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 Alte Freunde

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Raziel


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BeitragThema: Alte Freunde   So Okt 30, 2011 7:53 am

MITSPIELER: Kimba Und Raziel

ZEITPUNKT: Das Rudel hat sich wieder gefunden und einige Stunden sind vergangen.

THEMA: Kimba und Raziel sind alte Freunde, die sich sehr gut kennen schon von klein an. Und nun haben sie sich die beiden widergefunden und natürlich gibt es sehr viel zu bereden und zu erzählen. Doch erkennen sie sich wirklich wider? Beide kommen ins Gespräch oder bleiben sie sich gegenseitig fremd? Denn Jahre sind vergangen und beide sind zu ausgewachsenen Wölfen geworden.

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BeitragThema: Re: Alte Freunde   Mo Okt 31, 2011 7:14 am

Die Fähe genoss das Gefühl der vielen verschiedenen Wölfe um sie herum, die ihr die lang ersehnte Sicherheit wiedergaben. Sie beobachtete die anderen, wobei ihr Blick an dem schwarzen Rüden hängen blieb, der ihr auf seltsame Weise bekannt vorkam. Es viel ihr schwer, sich zu erinnern, woher genau sie ihn kannte, doch wahrscheinlich aus der Zeit, als sie noch bei ihrem alten Rudel gelebt hatte. Doch diesen Wolf konnte man wohl kaum vergessen, mit dem auffälligen Fell und so groß, wie er noch dazu war.

Kimba ging langsam in seine Nähe, um ihn besser betrachten zu können. Dabei fiel ihr die Narbe auf seiner Brust auf, aber auch sein Blick brachte sie endlich darauf, wer er tatsächlich war. Wie konnte es sein, dass ihr das vorher noch nicht aufgefallen war? Natürlich, bis vor kurzer Zeit, kannte sie außerhalb der Gruppe im Wald keinen anderen Wolf des Rudels, doch dieser Rüde hier war selbst in ihrem Rudel sehr bekannt gewesen. Allerdings nicht unbedingt auf die gute Art. Sie versuchte sich an seinen Namen zu erinnern, doch bekannt war ihr nur sein Titel - der ihn in ihren Augen nicht gerade in ein besseres Licht rückte, denn mit diesem Namen verband sie all die schrecklichen Geschichten, die sie von ihm gehört hatte. Doch Kimba war neugierig geworden, also ging sie endlich auf ihn zu, jedoch mit misstrauischem Blick.

"Soul River"

, sprach sie den einzigen Namen aus, den sie kannte - oder besser gesagt, an den sie sich noch erinnerte. Das letzte Mal, dass sie etwas von ihm gehört hatte, war lang her.

"Wieso bist du hier? Was machst du hier überhaupt?"

Es kam ihr ziemich seltsam vor, so mit ihm zu sprechen. Ob das Rudel seine Vergangenheit kannte? Ob er noch immer gefährlich war? Unter anderen Umstände hätte Kimba so viel Abstand wie möglich zu ihm aufgebaut, doch die anderen Wölfe immer noch in ihrer Nähe zu wissen, gab ihr Mut. Sie war sich nicht mal sicher, ob er sich an sie erinnerte, doch auf jeden Fall waren sie sich zuvor schon einmal persöndlich begegnet. Eine Begegnung an die Kimba mit geteilten Gefühlen dachte.
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Raziel


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BeitragThema: Re: Alte Freunde   Mo Okt 31, 2011 7:36 am

Endlich war das Rudel wider verteilt und Raziel genoss die warmen Strahlen der Sonne auf seinen pechschwarzen Fell. Ja sein Verrückter Tick, war endlich vorüber. Besser gesagt seine Tage, wo er nur Unsinn schwaffelte. Mit geschlossenen Augen genoss er all den Frieden und die Harmonie. Bis..bis eine Stimme erklang. Die nur fast seinen Titel aussprach, aber dies reichte doch das er seine Augen aufriss und zu der Wölfin . So bekannt und dennoch so fremd. Doch leise flüsterte er und räusperte sich

„Es heißt Soul Reaver…Fremde…Woher kennst du mich? Wer bist du?“

Nein, er antworte ihr nicht, er war immernoch zu geschockt seinen eignen Titel zu hören. Lange hatte ihn niemand so genannt bis jetzt. Doch irgendwie war die Wölfin im bekannt. Doch wer war sie?

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BeitragThema: Re: Alte Freunde   Mo Okt 31, 2011 8:00 am

Der Fehler, seinen Titel falsch ausgesprochen zu haben war ihr peinlich, das hätte sie damals wohl schon ihr halbes Leben gekostet, wenn man den damaligen Geschichten glauben wollte. Er erkannte sie nicht, was wohl auch besser so war. Trotzdem hatte sie noch nicht verstanden, was es damit auf sich hatte, dass er hier in diesem Rudel lebte. Es kam ihr ironisch vor, nun gerade diesen Wolf hier anzutreffen.

Sie überlegte, ob sie ihm einen falschen Namen nennen sollte, um sich selbst du schützen. Doch was sollte er ihr anhaben, wenn das Rudel so nah war? Und noch dazu würde er hier wohl kaum so entspannt liegen, wenn er tatsächlich noch so angriffslustig war.

"Mein Name ist Kimba. Ich ..."

... kenne dich. Das hätte sie beinahe gesagt, doch was bedeutete das schon? Es würde ihr gewiss nicht den Kopf retten, vielleicht sollte sie doch wieder verschwinden, doch sie war nun zu neugierig, um das tatsächlich umzusetzten.

"Ich habe einiges von dir gehört ... vor Jahren. Wie kommt es, dass du nun hier lebst?"

Die Wölfin wollte nicht zu viel über sich preisgeben, das lag ihr nicht und noch dazu schien er sich sowieso nicht an sie zu erinnern, also musste er auch nicht zu viel erfahren. Aber vermutlich könnte Kimba selbst nicht mehr ruhig hier leben, wenn sie wüsste, dass nur wenig entfernt ein Killer ebenfalls anwesend war - bevor es soweit sein würde, wollte sie schon eine gewisse Sicherheit haben.
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Raziel


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BeitragThema: Re: Alte Freunde   Mo Okt 31, 2011 8:44 am

Raziel musterte die Fähe an, die ihm so bekannt war. Sie erinnerte ihn an jemanden ganz besonderes. Als Welpe haben sie meist gespielt, als er…als er einen der größten Fehler seines Lebens begann. Neugierig schaute er zu der Fähe. Hatte sie etwa ein bisschen Angst von ihm? Kannte sie sein früheres Ich? Wie kann das alles sein? Wie? Raziel war irgendwie ein bisschen verwirrt, er musterte sie tiefgründig und durchforstete seine Vergangenheit. Seine Ohren zuckten bei ihrer Stimme…Kimba…irgendwas sagte dieser Name...Kann es sein? Kann es wirklich sein? Oder täuschte er sich?

„Kimba…du kommst mir bekannt vor. Haben wir uns schon mal getroffen? Was meinst du wie ich zum Rudel kam? Ich lebe hier, ich bin ein Teil von ihnen. Es ist meine Familie“


Raziel tauchten Bilder auf, aber sie waren noch verschwommen. Von liegender Position war er nun auf sitzender und legte seinen Kopf schief. Die Neugier in seinen Augen sah man und auch war er es auch „Welche Geschichten? Erzähl mir von diesen Geschichten.“

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BeitragThema: Re: Alte Freunde   Mi Nov 02, 2011 9:56 am

Es war ihr unangenehm, seinen prüfenden Blick auf sich zu spüren. Für Kimba wirkte der Rüde immer noch gewisser Maßen bedrohlich, vielleicht bildete sie sich das aber auch einfach nur ein und es lag an seinem dunklen Fell.

"Na ja, getroffen ... wie man es eben nimmt ..."

Sie wollte ihm eigentlich nicht davon erzählen, sie selbst wusste nichtmal mehr, worin der Wolf von damals mit dem Jetzigen, der nun vor ihr saß noch überein stimmte. Also versuchte sie, das Thema etwas zu umgehen.

"Ich wundere mich nur, weil ... du damals ja einen eher ... schlechten Ruf hattest."

Oh jeh! Hoffentlich war das nicht schon zu viel des Guten! Doch obwohl die Wölfin innerlich doch ziemlich verwirrt und angespannt war, zeigte sie das nach Außen hin mit keiner Faser ihres Körpers. Das war wohl eine ihrer nützlichsten Fähigkeiten. Sie stand dem Rüden immer noch aufrecht gegenüber, achtet jedoch darauf, dabei nicht bedrohlich sonders lediglich uneingeschüchtert und einiger Maßen selbstsicher zu wirken.

"Die Geschichten, ja ... ich schätze, ich habe damals sehr in der Nähe deines Rudel gelebt. Und da hört man eben so einiges."

Auch diesmal wollte sie ihm nicht mehr erzählen. Nicht bevor sie wusste, wie er darauf reagieren würde. Sie war einfach zu vorsichtig, um hier - bei einer mehr oder weniger sinnvollen Aktion - ihr Leben auf´s Spiel zu setzten.
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BeitragThema: Re: Alte Freunde   Sa Nov 05, 2011 3:37 am

Raziel musterte die Fähe immer noch ganz genau. Er wollte sich kein Detail oder Reaktion entgehen lassen. Doch was er sah war meist nur das sie ganz gelassen redete, was sie sagte ging ihm ins Mark und Glied. Sie wusste mehr über ihn, als alle andere hier. Er hatte nie jemanden hier in diesem Rudel, die Geschichten des Soul Reaver erzählt. Niemanden und so sollte es auch bleiben, er wollte einfach nicht das irgendjemand ihn dafür verurteilen würde wegen all dem das er eins getan hat. Reue, er verspürte sie immer noch, es eine große Last die er mit sich trug. Diese Last würde für immer da sein, bis der Tod sie nehmen würde. Oder er würde sie auch mit schleppen. Toll, ganz toll das ist ja als ob man ein Kartoffelsack mitschleppen würde. Jetzt müsste man es sich nur bildlich vorstellen wir Raziel einen Kartoffelsack schleppen würde. Das wäre mal was. Besser als die Vorstellung Raziel mit einer Wampe und Superman Verkleidung. Raziel blieb immer noch ruhig, doch die Vergangenheit wurde wider wachgerüttelt. Sie hat die schlafende Bestie wachgerüttelt die eins schlief und nun wider da ist.

Raziel seufzte nur und seine Augen glitten in die Ferne „Ich kenne diese Geschichten sehr gut. Ich war damals ein Wolf, ein Killer der nur nach Tod und Blut dürstete. Ich wollte zusehen wie jemand leidet unter meinen Pfoten und löschte unschuldige Leben aus. Einem nach dem anderen, auch löschte ich ein ganzes Rudel aus. Es gibt sehr viele Geschichten über mich. Angst und Schrecken verbreitet sich wenn sie denn Namen Soul Reaver hörten oder ein andere Titel von mir und die Bedeutung meines Namens: Todesengel. Alles ist jedoch vergangen ich habe dies alles zurückgelassen, dies alles war ich früher und heute bin ich jemand, der Blutbäder verabscheut. Man könnte sagen ich habe meine Innere Bestie in Fessel gekettet, so dass sie nicht raus kommt. Bis heute bin ich nicht stolz was ich getan habe, meist verabscheue ich mich selber. Reue, ja ich verspüre sie jeden Tag. Jeden Tag verabscheue ich mich, wie viele unschuldigen Wölfe ich damals das Leben genommen habe. Jetzt aber in der Gegenwart heißt es nach vorne zu blicken und nicht der Vergangenheit nachzutrauern was man besser machen kann.“

Raziels Augen glitten wider zu Fähe „In unseren Umkreis hört man vieles eine Frage hätte ich doch. Welche Geschichte hast du so von mir gehört?“ Immer noch ruhig und gelassen blieb Raziel, was sollte er auch tun? Etwa die Fähe angreifen, weil sie alles von der Vergangenheit wider aufholt. Nein, so war er nicht mehr. Nicht mehr…

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BeitragThema: Re: Alte Freunde   Mo Nov 07, 2011 6:41 am

Er wirkte im ersten Moment abwesend, aber nicht bedrohlich, was Kimba ein wenig beruhigte. Doch dann begann er zu erzählen und mit jedem seiner Worte wusste die Fähe weniger anzufangen. Er sprach, als ginge es gar nicht um ihn selbst, sondern um einen ganz anderen Wolf und doch machten ihr seine Worte Angst. Es klang, als ob er es bereuen würde, das schon. Doch zugleich fand sie diese ruhige Gelassenheit, mit der er dies erzählte noch viel beängstigender. Er sprach von seinen Taten, als wären sie nicht weiter schlimm, zumindest nun kein Teil mehr von ihm ... und Kimba wusste nicht, ob sie das gut oder schlecht finden sollte. Sie gab zu, dass sie ihn von damals nicht besonders gut gekannt hatte, doch als er verstummte, wusste Kimba nicht wie sie damit umgehen sollte. Noch immer konnte sie nicht feststellen, ob er noch eine Bedrohung darstellte oder nicht und zu ihrer eigenen Überraschung ärgerte sie das, machte sie fast wütend. Doch sie hatte sich unter Kontrolle, sie würde ihm nicht zeigen, wie es ihr tatsächlich erging.

"Wenn du es unbedingt hören willst."

Es gelang ihr, dabei nicht unterlegen zu klingen und das half ihr, mit festerer Stimme zu sprechen.

"Meine Familie hatte genau solche Angst, wie jedes andere Rudel, das von Soul Reaver gehört hatte. Und mein ganzes erstes Lebensjahr schärften mir meine Eltern eine gewisse Wachsamkeit ein, wir lebten der Gefahr zu nah. Meine älteren Geschwister erzählten mir die Geschichten. Dass Soul Reaver jeden Wolf tötet, dem er begegnet, dass er tötet, nur weil er daran Spaß hatte, dass er auch vor Welpen und Fähen keinen Halt machte, selbst wenn diese noch so wehrlos waren."

Ein Schauder lief ihren Rücken hinab, den sie nicht hatte zurück halten können. Sie sprach mehr oder weniger Bewusst von Soul Reaver und nicht von diesem Wolf der hier vor ihr saß. Noch immer fiel es ihr schwer, daraus eine Verbindung zu ziehen. Ihr Welpenjahr war nicht schlecht gewesen, doch ihre grundsetzliche - mittlerweile instinktive und manchmal übertriebende - Wachsamkeit kam nicht von ungefähr. Ihr Rudel hatte in größerer Angst vor dem Rüden gelebt, als sich dieser vermutlich vorstellen konnte. Auch wenn ihre Eltern es vor den Welpen geheim gehalten hatten, wusste Kimba, dass sie mehrmals über einen Revierwechsel nachgedacht hatten. Bis ...

"Warum bist du plötzlich verschwunden? Warum bestand für all die Rudel in unserer Umgebung plötzlich keine Gefahr mehr? Warum hörten die schrecklichen Dinge so plötzlich auf?"

Ungwollt war ihre Stimme lauter geworden. Sie hatte es nicht gewollt, doch es ärgerte sie, dass er ihr Leben so lange in Angst gehalten hatte und nun hier vor ihr saß, als wüsste er davon nichts. Vielleicht bereute er seine Taten, vielleicht wollte er das alles vergessen - vielleicht konnte sie das verstehen. Doch er wusste nicht, wie es ihnen ergangen war, die mit der Angst gelebt hatten und das machte sie plötzlich wütend. Es fiel ihr schwer, noch immer nicht die Beherrschung zu verlieren, sie wollte all die Gefühle nicht wieder herauf kommen lassen. Doch in diesem Moment fiel ihr das so viel schwerer als sonst.


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