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 Ariez

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Ariez


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BeitragThema: Ariez   Di Jun 26, 2012 10:47 am



» Hässlich will ich für euch sein
Und wie ein böser Traum.
Der euch nicht nur des Nachts besucht
Und ihr entkommt ihm kaum. «



„Um mich gleich mal vorzustellen: Mein Name ist Ariez. Genau, ohne diesen ganzen Schickschnack der folgt oder zehn weitere Namen, aus deren Anfangsbuchstaben man gleich noch einen machen kann. Ja, Ariez ist doch eigentlich sogar ein ganz netter Name, im Gegensatz zu meiner Visage, nicht? Ich werde ja nicht umsonst das Maskengesicht gerufen, schließlich ist mein Gesicht nicht überall gerne gesehen. Vielleicht ist es schwer zu erkennen, aber ich bin eine Fähe, mein hässlicher Freund. Aber bald habe ich es auch überstanden, ich bin schon sechs Jahre alt, da fehlt nicht mehr viel, bis ich endlich durch Satans Tore marschieren darf, welch Erlösung. Sonst noch irgendwelche Fragen, du Gesichtsgrätsche?“

Ariez - Maskengesicht - Fähe - 6 Jahre

» Wenn du mich fragst, warum ich hässlich bin
Und wie ich leben kann, wenn ich so hässlich bin
Es ist wie du sagst, ich bin so hässlich und nichts wert
Man sieht es mir schon an: mein Inneres verkehrt «



„Kennst du das Gefühl, wenn du in einen glasklaren See blickst, der ganz still ist und du direkt in dein Gesicht sehen kannst? Und dann siehst du dich selber und möchtest am liebsten mit der Pfote diese Spiegelung zerstören? Ich habe mich nur einmal in meinem Leben gesehen und alles was mir entgegenblickte war pure Hässlichkeit. Ich meine, ich bin so hässlich, mir kam fast die Galle hoch. Wenn ich könnte, würde ich Jedem diesen Anblick von meiner Visage ersparen, auch dir, du Kackbratze. Und du willst wissen, wieso ich so hässlich bin? Ich sage dir wieso ich so hässlich bin! Mein Gesicht ist vollkommen verunstaltet! Und diese Hässlichkeit zieht sich über meinen ganzen Rücken, als wäre Mutternatur einmal mit einem matschigen Stück Erde drüber gefahren.“

Für eine Fähe ist Ariez ungewöhnlich groß und auch relativ kräftig gebaut. Ihr Stockmaß beträgt knapp 80 Zentimeter und diese Größe verdankt sie wohl hauptsächlich ihren langen, dünnen Beinen. Der ganze Körper ist überzogen mit Muskeln, allerdings kommt ihre Bau dem eines Rüden nicht einmal Nahe, denn dafür ist sie doch noch zu mager und zu zäh. Man sieht es ihr vielleicht nicht an, dass ihr Körper robust ist und die Fähe einiges einstecken kann, doch wenn man sich unter den dichten, weißen Pelz tastet, der sich an ihren Körper schmiegt, wird man es sofort bemerken. Ihr Fell ist allerdings nicht überall schneeweiß. Sowohl im Gesicht als auch am ganzen Rücken lässt sich eine honigbraune Verzierung sehr deutlich erkennen, die die Fähe schon ein Leben lang hat. Im Gesicht ist diese eher kreuzförmig und zieht sich zwischen den Augen hindurch bis zum Anfang des Fangs. Zu beiden Seiten hin entwischen zwei Striche, die ihr das besondere Aussehen verleihen. Vom Hals bis zur Rutenspitze zieht sich das Honigbraun weiter und verläuft an den Seiten wie flüssige Farbe. Obwohl Ariez sich bisher nur ein einziges Mal richtig zu Gesicht bekommen hat, ist sie der festen Überzeugung, unglaublich hässlich zu sein. Dabei besitzt die Fähe eine sehr feminine Form, ihr Kopf ist sanft geformt und in ihren Augenhöhlen sitzen zwei honigbraune Augen und auch ihr Körper wirkt nicht zu kräftig, was wohl hauptsächlich an dem dichten Pelz liegt, der vor allem in Brust- und Bauchregion sehr lang ist. Nein, wirklich hässlich ist die Fähe nicht, aber auch nicht schön. Das einzige, was sie besonders macht und sie von der Masse abheben lässt, ist eben jene Markierung, die sie als Missbildung betrachtet wie ein fünftes Bein oder ein drittes Auge.

Unbekannt (Mischling) - 80 Zentimeter - Weiß - Honigbraun - honigbraune Markierung

» Der Spiegel eures Innern
Ihr wisst es nur noch nicht
Ich zeig euch eure Seele
In meinem hässlichen Gesicht «



„Haha, weißt du was echt scheiße ist? Sich selbst zu beschreiben. Aber nun gut, wollen wir es mal versuchen. Ich bin eigentlich ganz nett, jetzt wirklich. Allerdings muss ich dir dazu noch beichten, dass mir andere Wölfe doch relativ am Arsch vorbei gehen. Mich interessieren ihre Schicksale und Wehwehchen nicht, sie tun mir einfach nicht leid. Und wenn sie dann noch anfangen von ihrer Vergangenheit zu reden, großer Gott, dann möchte einem das Frühstück von vorgestern doch direkt noch mal Hallo sagen! Aber am allerschlimmsten sind ja diese Nichtspeiler. Rennen durch die Weltgeschichte mit dem Gehirn in der große einer Mauspfote und kriegen trotzdem alles auf die Reihe. Wäre jemand unter uns Drecksmaden hier mal so freundlich, mir zu erklären, wie sie das hinkriegen? Oh Nein, ich muss mich noch verbessern. Am allerschlimmsten sind die ganz Weichherzigen. Da kriegt man ja schon Angst, dass sie umfallen, wenn man sie nur einmal berührt! Mir sowas kann ich normalerweise nicht viel anfangen, genauso wenig wie die anderen Wölfe etwas mit meiner hässlichen Visage etwas anfangen können. Also im Ernst mal, ich komm echt gut alleine klar. Manchmal ist es etwas einsam, aber ich möchte mich ja auch niemanden antun.“

Durch viele verletzende Sprüche oder Gemeinheiten in der Vergangenheit, auf die Ariez nicht mehr zurückblicken will, füllte sich das einst warme Herz mit einer Schicht aus Puderschnee. Sie interessiert sich nicht wirklich für das Wohl anderer und vor allem nicht für ihr eigenes Wohl, viel eher sieht sie das Leben als Qual an und sich selbst als Missgeburt, gelinde bezeichnet. Sie hat einen großen Hass auf die Welt und auf sich selbst, was sie vermutlich selber nicht einmal richtig bemerkt. Im Grunde genommen ist sie natürlich immer recht nett, auch wenn sie andere Wölfe immer als hässlich bezeichnet oder ihnen beleidigende Kosenamen gibt. Sie nimmt selten ein Blatt vor den Mund, sagt ehrlich ihre Meinung und spricht das aus, was sie denkt. Gefühle sind für sie ein Fremdwort, auch wenn sie keinerlei Berührungsängste hat oder die Furcht vor dem Kontakte knüpfen. Nur leider ist es eben ihr Charakter, der andere Wölfe vergrault, was aber gar nicht ihre Absicht ist. Es ist schwer, jemanden zu finden, der mit ihrer Art klar kommt und wenn sie selber sich auch an jemanden gewöhnt hat, versucht sie wirklich, immer nett, nahezu liebevoll für denjenigen zu sein. Sogar sie schafft es, andere in ihr unterkühltes Herz zu schließen. Gegen dumme Sprüche scheint die Gezeichnete mittlerweile schon immun zu sein und falls sie ein Spruch tatsächlich mal jucken sollte und nicht von ihr abprallt, gibt sie normalerweise einen zuckersüßen Kommentar zurück. Gerne flüchtet sie sich in Sarkasmus, lässt normalerweise aber andere Wölfe, die sich ihr gegenüber normal verhalten, in Ruhe.
Stärken
- kritikfähig
- fair
- anpassungsfähig
- intelligent
- ehrlich
Schwächen
- gemein (ungewollt)
- kühl
- provokant
- launisch
- herzlos
Vorlieben
- provozieren
- Stille
- Wärme
- Alleinsein
- Intelligenz
Abneigungen
- Sich selbst
- "Gesichtsgrätschen"
- Weichherzigkeit
- Naivität
- Lärm

» Könnte wenigstens versuchen, so schön wie ihr zu sein
So unergründlich gut und noch so blütenrein
Ich steh so abseits, eine ganze Welt entfernt
So, fremd denn eure Schönheit hab ich nie gelernt «



„Meine Vergangenheit? Wieso willst du die denn wissen? Na gut, für solche Gehirnakrobaten wie dich, erzähle ich doch immer wieder gerne meine Leidensgeschichte! Weißt du, ich finde ich kann echt gute Geschichten erzählen und jeder der was anderes sagt hat ausnahmsweise Recht, wenn du verstehst was ich meine, du Made. Also, alles begann mit meiner Geburt, wie man sich ja so gar nicht vorstellen kann. Ich war als Welpe schon so unglaublich hässlich, dass kannst du dir gar nicht vorstellen. Aber es lässt sich nun mal nicht ändern, immer ausgelacht zu werden wenn man in einem Rudel aufwächst, wo alle ein schönes, perlweißes Fell haben … mein Vater ist eine Ausnahme, hab ihn nie getroffen, er ist wahrscheinlich eine männliche Hure und hat spezielle Bedürfnisse. Jedenfalls haben mich diese Breifratzen von Jungwölfen schon immer geärgert, nur weil ich hässlich war. Ja, ich war ihr liebstes Opfer und dabei war ich noch klein und mein Fell war wunderbar weich. Andauernd haben sie auf mich rumgehackt und meine Mutter meinte, sie seien alle neidisch. Später fand ich natürlich heraus, dass es nicht so war und auch, dass es nicht normal war, von den kleinen Maden beleidigt zu werden, bloß weil sie ein, zwei Tage älter waren als ich. Hab ich schon von meinen Geschwistern erzählt? Im Gegensatz zu mir waren sie alle wunderschön und dass, obwohl wir alle die Kinder einer männlichen Hure waren.“

Einen Welpen voller Liebe und Optimismus so zu verändern, dass er anfängt, sich selbst zu hassen, für dass was er ist, braucht einiges. Vielleicht hing es auch damit zusammen, dass Ariez mit Beschimpfungen und Provokationen damals nicht so umgehen konnte wie sie es heute tut. Ihr Leben änderte sich und als sie älter wurde und ihre einzelgängerische Art sich ausprägte, lernte sie endlich jemanden kennen, der ihr Leben verändern sollte. Einen Rüden namens Karyll. Er war ein Jahr älter als sie und behandelte sie wie eine Schwester. Ariez sonderte sich von ihrer Familie und von ihren Geschwistern ab, mit denen sie eigentlich gar nichts zu tun hatte und verbrachte fast ihre gesamte Zeit mit dem Rüden. Er prägte ihr Leben erneut, ließ sie stärker werden und baute ihr Selbstbewusstsein ungemein auf. Vor allem ihr Wortschatz veränderte sich dadurch und es war kaum mehr ein Satz von ihr zu hören, in dem sich keine Beleidigung gegen irgendein Lebewesen oder andere Dinge befand. Mit etwa drei Jahren trennten sich die Wege der beiden Wölfe und Ariez begann ihr neues Leben in der Einsamkeit. Natürlich schloss sie sich ab und zu mal einem Rudel an, allerdings fingen ihr die Wölfe und der bestehende Lärm an, ihr auf die Nerven zu gehen, so dass sie jedes Rudel immer bald darauf wieder verließ und weiterzog. Sie hat schon viel von der Welt gesehen und kennt sich deshalb schon recht gut in manchen Teilen von E’Deverus aus.

„Ich streife also durch die Wälder und eben durch alles, was mir so vor die Pfoten fällt. Es ist mir relativ egal, wenn ich einsam verrecke, interessiert schließlich ohnehin keinen. Was aus Karyll geworden ist, weiß ich nicht, aber der alte Bastard fehlt mir etwas. Ich würde ihn gerne mal wieder treffen, er war schließlich der Einzige, der meine Anwesenheit ausgehalten hat und der wenigstens einen hohen Wert von Intelligenz hatte. Aber naja, er ist wohl ebenso elendig gestorben, wie ich eines Tages dahinsiechen werde.
Cheerio, meine hässlichen Freunde und ein schönes Leben noch in der Hölle!“

Laubwälder im Süden - Beschimpfungen im Jungwolfalter - Treffen auf Karyll - Einzelgängerin geworden - und elendig sterben

» Hässlich will ich für euch sein
Und wie ein böser Traum
Der euch nicht nur des nachts besucht
Und ihr entkommt ihm kaum
Der Spiegel eures Innern
Ihr wisst es nur noch nicht
Ich zeig euch eure Seele
In meinem hässlichen Gesicht «



Ich brauche keinen Regelcode. Das ist mir zu mainstream.
Charakterweitergabe? Noe. (:

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Ramyla


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BeitragThema: Re: Ariez   Fr Aug 03, 2012 4:06 am


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Ariez

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