen, streckte sich die weiße Wölfin nocheinmal, schüttelte ihr Fell und trottete dann langsam auf die schwarze Fähe zu. Wenn sie dieses eine Glühwürmchen schon so toll und faszinierend fand, dann würde sie Kartanes wundersamen Platz umwerfend finden. Vorsichtig, schon fast liebevoll stubste sie die Jüngere an und zeigte mit dem Kopf zwischen die Bäume. Ungefähr konnte sie ihr den Weg schon einmal weisen.

"Komm. Du wirst diesen Ort lieben, das verspreche ich dir"

meinte sie mit einem sanften Lächeln. Plötzlich fasste sie einen Entschluss und rannte los. Ihre Beine trugen sie über den Boden hinfort und hinter sich hörte sie, wie Sachi ebenfalls durch das waldige Gebiet huschte. Kartane merkte es jetzt, wie sehr ihr das Laufen gefehlt hatte.

Den Wind im Fell zu spüren.
Frei zu sein.
Zu leben.
Glücklich sein.
Freude haben.
Keine Probleme, über die man nachdenken muss.

Einfach nur laufen. Einfach mit einem anderen Wolf die Stille genießen. Sie wandte den Kopf und sah Sachi an. Sie schien glücklich zu sein. Kartane hielt weiter auf den Mond zu, bis sie irgendwann ihre Schritte verlangsamerte und schließlich an einem kleinen See ankam. Der Mond spiegelte sich hell auf der glatten Wasseroberfläche. Die Fähe ließ sich auf einem Stein nieder und beobachtete die kleinen Glühwürmchen, die überall herumschwirrten.

"Hier sind wir. Ich hoffe, es gefält dir"

fragte sie leise und ein Gähnen schlich sich aus ihrem Maul. Ihre Müdigkeit war wohl nicht gänzlich verflogen.

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BeitragThema: Re: Muttergefühle?   Fr Okt 28, 2011 9:23 am

> Komm. Du wirst diesen ort lieben, das verspreche ich.<


Die Schattenkriegerin zog die junge Fähe aus den Gedanken, die in die ungefähre Richtung sah. In ihren Gedanken hatte Sachi schon den Wald ausgemalt, den Ort. Alles. Den Weg. Die Begegnungen. Und das beste: Es war alles hell und fröhlich.
Doch sie wurde aus dem buntem Fantasiegebilde heraus gezogen und sie sah die weiße Fähe verwirrt an. Versprechen? Was war das? War das was tolles? Sicherlich was ganz tolles, wenn man es gibt, damit jemand etwas liebte.
Schon war die Schattenkreigerin auf und davon, als hätte sie das Freudenfeuer ergriffen, rannte sie urplötzlich los. Einen kurzen Moment sah Sachi ihr nach, doch dann gab sie dem schreien ihres Körpers nach, der immer wieder verlauten ließ: „Los lauf! Lauf lauf! Lauf.. lauf.. lauf ihr nach! Schnell. Schneller als jeder Wind dich tragen kann! Lass das Feuer brennen!“

Die Pfoten drückten sich in die Erde, die Krallen vergruben sich geradezu in dem Boden und mit einer ungeahnten Kraft, drückte sie sich vor und preschte los.
Die Bäume. Schemenhaft.
Die Büsche. Ein streifender Stück.
Der Boden. Die einzige Verbindung zum hier und jetzt.
Ein Freudensschrei brach aus ihrer Kehle. Sie teilte mit der Natur ihre pure Lust am Leben. Die Zunge heraus gestreckt, genoß sie den Wind. So schnell wie sie lief und über jeden gegenstand geradezu flog. Sie holte Kartane fast schon ein, so flink war sie.
Plötzlich verlangsamte die Fähe und Sachi stolperte fast gegen sie. Doch bevor dies geschah, war die weiße auch schon auf einem Stein und beobachtete das Wunder der Natur, das Sachi im ersten Moment verborgen blieb, da sie nun auf dem Boden stolperte und in das Wasser kullerte.
PLATSCH.
Vorsichtig reckt eine Wolfsnase heraus. Sie schwenke von links nach rechts und wieder zurück. Dann traute sich auch der Kopf hinaus und die Augen erfassten das Spektakel der Nacht.

„Wow“
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BeitragThema: Re: Muttergefühle?   Fr Okt 28, 2011 10:09 am

Vorsichtig reckt eine Wolfsnase heraus. Sie schwenke von links nach rechts und wieder zurück. Dann traute sich auch der Kopf hinaus und die Augen erfassten das Spektakel der Nacht.

Kartane musste lachen. Sachi sah unglaublich begesitert aus und das erwärmte das Herz der Schattenkriegerin ziemlich stark. Sie reckte sich ein wenig und ließ den Kopf von dem Stein hängen um ein wenig Wasser zu trinken. Ihre Zunge hing im Wasser, als Sachi plötzlich vor ihrem Gesicht auftauchte.

"Du hast mich erschreckt. Was soll das denn bitte"

fragte sie mit einem amüsierten Unterton und hielt dann auch noch die Pfote ins Wasser. Dann spritzte sie das Freudenfeuer nass und legte den Kopf schief. Es war einfach zu süß. Ihre Gedanken schweiften an ihre Kindheit ab. Sie hatte nie eine Mutter, die ihr half. Die sich um sie klümmerte. Ihr die Welt erklärte. Keine Mutter...

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BeitragThema: Re: Muttergefühle?   Fr Okt 28, 2011 10:14 am

Das Freudenfeuer zuckte zurück. Die Augen wurden zusammen gekniffen und die Ohren kurz nach hinten gelegt bis das Maul plötzlich hervor schnellte und Sachi versuchte Wasser aus dem Maul zu pusten. So als wäre sie ein horizontaler Wasserfall.. oder irgend etwas der gleichen.
Schnell tauchte die schwarze wieder unter und kam nach einer Weile aus dem Wasser heraus. Das lange Fell hing an ihr herunter und sie grinste verschmitzt. In den gelben Augen leuchtete es eigenartig auf.
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Kartane


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BeitragThema: Re: Muttergefühle?   Fr Okt 28, 2011 10:18 am

Kartane verfolgte müde das Freudenfeuer, dass klitschnass neben ihr stand. Die bernsteinfarbenen Augen leuchteten auf. Sie sah ziemlich fertig aus. Aber die Schattenkriegerin wusste, dass diese Vorstellung bei Sachi sehr trügerisch sein konnte.

"Bist du nun endlich müde, oder muss ich immernoch etwas mit dir unternehmen"

fragte die weiße Fähe amüsiert und lächelte sanft. Ihre Fänge leuchteten im Mondlicht auf.

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BeitragThema: Re: Muttergefühle?   Fr Okt 28, 2011 10:22 am

Die arme schneeweiße. So ahnte sie doch nichts von ihrem großem Unglück. Und dem Glück von Sachi. Die schwarze ist näher gekommen, als die weiße mit ihr Sprach. Die Augen verlierten diesen Glanz nicht und als sie nah genug war..

Sachi stand fest im Boden und schüttelte sich nur so, dass das Fell von links nach rechts flog. Wie ein richtiger Hund ging sie in die Knie und holte soviel Wasser wie nur möglich raus.
Die schweren tropfen flogen durch die Luft, wirbelten und tanzten. Da das Freudenfeuer mit ihrer vollen breitseite zu der Schattenkriegerin stand, bekam sie alles von der linken Flanke aus ab.
Wirklich alles.
Ein hämisches grinsen lag nun auf den Lefzen der Schwarzen und ohne auf ihren protest zu warten, warf sich Sachi herum und sprang neben Kartane in das erfrischende Nass.
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Kartane


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BeitragThema: Re: Muttergefühle?   Fr Okt 28, 2011 10:28 am

Kartane lag friedlich auf dem Stein, als der plötzliche Angriff kam. Sachi warf unmöglich. Ihr ganzes nasses Fell leerte sie aus - und das meiste davon bekam die Schattenkriegerin selbst ab. Oh, Kartane hätte es wissen müssen. Sie hatte sich etwas ähnliches doch schon gedacht. Und damit nicht genug. Jetzt sprang das Freudenfeuer auch noch in den See zurück - vor der Nase der hellen Fähe. Diese funkelte wütend. Doch sie hielt ihre Emotionen im Zaum. Sachi war ein verspieltes Kind - mehr nicht. Deren Kopf tauchte gerade wieder auf.

Jetzt setzte Kartane zum Sprung an. Ihre Muskeln waren bereit und die starken Beine drückten sie vom Fels ab, sodass die Fähe durch die Luft flog und neben Sachi landete.

"Das war wirklich nciht nett. Mich einfach so nass zu machen"

hielt Kartane Sachi vor.

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BeitragThema: Re: Muttergefühle?   Fr Okt 28, 2011 10:44 am

Sachi sah sie mit einem lachendem Gesicht an. Die Augen blitzten und strahlten nur so vor Freude. Sie wurde auch nicht durch die sanfte schelte gelindert – zumindest kam sie Sachi sanft vor.

„Aber jetzt sind wir beide Nass und können Tanzen. Mit all den bunten, fliegenden Lichtern die auch tanzen!“


Die Nase von Sachi flog in die Luft und ihre Augen folgten den Glühwürmchen die nur für sie tanzten, so kam es ihr vor. Nur für Kartane und sie.
Ohne groß auf Kartanes Antwort zu warten sprang Sachi lachend los. Sie sprang vor Kartane und wedelte so wild, dass ihr Po geradezu mit wackelte.
Ihr Blick sagte: Komm, komm doch und Tanz mit mir.
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Kartane


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BeitragThema: Re: Muttergefühle?   Sa Okt 29, 2011 6:13 am

Kartane konnte überhaupt nicht anders. Die Lebensenergie des Freudenfeuers zog sie einfach in ihren Bann. Die weiße Fähe stellte sich ebenfalls auf ihre Hinterläufe und begann sich zu drehen. Sie hopste herum und sah die kleinen Lichter der Glühwürmer tanzen. Dann funkelte die Schattenkrieger in die dunkle Saachi freudig an. Es machte einen unheimlichen Spaß, so zu tanzen.

Kartane ließ ein Heulen verlauten. Der Mond sollte mitbekommen, wie schön das hier alles war. Wie wunderbar und einzigartig. Lachend drehte sich die Fähe wieder und prallte gegen die Jüngere. Kartane ließ sich ins Wasser zurück fallen.

"Entschuldige Sachi. Aber es ist einfach so schön, einfach die Seele baumeln lassen zu können"

rechtfertigte sie sich amüsiert und ließ die Zunge heraus hängen.

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BeitragThema: Re: Muttergefühle?   Sa Okt 29, 2011 7:17 am

Das Heulen war einer der schönsten Gesänge, die Sachi in ihrem kurzem leben gehört hatte. Spontan ging auch sie auf die Hinterpfoten, reckte das Maul zum Himmel und atmete tief ein, bevor ihre helle Stimme sich im Duett mit Kartane durch den Himmel zog.
Das gemeinsame Lied endete abrupt, als die Schattenkriegerin Sachi anrempelte und beide ins Wasser fielen. Doch anstatt zu protestieren fing die junge wild an zu lachen. Sie lachte munter und schien keine Luft mehr zu bekommen, so wild und frei lachte sie. Ihr ganzer Körper zuckte eifrig dazu und sie schien kein Ende zu nehmen. Selbst Kartanes Entschuldigung ging unter.
Mit einem belustigtem Blick sah die schwarze Fähe die Helle vielsagend an. Nein. Sachi war ihr nicht böse. Ganz im Gegenteil. Sie freute sich. Das Herz lachte, die Seele lachte. Ihr Körper lachte. Alles tanzte einen Freudentanz, obwohl sie da im Wasser dumm herum lag. Alles an ihr würde Kartane verraten, welch einen Spaß sie hatte und wie sehr sie sich freute, dass Kartane ihn teilte.
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Kartane


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BeitragThema: Re: Muttergefühle?   Mo Nov 07, 2011 9:56 am

Kartane blickte das Freudenfeuer voller Begeisterung an. Die Fähe fülte sich so jung und unbeschwert wie schon lange nicht mehr. Wild. Frei. Unbezähmbar. Jetzt konnte sie sich endlich vorstellen, warum Sachi so ein Leben führte. Es war wunderbar. Seufzend stellte sich Kartane wieder auf die Hinterläufe, streckte dem Mond die Schnauze entgegen und wollte erneut zu dem wunderschönen Lied anstimmen, als aber ein Gähnen ihrem Fang entwich. Verdutzt starrte sie das Freudenfeuer an, als ein Lachen aus ihr herausbrach.

"Oh, so sollte das jetzt aber nicht kommen...Aber Sachi, es ist wunderbar hier mit dir zu sein"

schloss sie Weiße und leckte der Dunklen sanft über das Fell. Es war eine Art von Zuneigung, die die Helle nur selten jemand zeigte. Doch das Freudenfeuer hatte sie einfach verdient. Sie war ein Licht der Hoffnung in der Schattenwelt der weißen Wölfin.

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BeitragThema: Re: Muttergefühle?   Di Nov 08, 2011 9:38 am

Die junge Fähe lachte die ältere an. Die gelben Augen brannten hell und schienen das Gesicht zu erleuchten. Als ständen sie in Flammen. Begeistert und neugierig beobachtete sie was die Schattenkreigerin tat, als sie plötzlich gähnte statt zu singen fiel die Jungfähe wieder geiernd zurück. Geiernd.. Es hört sich mehr wie ein wölfischer Schluckspecht an – eventuell ein unbekanntes Tier aus heißeren Zonen denen nachgesagt wurde sie lachen ohne zu stoppen.
Sobald die Ohren die Worte der weißen vernahmen zuckten sie und Sachi stand still und aufrecht dar.
Dann näherte sich die Schattenkriegerin dem Freudenfeuer. Als hätte sie keine Angst zu verbrennen an den Flammen und zeigte eine Geste, die Sachi schon lange nicht mehr bekommen hatte. Sie genoß es sichtlich, da sie die Augen schloss und leise murrte. Leicht drücke sie den Kopf an ihre Flanke und stubste sie vorsichtig, etwas unbeholfen an.

„Ich mag dich.“, sprach der kindliche Enthusiasmus aus ihr.
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Kartane


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BeitragThema: Re: Muttergefühle?   Di Nov 29, 2011 6:28 am

Die Schattenkriegerin genoß die Nähe der kleinen Fähe. Mit einem Schmunzeln bemerkte sie das Stubsen derer und stubste leicht zurück.

"Ich mag dich auch Sachi. Du bist so...unbeschwert"

antwortete Kartane sanft und schmiss sich dann wieder ins Wasser. Die Wellen umspülten die beiden Wölfe, die sich anscheinend perfekt ergänzten. Schwarz und weiß. Klein und groß. Kind und erwachsen. Verspielt und erfahren. Kartane glaubte sogar, dass sie selbst noch einiges von Sachi lernen konnte. Vielleicht lernte sie, wie man in sich selbst ein kleines Freudenfeuer entfachen konnte. die begann mit den Pfoten zu paddeln und schwamm ein wenig durch den See. Immer wieder sah sie sich zu der Schwarzen um und lächelte ihr aufmunternd zu.

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BeitragThema: Re: Muttergefühle?   Mi Dez 07, 2011 10:20 am

Sachi legte den Kopf schief, zog ihn dann schnell weg um kein Wasser in die Augen zu kommen. Die Wellen und Wassertropfen fielen über das kleine Wölfchen hinein und die Ohren zuckten eine Weile.
Erst als nichts mehr auf sie herab prasselte sah sie wieder auf und die Glühwürmchen waren weg. Wie schade, dachte der Fellknäul bei sich, bevor es panisch nach der weißen suchte. Sie brauchte nicht lange, biss sie das helle Fell im Dunkeln wieder entdeckte und wedelte erfreut. Zum Glück, sie ist nicht fort. Außerdem konnte Sachi froh sein, dass Kartane ein so helles Fell hatte und somit auffälliger als jeder andere in der Nacht war.
Die Kleine legte den Kopf schief und folgte der älteren mit unsicheren Schritten. Du bist so... unbeschert, hallte es in ihrem Kopf wieder und der Kopf wurde schnell auf die andere Seite gelegt. Was istunbeschwert? Was bedeutet das? Ist es essbar? Was gutes? Oder was schlechtes.. Wurde ich gerade gescholten?
Doch Kartane machte keine Anstalten, als hätte sie Sachi soeben gerügt und darum entschied sich die Jungwölfin, dass dem wohl nicht so war. Es dauerte eine Weile bevor ie enthusiastisch hinter her hopste.
Hops, hops hops... PLATSCH
Schon nach dem vierten Hopser ist die Schwarze doch tatsächlich im See versunken. Mit aufgerissenen Augen paddelte sie verwirrt in dem schwarzen nichts. Erst verwirrt und ruhig, dann wild und panisch. Was was? Wo?
Sie strampelte sich ab und öffnete das Maul um zu schreien, doch es stieg nicht mehr als ein haufen Luftblasen auf. Verrückte kleine Dinger. Ob man mit ihnen spielen kann?, dachte sie und vergaß die Sorge und Panik für einen Moment.
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Kartane


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BeitragThema: Re: Muttergefühle?   Di Jan 17, 2012 9:56 am

Kartane beobachtete die junge Schwarze, wie sie so im Wasser herumhopste. Und plötzlich - war sie verschwunden. Die Fähe ging stark davon aus, dass Sachi schwimmen konnte. Doch sie sollte eines besseren belehrt werden, als nur Luftblasen aufsteigen und dann nciht folgte. Die Läufe der Weißen paddelten hektisch vor und zurück, um so schnell wie möglich an die Stelle zu gelangen, an der Sachi verschwunden war. Mit einem kleinen Satz war auch die Schattenkriegerin verschwunden und sah sich unter Wasser nach der Kleinen um. Mit ihrem Fang schnappte sie das Nackenfell der Untergegangenen und zog sie wieder an die Wasseroberfläche, sodass beide wieder Luft schnappen konnten. "Was stellst du nur immer an, Sachi? Du musst doch schwimmen." Sie klang tadelnder, als es ihre Absicht war. Zugegeben hatte sie sich einfach Sorgen um Sachi gemacht. Sie entwickelte etwas wie Muttergefühle für die Unerfahrene.

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