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 Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen

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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Fr Jan 07, 2011 4:42 am

»Denn wenn man auf ein
bisschen Glück wartet,
kommt es nie.«


    Es war ihr egal, was die anderen dachten. Sie hatte entweder eine Vision oder eine wirklich echt wirkende Halluzination gehabt. Das wonach sie suchte, war in Wirklichkeit gar nicht mehr vorhanden. Tod. Weg. Fort.
    Und wofür lebte sie, wenn alles was sie liebte einfach verschwand und hinter Gittern und Riegeln verschlossen wurde? Der gesenkte Kopf und die dunkel werdenden Augen machten einen leblosen Eindruck. Sie hatte geahnt, dass so etwas irgend wann passieren konnte. Nein, sie hatte es sogar gewusst. Und wieder legte sich ein grausamer Fluch auf die Rostbraune, der sie nur noch mehr in all ihrem Kummer versinken ließ. Dieses ganze Trauerspiel sollte enden. Warum auch wurde sie ständig mit den ganzen Gefühlen belastet? Liebe, das konnte man stets verstehen, hatte einen Sinn. Doch die Trauer brachte einen gar dazu, an das Ende zu denken. An den unschlagbaren, schwarzen Tod. Wie sollte man, von Leid geplagt, ein glückliches Leben führen können?

    Es war nicht so, das die Fähe Trübsal blies oder Selbstmitleid rechte. Nein, sie war es einfach Leid von ihrem eigenen Schicksal so behandelt zu werden. Wer hatte dieses verdammte Leben für sie ausgesucht? Wer war für ihr ganzes Leid zuständig?

    Vielleicht sogar sie selber... Aber sie allein konnte daran nichts ändern. Außer sich stets aufzuschließen, mit ihren Problemen richtig umzugehen und sich Fremden vorstellen, konnte sie nichts tun. Aber auch das schien schon zu schwer. Wer konnte sie bloß befreien?

    Blake, ich denke und ich weiß... Das ich im Moment nicht gebraucht werde. Ich bin sowieso viel mehr eine Last als ein Vorteil für das Rudel. Ich werde ein wenig hinaus gehen, "frische Luft schnappen". Ich möchte euch nicht blöd im Weg stehen. Bitte habe Vertsändnis.

    Nach ihren qualvoll klingenden Worten wand sie ihren ebenfalls gequälten Blick von dem Alpharüden ab und verschwand hinter einen mächtigen Baumkette. Und es war so still um die kleine Fähe herum, das sie einfach nur noch die Waldstrecke entlang lief, ohne über jegliche Unnötigkeiten nachzudenken.


[Gequält von Kummer; Spricht, Blake; Verschwindet vom Rudelplatz]
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Blake


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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Fr Jan 07, 2011 7:54 am

    Blake sah, wie Abla vor ihm zurückwich und nahm das mit einem Zucken des Ohres hin. Auch dass sie ihn erschrocken, beinahe geschockt, anstarrte, musste er wohl oder übel hinnehmen. Er wusste nicht, wie er mit der Fähe umgehen sollte, denn sie schien jede Art des freundlichen Umgangs zu blockieren. Also blieb ihm einfach nichts anderes übrig, als es zu ignorieren und festzulegen, demnächst der Fähe nicht zu nah zu kommen, dass sein graues Fell sich mit ihrem braunem berührte. Es setzte ihm schon etwas zu, dass diese Fähe so verdammt hartnäckig war. Was sollte er denn bitte sagen? "Bitte sei nicht so schüchtern"? Blake unterdrückte ein Seufzen. Langsam gingen seine Pläne zu neige und er fühlte sich hilfloser Abla gegenüber denn je. Er beobachtete aus wachsamen, ruhigen Augen, wie Ablas Blick an Kische hängen blieb. Irgendwie fühlte er sich dadurch ausgeschlossen. Wieso konnte sie die rotbraune anblicken, nur ihn nicht? Kurz darauf sagte Abla auch etwas, dennoch waren ihre Worte leise, wie durch einen Nebelschleier und Blakes Ohren zeigten in ihre Richtung, damit er sie verstand. Seine Augen lagen wie eine Art Wächter auf der Braunen, die es nicht schaffte, ihn auch nur einen kleinen Blick in die Augen zu würdigen. Als sie jedoch sprach, starrte sie auf seine grauschwarzen Pfoten, was Blake wunderte. Fast wäre ihm heraus gerutscht, dass sein Gesicht höher saß, aber er wollte Abla nicht kränken und sie noch verunsicherter machen, als sie ohnehin schon war.

    "Oh, nein, er wird dich nicht töten. Mika macht vielleicht vielen Angst, aber im Grunde ist er nicht anders als wir. Er ist ein Wolf und er wird immer einer bleiben. Mag sein dass seine Seele zerstückelt und auseinander gerissen ist, aber trotzdem ist und bleibt er ein Wolf. Und in diesme Rudel wird er nicht töten, solange ich noch Alpha bin."

    Seine Stimme klang ein wenig kälter als beabsichtigt, dennoch ruhig, leise und angenehm. Er blickte hinab auf Abla, riss seinen Blick los, als ein fürchterlicher Laut, de rnur von einem Wolf stammen konnte, ertönte. Sein Blick huschte im Wald umher, erhaschte einen Blick auf Raziels schwarzbraunes Fell. Er wirkte aufgedreht und Blake vermutete, dass er eine Art Alptraum hatte, denn zuvor hatte er ruhig geschlafen. Blakes Vorderbeine bewegten sich und sein Körper beugte sich nach vorne, im Begriff aufzustehen und zu Raziel zu gehen, dann unterlies er es jedoch. Er wusste, dass Sakura sich schon um ihn kümmern würde und Blake selbst hatte gerade genug Probleme. Außerdem behagte es ihm nicht, Abla alleine zu lassen. Kurz nach Raziels Aufschrei schien auch Kische sich endlich zu regen. Sie erhob sich so ruckartig, dass Blake mehrmals blinzeln musste, während sie mit der Schnauze auf dem Boden nach etwas suchte. Nur wen? Wovon redete sie? Diesmal erhob der Graue sich doch und stellte sich vor Kische, aber diese war offensichtlich damit beschäftigt eine Spur zu finden. Blake sog einmal kurz die Luft ein, aber er stellte nur die Gerüche seines Rudels fest.

    "Kische, ist schon gut. Wen suchst du?",

    fragte er, wagte es jedoch nicht, sie zu berühren, damit sie ihre Aufmerksamkeit ihm zuwand. Doch plötzlich schien die Fähe wieder sie selbst zu werden, ihr Blick schien etwas klarer zu werden, wenngleich ziemlicher Schmerz darin lag. Es missfiel ihm, dass einige Mitglieder seines Rudels so leiden mussten. Er gab sich wiedereinmal slebst die Schuld, weil er nichts dagegen machen konnte, um die Wölfe von ihrem seelischen Leidne zu erlösen. Er konnte auch nichts machen. Die Zeit alleine linderte den Schmerz etwas, auch wenn sie ihn nicht vollkommen verschwinden ließ. Kische sagte wieder etwas, dass sie 'frische Luft schnappen' wollte. Blake nickte etwas perplex, zum Zeichen, dass er verstanden hatte. er hoffte, dass sie nicht für ewig ging. Kurz darauf verschwand Kische vom Rudelplatz und Blake saß alleine neben Abla. Er hörte die Stimmen von Cabezan, Sakura und auch der Neuen, Aurora. Er hatte die Schwarze noch nicht im Rudel aufgenommen, aber sie schien sich doch schon recht gut mit den anderen zu verstehen. er sah schließlich, wie Sakuras graue Gestalt zu Raziel eilte und wand seine Aufmerksamkeit Abla zu.

    "Hast du dich nun entschieden? Möchtest du bleiben? Hier hast du Schutz, meinen Schutz. Wenn es diesen möchtest. Es ist deine Wahl.",

    sagte er mit sanfter Stimme. Blake wusste, was er für Abla empfand, dass er sie tatsächlich liebte, aber er sagte es ihr nicht. Noch nicht. Er glaubte nicht, dass die Fähe dem standhielt und er wusste, dass sie ihn dan genauso verlassne würde, wie die anderen. Zaranya, Ayana ... beide Fähen hatte er verloren, so sehr er sie auch mochte. Er erinnerte sich kurz an Ayanas schönen, weißen Antlitz, wie sie ihn mit Wärme und Zuneigung in den Augen anblickte und kurz darauf im Schneesturm verschwand und wohl starb. Er schüttelte den Kopf, verscheuchte dne Gedanken von der Weißen und blickte wieder mit ruhigen Augen zu Abla.


[Bei Kische und Abla, denkt || Antwortet Abla, redet mit Kische, hört ihr zu || Spricht erneut zu Abla, wartet und denkt nach]

_____________


Shakey liebt die Milkakuh und das Kartane ♥️.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Mi Jan 12, 2011 2:38 am

Der kräftige Wolfshybrid lag immernoch unter derselben Tanne, die ihre nadelbesetzten Äste über seinem Körper schon fast schütztend ausbreitete, und ihn teilweise abschirmte. Nicht, dass er es nötig gehabt hätte sich verstecken zu müssen, doch die Ruhe bekam ihm gerade richtig gut. Die Reise nach Migina war doch anstrengender gewesen als gedacht, was sich wohl gerade jetzt darauf auswirkte, dass Mika den halben Tag herumlag und fast nichts anderes tat als seinen Gedanken nachzuhängen. Aber in wirklichkeit wusste der Rüde einfach nicht, was er sonst anfangen sollte. Gut, er hatte heute eine kleine Racheaktion gegen Blake gestartet, die den Alpha wohl ziemlich geägert hatte, er hatte seine Schwester ein wenig mit Worten gequält, doch viel mehr war da auch nicht gewesen. Und schließlich musste er ja aufpassen wo sein Maul blieb, sonst wäre er so schnell aus diesem Rudel raus, dass er nicht mal blinzeln konnte. Nein, der Rüde konnte nicht viel mehr tun als herumliegen. Früher hätte er das nicht akzeptiert, hätte nicht auf Nachwirkungen geachtet,doch nun da er schon älter war, musste er sehen wo er blieb. Und Mika wusste, wusste einfach, dass er früher oder später ein Rudel brauchen würde, um zu überleben. Natürlich konnte er immernoch ausgezeichnet Jagen, und problemlos allein Beute erlegen, doch würden Zeiten kommen, da er zu alt dafür werden würde. Und deswegen blieb Mika. Diese Gedanken waren aber eher versteckte, unbewusste Überlegungen, die er selber eher in den hinteren Teil seines Kopfes drängen wollte. Denn andererseits wollte er Blake das Leben schwer machen. Der Graue hasste den Alpha besonders sehr, mehr als vieles andere. Und dies beruhte offensichtlich auf Gegenseitigkeit.

Ein lauter Schrei ließ ihn de Augen aufreissen, die er bis da an geschlossen gehalten hatte, und aufblicken. Die braunen Ohren stellten sich etwas lustlos auf, während er mit seinen dunklen Augen gelangweilt die Quelle dieses lauten 'Nein's suchte. Die Stimme gehörte offensictlich Raziel der eben noch geschlafen hatte und nun mit geweiteten Augen dastand, als ob er den Teufel selber gesehen hätte. Mit einer hochgezogenen Braue beobachtete Mika kalt , wie Sakura aus dem Wald auftauchte und dem braunschwarzen Rüden übers ohr leckte, und ihn etwas fragte. Desinteressiert wandte Mika seinen Blick ab, und ließ ihn weitergleiten. Namid lag zusammen mit Noreya ein wenig abseits, und sie schliefen beide. Doch Namid wachte plötzlich auf, und machte sich auf, irgendwohin zu gehen. Mika war der Ausdruck in den AUgen des Altwolfes nicht engangen, und er schnaubte nur abfällig, doch wandte seinen Blick nicht von seiner Schwester ab. Eine Weile lang ließ er die nun etwas nachdenklich Blickenden Augen auf ihr ruhen. Wie lang war es noch einmal hergewesen, das er sie das letzte mal gesehen hatte - bevor sie zum Rudel kam ?

Sieben...- nein - Secheinhalb Jahre.

Die Zei war so lang gewesen. Ehrlich gesagt hatte Mika nicht gedacht dass sie ihn finden würde. Den Mörder. Ihren Bruder. Doch hatte er gewusst, dass sie suchen würde. Das sie ihn hassen würde. Für das was er getan hatte. Mit einem spöttischem Lächeln maß er sie noch ein letztes Mal, bevor sein Blick - über Abla, Kische und Blake wandernd - schließlich wieder bei Raziel stehen blieb. Der Hybrid gähnte herzhaft, und blikte durch das Nadelgeäst in den rötlichen Himmel hinauf. Er erinnerte sich an viele, unglaublich viele Albträume. Er erinnerte sich im Nachhinein an fast alle seine Träume. Doch... Die Alpträume waren ihm am meisten in Erinnerung geblieben. Abermals runzelte der Rüde leicht seine Stirn. Wann war es das letzte mal gewesen, dass er einen Alptraum gehabt hatte? Kurz überlegte er, bevor er schließlich auf das Ergebnis kam, dass es vor seinem Mod an seinem Rudel gewesen war. Er hatte seit seiner Welpenzeit fast jede Nacht schlecht geträumt. Doch hatte er nun die Bedeutung dieser Träume, ihre meinung vergessen. Er erinnerte sich zwar an sie, doch konnte er sich keinen Reim auf sie machen. Doch er wusste ; er hatte sie früher verstanden.

Mika wusste nicht warum er darüber nachdachte, über Sachen von so wenig Belang, doch war es ihm egal. Mit einem Gähnen richtete er sich auf, kam unter der Tanne hervor und streckte sich erstmal, bevor er sich gleichgültig umschaute, nur um etwas zu tun. Die Langweile würde ihn eines Tages umbringen, so dachte er.

( unter Tanne , Rudelplatz / in Gedanken / kriecht hervor und steht da nun ^^ )

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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Mi Jan 12, 2011 9:44 am

Abrupt blieb der Rüde stehen. Er war hier gewesen, erst vor kurzem. Er kam seinem Bruder immer näher.

Nicht mehr lange, mein Bruder, dann werde ich deinem Dasein ein Ende bereiten!

Kade konnte den Moment kaum abwarten, bis er seinem Bruder endlich wieder gegebüber stand und er sich an dem Tod seiner geliebten Gefährtin rächen würde.
Der Weiße sah auf, schien zum ersten Mal seine Umgebung warzunehmen. War das hier vielleicht Migina? Es schien so. Dies war eigentlich der letzte Ort, an dem er gerne sein würde, doch wenn es ihm Nicolae näher brachte, so würde er sich nicht weiter beklagen. Er hob den Kopf gen Himmel und witterte. Bildete er sich das ein, oder waren hier mehrere Wölfe langgekommen? Vielleicht hatten sie ja seinen Bruder gesehen. Er würde sie am besten fragen; sollten sie ihn jedoch erblicken und sofort versuchen, ihn zu verscheuchen, würde er ihnen noch schnell genug zeigen, dass man ihn nicht so einfach verjagen konnte. Diese Erfahrung hatte er schon öfters machen müssen, deswegen war er auf der Hut. Ein leises Knurren entfuhr ihm, ertönte bedrohlich in der abendlichen Frühsommerzeit. Der Weiße folgte dem Geruch eine ganze Weile, wie lange wusste er nicht. Es war ihm auch egal. Zeit hatte für ihn keinerlei Bedeutung. Seine Ohren zuckten, er drehte sich um und sah nun mit dem linken Auge die Umgebung, die er mit seinem rechten Auge nicht hatte sehen können. Er war auf diesem Auge blind; jedoch war es genauso kalt und emotionslos wie sein linkes. War es zwar nicht von dem Dunkelblau senes linken Auges, war es leicht blau, jedoch war es mehr weißlich. Seine buschige Rute zuckte, als er ein Kaninchen erblickte. Sein Magen knurrte laut und er hörte für einige Momente auf zu atmen.
Das kleine Tier hatte den Jäger nicht bemerkt, der praktisch mit der Umgebung verschmolz und sich nicht einen Milimeter bewegte. Als es nur noch einen Meter von ihm entfernt war, ging ein Ruck durch den kräftigen Körper und er packte das Tier, dass bei seiner ersten Bewegung erst versucht hatte zu fliehen, jedoch zu spät reagiert hatte. Er brach dem Kaninchen mit einem Biss das Genick und verschlang es gierig. Die Schnauze blutverschmiert ging er weiter und leckte ab und dann das Blut von seine Lefzen.
Er musste gar nicht mehr lange laufen, bis er mehrere Wölfe erblickte; achten tat er aber nur auf einen Wolf, der sich etwas abseitz von den anderen Wölfen befand. Er war grau-schwarz und weiß-braun, hatte schwarze Augen. Er sah älter aus als die anderen, jedoch hatte er einen gut gebauten Körper. Ein Schwächling war er sicher nicht. Seine Schritte lenkten ihn zu dem Wolf und er sah ihn mit seinen kalten Augen an, sagte jedoch nichts. Er sprach nur ungern, hatte in den letzten Jahren kaum geredet. Er dachte mehr als er sprach.

[ erst alleine | findet das rudel | geht zu mika und steht ohne etwas zu sagen vor ihm ]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   So Jan 16, 2011 4:15 am

Ihr Herz schlug aber Abla hatte das Gefühl es würde kein Geräusch von sich geben. Ihr Herz hat sicherlich irgendeinen Ton von sich geben aber Abla hörte ihn schon lange nicht mehr. Sie brauchte ein Gefühl was ihrem Herz wieder etwas gab, das es sich lohnte zu schlagen. Plötzlich aber verriss ein Laut ihre Gedanken und die Wölfin erschrak und wich näher an Blake heran. Etwas war passiert. Sie schaute sofort zu Kische aber von der Wölfin kam dieses Geräusch nicht. Dann sah sie zu Raziel, dieser schien zu Träumen. Abla kannte es zu gut, das in Träumen ihr, schlimme Dinge angetan werden. Sie hoffte das Raziel schnell aufwachen würde.
Die Wölfin die Kische genannt wurde stand auf und verlies ihren Platz an dem sie gerade noch lag und aus irgendeinem Grund sagte Albas Kopf sie sollte ihr folgen. Doch ihre Beine hatten viel zu viel Angst ihr hinter her zu gehen. Etwas traurig schaute sie ihr nach als ihr Blick wieder aus Blake gerichtet wurde als ihre Ohren seine Stimme plötzlich hörte.

Mika ist nicht anders als Wir?

Fast hätte sie gelacht bei den Worten des Alphas. Natürlich was der Rüde ganz anders als Abla. Er war stark, kräftig und furchteinflößend. Das alleine waren schon drei Dinge die auf keinen Fall auf Sie oder Blake zutrafen. Doch als Blake weitersprach verflog ihr lächeln. Mika soll ein Wolf sein dessen Seele zerstückelt und auseinander gerissen worden ist. So war Abla Seele auch. Und wieder gab Blake Ihr das Versprechen das ihr nichts passieren würde solange er da war. Die Wölfin gab einen befreienden Seufzer von sich und blickte wieder in Richtung Kische. Was hatte sie nur? Irgendetwas in ihr regte sich in Abla, sie machte sich das erste Mal in ihren Leben sorgen um einen anderen Wolf.
Die Wölfin lag nun näher bei Blake der immer noch bei ihr war. Warum nur, hatte er doch noch andere Rudelmitgliedern um die er sich kümmern mußte. Doch der Rüde war immer bei ihr, sie spürte seinen Nähe die Abla beruhigte. Ihr Herz schlug schon einen ganze Weile nicht mehr aufgeregt sondern ganz normal. **Hast du dich nun entschieden? Möchtest du bleiben? Hier hast du Schutz, meinen Schutz. Wenn es diesen möchtest. Es ist deine Wahl.** Zum ersten mal seit Abla hier in diesem Rudel war schaute sie dem Rüden in die Augen. Wie wurde noch nie vor einer Wahl gestellt. Immer endschieden Andere für Sie und sagten was sie zu tun oder lassen hatte. Doch Blake war anders das wusste die Wölfin. Der Rüde schüttelte seinen Kopf so ale wolle er schlimme Gedanken aus deinem Kopf schütteln. Abla legte ihren schief und beobachtete Blake ehe sie antwortete. Senkte dabei aber wieder ihren Blick

Niemand zuvor hat mich gefragt was ich möchte…

Gedankenwellen überschlugen sich. Immer wieder tauchte Baugs Gesicht vor ihren Augen auf. Sie schloss die Augen und schluckte einen Klos im Hals herunter. Wenn sie jemand vor Baug oder Mika schützen würde dann war es Blake. Und irgendetwas anderes war da noch tief in ihr drin. Ein Gefühl, es war trauer und schmerz zugleich, bei dem Gedanken das Blake sie verlassen könnte.

Ich möchte hier bleiben…..bei dir..

Über die letzten zwei Worte war Abla erschrocken und entsetzt zu gleich. Hatte sie diese nun wirklich gesagt oder nur gedacht. Mit großen Augen starte sie, den Rüden auf Höhe des Bauches an. Was hatte sie da nur getan? Was hatte sie da nur gesagt? Sie war nur eine kleine Wölfin und hatte kein Recht so Gefühle für den Alpha zu haben. Abla´s Blick war weiter starr auf den Rüden gerichtet. Was sollte sie nun tun? Er würde sicherlich gleich laut los lachen und dies all seinen Rudelmitgliedern erzählen, was sie gesagt hatte.


[bei Blake/ etwas abseits vom Rudel]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   So Jan 16, 2011 7:43 am

Nun, da er unter der Tanne hervorgekrochen war, wusste er nicht mehr warum er dies getan hatte. Hätte er denn nicht genauso gut unter diesem dummen Baum bleiben können? Was konnte er denn hier schon groß machen? Spazieren gehen? Der Rüde schnaubte leise. Doch nun stand er ja da, und musste wohl etwas tun, denn er hatte keine Lust sich wieder hinzulegen. Ohne das restliche Rudel noch einen verachtenden Blickes zu würdigen, schritt er einige Schritte weiter weg von ihnen, und blieb dann stehen, während er aufs Wasser starrte. Das Licht der untergehenden Sonne schimmerte darin, doch Mika blikte einfach hindruch. Er hatte keinen Blick fürs schöne. Der Anblick des Lichtspiels kümmerte ihn nicht. Stumm blickte er einfach, verlor sich im Moment. Und wieder und wieder verfolgte ihn diese eine Frage : Warum war er noch hier? Sicher, er wusste die Antwort. Und doch, und doch fühlte er nur tiefste Verachtung für diesen Ort, dieses Rudel, diese Wölfe. Tiefe Verachtung gegen diese Welt. Und der Hass steig wieder kochend heiß in ihm hoch, sprudelte über die Ränder seines Beckens. Man konnte es in seinen schwarzen Seelentunneln erkennen, diesen Hass. Den Hass der sich am Ende dieses dunklen Tunnels befand, und gierig danach leftzte es zu vernichten. Alles zu vernichten. Die kälte die diese Augen oft ausstrahlten wichen wie so oft dem feurigem Blick. War es Wahn der in ihnen lag? Wer wusste es schon! Niemand hatte Mika lang genug gekannt, um dies zu sagen. Und Noreya, die wohl einzige die Mikas Wesen vielleicht irgendeinmal auf den Grund gehen konnte, sie hatte den Übergang zu dem Wesen, was er nun war nicht gesehen. Niemand hatte ihn sehen können, denn er war nicht so plötzlich gekommen wie man vielleicht denken könnte. So in die Töne von Gelb und Orange starrend, brannte dieses Feuer des Hasses nun in den Augen. Ein brennender, und doch beissend kalter Hass.

Die mit weichem Flaum bedeckten Ohren erreichte wie durch einen Schleier, das Geräusch von Pfoten auf weichem Grund. Mit großer Mühe riss sich der Wolfshybrid sich aus seinen Gedanken und wandte sich um. Ein Rüde stand vor ihm, beschenkt mit prächtiger Muskulatur, welches von einem reinweißem Fell überdeckt wurde. Mit selbstsicherer Haltung blickte dieser Fremdling Mika an, während dieser ihn mit einem leicht angewiederten Gesichtsausdruck musterte. Die verschiedenfarbigen blauen Augen des Fremden blickten kalt und recht gefühlslos drein, so wie auch mancher Zeit Mikas Augen blicken konnten. Für Mika war es keine Frage, was für ein Wolf vor ihm stand. Und umso mehr Verachtung spürte er ihm gegenüber. Da er nicht dem Rudel angehörte, könnte er ihn genauso gut zerfetzten. Er war sowieso gerade richtig in Stimmung dafür. Warum nicht seine ganze Wut, diese nie endende schon Jahre fortwährende Wut auf alles an diesem Rüden hier auslassen, so wie er es schon an so vielen Wölfen getan hatte? Warum nicht?

Fahr zur Hölle Blake!

, dachte der Bunte hasserfüllt während er noch darüber nachdachte wie er dem weissen die Kehle durchbeissen könnte. Das Blut würde doch solch einen hübschen Kontrast zum weissen Fell bilden! Aber der Gedanken an Blake fasste seinen Hass nur nochmehr an, sodass er schließlich von der Idee abließ den Fremden zu töten. Doch sobald er von dem Gedanken abließ, kehrte er sogleich wieder zurück, als der Geruch von Blut in seine Nase kroch. Es war zwar kein Wolfsblut, und doch stieg in Mika das zu sehr verdrängte Bedürfniss des Mordens. Und tatsächlich tropfte recht frisches Blut von den Leftzen des Weissen. Um sich ein wenig von dem Verlangen abzulenken, richtete Mika nun seinen dunklen Blick spöttisch mitten in die Blauen des Weissen. Mit einem recht gehässigem Ausdruck um die Mundwinkeln sprach er ihn mit einem gewissem Sarkasmus an.

Na, hats geschmeckt?

Doch in seiner Stimme lag auch eine Spur bitteren Ernstes, eine Spur der Unruhe die ihn erfüllte, der allgegenwätige Hass und die Verachtung. Seine ständigen Begleiter.


( etwas abseits vom Rudel / bemerkt Kade / spricht ihn an )

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Zuletzt von Mika am Fr Feb 04, 2011 9:27 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Mo Jan 17, 2011 8:17 am

Es entspannte Noreya, Namid an ihrer Seite zu wissen, und ohne es wirklich zu merken, war sie schnell eingeschlafen. Als sie aufwachte, war die Wärme an ihrer Seite verschwunden. Sie blickte sich um, doch sie sah Namid nicht in der Nähe. Verwirrt bemerkte sie, dass es bereits Abend war. Reya stand langsam auf und sah sich um. Blake und Abla waren in der Nähe, sowie Mika und ein fremder Wolf, doch sonst sah sie niemanden. Kurz sah sie in die Richtung von Mika und dem Fremden, wobei sie es schaffte, einen neutralen Ausdruck zu wahren, doch dann wandte sie sich wieder ab. Sie hatte nicht vor, heute noch einmal mit Mika zu sprechen. Für einen Moment überlegte sie, ob sie Namid suchen sollte, doch dann dachte sie, dass er vielleicht lieber allein bleiben wollte und legte sich wieder hin. Außerdem konnte sie so besser nachdenken. Der Schlaf hatte ihr neue Kraft gegeben, und sie spürte, dass sie wieder genung Kraft hatte, um ihre Maske aufrecht zu erhalten. Und trotzdem schweiften ihre Gedanken immer wieder zu Namid. Sie hatte sich versprochen, nach Jegor niemanden mehr in ihr Herz zu schließen, doch sie merkte, dass sie dieses Versprechen an sich selbst bereits gebrochen hatte, und das machte ihr Angst. Sie hatte Angst davor, dass Namid etwas zustoßen könnte, oder dass es ihr sagen könnte, dass er sie nicht mochte. Zwar glaubte sie nicht, dass letzteres zutraf, doch das hatte sie auch bei Jegor gedacht. Leise seufzte sie. Es war eine schöne Zeit mit Jegor und mit ihren Welpen gewesen, doch das war schon lange vorbei. Sie sollte sich schon längst damit abgefunden haben, doch das konnte sie nicht. Noch immer trauerte sie den alten Zeiten nach, wo doch die Gegenwart ihre Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen sollte. Die Gegenwart... und Namid.

Ein erneutes Seufzen entfuhr Reya. Namid gab ihr ein Gefühl von Sicherheit und sie glaubte zu spüren, dass daraus mehr entwachsen könnte als die Freundschaft, die sich jetzt bereits anbahnte, doch Reya war noch nicht so weit. „Wenn nicht jetzt, wann dann? Wie lange willst du noch warten?“, flüsterte eine leise Stimme in ihrem Kopf. Ihr Verstand sagte ihr, dass diese Stimme recht hatte, doch ihr Herz wollte es einfach nicht realisieren. Obwohl sie es nicht offen zugab, hing sie immer noch an Jegor, doch gleichzeitig spürte sie, dass Namid dies vielleicht beenden könnte. Mit einem letzten Seufzen legte sie den Kopf auf die Vorderpfoten. Noreyas Gedanken drehten sich im Kreis, und sie war noch keinen Schritt weitergekommen.


[alleine auf der Lichtung| wacht auf | denkt sehr viel nach]

Ich bin zur Zeit so unkreativ -.-
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Fr Feb 04, 2011 7:45 am

Anmutig stand er da. Mit geschlossenen Augen stand der Wolf auf der Lichtung. Spürte wie ein leichter Wind gegen ihn kam. Wie es mit seinem langen Fell spielte. Sein Nackenfell stellte sich auf, was dazu bewirkte, dass die Silhouette des Rüden nur noch größer wirkte. Er öffnete seine Augen, als ob er durch den Ruf des Windes wieder zur Besinnung gekommen war. Die blauen Augen erinnerten an gefrorenes Eis. So kalt und auch Gefährlich, wie hauchdünnes Eis welches sich über einen See gebildet hatte. Doch nichts von dem spiegelte sich in seinen Augen wieder. Man erkannte weder eine bittere Kälte, noch irgendeine Wut tobte in ihnen. Eine Gelassenheit erkannte man stattdessen. Erfreut blitzen sie auf.

Kovu, der Rüde mit der Fellfarbe die dem Sonnenuntergang ähnelte, blickte auf das Farbspiel vor sich. Beobachtete die Sonne, wie sie sich immer mehr verabschiedete und dem Mond nun den Vortritt geben würde. Doch deswegen war er nicht stehen geblieben. Sonnenauf- und Untergänge waren für den reisenden Rüden nichts Neues. Der wahrhaftige Grund warum er sich nicht weiter bewegte, war der Geruch der in seine Nase stieg. Recht schwach und doch war er sich sicher, dass er sich nicht täuschte. Der Duft von Wölfen war schließlich unverwechselbar. So war er zwar selten auf Wölfe oder auf ein Rudel gestoßen, doch deren Geruch wird er nie verwechseln können.

Kovu war sich nicht sicher, um wie viele Wölfe es sich handelte. Unentschlossen zuckte die Schwanzspitze des Rüden. Die Nacht würde bald herein brechen. Doch deswegen plagten dem Rüden keine Angstgefühle, allein hier herumzustreunen. Viel mehr plagte ihn die Ungewissheit, wie das Rudel reagieren wird wenn sie merkten, dass sich in ihrer Nähe ein Fremder befand. Es wäre möglich, dass sie ihn als Feind ansehen würden und ihn angreifen. Wer es dann nicht besser den ersten Schritt zu wagen und auf das Rudel zu zugehen?

Er konnte sich ein schmunzeln nicht verkneifen, als er sich langsam fort bewegte. Er hatte seine Entscheidung getroffen. Dass hatte er eigentlich schon von Anfang an getan, nur musste ihm dies nochmal klar gemacht werden. Aufmerksam hatte der Rüde seine Ohren hochgestellt. Hin und wieder zuckten sie leicht. Der Geruch wurde immer stärker und bald war sich Kovu sicher, dass das Rudel nun auf ihn aufmerksam geworden war, wenn sie es vorher noch nicht waren. Nun war ein Rückzug vollkommen ausgeschlossen. Sie mussten schließlich gemerkt haben, dass der Fremde sich keine Mühe machte das Rudel zu umgehen, sondern zielstrebig auf sie zusteuerte.


(Nähert sich dem Rudel)
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Fr Feb 04, 2011 9:29 am

Kade lächelte kalt. Mit seinen kalten Augen blickte er seinem Gegenüber in die schwarzen Augen.

,,Ja, aber es war leider nicht das Leben, dass ich eigentlich hatte beenden wollte. Bis es so weit ist, muss ich mich leider noch gedulden. Meine Mordlust hat mich schon zu sehr in ihren Klauen, als dass ich jetzt mit meiner Suche aufhören könnte."

Seine Ohren zuckten leicht bei dem Klang seiner tiefen Stimme. Wie lange war es her, dass er etwas gesagt hatte? Ein paar Monate kamen da schon zusammen. Er leckte sich geistesabwesend das noch immer vorhandene Blut von den Lefzen und tauchte die Schnauze kurz ins Wasser, damit das restliche Blut, das sich nicht weglecken ließ, von seiner Schnauze löste, ließ den Rüden aber nicht aus dem Auge. Aus dem linken Auge, fügte er in Gedanken hinzu und er lachte kurz bitter und kalt auf. Seine Miene war todernst und sein Blick war so eiskalt, dass man glauben könnte, in eine Hölle aus Eis und Kälte zu blicken. Das er damals ganz anders gewesen ist, war kaum vorstellbar. Von dem einst so warmen, höflichem und netten Rüden war nichts mehr da. Seit Sorchas Tod war er ein anderer. Und Schuld daran war sein Bruder Nicolae. Sogar ihre eigene Mutter hatte er getötet, nur weil sie ihm im Weg stand. Kade hatte das Gefühl, als würde in seinen adern brodelnde Lava fließen und kein Blut. Leicht verwundert merkte er, dass er vor Wut wortwörtlich kochte, seine sonst so kalten Augen waren voller Hass, er sah seinen eigenen Blick im Wasser wiederspiegeln. Ein Knurren drohte ihm zu entschlüpfen, jedoch konnte er es noch unterdrücken. Dass sich seine Zähne fletschten, ließ sich jedoch nicht mehr verhindern, er wandte seinen Kopf von dem alten Wolf ab, damit er es nicht als eine Kampfherausforderung sah. Jedoch musste der Weiße zugeben, dass ihm ein Kampf jetzt gerade recht kommen würde.

[ mika | spricht mit ihm ]
Wie schon gesagt, tut mir leid, dass der so kurz ist.


Wörtliche Rede bitte fett schreiben!
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Fr Feb 04, 2011 10:32 pm

Herablassend schaute der Wolfshybrid den weißen Fremdling an. Sie waren auf Augenhöhe, doch Mika schaute doch auf ihn herunter. Was für ein schwächliches Wesen hatte sich nun in seinen Weg verschlagen? Ja, für ihn waren sie alle schwach. Blake, Abla, Noreya, und und und. Auch alle die er nicht kannte, verachtete er. Also spürte er auch gegen den Rüden vor ihn, den Hass den er seit Jahren spürte. So lange schon, dass er alles andere vergessen hatte.
Das kalte Lächeln seines Gegenübers berührte Mika in keinerlei Hinsicht. Kälte war ihm gleichermaßen bekannt wie sengende Hitze, da beide sich in seiner verottenen Seele wanden, einander bekämpften, und sich dann doch vermischten. Er hatte schon viele kalte Möchtegerne gesehen, die dann später sich unter seinen großen Pfoten windend um Gnade baten. Wer sagte denn, das dieser hier nicht auch so einer war? Liebend gerne hätte der Bunte es ausprobiert.

Auf die Antwort des Fremdlings zuckte er nicht einmal mit einem Ohr. War es am Ende nicht egal, welches Leben man erlöschte? Blut war Blut. Tod war Tod. Zwar stand das Erlegen einer Beute für Mika nicht auf gleichem Platz wie das Töten eines Wolfes, doch am Ende lief es ja doch auf das gleiche hinaus. Um nicht davon zu sprechen, dass einige Wölfe wohl geistlich auch auf der Ebene eines Hasens lagen. Der Wolfsmischling zog eine Braue leicht hoch und lächelte spöttisch.

Ach, herrje.Das tut mir aber wirklich leid. Ist es denn vielleicht mein Leben was du auszulöschen verlangst? Ich habe so dass Gefühl, dass viele nach mir suchen...

Mika verspottete den Rüden. Er hatte eine flinke Zunge, das konnte man Mika nicht nehmen. Sehr heißblütige Inviduen hatten ihn nach solchen Worten gleich angesprungen. Und hatten eine kalte Abreibung verpasst bekommen. Nun waren sie nur noch Staub und Knochen. Nun gut, einige waren auch davongekommen. Sind über Pfade eflohen die er nicht kannte, und hatten sich feige in Erdlöchern oder Gebirgsorten versteckt. Manchmal war der Hassgetriebene ihnen gefolgt, doch meist hatte er sich nicht auf ein Versteckspiel einglassen.

Der Weiße dagegen tauchte seine Schnauze in das klare Wasser des Miginasumpfes, doch ließ ihn, Mika nicht aus dem Auge. Natürlich ließ man ihn, ihn, Mika, nicht aus den Augen! Er war der pure Tod, der Eiskalte Engel! Das kalt-bittere Lachen kümmerte Mika nichts, stattdessen fing er an, selbstzufrieden den Fremden genauer zu mustern. Aus dem bläuerem Auge blickte er ernst und kalt zu ihm hinüber, was Mika nicht störte. Sein rechtes Auge hingegen war anscheinend blind, oder so ähnlich. Jedenfalls war dieses recht ausdruckslos. Sonst war der Rüde muskelbepackt und offensichtlich in mittlerem Alter, da er weder jung noch alt wirkte. Hier und da konnte der Weissgraubraune Veränderungen des Fells erblicken die warscheinlich auf Narben hindeuteten, die ein unerfahrener Jungwolf nie bemerkt hätte. Mika aber, hatte schon viele Jahre erlebt, er kannte so vieles. Er wusste so vieles. Er war immernoch so stark. Er war immernoch der gleiche, nach seiner Auffassung. Seine Narben konnte man wenigstens sehen.

Mika setzte seinen schweren Körper in Bewegung und ging mit selbstsicheren Schritt ebenfalls bis zum Wasser, blieb etwas weniger als einen Meter vom Fremden entfernt stehen. Diesen schien plötzlich einer besondere Wut erfasst zu haben, in seinen Augen brannte etwas, dass sich Hass nannte, und Mika auch besonders gut kannte. Doch bei ihm war es anders. Er wollte sie alle töten. Sie alle vernichten. Alle! Alle alle alle alle. Denn sein Hass, Mikas Hass schien keine Grenzen zu kennen. Dort brannte er, wo einmal sein Herz gewesen war. Das Herz, das Mika vollständig vergessen hatte. Das Herz, das faulend nun als Behälter des Hasses und der Wut diente. Der Rüde hatte vieles schon vergessen aus seinen früheren Tagen. Er erinnerte sich nicht mehr, vielleicht war auch nur zu viel Zeit vergangen, in denen er nicht gewollt hatte, sich zu erinnern. Doch jetzt, da er älter wurde, begann es an ihm zu nagen : Er wollte Klarheit. Klarheit über sein ganzes Wesen. Über sein achso wundervolles finsteres Wesen.

Als der Weiße dann die Zähne fletschte und seinen hasserfüllten Blick mitsamt seines Kopfes von Mika abwandte, betrachtete ihn Mika erstmal nur amüsiert. Was hatte dieser "Welpe" jetzt für ein Problem?

Wenn du kämpfen willst, musst du das schon sagen.

Meinst Mika und gähnte theatralisch. Wie er es liebte, seine kleinen Spielchen zu treiben!


( Kade | abseits des Rudels | redet )

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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   So Feb 13, 2011 7:18 am

Kade lächelte wieder sein kaltes Lächeln.

,,Nein, es ist nicht dein Leben, dass ich beenden will, sondern das meines Bruders. Aber in dir scheint auch ein sehr großer Hass zu sein, oder irre ich mich da? Noch dazu scheint mir deiner viel tiefer und intensiver als mein eigener."

Dem Weißen war nicht entgangen, dass der alte Rüde sich über ihn lustig machte. Der Rüde war anders als alle anderen Wölfe, denen er je begegnet war. Vermutlich wären ihm jetzt die meisten Wölfe aufgrund seines Spottes an die Kehle gegangen. Kade hatte das Gefühl, als hätte er das schon mit anderen sehr oft gemacht. Aber eine Sache passte ihm überhaupt nicht: dass der Alte so auf ihn hinabsah. Das war etwas, was er schon immer gehasst hatte, wenn jemand sich für besser und überlegener hielt und einen mit einem solchen Blick niederzustarren versuchte. Kade verdrehte innerlich die Augen. Dann überlegte er sich kurz, was auf die letzten Worte des alten Wolfes sagen sollte.

,,Ich gebe zu, dass ich im Moment einem Kampf nicht abgeneigt bin, aber ich bin nicht zum Kämpfen hier. Ich bin bloß auf der Suche nach meinem verräterischen Brude, das ist alles. Und ich habe nicht vor, zu sterben, bevor ich ihn zur Strecke gebracht habe."

Jetzt knurrte er. Er versuchte erst gar nicht, dieses Geräusch zu unterdrücken. Seine Muskeln zuckten leicht, spannten sich noch mehr an als ohnehin schon. Seine eiskalten Augen glitzerten gefährlich. Die Krallen seiner Pfoten gruben sich in die Erde und seine Rute zuckte.

[ mika | unterhält sich mit ihm ]

Ist wieder nur so kurz, tut mir Leid
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Mo Feb 14, 2011 3:26 am

Immer noch spürte er, den Schock in seinen Muskeln. Als ob er noch nicht vergangen war, es war als ob ein Stromschock ihn gerade getroffen hat. Warum gerade jetzt? Wo alles so schön ist? Der Rüde seufzte, langsam schloss er seine Augen um sich wider zu beruhigen. Den Traum wollte er auch vergessen, einfach wegschieben. „Tief durchatmen Raziel. Es ist nur ein Traum, ein Traum. Keine Realität, das wäre ja schön, wenn dieser noch passieren würde…Aber es ist ein Traum, dein Gewissen will dir nur Angst machen. Beruhig dich.“ Nach einiger Zeit beruhigte sich Raziel endlich, man konnte beobachten wie seine Atmung regelmäßig wurde, wie sein Brustkorb sich erhob und wider sank. Er hörte in sein Inneren und hörte wie auch sein Herz wider regelmäßig pochte, nicht wie vorhin ganz wild, als ob es ihm gleich aus dem Hals “springen“ würde.

Der Rüde grub seinen Kopf in seine Pfoten und schaute sich um, irgendwie hatte jeder mit Kummer zu kämpfen, als ob die Gefühle nun verrücktspielen würden. Neben ihm erklang die liebliche Stimme seiner Gefährtin, Sakura. Er spürte wider ihre Wärme die sie ausstrahlte, aber er konnte die Sorge um ihn aus ihrer Stimme hören. Er schaute ihr in die Augen, in die Augen die er sich verliebt hatte, die Augen die wunderschön waren, wie von keine andere Fähe. Er liebkoste sie zärtlich über die Schnauze und lächelte ihr zu

„Es war nur ein Traum…ein Albtraum, der sich anfühlte als ob es die Realität war. Du brauchst dir keine Sorgen um mich zu machen, mir geht’s gut.“

Kurz gähnte der schwarzbraune Rüde, der Schock hatte ihm den Schlaf aus den Muskeln gejagt, kurz gesagt er war wider hellwach. Aber auch fühlte es sich an, als ob er gar nicht geschlafen hätte. Sein Blick wandelte über dem Platz wider. Blake war bei Abla und Kische, die aber auch gleich ging. Mika war alleine, wie immer. Aber dann ein Geruch, ein Fremder. Sofort hob er den Kopf, seine Ohren waren in dessen Richtung gerichtet. Dann sah er ihn, ein weißer Wolf der zu Mika ging und sie redeten, ein ungutes Gefühl machte sich in ihm breit. Aber Blake würde das bestimmt übernehmen, das wusste er. Aber dieser Rüde hatte eine Ausstrahlung, eine Ausstrahlung wie bei Mika. Ein leises Knurren ließ er aus seiner Kehle. Gewand zu Sakura sprach er

„Dieser Rüde hat wohl gar keinen Respekt und mich beunruhigt was, er hat eine Ausstrahlung wie bei Mika….Das hat dem Rudel noch gefällt, das noch so einer auftaucht wie Mika, schon mit diesen haben wir genug Probleme und noch einer.“

Und schon wieder tauchte ein neuer Geruch auf, Raziel erkannte einen Rüden, einen mit solchen Fell, das man nicht oft zu sehen bekommt. Neugierig schaute er zu diesen Rüden und achtet nicht mehr auf Mikas Gesellen.


[bei Sakura und redet mit ihr / bemerkt Kade und danach Kovu]

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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Fr Feb 18, 2011 3:04 am

Der Tag war doch recht gut gelaufen für Mika, wenn man es recht bedachte. So viel Spaß hatte er schon lange nicht gehabt. Nur damals, an dem Tag als er im Lomasi-Tal angekommen war, und sich gleich mit sämtlichen Rudelmitgliedern in die Haare gekriegt hatte. War das ein Gewirr gewesen damals! Kurz durchfuhr ihn ein nostalgisches Gefühl, während sich die Bilder von jenem Tag vor seinen Augen noch einmal abspielten. Den kleinen Kampf mit den Pumas hatte er verschlafen, doch als Blake zum Aufbruch rief war er gerade rechtzeitig aufgewacht, um ihnen zu folgen. Dann war er still gewesen. Warum eigentlich? Die Reise hatte ihn kaum angestrengt, nur ein klein wenig mehr als früher. Und doch war es hier besser, in diesem Sumpf, als dort imTal oder auf Reisen.

Mika schaute wieder zu dem weissen Rüden der ihm nun antwortete. Leicht winkelte er ein Ohr an, während er kurz schwieg bevor er ebenfalls zu einer Erwiederung ansetze, die ein wenig langatmig wurde.

Nun Rüden gibts in dem Rudel hier genug, vielleicht ist ja dein lieber Bruder dabei. Lass mal sehen. Da gibts Blake, Samir, Raziel, Namid, Cabezan...Kommt ein Name bekannt vor? Ach und scheinbar nähert sich auch noch ein uns unbekannter Kandidat wenn meine Nase mich täuscht...Mit deiner Vermutung liegst du allerdings recht, Fremder. Ich hasse.

Mika rümpfe die Nase, und maß den weissen noch einmal abschäzig. Aufgeblasen war er doch schon! Jedenfalls versuchte er den Anschein zu bewahren, dass ihn Mikas Worte größtenteils kalt ließen. Doch das störte den Wolshybriden ja nicht, hauptsache er hatte etwas zu tun. Und auch wenn es das war, sich mit einem gefühlskaltem Fremden zu unterhalten der verrückt danach war, seinen Bruder zu töten. Aus Rache, oder sonst irgendetwas ohne Belang. Warum gab es Rache? Nicht nur wegen der Liebe? Wenn es eine Verletzung des Stolzes war, dann war Rache schön und gut, auch angebracht. Doch am Ende war es doch auch nur ein weichlicher Impuls der einfachen Tiere. Mka zog leicht die Stirn kraus. Wie verachtenswert sie doch alle in seinen Augen waren!

Da würd ich mich aber beeilen, Weißling. Sonst kommst du vielleicht schon zuspät und kannst einem verwesenem Kadaver die Kehle zerbeissen.

Kurz blickte Mika hasserfüllt und unruhig zu Blake, musterte ihn kurz und wandte sich dann mit einem angewiedertem Gesichtsausdruck zurück zu Kade. Er spuckte regelrecht die Wörter, als er über Blake sprach.

Unser lieber Herr Alpha würde uns den Kampf sowieso vermiesen... Es wäre besser wir würden es auf später verschieben... Wenn du überhaupt willst.

Der Wolf im Schlittenhundsfell seuftze theatralisch und starrte nun aufs Wasser hinaus. Die Sonne war nun ganz verschwunden, nur noch ihr Licht war teilweise geblieben um ihnen noch ein wenig Licht zu spenden. Doch der Abend war nun eindeutig zu erkennen, in seiner graudunklen Fassung. In ein paar Stunden würde es schon tiefschwarze Nacht sein und nur der Mond würde sein Spiegelbild auf die Wasseroberfläche schicken. Dort würde die silberne Scheibe dann ebenso strahlen, wie am Himmel. Was für ein schöner Anblick das doch sein muss! , dachte Mika sarkastisch.


{ bei Kade am Seeufer | spricht }

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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Sa Feb 19, 2011 12:42 am

Er blieb zwischen einer Buschgruppe stehen und tastete die Gegend mit seinen Blicken ab. Versuchte irgendwo den Alpha ausfindig zu machen, ein Wolf der nur so mit seiner Macht trotzt. Kovu warf seinen Kopf zur Seite und erkannte zwei Wölfe, die an dem See standen. Leicht legte der Rüde seinen Kopf schief. Vielleicht war ja der Graue der Alpha? Seine Haltung, diese Ausstrahlung. Er würde sich niemanden unterwerfen. Doch wie es aussah hatte er im Moment keine Zeit für den Streunenden Wolf, deswegen sah der Rüde sich weiter um und erkannte einen weiteren Rüden mit einem Fell, dass so tiefschwarz war wie die Nacht und doch wies das Fell an manchen Stellen hellere in braun gehaltene Fellflecken. Neben ihm eine Fähe.

Eigentlich würde Kovu auch hier niemanden stören wollen, doch da hatte der Schwarze schon den Rüden bemerkt und hatte seinen Kopf zu ihm gedreht. Ohne noch einen weiteren Gedanken zu verlieren setzte sich der Rüde mit dem orangenen Fell in Bewegung. Seine Schritte wirkten langsam und ruhig und doch brauchte der Rüde nicht lange um den beiden anderen Wölfen gegenüber zu stehen.

„Ich grüße euch!“, sagte Kovu und ein Lächeln legte sich auf seine Lefzen. „Ich heiße Kovu“, stellte er sich vor. „Ein Streuner“, hängte er noch hinten dran und amüsiert blitzen seine Eisblauen Augen auf. Der Rüde drehte seinen Kopf wieder zu den anderen beiden und beobachtete sie eine Weile. „Ist das euer Alpha?“, fragte Kovu schließlich ohne den Blick abzuwenden und deutete mit einem Nicken zu dem grauen.


(Bei Raziel und Sakura | Stellt sich vor)
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   So Feb 20, 2011 5:14 am

Sakura schmiegte sich enger an Raziel. Er sagte es seie nur ein Alptraum, die graue Fähe musterte den schwarzen Rüden eine weile und glaubte ihm schließlich. Er könnte sie auch einfach Anlügen, sie würde ihm das Wahrscheinlich auch glauben, aber sie hatte nicht das Gefühl das der Rüde neben ihr Log daher ließ sie ihren Blick wieder über die Lichtung schweifen. Kische war wie so oft alleine, sie war irgendwie immer alleine, oder verschwunden … Sakura dachte kurz daran zu ihr zu gehen verschob den Gedanken aber schnell wieder nach hinten, sie wollte erst einmal bei Raziel bleiben, daher löste sie ihren Blick von der Fähe und sah sie weiter die anderen Wölfe an. Blake stand mal wieder bei Abla, wo auch sonst. Man konnte sehen das zwischen ihnen irgendwas ist, aber sie sagte dazu nichts. Ein lächeln huschte über ihre Leftzen aber es verschwand auch wieder schnell als ihr Blick an Mika hängen blieb.

Sie kniff die Augen zusammen und musterte den schon älteren Rüden. Er stand neben der Fähe die sich … Kade nannte, sie mochte den Rüden seit dem ersten Augenblick nicht, und es wunderte sie das Blake ihn noch nicht verjagt hatte, er hatte so viel angerichtet. Und wenn man ehrlich war hatte der Rüde es nicht verdient in diesem Rudel zu sein, aber daran konnte man nun nichts ändern. Und Blake ist der Alpha daher bleibt die Entscheidung was mit dem Rüden passiert bei ihm. Die graue Fähe stellte die Ohren auf um besser hören zu können was Kade und auch Mika sagt.
Sie sagte das sie ihren verschollenen Bruder suchte, sie sah kurz wieder zu Raziel ehe sie ihren Blick wieder auf Mika richtete – ihre Augen waren noch immer zusammen gekniffen – sie sagten irgendwas von einem Kampfe und das Blake das nicht zulassen würde.

.oO(wieso bloß?)Oo.

Sie sah die beiden noch eine weile an aber dann irietierte sie ein Fremder Geruch, ein Fremder Wolf näherte sich dem Rudel, wahrscheinlich wollte er sich dem Rudel anschließen aber vielleicht ist er ja nur auf durchreise. Plötzlich knurrte Raziel und sagte etwas zu ihr, sie sah wieder zu ihm und stimmt ihm kurz mit einem nickten zu.

Ja die Fähe hat auch irgendwas … komisches an sich sie planen einen Kampf gegeneinander und sie sucht ihren verschollenen Bruder, zu mindestens hatte sie das eben gesagt ...

Sagte sie und kniff dabei ihre Augen kurz zusammen. Sie mochte Mika nicht – wie die meisten im Rudel – und sie hatte bei ihm immer ein ganz ungutes Gefühl. Aber er würde wohl im Rudel bleiben, also musste sie mit ihm auskommen. Dann bemerkte sie den Fremden den sie eben schon Gerochen hatte. Ein orange farbiger Wolf, so konnte man seine Fellfarbe wohl am besten beschreiben. Er kam zu ihr und Raziel rüber. Und grüste sie.

Hallo Fremder, ja das dort drüben ist unser Alpha – Blake. Möchtest du dich dem Rudel anschließen, oder bist du nur auf durchreise?

Fragte sie und sah lange dem Rüden mit dem organgen Fell in die Augen, ehe sie ihren Blick wieder zu Raziel.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Fr März 04, 2011 4:56 am

Während das Licht immer weniger wurde und die Dunkelheit allmählich Einzug nahm, war Namid immer noch in seinen Gedanken vertieft. Ein Vogelruf ließ ihn aufschrecken und mit leicht gesträubtem Fell schaute er in die Richtung aus der der Ruf gekommen war. Der Vogelruf wurde weder beantwortet noch wiederholt, weshalb Namid seinen Kopf schüttelte und sich dann streckte, um die wiedergekehrte Müdigkeit aus seinen Knochen zu vertreiben. Langsam setzte er sich auf, kratzte sich mithilfe seines Hinterlaufes kurz am Fang und blickte dann zum Fluss. Durch die Tatsache, dass es immer dunkler wurde, konnte Namid den Fluss nur noch konturenhaft sehen, doch durch sein Gehör nahm er das leichte Rauschen des Wasser wahr. Er blieb noch eine Weile so stehen und lauschte den abendlichen Geräuschen, ehe er schließlich aufstand und sich nochmals streckte. Anschließend kehrte er dem Fluss den Rücken zu und schlug den Weg zurück zum Rudel ein.
Namid hielt sich nah am Fluss und orientierte sich an den verschiedenen Geräuschen. Seine dunkelgrauen Ohren bewegten sich unaufhörlich und lauschten die Umgebung nach Gefahren und anderen Geräuschen ab. Zu seiner Linken befand sich der See und zu seiner Rechten der Berg. Nach einer Weile erreichte er den verwilderten Pfad und schlug den Weg zum Ufer ein. Das Wasser, welches seine Vorderläufe umspielte, war kälter geworden und so beeilte Namid sich es zu überqueren. Auf der anderen Uferseite angekommen, schüttelte der wildfarbene Rüde sein Fell und ging dann zur Lichtung. Mittlerweile waren ein paar mehr Wölfe da und er blieb einen Moment stehen, um sich einen Überblick zu verschaffen. Nahe dem Seeufer stand Mika neben einem fremden Rüden, in ihrer Nähe befanden sich Raziel, Sakura und ein weiterer unbekannter Rüde. Blake lag nicht unweit von den beiden kleinen Gruppen neben Abla. Als Namids Blick auf Noreyas Gestalt liegen blieb, stieg in ihm eine wohlige Wärme auf. Langsam setzte er sich wieder in Bewegung und ging zu ihr. Sanft stupste er Noreya an und fuhr ihr mit seiner Zunge über die Schnauze. Dann legte er sich vorsichtig neben sie. Die Wärme, die Noreya ausstrahlte, wärmte Namid zusätzlich und er entspannte sich. Sein Blick schweifte von Noreya zu dem fremden Rüden, der bei Sakura und Raziel stand. Sein Fell war von ungewöhnlicher Farbe, fast so rot wie Feuer und doch eher ins Gelbliche gehend. Seiner Ausstrahlung nach schien er freundlich zu sein und Namid freute sich, dass es mal ein netter Wolf war, der zu ihnen fand. Auf einmal wandte er seinen Blick von dem orangefarbenen Rüden ab und schaute zu Mika und dem zweiten Fremden. Bei Mika sträubte sich immer noch sein Nackenfell und der Fremde machte auf Namid auch nicht gerade einen guten Eindruck. Seine Körperhaltung signalisierte eher feindliches als freundliches, doch ehe Namid sich darüber weiter Gedanken machte, schenkte er seine Aufmerksamkeit wieder Noreya. Er spürte ihren gleichmäßigen Herzschlag und ihre Wärme. Langsam und behutsam begann er ihr Fell zu säubern – nicht dass es sonderlich dreckig war; es war einfach ein Zeichen der tiefen Freundschaft.


[beim Fluss zwischen den beiden Bergen/kehrt zum Rudel zurück/beobachtet die anderen/putzt Noreya]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Di März 08, 2011 3:25 am

Es wurde immer dunkler im Wald und Cabezan begann sich ein wenig unwohl zu fühlen. Nein, er mochte die Abenddämmerung, sie hatte etwas anziehendes, besonders erhabenes an sich, es war nicht das. Aber wer wusste, vielleicht hielt Blake ja soetwas wie eine Ansprache oder ähnliches. Außerdem hatte er gleich zwei fremde Gerüche entdeckt, die eindeutig aus der Richtung des Rudels kamen. Unsicher warf er einen Blick zu Aurora, und räusperte sich wieder. Er wollte nicht unhöflich sein und einfach abhauen, doch war ihm die Situation doch ein wenig...peinlich. Also schluckte er nochmal und begann dann zögerlich zu sprechen.

Wenn es dir nichts ausmachst geh ich schon einmal zum Rudelplatz vor. Du kannst ja den Kadaver leicht alleine finden.

Überhaupt, warum hätte Aurora ihn dabei haben wollen, als sie fraß? Damit er dumm zugucken könnte? Nein, niemand schien ihn wirklich je zu brauchen, so schien es Cabe. Und es machte den Gedanken nur noch schlimmer, dass eigentlich nie jemand ihn gebraucht hatte. Ein letztes Mal lächelte der Nebelgraue Aurora zu, etwas schüchtern doch gleichzeitig betrübt. Dann wandte er sich von ihr ab, ging in gemächlichem Tempo durch den halbdunklen Wald. Da war es wieder, dieses Gefühl der Traurigkeit in ihm. Dabei hatte er heute morgen doch noch beschlossen, damit aufzuhören die ganze Zeit so niedergeschlagen zu sein. Kräftig schüttelte er seinen Kopf, als könnte er so das bedrückende Gefühl abschütteln. Zwar gelang es nicht ganz, doch wurde er sowieso von dem Geräusch von Pfoten auf Waldboden aufgeschreckt. Wachsam blickte er auf, erblickte Kische wie sie einige Meter entfernt irgendwohin lief. Verunsichert blieb er stehen und schaute ihr nach. Es schien ihr nicht gut zu gehen in letzter Zeit, eigentlich seit dem Angriff der Pumas damals. Und Cabezan hatte - so dumm es auch klang - Angst vor ihr. Jedenfalls versuchte er, so gut es ging ihr aus dem Weg zu gehen. Es kam ihm immernoch ein wenig dumm vor, wie er sich da im Lomasi-Tal benommen hatte. Schnell wandte er seinen Kopf wieder ab, und trottete nun etwas schneller auf das Rudel zu. Die Äste eines Strauches teilten sich leise raschelnd als er geduckt drunter herging und dann ins freie trat, wo seine Rudelmitglieder waren.

Jetzt aber musste er erst wieder verharren, um einen Entschluss zu fassen. Blake und Abla sprachen miteinander, Sakura und Raziel hatten wohl einen der Fremden, einen feuerfarbenen Rüden begrüßt. Etwas abseits standen Mika und ein weißer Wolf. Als letztes viel sein Blick auf Namid und Noreya, die neben Mika die zwei anderen Altwölfe im Rudel waren. Allein wollte Cabezan im Moment keineswegs sein, auch wenn er keine große Begabung in der Kommunikation mit anderen hatte verspürte er gerade doch das Bedürfnis mit jemandem zu Reden. Zu lange war er schon in seinem Leben allein gewesen.

Namid war ein freundlicher und weiser Rüde und mit Noreya hatte er sich auch halbwegs gut verstanden. Untereinander mochten sich die beiden Altwölfe offenbar auch, denn Namid putzte ausgiebig das Fell der weissgrauen Fähe. Nachdem Cabezan so leise wie möglich zu ihnen hinübergeschritten war, leckte er sich kurz über die Leftzen, sammelte kurz seinen Mut zusammen und ordnete die Worte in seinem Kopf.

Ich will nicht stören, nein. Auf gar keinen Fall! Aber... Ich wollte fragen ob ich mich zu euch setzen könnte. Mir machts auch gar nichts aus wenn ihr es nicht wollt. Wirklich!

Die Antwort abwartend blickte er von dem einen zu der anderen, und blinzelte hoffnungsvoll. Es würde ihn auch nicht wundern wenn sie ihn wegschicken würden, warscheinlich störte er ja so oder so. Aber der nebelgraue Rüde hoffte trotzdem dass sie ehrlich antworten würden. Er mochte es nicht Unangenehmlichkeiten zu verbreiten.


{ spricht zu Aurora | geht zum Rudelplatz | bei Namid und Noreya | fragt sie ob er zu ihnen kommen kann }

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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Di März 15, 2011 5:24 am

Raziel schaute für kurze Zeit in den Himmel, in den Himmel der sich langsam färbte. Heute ist viel passiert heute sind die angekommen und nun würden sie auch hier für eine Weile verbleiben. Aber wie würde es sich hier leben? Würden wider Gefahren auftauchen die das Rudel überwältigen mussten? Das Rudel musste zusammenhalten so steht fest, jeder musste jeden vertrauen. Aber wie? Diese Frage würde sich andere vielleicht stellen. Kurz blickte der schwarze braune Rüde zu Mika „Der scheint ja immer noch beschäftigt zu sein mit dem Neuen. Mich würde es nur zu gerne Interessieren was die beiden so viel zu reden zu haben. Das das geht mich ja nichts an…“ Dann erklang die Stimme Sakuras die neben ihm lag, er schaute kurz zu ihr und danach wieder zu den beiden Rüden. Ein ungutes Gefühl machte sich breit im Rüden

„Mal sehen ob es den beiden gelingt. Ich hoffe mal niemand wird sonst verletzt mir ist es eigentlich egal wegen Mika, auch wenn es bitter klingt. Er hat schon hier zu viel Unheil angerichtet und mir wer es auch ganz recht wenn der andere Rüde ihn verscheucht sogar. Aber noch einen wie Mika zu haben ist eine schwere Belastung für das Rudel, wo noch wir Welpen erwarten. Bei solchen Wölfen kann man ja nie sicher sein…Meistens glaube ich das unser Rudel wie ein Magnet ist, der immer neue Wölfe anzieht von aller Art böse gut…du weißt was ich mein.“

Kurz seufzte der Rüde und schaute wie der Fremde Wolf immer näher kam und er ging nicht irgendwohin, er ging genau auf Sakura und Raziel zu. Raziel mustere den Rüden, aber dieser schein nichts Böses vorzuhaben, wenn Raziel es so sagen könnte der Wolf vor ihm wirkte auch sympathisch „Ich hoffe das er so ist wie ich denke. Er scheint nett zu sein und ich glaube er wird sich schnell an das Rudel anpassen. Hoffentlich Irre ich mich nicht dabei…aber man weiß ja nie. Wie man so schön sagt, der erste Blick trügt manchmal. Nur wer jemanden kennenlernt weiß, wie es in ihm vorgeht.“ Raziel lächelte kurz auf und antworte dem orangefarbigen Rüden

[b] „Sei gegrüßt Kovu ich bin Raziel und die Fähe, meine Gefährtin, neben mir ist Sakura. Der Alpha ist dort drüben bei der Fähe, mit dem gemischten Fell. Wenn du dich anschließen willst oder was ganz anderes frag ihn.“
kurz grinste Raziel auf „Und eins kann ich dir sagen er wird dich nicht beißen. So gesagt er ist nicht bissig.“

Raziel nickte dem Rüden zu bis er aufstand und zu Sakura blickte

„Es scheinen immer mehr Fremde aufzutauchen. Ich gehe mal los und schaue ob hier sich noch welche rumtreiben und schaue wo das Wild sich zurzeit aufhält, danach können wir ja im Rudel ein großes Tier vielleicht erlegen. Kommst du mit?“

Raziel stupste sie an und liebkoste sie noch kurz über die Schnauze und wartet ab auf die Antwort seiner Gefährtin.


[redet mit Sakura und Kovu / geht seinen Gamma Aufgaben nach und fragt ob Sakura nicht mitkommen will]

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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Fr März 18, 2011 8:38 am

    Blakes ruhiger Bernsteinfarbener Blick lag auf Abla, die kurz zu überlegen schien und ihn schließlich anschaute. Er bemerkte noch immer, wie unsicher sie war, aber dennoch wusste er, sie würde gleich antworten. Und so war es auch. Sie sagte, niemand habe sie zuvor gefragt was sie wollte. Blake zuckte leicht mit einem ohr, aber er wusste nicht, was er erwidern sollte, also blieb er stumm und wartete, dass die gemischte Fähe fortfuhr. Und ein Lächeln legte sich auf seine Lefzen, als sie verriet, das sie bleiben wolle. Er nickte leicht und pendelte mit der Rute hin und her, um ihr seine Freude darüber mitzuteilen.

    "Das freut mich sehr zu hören, Abla.",

    sagte er leise, allerdings schien sein blick abzudriften, zu der Stelle wo Sakura und Raziel waren. Ein neuer Geruch hatte sich angekündigt und ein fremder Wolf schien sich hier rumzutreiben. Blake spürte, wie seine Nackenhaare sich leicht aufstellten und fixierte die Stelle, wo der Geruch zu sein schien. Er kam immer näher und schließlich tauchte ein orangeroter Rüde auf, der nun mit Raziel und Sakura sprach. Blake beobachtete die Szene und sah, wie als erstes Raziel und dann Sakura etwas antwortete, was er jedoch nicht hören konnte. Er bemerkte ein kurzes Nicken des Fremden in seine Richtung. Wollte er dem Rudle beitreten, oder war er nur auf Durchreise.

    "Ich werde mal schauen, was der Fremde will.",

    meinte er schließlich zu Abla und leckte der gemischten Fähe kurz über den kopf, ehe er sich erhob und zu Raziel und Sakura ging. Er nickte den beiden kurz zu, ehe er sich dem Rüden zuwand. Er wirkte nicht böse, sondern eher gelassen, was Blake beruhigte. Er mochte es nicht, wenn Wölfe einfach kamen und zu arrogant waren, um auch nur irgendwas zu sagen, wie den einen Schwarzen, der jedoch anschließend wieder abgezogen war, nachdem Ramyla ihm ihre Meinung gegeigt hatte. Blake blickte den Fremden einerseits freundlich, andererseits auch etwas misstrauisch an.

    "Sei gegrüßt. Wie die Beiden dir vielleicht schon mittgeteilt haben, ist mein Blake und ich bin der Alpha dieses Rudels ... nun, solltest du nur auf Durchreise sein, werden wir dir nicht im Wege stehen, auch wenn ich dich bitte, schnellstmöglich weiterzuziehen."

    Seine Stimme klang noch immer ruhig und freundlich und sein Blick huschte über den Antlitz des Rüden und shcließlich zu seinen Augen. er hoffte, dass es nicht noch so einer war, wie Mika, denn sonst (da war sich Blake sehr sicher) würde er noch die Nerven verlieren. Wo war Mika eigentlich schon wieder? Offenbar nicht beim Rudel, was Blake wieder wütend machte. Dafür das der Altwolf ein Omega war, nahm er sich erstaunlich viele Freiheiten. Blake unterdrückte seine Wut udn Empörung dem Grauen gegenüber und konzentrierte sich auf sein Gegenüber.


[Bei Abla, redet || Bei Raziel, Sakura, Kovu; redte mit Kovu || Denkt über Mika nach, etwas wütend]

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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Fr März 18, 2011 9:04 am

    Erfreut darüber, dass Myla noch immer ganz die Alte war und offenbar auch nicht wütend auf ihn war, ließ Samir sich nieder und sah zu, wie seine Gefährtin das Fleisch verschlang. Als sie schließlich meinte, er sei zu hart zu Blake, spürte Samir wieder eine alte Eifersucht hochkommen und Trotzigkeit trat in seine hellen Augen. Er war zu hart zu Blake?! Er? Dabei war es Blake gewesen, der sein Rudel und die trächtige Ramyla durch die Gegend gehetzt hatten, ohne großartig Pause zu machen. Und wann hatte Blake nur einmal mit ihm geredet? Er beachtete ihn nicht einmal, es schien ihm auch egal zu sein, dass er einfach mit Cabezan jagen ging. Blake schien sich nicht einmal mehr um Ramyla zu sorgen, obwohl sie seine Beta war. Und dann war er, Samir, zu hart zu Blake in dem er über ihn schimpfte. Der Schwarze atmete einmal tief aus, sagte jedoch nichts und zuckte nur mit den Ohren. Ramyla fuhr fort, dass sie Blaje mehr unterstützen wollte und sie am besten zum Rudel zurückkehren sollten. Ein kurzes Nicken von Samir wies darauf hin, dass sie zurückgehen konnten. Myla trabte los und Samir folgte ihr, immer neben ihr her laufend.

    "Er redet nicht einmal mit mir. Und dabei sind wir Brüder.",

    sagte er relativ leise, ohen Myla anzublicken. Plötzlich kam er sich wie ein kleiner, schmollender Bruder vor, weil der große Bruder nicht mit ihm spielen wollte. Der Schwarze seufzte leicht und plötzlich legte sich ein lächeln auf seine lefzen und er blickte seine Gefährtin wieder an.

    "Und, wie geht es den Kleinen?"

    er grinste und beäugte kurz Mylas Bauch, wo ihre gemeinsamen Welpen waren. Wie es wohl sein würde, wenn erstmal überall kleine plüschige Babys rumlaufen würden? Insgeheim freute Samir sich, Vater sein zu können und den Welpen alles zu zeigen, was er wusste, andererseits hatte er auch Angst, dass Mika ihnen etwas tun könnte. Dem Altwolf war alles zuzutrauen und Samir hatte genug Hass in sich, dass er den Grauen für alles beschuldigen könnte, was den Welpen geschah. Selbst wenn Mika garnicht Schuld wäre. Schnell schüttelte er den Kopf, versuchte seine starke Abneigung gegen Mika zu verdrängen und trabte weiter neben ramyla her, bis sie das Rudle erreichten. Ausnahmsweise saß Abla mal alleine rum. Das verwunderte Samir und seine Augen suchten Blake. Er stand etwas abseits mit ein paar anderen, wie es aussah Raziel und Sakura. Ein fremder Geruch zeigte, dass noch jemand Neues da war. Der Schwarze blinzelte und blickte wieder zu Abla. Er mochte die ähe nicht besonders, was stark damit zusammenhing, dass sie nichts für das Rudel tat. Außerdem störte es ihn, dass sie offenbar vor allem Angst hatte und nie etwas sagte, sondern nur bei Blake war. Samir fiel auf, dass sie das komplette Gegenteil von der redfreudigen und lebenslustigen Ramyla war.

    "Da ist ein Neuer",

    bemerkte Samir, streckte den Rücken durch und gähnte, wobei man seine scharfen, spitzen Zähne sehen konnte.

    "Ich glaube ich gehe später nochmal jagen, die Rehe müssten jetzt irgendwo in der Nähe des Gebirges sein. Vielleicht finde ich ja was interessantes.",

    fuhr er fort und gähnte nochmal. Anschließend ließ er sich auf dem weichen, mossbedeckten Boden am waldrand nieder und legte sich auf die Seite. Er hatte schon länger nicht mehr geschlafen und der tag neigte sich dem Ende zu. Nachts war mit Sicherheit auch noch Zeit zu jagen, aber jetzt wollte er sich einfach nur ausruhen. Er beobachtete, wie die Sonne am Himmel immer tiefer sank und die Dämmerung eintrat.


[Bei Myla, rdet || Auf dem Rückweg zum Rudel; beim Rudel, spricht mit Myla, legt sich hin]

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Gestern stand ich noch am Rande des Abgrunds.
Heute bin ich schon einen Schritt weiter.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Fr März 18, 2011 1:24 pm

Kische hatte sich vom Rudel entfernt. Sie musste sich einiges durch den Kopf gehen lassen und verstehen. Die Zeit, in der sie glücklich war und über ihre Probleme hinwegsehen konnte, war vorbei. Der Selbsthass und die innere Gewalt, die stets für Unruhe sorgte, plagten sie bei jedem Herzschlag. Nicht ein einziges Lächeln konnte sie sich zwingend auf die Lefzen legen, kein Ausdruck mochte ihr ins Gesicht steigen.
Nun stand sie einfach nur noch da, versunken in dem Selbstzweifel, in dem sie schon die ganze Zeit badete. Wie es aussah, gab es für sie kein Erlösen. Niemand kannte sie so gut, dass er verstehen würde, was mit ihr los war. Niemand mochte sie. Sie war eine Einzelgängerin. Die Einsame, die nur den Schutz vom Rudel brauchte. Ohne Kontakte, Fürsorglichkeit und Liebe. Sie hatte sich völlig ausgeschlossen und niemanden an sich heran gelassen. Kein einziger Hoffnungsfunke durchfuhr sie. Sie war am Ende.

Wenige, langsame Schritte trugen die Erdfarbene vorwärts. Ihr Herz schlug einzig für den Kampf, für die vielen Kämpfe, die ihr noch bevorstanden. Denn ihr Bewusstsein, ihr Charakter, ihr Wesen hatte sich völlig gewendet. Vielleicht blieb mal um mal ein kleines Merkmal in einer Schlaufe hängen, und man konnte etwas vom ihrem alten Ich wieder erkennen. Aber das geschah eher selten und es waren auch keine Dinge, wovon man noch tagelang sprechen konnte. Ein kleines Stück weit war sie verzweifelt. Sie wusste nicht, was sie in dieser Situation tun sollte. Sie kannte diese Situation nicht. Andererseits war es etwas völlig Neues und sie war neugierig. Egal wie zerstört sie war und welchen innerlichen Schmerzen sie erlitt. Sie wollte schließlich nicht das kleine Häufchen Elend spielen, dass sich Aufmerksamkeit durch Selbstmitleid erkämpfte. Nur eben blieb der Schmerz und die Hoffnung versagte. Die Dunkelheit wuchs.

Kische hatte sich in dem Wirrwarr, das sich Wald nannte, völlig verirrt. Die Gerüche des Rudels waren ihr entgangen und in welche Richtung sie lief, wusste sie eigentlich auch nicht. Einzig der Gedanke »Vielleicht passiert ja ein Wunder!« trieb sie an. Auch wenn sie nicht wirklich daran glaubte.

Nach langer Zeit hatte sie die dünnen Gerüche, die in der Luft hingen, wieder aufgenommen. Sie folgte diesen, auch wenn sie nicht so recht wusste, warum. Warum wollte sie wieder zurück zum Rudel? Warum war sie jetzt hier? Warum hatte der Herrscher über diese Welt ihr dieses Leid zugefügt? Warum, warum, warum?
Nach wenigen Minuten war sie wieder so nah am Rudel, dass sie es deutlich riechen und wahrnehmen konnte. Zwar sah sie noch keinen der Wölfe, konnte aber klar deuten, wo sich welcher befand. Und wieder musste sie eine ihrer Masken auflegen, verstecken, was sie eigentlich empfand.

Oh nein, oh nein! Ich darf das nicht! Keeeein Trübsal blasen. Keeein Trübsal blasen! Hör auf, Kische! Hör sofort damit auf! Du verdirbst dich!

Alles was danach passierte, war ihr egal. Sie ließ sich urplötzlich in die feuchte Erde fallen und vergrub sich in dem kühlen Laub. Sie wollte einfach nur noch weg. Weg von allem.


[Im Wald, entfernt vom Rudel » Geht wieder zurück » Lässt sich ins Laub fallen]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Sa März 19, 2011 10:40 pm

Der Weiße sah zu den Wölfen, die in seinem Blickfeld waren. Sie schienen für ihn keinerlei Bedrohung darzustellen. Kau einer tat dies. Mit Ausnahme seines Bruders und vielleicht dieses Wolfes hier gab es niemanden, den der Weiße kannte, der gegen ihn ankommen konnte.

,,Mein Bruder ist hier nicht, aber er war hier. Es ist noch nicht sehr lange her. Vor ein, zwei Tagen ungefähr ist er hier langgekommen.."

Als der alte Rüde meinte, er solle sich besser beeilen, weil er sonst einem Kadaver in die Kehle beißen konnte, lachte er kalt auf.

,,Wenn es so einfach wäre, ihn umzubringen, dann hätte ich ihn damals ohne Probleme töten können, aber dem ist nicht so. Mein Bruder ist dem Wahn verfallen. Noch etwas, dass es mir erschwert, ihn zu töten, da der Wahn ihn antreibt. Damals bin ich ein Schwächling gewesen, man hätte mich praktisch mit einem Welpen gleichstellen können, was das Kämpfen anging."

Als Mika zu einem Wolf sah, blickte er zu einem Wolf, der sich gerade zu ein paar anderen gesellt hatte. Der Gesichtsausdruck des alten Rüdens wurde hasserfüllt, und als Mika sprach, schien seine Vermutung wohl wahr zu sein. Der eine Wolf war wohl der Alpha.

,,Tja, Alphas kommen einem immer in die Quere. Aber eigentlich braucht man nur darauf zu achten, dass er nicht sieht, was man hinter seinem Rücken macht. Man sollte sich jedoch euine gute Erklärung für die Verletzungen ausdenken, aber ansonsten ..."

Ein böses Funkeln stahl sich in Kades Auge und er lächelte kalt.

[ mika | spricht mit ihm | seeufer ]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Mo März 21, 2011 5:11 am

Wenn man es so behaupten konnte, dass Mikaüberhaupt irgendwann ma gut gelaunt sein könnte, so war er vielleicht gerade jetzt eben so. Der Weiße schien halbwegs anständig zu sein - jedenfalls war er kein solcher Volltrottel wie die meisten die hier rumliefen als wären sie hirnlose Schlafwandler. Er schien nicht sonderlich auf die Einzelheiten Mikas Worte einzugehen, sondern erfasste gleich den Sinn und Ernst der Worte, den eigentlichen Zweck, und ließ sich nicht vor dem Spott in der Stimme des Altwolfes provozieren. Entweder er war ein verdammt guter Schauspielere oder es kümmerte ihn wirklich nicht. Zwar konnte man den Rüden so weniger leicht reizen und triezen, ärgern, doch war es am Ende auch egal. Irgenwie musste jedes Wesen mal mit anderen kommunizieren, was in Mikas Fall eigentlich das Gleiche wie Morden bedeutete, doch da seine Pfote gebunden war musste er sein Maul mit den scharfen Fangzähnen darin eben zu etwas anderem benutzen. Und irgendwann war es auch für den Wolfshybriden sinnvoll ein ernsteres Gespräch zu führen. Und so wischte sich der buntgraue Rüde den größten Teil seines spöttischen Ausdrucks vom Gesicht, und kehrte zurück zu dem anderen Standardbild - eiskalt, ernst, und eben herabschauend.

Und? Wirst du ihm jetzt nachjagen wie ein wild gewordener Hund?

Fragte Mika beiläufig als Folge auf die Antwort des Fremdlings, während sein Blick noch einmal über das Rudel huschte. Einige blickten kurz zu ihnen hinüber, doch schien sich niemand einmischen zu wollen. Und Blake gab natürlich mal wieder den totalen Beispiel-Alpha ab und kümmerte sich um nichts anderes als um dieses Stück Abfall, das sich Abla nannte. Ein schönes Rudel war das! Das kalte Lachen seines Gesprächpartners ließ ihn sich wieder diesem zuwenden. Selbstgefällig umspielte seine Leftzen ein leichtes Schmunzeln. Tja, wenigstens ein Wolf dieser Welt ausser ihm hatte wohl annähernd etwas das mit Intelligenz zu vergleichen war, oder eben Sinn für Humor. War doch am Ende doch nur das Gleiche.

Der Wahn, woher willst du nicht wissen ob du ihm selber verfallen bist? Wie lange verfolgst du schon deinen Bruder?! Vielleiht erst seit ein paar Wochen oder Monaten, aber wenn es Jahre sind oder eben werden, dann würde ich mir schon Gedanken machen, wie du den Wahn definierst.

Meinte Mika mit kalter Stimme, die von etwas wie Genüsslichkeit durchflossen wurde. Wahn, manchmal erschien es ihm als wäre Wahnsinn eine Gabe, ein Geschenk. Halbwegs reihte er sich ja selber darunter. Er war eben anders...Doch er sah den Wahn in einem positiven Blickwinkel, als eine höchst ehrenwerte Sache an. So war er eben, Mika der eiskalte Engel, der auch von etwas getrieben wurde das man als Wahn bezeichnen konnte.

Das heisst entweder bist du ein Schwächling, oder ich würde deinen werten Herr Bruder wirklich gerne kennen lernen.

Setzte Mika fort, und ließ nachdenklich seinen Blick in den Dämmerungshimmel schweifen. Wenn schon der Bruder dieses Bruder - also der des weißen Fremdlings hier vor ihm - schon in recht annehmbar war, so wäre eine Begegnung mit diesem 'wahnsinnige' Bruder bestimmt recht...Wie sollte man sagen? Interessant.

Kade blickte ebenfalls hinber zu Blake, sodass auch der Blick des Schlittenhundfell besittenden Rüden sich auf den grauen Alpha legte. Dieser war zu Sakura und Raziel gegangen bei dem sich der rötliche Fremde aufhielt. Wieder stand Mika die Verachtung in den Augen, auch wenn er diesesmal nicht das Gesicht verzog. Blake ekelte ihn regelrecht an.

Nun, die Sache ist nur eben das man schlecht seinem Blick entgehen kann wenn man ständig unter Verdacht steht. Das ganze Rudel ist sozusagen schlecht auf mich zu sprechen...

Mika lachte bösartig auf, mit einem ironischem Unterton in der Stimme.

Aber Blake wohl am meisten. Du musst wissen - oh ja Schande über mich! - mein Rang ist die des Omega. Und das nicht ohne Grund, es hat sich

Wieder machte der Altwolf eine Pause, indem er schadenfroh grinste.

Sozusagen einiges äußerst amüsantes zugetragen.

Somit verfiel der pensionierte Mörder ins Schweigen, und schaute zu einer dunklen gestalt die sich zu den anwesenden Wölfen gesellte, nur um einige Sekunden später am Gruch festzustellen das es Samir sein musste. Der ach so stolze baldige Vater von Mylas Welpen. Belustigung erfüllte den Rüden als er an Ramyla die Betera des Rudels dachte. Besonders mit ihr hatte er auch eine Menge zu tun gehabt, an diesem ereignisvollen Tag. Mika zuckte etwas schlechter gelaunt mit seinem linken Ohr. Es war ja auch nicht ereignisslos an ihm vorübergelaufen. Ein großes Stück seines Ohrs wurde durch die Beta-Fähe abgebissen. Aber das war jetzt wirklich nicht so dramatisch.

Mein Name übrigens, lautet Mika.

Fügte er noch hinzu, um die Vorstellung abzuhaken. Auch wenn der Rüde fortziehen würde um noch seinem Bruder zu folgen, er sollte besser seinen, Mikas (!), Namen kennen. Um vielleicht über ihn erzählen zu können, diesem so außergewöhnlichen epischen Rüden. Oh ja, wie sich Mika doch nur liebte...


{ bei Kade am Seeufer | In Sichtweite des Rudels aber ein wenig Abseits | redet }

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the bird underneath his paws ;; Cabezan
THE WORLD IS NOT AS BLACK AND WHITE
AS YOU NAIVELY BELIEVE

That's what happens when you cling to hope
You set yourself up for despair


Es lebe der Milchshake!
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Fr Apr 01, 2011 5:58 am

Raziel Blicke schwankten zu Blake, Kovu und auch Sakura. Sollte er besser alleine gehen? Wenn noch mehrere Fremde da waren, dann konnte er doch auch einen Ruf los schicken und er konnte ja später Sakura und Blake davon berichten was er alles hier erforscht hatte, welche Gerüche er wahrgenommen hatte und was alles hier so war. Sein Blick blieb bei Sakura hängen, Gedanken füllten seinen Kopf „Ich glaube ich gehe lieber alleine. Lieber bleibt sie bei Blake und auch so gerne ich sie bei mir hätte. Aber sie muss ja nicht immer bei mir sein, ich glaube die Gesellschaft von anderen tut ihr auch gut. Und mal unter ein paar anderen zu sein, ist ja nicht schlimm. Unser Rudel ist ja nicht bissig…okay außer ein paar..“ Bei diesem Gedanken dachte er bei Mika, aber schnell verdrängte er den gedanken an den blutgierigen Altwolf. Aber eines muss man sagen auch wenn er ein Altwolf war, er hatte sich in letzen Jahren gut gehalten. Aber jeder wird mal alt und die Sinne lassen nach, bestimmt waren die Sinne des Altwolfs nicht mehr so stark ausgeprägt wie bei den anderen. Aber auch hatte Mika einen großen Vorteil von allen, okay fast allen, denn Namid war älter und hatte mehr Erfahrung, das sehr nützlich ist. Aber zu viel Wissen kann auch gefährlich sein, wie auch zu wenig zu wissen. Der schwarz braune Rüde seufzte kurz und schaute zu Sakura und zu Blake „Blake ich geh mal und schaue mich um ob nicht noch welche Fremde sich rumtreiben…Sakura du kannst ja so lange bei Blake und bei Kovu bleiben.“ Kurz grinste der Rüde und fügte noch hinzu „Das du mir ja nicht was anstellst, wenn ich wider komme.“ und mit diesen letzen Worten, ging der Rüde in den Wald.

Aber er blieb stehen und schaute kurz hinauf zu dem Himmel, der Himmel färbte sich leicht, bald würde der Tag enden und die Nacht würde erwachen. Mit der Nacht würden auch der Mond und die Sterne erwachen die über dem dunklen Himmelszelt über das Tal wachen und es mit ihrem silbrigen hellen Licht es erhellen.
Raziel schaute sich um, sein Blick glitt über seine Umgebung über die prachtvollen grünen Bäume die schon langsam lange Schatten warfen. Über die umgestürzten Baumstämme auf denen schon Moos und Pilze wuchsen und auch glitt sein Blick über den Boden.
Der Boden war feucht, normal für diese Gegend die umhüllt war mit Wasser, aber was würde nur passieren, wenn es Hochwasser hier gebe. Alles würde überschwemmt sein und nur winzige Flecke Erde würden noch trocken bleiben. Leider konnte kein Wolf kletter um sich vor dem Hochwasser zu schützen oder sogar wie ein Vogel auf ein Ast schlafen „Das wäre vielleicht mal was, wenn ein Wolf klettern würde und wie ein Vogel auf den Ast schlafen könnte.

Irgendwann mal werde ich mal versuchen einen Baum wie eine der Sandpelze zu erklimmen, aber das hat noch Zeit. Ich glaube die anderen würden, dann meinen, dass ich einen Vogel habe. Mich würde es nicht wundern, wenn mir dann noch eine Eichel oder ein Zapfen auf den Schädel fällt…“
Der Rüde ging langsam weiter bis er auf einmal stehen blieb. Sein Blick haftete auf einen Laub, dieser hob sich und senkte sich „Das wär mal was neues, das Blätter atmen..“ Raziel öffnete kurz seinen Fang und nahm den Geruch auf, der Geruch von nasser feuchter Erde und Moos gemischt mit den feuchten Laub auf der Erde und auch einem Wolfsgeruch, der Geruch von einem Wolf vom Rudel. Es war nicht schwer in zuzuordnen, es war Kische eine erdfarbige Fähe die sich meist im Hintergrund hielt, aber Raziel könnte es förmlich spüren, dass irgendwas die Fähe bedrückt.

Mit langsamen Schritten ging der schwarz braun farbige Rüde zu dem Laub Haufen wo die Fähe drin lag. Er dachte kurz nach bis er freundlich lächelte „Und ich hätte schon gedacht, dass die Blätter atmen. Du hast mir einen Schrecken eingejagt Kische, mit deiner Fellfarbe ist es schon schwer dich in einen Laub Haufen zu erkennen, das kann ich dir sagen.“ Raziel stupste die Fähe freundschaftlich an bis er wegen den aufgewirbelten Staub und den Blätter, die die leichte Brise aufwirbelte heftig niesen musste und sogar auf seine Hinterläufe hinfiel bis er nochmal niesen musste und auf den Rücken fiel. Der Rüde rümpfte kurz die Nase „Das nenn ich mal ein Nieser…“ kurz lachte er auf bis er wieder verstummte „Ich hoffe du hast nichts gegen Gesellschaft….Wie geht’s dir eigentlich so?“ Immernoch liegend schaute er zu Kische und wartet auf eine Antwort.

[redet mit Blake, Sakura / entfernt sich vom Rudel einbisschen / trifft auf Kische und redet mit ihr]

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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen   Mo Mai 02, 2011 2:10 am

Das Kapitel endet hier und wird zu den vergangen verschoben!
Im nächsten kapitel geht es nach einem Zeitsprung von 15 Tagen weiter! (Die Welpen sind dann 10 Tage alt)

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Shakey liebt die Milkakuh und das Kartane ♥️.
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Kapitel 4 - Sommerwindes Seelen

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