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 j u s t . s m i l e

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BeitragThema: j u s t . s m i l e    Mo Feb 06, 2012 9:51 am





J U S T ;; S M I L E

ich mache es. ich mache es. ich tue es. wirklich. ich mache es. ich will es. ich brauch es. ich muss es machen. ich muss es doch machen. ich brauche das. es ist fast wie die luft zum atmen. ich brauche es um klar zu kommen. ich brauch es um das zu kapieren. ich brauche es um zu atmen. ich brauch es um zu leben. es ist wie eine sucht. wie eine droge. es ist wie ein zog. irgendwas zieht mich an. irgendwas zieht an mir. irgendwas will dass ich es tue. was ist das? das bin ich.

GEDANKEN ;; Ich stand am Fenster. Der Schnee rieselte zu Boden. Es schneite in letzter Zeit oft. Im Radio nannten sie es sibirische Kälte. Ich nannte es einfach nur einen zu späten Winter. An Schnee war ich eigentlich im Dezember oder Januar gewöhnt, nicht im Februar.
Aber ich sollte mir andere Gedanken machen, wie ich die Tanzschritte für Sport morgen noch in meinen Kopf bekommen soll oder wie ich die Schnitte an meinen Armen verbergen konnte. Die kleinen Wunden, die gar nicht schmerzten, ich mir aber dennoch in tiefster Verzweiflung in die Haut geschnitten hatte. Warum sie nicht so tief waren wusste ich gar nicht. Vielleicht wollte ich in dem Augenblick einfach nur Blut sehen. Das kalte, rote Blut. Viele verstanden es nicht. Ich selber verstand es selber nicht, aber das hier war definitiv kein Moment um darüber nachzudenken sondern mehr Einer um nachzudenken, wie ich die Wunden verdecken konnte.
Etwas gedankenverloren stich ich mir über die unkontrolliert gezogenen Wunden, die in einer langen Reihe meinen Arm zierten. Fast wie eine Kette oder ein Armband, dachte ich.

Etwas lächelnd packte ich die letzten Bücher für morgen in der Schultasche. Bald würde ich sie nicht mehr brauchen. Es würde nicht mehr lange dauern und ich würde in eine Ausbildung wechseln. Dann hätte ich Schule hinter mir und vielleicht würden dann auch die Narben verblassen. Dann gab es kein Mathe mehr, bei dem ich versagen konnte. Keine Sechsen mehr, für die ich weinen musste, weil sie meine Zukunft bestimmen würden. Es gab nichts mehr, für das ich mich besonders aufregen würde und selbst wenn, dann würden eben neue Narben dazu kommen. Ein paar Schnitte in die Haut. Was machte das schon? Ein Schmerz, ein viel zu kurzer. Mehr nicht. Das war alles.

Ich legte mich auf mein Bett, deckte mich zu, fühlte mich zu heiß, deckte mich wieder auf und fühlte mich wieder zu kalt, versuchte meine Narben zu vergessen. Dann seufzte ich leise und starrte an die Decke. Sie war dunkel, nach dem ich das Licht ausgemacht hatte. Trotzdem konnte ich noch die Konturen der Holzlatten erkennen, aus denen meine Decke bestand. Nach einigen Minuten kam ich mir dumm vor einfach auf ein gleichbleibendes Motiv nach oben zu sehen. Ich schloss die Augen und drehte mich zur Seite. Schlaf ein. Schlaf ein. Eine innere Stimme befahl es mir in einem viel zu lieblichen Ton. Meine Mutter hatte das damals auch immer bei mir gemacht, bis ich irgendwann alt genug war um nicht mehr vor ihrer Fernsehzeit ins Bett zu gehen.
Aber die Stimme hatte Wirkung. Ich würde müde. Ich begann wegzudämmern. Ich schlief.

Wenn ich schlief war ich ruhig. Ich musste nicht denken, nicht fühlen und nicht Dinge tun, über die ich zu lange nachdenken musste. Ich musste einfach nur einatmen und dann wieder ausatmen. Schlafen war leicht, so unfassbar leicht. Es war nichts gegen den Alltag, der in genau sieben Stunden und zweiundzwanzig Minuten wieder beginnen würde...

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Ramyla


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BeitragThema: Re: j u s t . s m i l e    Mo Feb 06, 2012 11:19 am

Kaij. Weißt du, wie tief mich das gerade berührt hat?
Ich liebe uns hasse dich dafür. <'3

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BeitragThema: Re: j u s t . s m i l e    Di Feb 07, 2012 5:09 am

Ich schreibe dafür, dass es berührt und somit hoffe ich, dass es dich berührt hat..
Wie tief es dich berührt hat, weiß ich nicht.. ich kann es nur erahnen..
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Blake


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BeitragThema: Re: j u s t . s m i l e    Di Feb 07, 2012 6:27 am

Alter. Alter. o_o Das ist hammer. Das ist einfach ... real ... :O
Mehr? <3

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BeitragThema: Re: j u s t . s m i l e    Di Feb 07, 2012 6:32 am

Dankeschön :)
Ja, bald kommt nachschub :)
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BeitragThema: Re: j u s t . s m i l e    Sa Feb 11, 2012 11:30 am





J U S T ;; S M I L E

hier hält meine maske. sie muss halten. nur fünf stunden, fast sechs, dann habe ich pause. dann kann ich mich ausruhen. dann kann ich wieder normal sein. nur die paar stunden. sie gehen vorbei. qualvoll. aber sie gehen vorbei. alles geht vorbei. auch schmerzen. sie gehen weg. irgendwann. irgendwie..

TOMORROW ;; Am nächsten Tag in der Schule hatte ich Glück. Mein weiblicher Zyklus meine es gut mit mir und verlieh mir stechende Bauchschmerzen. Ich brach noch am Anfang des Aufwärmtrainings zusammen und wurde auf die Bank befördert und zu Beginn der fünften Stunde nach Hause geschickt. Damit entging ich einer Stunde Biologie und einer Stunde Mathe, in der wir ohnehin nichts Neues durchnahmen, weil unser Mathelehrer durch eine Vertretung ausgetauscht wurde. Genau dann, wenn wir eine Vertretung in Mathe hatten, wurde ich vom Unterricht befreit.

Während ich vor dem Sekreteriat saß und auf meine Mutter wartete, damit sie mich abholte und nach Hause fuhr, starrte ich auf das Bild direkt gegenüber von mir. 'Werk des Monats' stand in großen Buchstaben darüber. Ich lächelte leicht. Vor genau drei Monaten hing dort noch ein Bild von mir. Ich musste mich selber zeichnen, so wie ich mich sah. Einige hatten die Aufgabe verfehlt, indem sie sich alles Mögliche an den Kopf gemalt hatten, aber ich hatte mich gezeichnet und nur einige Sachen ausgetauscht. Mit einem Bleistift hatte ich Staub und Schmutz auf meine Wangen gemalt und eine enge Kette mit der Aufschrift 'Tomorrow' gezeichnet. Meine Haare waren auf dem Bild wilder und ich starrte den Betrachter direkt an. Keine Angst, keine Anzeichen von Schwäche und keine Andeutung darauf, dass ich mich ritze. Stark, etwas beschmutzt von der Welt, aber entschlossen und selbstbewusst.
Das Bild war eine Lüge. Aber wenn ich 'Lost' auf die Kette geschrieben und lange Schnitte in mein Gesicht gezeichnet hätte, hätte jeder gefragt und jeder hätte es erahnt. Aber das wollte ich nicht.

Ich starrte auf das Bild. Ein Gemisch aus vielen, verschiedenen Farben. Rot, braun, Dunkelrot, Rosa, Orange und Blau. Die blauen Töne passten nicht in das Bild, aber Kunst musste nicht immer passen. Sie konnte abstrakt sein oder einfach oder so, dass niemand sie verstand, außer der Künstler selber. Kunst war völlige Freiheit. Darum liebte ich Kunst.
Ich hörte die Autoschlüssel klirren, ehe ich Jill, die Freundin meines Bruders sah. Ich war zu tief in dieser Kunst versunken, als dass ich sie bemerkt hätte. Sie wechselte ein paar Wörter mit der Sekräterin, nickte ein paar mal, lächelte und wendete sich ab. Ich folgte ihr.

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Zuletzt von Azzardo am Mi März 14, 2012 6:35 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: j u s t . s m i l e    Sa Feb 11, 2012 11:39 am

Wo-ow. Mehr, mehr, mehr *_* Ich liebe deinen Schreibstil.

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BeitragThema: Re: j u s t . s m i l e    So Feb 12, 2012 12:53 am

*unterschreibt bei Nelly* **

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BeitragThema: Re: j u s t . s m i l e    So Feb 19, 2012 4:31 am





J U S T ;; S M I L E

weg. ja genau. weg. weg. weg. bring mich weg von hier. weg von diesem ort. der mir nur kummer bereitet. schneller. weiter. höher. immer mehr weg. unendlich weit weg. für immer weg..

ZUHAUSE ;; Jill und ich hatten nicht viel während der Fahrt geredet. Sobald ich krank war, war ich nicht besonders redebereit. Ich war dann mehr ruhig, leise und müde. Sie wusste es und ließ mich deswegen in Ruhe. Es dauerte ohnehin etwas weniger als elf Minuten, bis sie mich aus dem Auto ließ und weiter fuhr. Ich stand alleine vor einem Mehrfamilienhaus. In dem Haus lebten fünf Familien und ich mit meiner Wohngemeinschaft.
Nun besser gesagt mein Bruder und ich. Er es geduldet, weil er sah, wie ich Zuhause zu Grunde ging. Mein Vater hatte meine Mutter betrogen und seit her war er Zuhause mit einer Neuen aufgetaucht. Irgendwann hatte meine Mutter ein Raster bekommen und ihn rausgeschmissen. Hätte ich auch gemacht.
Schließlich bekam sie auch einen Neuen, der mich aber hasste und so beschloss ich zu meinem Bruder zu ziehen. Seine Freundin, also Jill, kam auch manchmal vorbei. Vermutlich zogen sie bald zusammen.

Ich ließ die Tür der Wohnung hinter mir ins Schloss fallen und warf meine Schulsachen achtlos in den Flur. Das machen ich immer. Ich war unordentlich und ließ meine Sachen einfach irgendwo rumliegen. Zwar war das nicht immer gut, aber mir war es in dem Augenblick egal. Zwar würde sich David, mein Bruder, der nicht so ganz mit dem Rummel im Augenblick klar kam, sich über meine Tasche im Gang beschweren, aber das war schon fast Alltag geworden.

Ich blieb einen Moment im Wohnzimmer stehen, direkt vor der schwarzen Ledercoach und horchte in die Stille hinein. Keiner war da. David hatte ohnehin zu tun. Er arbeitete als Fotograf in einem Studio. Er war seit ein paar Monaten fertig mit seiner Ausbildung und arbeitete nun fest in dem Studio. Seine Fotos waren echt gut und seine Begeisterung fürs Fotografieren war auch auf mich übergesprungen, irgendwie.

Ich löste mich aus meiner Starre und ging in mein Zimmer. Dort drehte ich die Musik laut. Im Augenblick war ich in einem Rausch meiner neuen Lieblingsband. Luxuslärm. Irgendwie sagte die Band was aus. Neben meinen beiden anderen Lieblingsbands '30 Seconds to Mars' und 'All Time Low' natürlich.
Ich drehte die Musik auf volle Lautstärke und legte mich aufs Bett.
Mein Bauch tat noch immer weh und ich zweifelte daran, dass er je wieder nicht weh tun würde. Ich seufzte einmal und spürte dann, wie der Sound meinen Körper anfing zu reagieren und ich ließ ihn...

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BeitragThema: Re: j u s t . s m i l e    Mi März 14, 2012 10:28 am





J U S T ;; S M I L E

warum lauf ich nachts ohne ziel durch all die fremden straßen und will 'ne geschichte erzähl´n, die nie zu ende geht? warum wart ich tags auf den regen,
auf die große flut? sind welten, die uns trennen. nichts ist ewig. hab deine stimme fast gelöscht. es ist soweit!

LUXUSLÄRM ;; Als ich aufwachte spürte ich eine warme Hand meinen Kopf streicheln. Sie war rau und groß, männlich, brüderlich. David. Ich spürte seinen Atem auf meinen Haaren und drehte den Kopf leicht um ihn anzublinzeln. Er sah mich mit seinem ruhigen-großen-Bruder-Blick an und ein mir bekanntes und sehr vertrautes Lächeln schlich sich auf seine Lippen. Gleichzeitig entdeckte ich etwas in seinem Blick, das mir zeigte, dass er sauer auf mich war. Verunsichert zog ich meinen Kopf ein wenig an. "Charlie", meinte er sanft "Silke hat sich wieder beschwert. Deine Musik ist zu laut. Hast du nicht gehört, wie sie Sturm geklingelt hat?"
"Es war laut", sagte ich leise und sah ihn an. Sein Gesicht wurde etwas freundlicher und sein Blick formte sich von Boshaft und Sorgenvoll zu Mitleidig um.
"Jill sagte, dir gehts nicht so gut. Was ist los, Kleine?" Er lächelte und strich mir eine Strähne aus dem Gesicht. Man brauchte keinen besten Freund, wenn man meinen Bruder hatte. Er war einfach der Beste. Er nahm mich hin, so wie ich war. So wie es in Freundschaften sein sollte..

"Mädchensachen", meinte ich leise und setzte mich auf, um mich an ihn zu lehnen. Er legte seinen starken Arm um mich und gab mir einen leichten Kuss auf die Stirn. Er war wirklich der Beste. Aber er wusste nicht, was seine Kleine alles machte, was sie durchmachte und was sie tat um sich selber zu schützen. Er wusste es nicht.
"Achso", sagte er nur kurz und grinste "Willst du nicht was essen? Du siehst hungrig aus." Er gab mir einen freundschaftlichen Rippenstoß und deutete damit an, dass ich zu dünn wäre, weil meine Rippen zu spüren waren. Dabei waren sie das seit einiger Zeit gar nicht mehr so sehr, denn ich hatte zugenommen. Während in meiner Klasse einige gegen breite Becken mit Magersucht und Sport gekämpft hatten, hatte ich einfach Chips gegessen und Schokolade in mich rein gestopft. Das Problem waren nun einige Kilos auf meinen Rippen, die laut meinem Bruder aber sexy waren.
Aber ich fand mich gar nicht sexy oder schön oder anziehend oder so.. Ich fühlte mich dick. Trotzdem willigte ich ein und ließ mich von meinem begeisterten Bruder in die Küche schleifen, der es kaum erwarten konnte mir irgendwas zu kochen..

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BeitragThema: Re: j u s t . s m i l e    Mo März 26, 2012 12:29 am

Wie ich es dir schon gesagt hatte ... wundervoll <33 Mehr! :o :D

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BeitragThema: Re: j u s t . s m i l e    Mo März 26, 2012 3:05 am





J U S T ;; S M I L E

durch die gassen hetzend. zwischen den schatten tanzend. über den horizont rennend und direkt in den nebel fallen. ich will die freiheit in jedem atemzug spüren. ich will sie fethalten. ich will mit ihr fliehen. auf in ein land, in dem ich sein kann, wer ich sein will.

FAHRA ;; Am nächsten Tag hatte ich es wirklich geschafft, noch vor meinem Bruder aufzuwachen und mich aus dem Haus zu schleichen. Es war gar nicht so einfach, weil er einen ziemlich leichten Schlaf hatte und somit es auch mitbekam, wenn ich mich nur im Bett umdrehte. Dennoch hatte ich es geschafft zu fliehen und einige Straßen weiter wieder in einem Haus zu verschwinden. Es war genau wie mein Zuhause ein Mehrfamilienhaus und befand sich direkt im Neubaugebiet. Die Häuser hier waren gerade mal ein paar Monate alt.

Nach mehreren Klingeln und einer kurzen Auseinandersetzung, saß ich Fahra gegenüber. Sie war so ziemlich meine beste Freundin und stand genau wie ich auf Ledersachen. Sie war noch total verpennt und versuchte ihre strubbeligen Haare zurecht zu zupfen, während wie ungeduldig darauf wartete, dass der Kaffee durch den Filter gelaufen war und sie ihn sich mit einem Schluck die Kehle runterstürzen konnte.
Ich kramte in der Zeit einige Aufbackbrötchen aus dem Schrank und versuchte uns ein ansatzweise gutes Frühstück zu machen. "Draußen liegt wieder Neuschnee", meinte ich leise, während ich einige Wurstsorten aus dem Kühlschrank holte.
"Verfickt. Dann sind die Straßen bis zur Hölle zu. Von mir aus. Schule? Ich komm heute nicht." Sie grinste und einen Moment lang wirkte sie ein wenig aufgeweckt, verfiel jedoch wieder in ihre müde Gestalt wieder zurück "Hast du dich deswegen von David weggeschlichen?"
Ich schüttelte nur stumm den Kopf "Nein. Er würde mich nur zur Schule schleifen und ich hab keinen Bock auf Mathe..."

Fahra schüttelte nur den Kopf, so als wäre ich dumm, während wie ihren dampfenden Kaffee in eine Tasse kippte "und auf deine Mitschüler", beendete sie meinen Satz und setzte sich zu mir an den Tisch. "Gib zu, du willst gar nicht mehr zur Schule."
"Vielleicht." Ich gab nur halbherzig eine Antwort "Was sollen wir heute machen?"
Fahra lächelte und legte ihren Kopf leicht schief. Sie hatte immer eine Idee und ihre Ideen waren immer gut und verrückt, so wie unsere Freundschaft. "Wir werden im Regen tanzen."
"Es fällt ein Regen", meinte ich kühl.
Ihr Lächeln wurde ein wenig breiter "Gerade deswegen machen wir es."

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Zuletzt von Azzardo am Di März 27, 2012 5:37 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: j u s t . s m i l e    Mo März 26, 2012 4:25 am

Uhh ... o__o Wieso kannst du so gut schreiben? :o *mag wissen wies weitergeht* <3

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BeitragThema: Re: j u s t . s m i l e    Mo März 26, 2012 5:28 am

Sei dir sicher, dass ich genauso begeistert mitlese. *-*

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BeitragThema: Re: j u s t . s m i l e    Di März 27, 2012 5:40 am

*schließt sich dem mal an* <33

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the bird underneath his paws ;; Cabezan
THE WORLD IS NOT AS BLACK AND WHITE
AS YOU NAIVELY BELIEVE

That's what happens when you cling to hope
You set yourself up for despair


Es lebe der Milchshake!
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BeitragThema: Re: j u s t . s m i l e    Di März 27, 2012 5:56 am





J U S T ;; S M I L E

manchmal starre ich. ich starre an die decke. ich denke. ich denke über mich nach. und über dich. ich überlege. wie geht es mit uns weiter? in der zukunft, meine ich. werden wir freunde bleiben? ja. ich will es so, weil ich dich brauche und ein leben ohne dich ein verlorenes für mich wäre..

SCHAUMBAD ;; Fahra und ich tanzten nicht im Regen. Zum einen regnete es nicht und zum anderen hatten wir viel mehr Lust einen Wellnesstag zu machen.
Während Fahra mit einer Gesichtsmaske und Gurkenscheiben auf den Augen ein Schaumbad nahm, lag ich auf dem Teppich und starrte an die Decke. Ich hatte meine Maske schon vor einigen Minuten abgewaschen, aber Fahra bestand darauf, dass ihre Maske bis zur tiefste Pore einzog. Während ich das Gefühl genoss, wie die Feuchtigkeitscreme in meine Haut einzog, hörte ich zu, wie Fahras Schaumbad vor sich hinknisterte.

"Was glaubst du was die grad in der Schule machen?" Fahra brach die Ruhe und übertonte das Knistern des Schaumes, der sie vollkommen bedeckte.
"Chemie-Test und bei dir?" Wir waren nicht in der gleichen Klasse und daher hatten wir verschiedene Fächer, dafür jedoch manchmal gleiche Kurse.
"Kunst", meinte sie leise und ich hörte, wie ihre Hand aus dem Wasser zog und sich einige Haare aus dem Gesicht strich, die sich in der Maske verklebt hatten. "Könntest du Chemie?"
Ein Lächeln schrich über meine Lippen und ich schloss die Augen und sah, wie meine Klasse vor den Tests saß und keiner etwas verstand "Nein. Keiner kann das."

"Wer kann schon Chemie?" Ihr hörte, wie sie sich wieder wärmeres Wasser in die Wanne laufen ließ. Sie mochte es nicht kalt. Kalt war nicht ihr Ding. Sie brauchte es warm und frisch.
"Eben. Keiner." Ich unterstrich so meine schon gegebene Antwort ein wenig und meinte dann zu ihr "Warum hast du eigentlich Gurken auf den Augen? Ist das für irgendwas gut?"
Sie schüttelte nur stumm den Kopf "Hast du mein Profilbild in Facebook gesehen?" Ihre Stimme veränderte sich ein wenig. Die noch eben redebereite Fahra wurde ruhiger und rutschte etwas tiefer ins Wasser.
"Du hast keines." Es stimmte, denn nicht mehr das schöne Gesicht Fahras zierte ihr Profilbild, sondern nur der Umriss eines Gesichtes. Mehr nicht.
"Eben. Deswegen habe ich Gurken auf den Augen."
"Wegen Facebook?" Vermutlich hörte sie meine Verwirrtheit. Ich sah zu ihr. Sie war unter einem Schaumberg verschwunden und man sah nur noch einen Teil ihres Kopfes, auf dem kraus die Haare lagen.
"Ja. Ich kann mich nicht mehr sehen. Ich will es nicht mehr. Ich will auch nicht mehr diese Welt sehen. Jedenfalls nicht im Augenblick. Ich will das hier alles nicht mehr."

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BeitragThema: Re: j u s t . s m i l e    Mi März 28, 2012 9:57 am





J U S T ;; S M I L E

sie alle reden. reden und reden und reden und reden noch mehr. sie reden über mich. hinter meinem rücken. sie alle reden viel. so verdammt viel. viel mehr, als sie alle sollten. aber ich lass sie. ich lass die leute reden. ich rede ja auch.

GESPRÄCHE ;; Jill war gekommen. Sie wollte es sich mit meinem Bruder gemütlich machen. Beide dachten ich wäre nicht da. Sie dachten, ich wäre bei Fahra. Aber ich war es nicht. Nicht mehr. Der Tag war wunderschön, aber ich war nach Hause gegangen, auch wenn mich bei Fahra mehr hielt, als hier. Am liebsten wäre ich bei ihr geblieben, aber mein inneres Ich wollte nach Hause. Dennoch hatten wir beide uns mindestens vierzig Minuten lang umarmt. Sie konnte man stundenlang umarmen.

Nun lag ich auf meinem Bett und starrte an die Decke. Irgendwie war es zu meinem Hobby geworden, einfach die Decke anzustarren. Vielleicht weil es einfach einfacher war als etwas anderes zu tun.
"Sag mal, David, was ist mit Charlie los?" Jill sprach zu meinem Bruder. Sie lag vermutlich in seinem Arm oder ihr Kopf lag auf seinen Oberschenkeln. Sie waren immer süß zusammen.
Ich hörte, wie er seufzte. "Ich weiß es nicht. Mal ist sie so und dann so. Vielleicht ist sie in der Pubertät."
"Oder unglücklich verliebt. Kennst du einen Jungen, in den sie sich verguckt haben könnte?" Vielleicht sah ich Jill nicht, aber ich wusste, dass sie gerade lächelte und und David einen sanften Kuss auf die Lippen drückte.
David grinste vermutlich "Nein. Das hätte sie mir doch gesagt!" Egal wie aussagekräftig sein Argument war, es wurde von einem Strich Unsicherheit und Zweifel überschattet. Er war sich nicht wirklich sicher. Irgendwie machte mich das traurig, aber zugleich auch ein bisschen glücklich. Zweifeln bedeute immer, dass man nicht genau weiß, ob es wirklich so ist und dem vielleicht auf den Grund gehen möchte um wieder Gewissheit zu erlangen.

"Ich habe meinen Eltern nie alles gesagt. Sie wussten nicht immer alles", warf Jill ein.
Ich hörte David lachen "Ich bin doch nicht ihr Vater. Ich bin ihr Bruder. Mir kann sie alles sagen!"
Jills Stimme klang ein wenig gequält "Du bist für sie verantwortlich. Du gibst und nimmst ihr. Du ersetzt praktisch ihren Vater und ihre Mutter."
"Ja. Da hast du Recht." Seine Stimme wurde etwas leiser. Selbstzweifel. "Aber sie würde mir doch sagen, wenn etwas nicht stimmt, oder? Ich meine, wir haben uns immer alles gesagt. Immer. Das ändert sich doch nicht jetzt, nur weil sie hier wohnt, oder? Ich meine, ich bin doch noch immer ich und nicht jemand, der sie zu etwas zwingen will. Ich bin doch nicht Dad."

Seine Worte machten mich traurig, weil er Recht hatte. Eigentlich sollte sich nichts ändern. Aber es hatte sich etwas geändert. Es hatte sich alles geändert oder so gut, wie alles. Ich hatte ihm so verdammt viel nicht erzählt und würde es vermutlich auch nicht tun.
"Vielleicht sieht sie das anders." Jills Stimme klang tröstlich. Vor meinem inneren Auge blitzte das Bild auf, wie sie David durch sein dunkles Haar strich und ihn mit allen Mitteln trösten wollte. Aber er hielt seinen Kopf gesenkt. Bei dem Thema 'Charlie' war er schon immer sensibel gewesen. Ich war schon immer einer seiner großen Schwachpunkte.

Leise schlich ich mich zur Haustür und öffnete sie laut. Ich ließ meinen Schlüssel fallen, den ich aus meinem Zimmer mitgenommen hatte und knallte die Tür hinter mir zu. "Ich bin wieder da! Hallo? David bist du da?", schrie ich durch das Haus und ging ins Wohnzimmer. Jill lag wirklich in seinem Arm. Sie sahen mich an, als wäre nichts und ich lächelte. Ich tat auch so, als wäre da nichts. Nichts an meinem Arm oder an meinem Bein oder in meinem Kopf. Als wäre da nichts, wo viel mehr war, als er und Jill dachten.

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BeitragThema: Re: j u s t . s m i l e    Mi März 28, 2012 10:04 am

Das hier ist mein WICHTIGSTER Ausschnitt im Moment. Könnt ihr bitte Stellung dazu nehmen. Ist das aes nachvollziehbar oder nicht? Gelungen? Sowas halt. Es wäre echt wichtig <3
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Blake


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BeitragThema: Re: j u s t . s m i l e    Mi März 28, 2012 10:47 am

Ich finde es übelst genial, wie toll du Fahra & ihr Verhalten beschreibst. Ich finde sie extrem interessant *_*
Am besten gefällt mir die Stelle, wo Charlie sich Davids und Jills Gestiken bzw. Mimiken vorstellt <3 Auch das Ende ist extrem gut gelungen.
Ich liebe deinen Schreibstil echt, weil man sich sehr gut hineinverstezen kann und sich an einigen Stellen selbst wieder erkennt. Ist zumindestens bei mir so :3
Hab wie immer nichts zu kritisieren ... wieso auch? :D Würde alles nur verderben ^_^

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BeitragThema: Re: j u s t . s m i l e    Do März 29, 2012 1:19 am

Unterschreibe alles, was Nelly gesagt hat. (:
Das Gespräch zwischen Jill und David finde ich besonders toll- und eben auch, wie sie sich das Bild dazu vorstellen kann, wie Blakey gesagt hat. *-*
War nur kurz etwas verwirrt, dass sie das Gespräch von ihrem Bett aus so deutlich mitbekommt. Steht die Tür offen, oder sind die Wände so dünn? ^^

Auf jeden Fall… wirklich, wirklich gut. Dein Schreibstil ist Liebe. <3

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BeitragThema: Re: j u s t . s m i l e    Do März 29, 2012 5:57 am





J U S T ;; S M I L E

aufwachen. duschen. föhnen. anziehen. gähnen. david guten morgen sagen. frühstücken. ihm etwas erzählen. egal was. er soll keine fragen stellen. zähne putzen. schultasche packen. schminken. jacke anziehen. schlüssel schnappen. aus dem haus raus. über die straße. in den bus. mit fahra reden. lachen. das klingeln hören. in den unterricht gehen. lächeln. einfach nur lächeln.

UNTERRICHTSGEFLÜSTER ;; Ich hatte ganz vergessen, dass es Telefone gab. Eigentlich mochte ich sie, aber jetzt, wo heraus kam, dass durch sie meinem Bruder klar wurde, dass ich geschwänzt hatte, fand ich sie grauenvoll. Meine Lehrerin hatte doch wirklich bei uns angerufen, nur weil ich einen Tag gefehlt hatte. David hatte es aber lässig hingenommen und mir freundlich gesagt, dass sich so etwas nicht wiederholen sollte. Ich hatte es ihm versprochen und ich hielt meine Versprechen, eigentlich.
Zu dem hatte sie meinem Bruder noch gesagt, dass ich meinen Chemie-Test nachschreiben musste. Ich konnte Chemie nicht. Null und ich würde es verhauen. Ich war dazu verdammt es zu verhauen.

Nach dem ich den Test abgegeben hatte und die Fünf in der nächsten Stunde auf mich zurasen würde, setzte ich mich neben Ava. Wir hatten zusammen Deutsch und Deutsch war das, was wir beide wirklich gut konnten. Ohne zu lernen bekamen wir Zweien und Komplimente für unsere Texte. Es war eben einfach.
"Hast du Chemie geschrieben?", fragte sie und strich durch ihren blonden Pony. Das machte sie ziemlich oft und ich beobachtete immer wieder fasziniert, dass ihre Haare nicht strähnig wurden, so wie meine nach einiger Zeit.
Ich lächelte nur matt "Nein. Ich habs komplett verhauen."
Sie sah mich vorwurfsvoll an, so wie immer, wenn ich nicht gelernt hatte "Du hättest mich anrufen können. Ich meine, ich hätte es dir erklären können."
"Passt schon", meinte ich leise und sah zur Tafel, wo unsere Lehrerin irgendwas drauf schrieb. Ich machte mich daran es abzuschreiben, auch wenn ich gar nicht wahrnahm, was ich genau in mein Heft kritzelte. "Was ist eigentlich gestern passiert? Ich war ja nicht da."
"Unsere Klasse ist abgespackt. So wie immer." Sie verdrehte ihre schönen grünen Augen und zeigte mir damit mal wieder, wie genervt sie doch von unserer Klasse war. Eigentlich war jeder von uns genervt, weil es immer laut war und die Meisten nur Unsinniges im Unterricht taten "Warum warst du eigentlich nicht da?"

"Ich war ein bisschen krank. Mir ging es Dienstag ja auch schon nicht so gut." Ich log sie an. So, wie ich alle anlog. Außerdem hatte es sie nicht zu interessieren, was genau ich gemacht hatte und was nicht.
"Achso", meinte sie ruhig und wies mit dem Finger auf zwei Mädchen vor uns. Alison und Faith. Beste Freundinnen. "Sie hatten Krach."
Ich sah zu den beiden, die sich mit dem Rücken zu mir gewandt hatten. Ihre langen, braunen Haare hingen über ihren Schultern und ihre braunen Blicke musterten unsere Lehrerin. Manchmal flüsterten sie.
"Warum?", fragte ich und löste meinen Blick nicht von den beiden.
Ava zuckte mit den Schultern "Weiß keiner. Frag doch Faith. Du kennst sie doch recht gut."
Ich nickte. Genau das würde ich tun. Welchen Grund hatten die beiden den bitte um sich zu streiten? Sie klebten immer aneinander und keine ging einen Schritt ohne die Andere. Das war seit Jahren so. Was in aller Welt sollte das nun geändert haben?

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Zuletzt von Azzardo am Do März 29, 2012 9:41 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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AMSELN FLIEGEN TIEF

BeitragThema: Re: j u s t . s m i l e    Do März 29, 2012 7:45 am

*___* oh maaan. Ich liebe die Charaktere... und ja. Es ist wirklich so, dass es einen sehr anspricht. Außerdem... bin ich verdammt neugierig wie es weiter geht ^^
weiter so, weiter so. <3

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Behind my smile is everything you’ll never understand.
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BeitragThema: Re: j u s t . s m i l e    Do März 29, 2012 8:52 am

Wie immer toll ♥

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BeitragThema: Re: j u s t . s m i l e    Do März 29, 2012 9:43 am





J U S T ;; S M I L E

sag es mir. rede mit mir. mag mich. lach mit mir. umarm mich. vertrau mir. öffne dich. lächel mich an. fühl dich wohl in meiner nähe. sei meine freundin.

FAITH ;; Faith war nur schwer von Alison zu trennen. Faith war praktisch ihr Schatten und folgte auf Schritt und Tritt, tat alles und stimmte immer Alisons Meinung zu. Sie war ein wenig die Unterdrückte, aber dennoch mochte ich sie. Ich mochte sie mehr, als Alison, denn mit dieser musste ich immer diskutieren. Sie war immer anderer Meinung und legte mir manchmal sogar Worte in den Mund. Sie war ein bisschen kleiner als ich. Nur ein paar Zentimeter. Ich mochte sie, aber ihre Art auf Dauer zu ertragen würde mich kaputt machen, weil ich schon so zu oft gegen ihre Worte kämpfen musste.

Mit Faith war ich ziemlich gut befreundet. Nunja. Ich schrieb ihr SMS und sie schrieb mir einsilbige Antworten zurück. Ich versuchte sie anzurufen und sie unterdrückte meine Anrufe. In der Schule kam sie zu mir und ich manchmal zu ihr, aber wir redeten oder umarmten uns nur unter den Blicken von Alison.
Heute war es anders. Alison musste einen Kurs besuchen und ich passte Faith ab um mit ihr zu reden. Wir waren im selben Kurs und unser Lehrer hatte die Angewohnheit einige Minuten zu spät zu kommen, was mir gerade nur so passte.
"Hey", begrüßte ich sie und lächelte sanft. Wieder war es dieses Lächeln, dass ich vorm Spiegel geübt hatte und nun perfekt beherschte.
Faith lächelte auch ein Spiegellächeln "Hey Char."
"Wie gehts, wie stehts?" Ich wollte erst eine übliche Frage los werden, um ihr dann näher zu treten.
Sie antwortete ein wenig gelangweilt:"Ganz gut und dir?"

"Passt schon. Ich hab gehört du und Alison habt euch ein bisschen gezofft", harkte ich auf das Thema ein und lächelte ein bisschen mehr.
Sie starrte mich einen Augenblick ein wenig sauer an "Warum fragst du, Char?" Sie lächelte leicht und ich spürte, dass sie mir es nicht sagen wollte.
Ich sah in ihre dunkelbraunen Augen. Sie war so wunderhübsch. "Weil ich es wissen will und ich merke, dass es noch nicht aus der Welt ist."
"Woran siehst du das?" Sie sah mich ein wenig irritiert an, aber vermutlich hatte ich Recht. Der Streit war noch nicht ganz aus der Welt.
"Weil ich deine Freundin bin", sagte ich leise und versuchte Blickkontakt zu ihr aufzunehmen. Aber sie blockte ab, so wie sie meine Anrufe abblockte.
Sie lächelte leicht "Ja, aber nicht meine Beste. Du kennst mich nicht so gut, wie Ali."
"Nur weil ich nicht deine beste Freundin bin, heißt das nicht, dass ich nicht erkenne ob es dir schlecht geht oder?" Ich fing ihren Blick für ein paar Sekunden auf und erkannte ein wenig Scheu darin.
"Ja. Ich denke schon. Ich weiß es nicht. Der Lehrer ist da. Wir müssen in den Unterricht. Sorry.."
Und dann ging sie und ließ mich zurück. Nach einigen Sekunden folgte ich ihr, nahm mir aber vor ihr Geheimnis zu lösen, irgendwie.

(c) c o n f u s i n g w o r l d


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BeitragThema: Re: j u s t . s m i l e    Do März 29, 2012 9:51 am

Bei der Szene war ich mir unsicher. Ist das Ende gut? Ist Faith gut genug beschrieben? Mögt ihr sie? Ist ihre Beziehung zu Alison klar? Versteht ihr worauf das alles hinaus läuft? Ist die wörtliche Rede gut umgesetzt? Ist etwas unklar?

Waaaah. Ich habs 13 mal durchgelesen und bin mir unsicher. Hilfe?! :P





Achja; Leute, echt, wow, danke <3
Ich dachte nicht, dass es hier (ich weiß nicht, wie viele es sind) lesen. Aber echt, danke sehr. <3
Es ist zum einen echt eine Ermutigung, dass ich weiter schreiben soll und zum anderen so lieb, dass ihr mir sagt, wie ihr es findet. *O*
Ich würde ja gerne wissen, wer es alles ließt, aber bestimmt wollen einige es nur so heimlich lesen. Ist eh geiler xD
Was ich euch jedoch versprechen mag; Es wird noch interessanter. Also jetzt muss ich erst ein wenig die Beziehungen klären, ehe wirklich viel passieren kann :)
I hope you understand what I want to say and I hope you will have a lot of fun with this story :D
Muha schlechtes Englisch :)
Also nochmal; DANKE <3
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j u s t . s m i l e

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