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 Kapitel 5 - Neues Leben

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BeitragThema: Re: Kapitel 5 - Neues Leben   Sa Sep 17, 2011 8:03 am

Überrascht blickte Pandora zu dem kleinen Fuchs, der auf einmal die Höhle, von manchen inzwischen auch als Hölle bezeichnet, betreten hatte. Er bot ihnen Hilfe an? Wie nett! Gleichzeitig bemerkte sie einen seltsamen Blick, als er sie ansah. Sie konnte ihn jedoch nicht deuten und ignorierte ihn daher vorerst mal. Sie sah zu Raziel, der jedoch noch nichts sagte. Dann horchte sie bei den Worten eines anderen Wolfes auf. Es war der dunkle Wolf, der auf dem Boden lag und sich nun langsam aufrichtete, wobei er offensichtlich ziemliche Schmerzen hatte. Er fragte Vaki, ob er der Witz des Tages sei. Gute Frage eigentlich. Die eigentümliche Sprache des Fuchses verwirrte Pan doch auch sehr. Er hatte etwas selbstverliebtes, dennoch war es keine kalte Arroganz, wie bei einigen anderen Wölfen. Es war eher etwas liebenswürdiges, kindliches. Er spielte sich einfach nur auf. Doch das war eine Charaktereigenschaft, mit der die ruhige weiße Wölfin sehr gut umgehen konnte und ansonsten fand sie den kleinen Fuchs irgendwie sehr symphatisch. Sie fragte sich, ob er sich hier auskannte. Oder ob er auch an dieser Stelle nur so tat und sich wieder aufspielte? Sie konnte es nicht wissen. Zudem musste wohl Raziel entscheiden, ob man dem Fuchs vertrauen konnte. Sie würde sich nicht einmischen. Das tat sie allgemein selten. Und im Moment wusste sie ja noch nicht mal, ob sie angenommen wurde oder nicht. Noch hatte Raziel nichts gesagt und er konnte immernoch sagen, dass sie gehen sollte, was ihr ein wenig Sorgen bereitete. Aber Sorgen brachten sie nicht weiter. Sie würde warten.

[Denkt über Vaki nach, sagt aber nichts/fragt sich, ob sie mitkommen darf]


Zuletzt von Pandora am Sa Sep 17, 2011 10:54 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 5 - Neues Leben   Sa Sep 17, 2011 8:49 am

Ihr Blick schweifte über die Wölfe, während der Alpharüde Blake zu ihr sprach, es schien ihn nicht zu stören, dass sie so mit Mika aneinander geriet, also ließ sich Neeraja sich es auch nicht nehmen, sich non weitere Worte für den Altwolf zu überlegen, aber erst mal war es wichtig Blake zu zuhören. Also lauschte sie abwartend seinen Worten und dann nickte sie, ja sie würde ihm helfen und ihn begleiten, er schien schließlich Hilfe zu brauchen und Hilfsbereitschaft war wichtig, vermutlich wichtiger als alles anderen, nein am wichtigsten waren Freundschaft und Liebe:

„Natürlich kann ich euch helfen und werde euch begleiten, Blake…“

Gerade als die Fähe an Mika vorbei gehen wollte, wandte er sich mit Worten an sie, welche die Fähe einfach nicht auf sich sitzen lassen konnte, deswegen drehte sie sich noch einmal zu ihm. Was erlaubte, nein falsch erdreistete sich dieser Rüde eigentlich gegenüber des Alphas und gegenüber ihr, gut letzteres störte sie nur, aber ersteres war eine Unverfrorenheit. Neeraja verstand nicht warum sich Blake dies gefallen ließ, aber sie würde diesem unglaublichen Rüden sofort klar machen, das sie so ein Verhalten ihr gegenüber nicht dulden würde, niemals und wenn sie mit ihm kämpfen musste.

Auch wenn sie versprochen ahtte Blake zu helfen und er sie zum weitergehen drängte, dass musste jetzt geklärt werden. Die Fähe blickte Mika direkt in die Augen, zog ihre Lefzen zurück und knurrte bedrohlich, ihre Augen verengten sich und sie stellte sich in Verteidigungshaltung, dann verhöhnte sie ihn, sie kannte ihre Stärke und sie wusste, dass sie gegen ihn kämpfen konnte und würde, wenn sie es musste. Sie hoffe nur, dass es nicht jetzt war, kurz nachdem Erdbeben, aber vermutlich würde das auch der Alpha unterbinden. Sie mussten endlich sprechen, schallt sie sich und knurrte:

„Glaubst du ich würde zögern, aber du bist es in meinen Augen nicht wert, mir meine Zähne an deinem verwesten Fleisch schmutzig zu machen. Du glaubst ehrlich, ich hätte Angst, nicht wahr?! Tja, falsch gedacht…“

Nach diesen Worten schritt sie an dem Rüden vorbei, blieb aber noch einmal kurz stehen, damit er an ihr vorbei gehen konnte, allein aus dem Grund, das sie es hassen würde, wenn er hin ihr ginge und sie nicht hinterrücks angegriffen werden wollte. Aber sie wollte auch wissen, ob er noch etwas tun oder sagen würde. Ansonsten würde sie Blake helfen Kovu zu stützen.

Plötzlich lauschte die Fähe, den Worten von Sakura, ja die weiße Fähe hatte vermutlich recht, aber so einen unverschämten und hasserfüllten Wolf hatte Neeraja auch noch nie erlebt und sie konnte nicht einmal annähernd glauben, was er sich eigentlich erlaubte. Aber die Fähe wollte unbedingt abwarten, ob noch etwas passierte, Gefahr hin oder her. Da entdeckte sie eine Fremde Fähe, einen kurzen Blick warf sie zu ihr, dann war sie schon wieder uninteressant geworden, Mika war jetzt der Punkt, welcher Neerajas Aufmerksamkeit verdiente und deswegen lag ihr Blick wieder auf dem Rüden.


[Bei Mika und Sakura | etwas entfernt von Blake, Kovu und Kartane]
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Blake


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BeitragThema: Re: Kapitel 5 - Neues Leben   Sa Sep 17, 2011 11:40 am

    Blake lief langsam vorwärts. Kovu quälte sich neben ihm her, halb auf seinen vier Pfoten, halb an Blakes Schulter gelehnt. Blake wusste das Kovu nicht mehr lange unter ihnen Weilen würde. Die Blutspur die den beiden Rüden folgte, war dreckig. Sobald Kovu hustete, folgte immer mehr Blut aus seinem Fang. Es befleckte sowohl Blakes graues Fell, als auch Kovus eigenes. Der Rüde sah nun wirklich rot aus, Blakes Seite ebenso. Er bemerkte Mikas Grinsen, beschloss aber den Altwolf nicht zu beachten und lief stur weiter. Der Hass pochte in ihm wie eine Narbe. Blake war infiziert von seinem Hass auf Mika. Dieser Hass war wie ein Ozean, der nur von einem Damm aus losen Stöckern und Steinen irgendwie zurückgehalten wurde. Dieser Damm würde nicht ewig halten und irgendwann würde dieser Ozean aus Blake herausbrechen. Nur mit Mühe schaffte Blake es sein Knurren zurückzuhalten. Er biss die Kiefer so fest auf einander, das er sein eigenes Blut im Maul spürte, da er sich aufs Zahnfleisch gebissen hatte. Er durfte nicht immer auf Mikas Provokationen anspringen. Das würde es vermutlich alles noch schlimmer machen. Er musste sich zurückhalten, wenigstens jetzt, bis sie in Cataracta waren. Und das dauerte noch etwas. Kovu behinderte ihre Reise sichtlich. Die Wölfe konnten nicht vernüftig laufen und Blake spürte bereits, wie seine Schulter von Kovus Gewicht langsam taub wurde. Mika sprach, als wäre der schönste, sonnigste Tag seines Lebens. Das schürte Blakes Wut nurnoch mehr an.

    "Nur wir beide, Mika. Nur wir beide."

    Sein Grollen kam sehr tief unten aus der Kehle, eine Stimme, die Blake bisher unbekannt gewesen ist. Aber Mika hatte Recht, von dem Ganzen Rudel waren jediglich der Alpha und der Rangunterste übrig. Mikas Stimme triefte vor diesem ganzen Sarkasmus. Blake zuckte mit den Ohren, kämpfte sich weiterhin mit Kovu voran, die Augen leer und doch voller Wut. Noch immer hielt er die Kiefer fest zusammen gebissen. Seine ganze Körperhaltung zeugte von der Anstrengung, nicht gleich die Fassung zu verlieren und Mika seine verdreckte Kehle zu springen. Es war bestimmt nicht sein Traum, auf ewig mit Mika zusammenzubleiben. Er wusste das der Alte sich nicht so einfach aus dem Rudel werfen ließ. Er war wie eine Zecke, blutdurstig und wenn sie erstmal da war, wurde man sie nicht so leicht wieder los. Wenn er Mika loswerden wollte, musste er ihn töten, dass war Blake schon vom ersten Augenblick klar, als der Rüde dem Rudel beigetreten war. Auf einmal hüpfte Mika an ihm vorbei, gutgelaunt wie ein ausgelassener Welpe. Blake hätte würgen können, so sehr widerte ihn der Graue an. Schließlich ließ Mika es sich auch nicht nehmen, über Neeraja herzuziehen. Blake atmete schnappartig ein. Sein Körper war verkrampft, kurz davor die Beherschung zu verlieren. Er brauchte eine Pause, sonst würde er Kovu einfach fallen lassne, Mika anspringen und so lange seine spitzen Zähne in seinen Hals schlagen, bis ER mal sah, wie das verdammte Leben aus Mika hinausfloss! Trotzdem. Blake war kein Mörder. Nur in Gedanken hatte er Mika schon so um die hundert Male umgebracht. Erneut sprach Mika wieder mit Blake. Diesmal öffnete der Alpha seinen Fang, knurrte und grollte aus den Tiefen seiner Kehle.

    "Halt. Dein. Verdammtes. Schandmaul. Du Bastard! Du bist ein Bastard und ich weiß es, du HALBWOLF!"

    Er spuckte das letzte Wort regelrecht vor Mikas Pfoten, starrte ihn verachtend an. Mika war kein ganzer Wolf, sein Blut roch anders als das der anderen. Blake hatte es bemerkt, als der Rüde das erste Mal gegen Samir gekämpft hatte. Blake zuckte innerlich zusammen, äußerlich blieb er allerdings genauso verkrampft wie zuvor. Es gab keinen Samir mehr und damit musste er sich abfinden. Dann war er eben der einzige in E'Deverus, der Himmelsblut besaß, konnte ihm ja egal sein. Blake machte an einem kleinern, kahlen Baum Halt und ließ Kovu dort nieder. Mehrmals atmete er durch. Schließlich sprach Sakura kurz zu Mika, hielt allerdings dann ihren Fang. Das war gut für sie. Im Stillen wusste Blake, das Sakura ebenfalls nicht sehr stark war. Nicht, das er Fähen unterschätzte. Er wusste genau, das sie ebenso blutrünstig und stark sein konnten wie Rüden, das beste Beispiel war Zaranya gewesen. Doch trotzdem war Sakura fiel zu sanft und zerbrechlich, um sich ernsthaft mit Mika anzulegen. Blake spürte das Verlangen, mit Mika zu kämpfen. Kein Welpenkampf, sondern ein richtiger Kampf, wie damals mit den Menschen.

    Blake erschrak beinahe, als Neeraja auf einmal losdonnerte. Offenbar wurde auch ihr Hass auf Mika mit jedem Wort geschürt. Sie machte ihm klar, das sie keine Angst vor Mika hatte, was Blake sehr richtig fand. Endlich ein weiterer Wolf, der dem Alten gehörig die Meinung geigte und nicht nur Feige zwischen den Bäumen stand. Blake kam nie alleine gegen Mika an und meistens waren es nur Samir und Ramyla, welche den Alten anpampten wie einen dummen Welpen. Blake blickte Neeraja kurz an, ehe er den Blick wieder abwand. Auf einmal trat eine weiße Gestalt aus den Wäldern. Ruckartig hob Blake dne Kopf, hoffte das es einer seiner Wölfe war. Doch vergebens. Enttäuscht blickte der Rüde die weiße Fähe an, welche sich ihnen näherte. Er konnte diese Enttäuschung nicht verbergen und wurde umso schmerzhafter an sein verlorenes Rudel erinnert. Schnell richtete sich sein Nackenfell auf und er blickte auf die Weiße hinab, welche sich dafür entschuldigte das sie hier aufgetaucht war. Verwirrt blickte Blake sie an.

    "Naja. Dafür braucht man sich nicht zu entschuldigen. Wir sind auch nur auf Durchreise.",

    meinte er. Er machte kein Angebot, dem Rudel beizutreten. Es gab kein festes Revier mehr, kein Rudel mehr und außerdem hatte die Fähe sich nur entschuldigt, sie gestört zu haben, war eigentlich nicht der Fall gewesen war. Man konnte hier nichts stören, außer vielleicht Wortgefechte zwischen der bunt charakteresierten Truppe. Die Erscheinung der Weißen, welche sich auch nicht vorgestellt hatte, erinnerte ihn ziemlich an Ayana. Weißes Fell, Bernsteinaugen. Typisch für solche Wölfe. Blake blickte kurz zu Kovu. Lange würde der Rote nicht mehr durchhalten, dass war klar. Dann mussten sie, oder eher er, mit einem weiteren Verlust leben. Auch wenn die Truppe danach leichter vorankam. Ja, leichter. Trotzdem hatte Blake die ganze Zeit das Gefühl, als würden ihm Steine an den Beinen hängen, so mühsam kam er voran. Und dies lag nicht an Kovu. Er fühlte sich schwer, als würden die klagenden Seelen der Toten sich in einem Körper eingenistet haben. Fühlte er sich deshalb so schlecht, so schuldig, so fremd? Ihm saß ein lautes Heulen in der Kehle, das ihn von seiner Trauer etwas befreien würde, aber hier würde er nicht heulen. Der Morgen war kurz davor anzubrechen, auch wenn von der Sonne noch nichts zusehen war. Irgendwie mussten sie es nach Cataracta schaffen. Dort erst würde Blake sein, von Kovus Blut, getränktes Fell waschen können und der Geruch von Wolfsblut würde ihn endlich verlassen.


[Unendlicher Hass auf Mika, versucht sich zurückzuhalten, grollt etwas || Knurrt Mika an, beherrscht sich wieder, bemerkt Kartane, sagte twas zu ihr || Hält an, bei Kovu und Kartane]

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Shakey liebt die Milkakuh und das Kartane ♥️.
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BeitragThema: Re: Kapitel 5 - Neues Leben   So Sep 18, 2011 7:10 am

Eigentlich gab es einen weiteren Grund warum er hier in diesem Rudel blieb und jener war, dass man auch grenzenlos Spaß haben konnte. Jedenfalls war dies Mika erst jetzt aufgefallen. Nun, aber wenn der ehrwürdige Alpha ihm so auf lockere Leine ließ, dann musste er es eben mit seiner vollen Kraft ausnutzen. Okay, Blake hatte ihm zum Omega gemacht, war sein Blutsfeind und so weiter und so fort, doch eigentlich hatte er sonst nie etwas gegen Mika unternommen. Sogar die Regeln, die Blake dem Hybriden damals aufgetischt hatte, hielt er nur ungefähr oder kaum ein. Mika hätte am liebsten wieder einmal den Kopf geschüttelt. Blakes Dummheit wollte und wollte ja anscheinend nicht enden. Der Rüde hatte in Mikas Augen keine Autorität über sein Rudel und schon gar nicht das Potenzial es zu leiten. Mika aber besaß beides, oder hatte wenigstens beides einmal besessen. Sonst hätte der damalige Alpha der Nebelwölfe ihn nicht als seinen Nachfolger erkoren - obwohl er ja überhaupt nicht von ihm abstammte. Aber nun gut, er hatte nie ein Rudel leiten wollen, nichtmal in seiner nebelumwaberten Jugend. Aber der eiskalte Engel war sich sicher, er wäre ein besserer gewesen als Blake es war, nun wenn man von seinen negativen Charaktereigenschaften jetzt mal absah.
Ein hämisches Grinsen glitt über sein Gesicht, als er sich wieder Sakura zuwandte.

"Dankeschön Sakura, ich habe dich auch lieb. Natürlich weiß ich, dass das ganze Rudel mich mindestens vertrieben wenn nicht tot sehen will - ups! - ich meinte wollte. Das Rudel existiert ja nun nicht mehr, oder?"

Er gab ihr ein Lächeln, welches den Das-Falscheste-Lächeln-Des-Jahres - Wettbewerb gewonnen hätte. Aber die Weiße wurde eher in die Schublade mit der Aufschrift 'Unwichtig & Uninteressant' geschoben, daher wandte er sich auch bald von ihr ab. Der neu angekommenen Fähe, die ebenfalls weißes Fell hatte schenkte er nur einen kurzen Blick. Haha, Rudelleben! Ja, sie hatten gerade solch ein schönes Rudelleben, vor allem mit einem blutüberströmten Zombiewolf. Kurz blickte er noch sehnsüchtig zu Kovu herüber, bevor er sich mit einem Seuftzer wieder den gänzlich Lebenden widmete. Da war ja noch ein Miststück, welches glaubte gegen ihn anzukommen! Genüsslich blickte der Altwolf zu Neeraja, die ihn mit zrückgezogenen Leftzen anknurrte. Oh, diese Fähe war aber doch wirklich leicht zu provozieren. Immer mehr fühlte sich der Rüde an Ramyla erinnert, obwohl jene wenigstens etwas - wie sollte man es beschreiben? - würzigeres an sich, als diese Neue hier.
Er schenkte ihr einen eiskalten Blick aus seinen schwarzen Seelentunneln.

"Solche Fähen wie du bilden sich immer ein, keine Angst zu haben. Aber glaube mir, ich habe Erfahrung damit, sie eines Besseren zu belehren."

Nun diese Fähe hatte - oder glaubte zumindest es zu besitzen - Autorität. Düster Kichernd wandte er seinen wuchtigen Kopf zu Blake hinüber. Wenn diese Fähe zum Beispiel Alpha gewesen wäre, dann wäre er schon längst über alle Berge geflogen. Oder, die Fähe hätte einen sauberen Biss in die Kehle von ihm geschenkt bekommen. Aber darauf durfte sich lake natürlich auch freuen, falls sein ach so gutes Herz ihm es einmal erlaubte, Mika vertreiben zu wollen. Oder kämpfen, töten was auch immer.
Wenn er den Grauen nun so betrachtete, konnte er seinen Hass und seine Wut förmlich in der Luft vibireren hören. Sein Gesicht zeigte zwar zwanghafte Beherrschung, doch Mika ahnte das Blake kurz vor einem richtigen Wutausbruch war. Sein herz fing darauf an wild vor Freude zu schlagen, wie ein kleines Kind wenn es einen Luftballon bekommt. Das Grollen des ihm so verhassten Rüden quittierte er nur mit einem selbstzufriedenem Lächeln, indem sein ganzer Hochmut zu liegen schien. Oh und wie hochmütig Mika doch war! Aber ihn selbst hatte es ja nie gestört, welchen Gott störte schon seine eigene Göttlichkeit? Der Altwolf schien erneut aufzublühen, es war ihm in den letzten Monaten noch nie besser gegangen. Wenn er jetzt nur noch Kovu da hinten den letzten Lebensfunken klauen durfte, würde er wohl in vollständige Euphorie verfallen und Blake etwas über die Schönheit der Schmetterlinge vorträllern. Belustigt betrachtete er eben diesen, wie er anfing ihn grollend-knurrend anzuschreien. Eine Schmetterlingskur, das hätte er wirklich gebrauchen können, so wie er sich momentan benahm. Als wäre er angewiedert zog Mika seine eine breite Pfote zurück, vor die Blake hingespuckt hatte.

"Ei ei ei. Da hat ja jemand Manieren."

Mit einem ernsten gesicht schüttelte er seinen Kopf. Na, das ging ja gar nicht! Die Worte des Alphas schienen nicht einmal einen Kratzer auf seiner verrottenen Seele zu hinterlassen. Aber immerhin war Mika der Meister im Fertigmachen und Provozieren und Blake war dagegen ein blutiger Anfänger. Doch seine Verachtung tat Mika tief in der Seele gründlich gut und ließ ihn scheinbar nur noch mehr strahlen.

"Außerdem bitte ich darum, akkurat zu bleiben. Ich bin der Sohn eines Bastards und somit ein Dreiviertelwolf! Die Details, mon ami, die Details!"

Oh ja, sein Vater war ein schwächlicher Bastard gewesen mit einem Schlittenhund als Vater. Dabei hatte er aber eben die schwächeren Gene geerbt und die Starken dann an Mika weitergegeben. Überhaupt wäre Mika eigentlich glatt als Schlittenhund druchgekommen, jedenfalls vom Aussehen und Statur her. Dank seines Hundsvorfahren hatter er diesen Höllenkörper bekommen, deswegen war er eigentlich dankbar dafür, dass sich seine liebe Wolfsoma einfach einem dahergelaufenem Hund dahingegeben hatte. Nun gut, Blut war nicht das Wichtigste, ausser wenn man es auf der Zunge spürte.


{ antwortet Sakura & Neeraja & Blake | ignoriert Kartane teilweise }

_____________

the bird underneath his paws ;; Cabezan
THE WORLD IS NOT AS BLACK AND WHITE
AS YOU NAIVELY BELIEVE

That's what happens when you cling to hope
You set yourself up for despair


Es lebe der Milchshake!
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Kartane


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BeitragThema: Re: Kapitel 5 - Neues Leben   So Sep 18, 2011 7:29 am

Kartane wusste nicht genau, warum sie stehen blieb. Doch ihre Ohren stellten sich interessiert auf, als sie das Gespräch zwischen dem Alpha und dem vorlauten Altwolf warnahm. Wie dreist war der Graue eigentlich, so mit dem Alpha zu reden. Auch wenn sie nicht dazu gehörte, hielt sie das Gefecht nicht aus. Dass der Alpha schwach war glaubte sie keineswegs. Doch Hilfe konnte jeder gebrauchen, so dachte sie. Knurrend wandte sie sich um und lief auf leisen Pfoten zu den Streitenden. Sie warf einen kurzen Blick auf den Alpha. Zuerst wollte sie sich wenigstens vorstellen. Ihre Manieren ließen nichts anderes zu.


Mein Name ist Kartane. Ich entschuldige mich dafür, dass ich mich einmische, aber allem Anschein nach stehen hier nicht sehr viele Bindungen. Und ich würde mich euch gerne anschließen, falls das möglich ist


meinte die weiße Fähe ruhig und mit einem unterwürfigem Ton. Dass sie eine Einzelgängerin war und diese Einsamkeit langsam nicht mehr aus hielt, wollte sie ihm noch nicht offenbaren, würde es aber tun, wenn danach verlangt würde. Dann hob sie den Kopf und funkelte den Vorlauten an.

Ich weiß, dass ich kein Recht dazu habe, dies zu sagen, aber mir scheint, dass du ein verdammter Dummkopf bist. So mit dem Alpha zu reden...entschuldige bitte, aber du bist wirklich dämlich


knurrte sie leise. Ihre Atmung war noch ruhig, doch ihre Miene zeigte den kämpferischen Ausdruck, welcher ihr Gesicht fast immer trug, wenn sie auf einen anderen Wolf traf. Ihre Ohren waren aufgestellt und ihre Lefzen zurückgezogen. Ihre Rute hing noch still herab, doch das konnte sich sehr schnell ändern.

[bei Blake & Mika | mischt sich entgegen ihrer Natur ein]


_____________


I don't wanna hear the bad news when I was a little girl In front of the mirror I couldn't understand a thing There were tears falling down my cheeks no matter How much, I washed my face, I couldn't wash my soul.

Blake.
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BeitragThema: Re: Kapitel 5 - Neues Leben   Mo Sep 19, 2011 4:11 am

Die lachende Sonne bahnte sich ihren Weg durch das Blätterdach und fiel der Fähe auf den Kopf. Die Nase zum Himmel gereckt beobachtete sie den Tanz der Blätter im sanften Wind und wie die Sonnenstrahlen ihren Weg bahnten und dabei mal ins Auge fielen, mal auf das Wangenfell und dann wiederum auf die Nase.

.oO(Welch herrliches Wetter. Ich könnte hier fast schon ewig sitzen und die sanfte Sonne in ihrem Zusammenspiel mit der Brise beobachten und ihnen lauschen.)Oo.

Doch sobald sie es schon zu ende gedacht hatte, zuckte es in ihrem Leibe. Sie sprang lachend auf und schlug mit den Hinterpfoten aus, wie ein kleines Kaninchen. Nein, sitzenbleiben konnte die junge Fähe nicht. Dafür war sie zu aktiv und jeder Muskel rief nach weiterer Bewegung.
Ein Schmetterling flatterte so gleich an ihr vorbei, welcher sie allein durch seinen Anblick zu einem Spiel aufforderte. Mit einem freudige Laut sprang sie munter hinter dem Zitronenfalter her. Die Bäume verschwommen, die Sträucher existierten nicht mehr. Es gab nur noch den Flug des Schmetterlings durch den Wald und sie, Sachi die Jägerin, auf dem Sprung einen Schmetterling zu fangen. Naja, eher nur zu verfolgen.
Mit jedem Sprung schien die Erde mehr und mehr zu beben. Als es der Fähe etwas komisch vor kam, blieb sie stehen und blickte nach unten. Den Kopf gesenkt, die Rute hoch erhoben sah sie mehr verwundert unter ihre Krallen, die sich in die Erde gruben.

„Das bin ich ganz sicher nicht.“

Die Ursache suchend, blickte Sachi nun zwischen den Beinen hindurch und blinzelte erstmal, bis sie es richtig sah.

„Wow!“

Rief die Jungwölfin aus und stieß mit dem nächsten Satz den sie nach vorne machte ein freudiges Heulen aus. Die Erde bebte und ein kleiner Riss zog sich auf dem Weg entlang den sie kam. Dann fiel ein Baum hinter ihr um und sie jaulte lachend, als sie so vor dem Beben davon hopste.
Schon bald erkannte Sachi, dass ihre Freudensprünge nicht wirklich halfen schneller zu sein als das Beben. Darum rannte sie nach dem nächsten Satz los. Die Ohren aufgestellt und mit wehender Rute rannte sie immer noch munter lachend vor der Gefahr davon.

„Ein richtiges großes Abenteuer!“


Die Wölfin schrie ihre Freude heraus in den Wald hinein. Die Bäume und Büsche wurden als Slalom Gegenstände missbraucht um so immer wieder dem gefährlichen nahe zu kommen und dann davon zu kommen. Plötzlich bog sie nach rechts ab und das Beben hörte auf. Kichernd und außer Atem ließ sich die junge Fähe auf den Bodenfallen, ungeachtet der Gesellschaft von zweier Wölfen mit zwei Kindern.



[Sachi befindet sich im Wald / Spielt mit einem Schmetterling / Erdbeben bricht aus / Springt lachend vor der Gefahr weg / Kommt müde in der Nähe von Kade und Ramyla an]
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Raziel


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BeitragThema: Re: Kapitel 5 - Neues Leben   Mo Sep 19, 2011 9:30 am

Was könnte alles heute noch passieren? Was würde alles heute noch geschehen? Was hatte das Schicksal, was hatten die Götter nur vor. Sie hatten das Rudel getrennt, nein eher haben sie vielleicht ein Teil sogar ermordet. Was wollten die Götter von ihnen nur? Wollten sie das ganze Rudel etwa auslöschen? Götter, seit wann glaubte er eigentlich an Götter? Er hatte nicht an sie geglaubt..bis er den Heaven beitrat. Seit dem änderte sich sein ganzes Leben, er war auf den falschen Weg und die Götter haben ihn auf den richtigen Weg geführt. Zu den Heaven Wolves.

Zu Vieles hat sich in letzer Zeit verändert und auch er selber hat sich ganz verändert. Alles hat sich in letzer Zeit verändert und nun ist er hier mit ein paar von seinem Rudel und einer fremden weißen Fähe. Doch man sollte lieber das positive sehen, er war nicht alleine. Er war nicht alleine und würde nicht ein verrückter Psycho Wolf werden der nur mit sich selbst redet. Irgendwie konnte sich Raziel das gut vorstellen „Hallo Raziel. Hallo Raziel. Wie geht’s dir? Mir gehst gut und dir? Ja auch ganz gut.“ Ja dann würde er bestimmt als alter Sack hier Enden, der mit sich oder seinen Schatten quatschen würde. Kurz schaute er nach oben, von oben wo sie herabfielen. „Toll was kann noch schlimmer sein als jetzt? Etwa Mutantschmetterlinge, die über uns herfallen?“ Kurz schien sich die Sache wenigsten für den Moment wider in Lot zu bringen.

Eine Stimme erklang neben ihm. Es war die Stimme der weißlichen Fähe, die sich als Pandora vorstellte und auch Hilfe anbot. „Wenigsten gibt es noch auf der Welt Wölfe die Hilfsbereit sind.“ Der schwarz braune Rüde musste erleichtert seufzen, doch wider durchtrank in eine Welle vom Schmerz. Er zwang sich ein Lächeln auf und schaute zu der Fähe „Ich bin Raziel, schön dich kennenzulernen auch bei solch einer verzwickten Lage. Könntest du vielleicht Namid kurz stützen.“ Bevor er jedoch noch irgendeinem ein einziges Wort sagen konnte meldete sich Samir. Wenn Razi ehrlich sein sollte, er hatte keinen Bock gerade auf einen Streit und zog kurz die Lefzen hoch und ließ ein kleines leises Knurren von sich. Doch schnell entspannte sich der Rüde und musterte Samir, der Bruder von Blake. „Schwaffel hier keinen Bockmist Samir! Wir haben niemanden vergessen. Ich habe an Abla gedacht, ich habe nur Namid geholfen. Warum hilfst du nicht ihr?! Keifst uns anderen an, selber machen tust du aber nicht.“ Ja Raziel war gerade nicht in guter Laune und das sah man ihm gerade an.

Und nun noch das. Das konnte er wirklich nicht gebrauchen und schaute den kleinen schwarzen Fuchs an, der gerade sich auf einer lustigen weiße aufspielte. Doch zum Lachen war ihm nichts zu Mute, er schaute kurz den Fuchs an „Warum sollen wir dir vertrauen? Einen Fuchs vertrauen der hergelaufen kommt und sich als ober Macho spielt?“ Raziel Ohren stellten sich auf und achteten nicht mehr auf den Kleinen Fuchs der sich als Vaki präsentierte. Nein, seine Aufmerksam galt jetzt nun einem Stöhnen, einen schmerzhaften stöhnen. Langsam ging er auf das Wesen zu das im Schutt lag, es war niemand anderes als Abla. Voller Wunden und wahrscheinlich Knochenbrüche, unter ihr war die Erde mit Blut durchtränkt. Das Aussah, als ob die Erde blutete

. Raziel sah genau in den schmerzerfüllten Augen der Fähe, sie hatte Schmerzen und immer wider hörte er ein schmerzhaftes Stöhnen aus ihrer Kehle dringen. Nur ganz leise vernahm er die Wörter „Bitte…“ und Raziel wusste was es zu bedeuten hatte. Zögernd schaute er sie an, er wollte es nicht tun, doch wenn es ihr diesen Schmerz ersparen würde, würde er es machen. Es ging alles schnell, Raziel öffnete seinen Fang und biss zu, er biss ihr die Kehle durch damit sie einen schnellen Tod fand. Ablas Blut klebte an seinen Fängen ohne noch irgendwas zu sagen drehte er sich um und bellte kurz auf „Jetzt bewegt euch! Wir müssen hier verschwinden.“ Das war alles was er sagte, was in ihm vorging konnte man nicht sagen und auch nicht sehen. Er stand neben Vaki, er blickte ihn kurz an und schaute das Rudel, das noch übrig war erwartungsvoll an. Er wartete drauf dass sie sich endlich in Bewegung setzten.

[spricht mit Samir und Pandora und Vaki / tötet Abla schnell um ihr die Schmerzen zu ersparen / fordert die Gruppe auf zu gehen]

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Ramyla


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BeitragThema: Re: Kapitel 5 - Neues Leben   Mo Sep 19, 2011 9:40 am

    Das alles lief gerade vollkommen falsch! Doch Ramyla flüchtete sich in keine Wunschträume. Hoffte nicht darauf, dass das alles nur ein Albtraum war, den sie selbst nicht ganz verstand. Wenn es darauf ankam, konnte Ramyla richtig realistisch sein. Sie mussten jetzt einfach alle einen kühlen Kopf bewahren, das war das Wichtigste. Alle? Es war niemand da. Niemand, außer ihr, den beiden Welpen… und Kade. Kade.
    Sie wusste nicht viel über den weißen Rüden. Eigentlich gar nichts. Doch so unvoreingenommen Ramyla zumeist war – sie wusste, wann man besser darauf Acht gab, jemandem nicht einfach blindlings zu vertrauen. Kade war so ein Fall. Lieber etwas zu viel Misstrauen als zu wenig. Und jetzt – jetzt hatte er ihren Welpen im Maul! Jeder Muskel in Mylas starken, jungen Körper spannte sich, während sie versuchte, sich wieder zu beruhigen. Doch sie konnte nichts dagegen tun, dass ihr Blick hart wurde und den von Kade traf. Doch was sollte sie tun? Sie konnte nicht beide Welpen zugleich tragen. Trotzdem. Hoffentlich wusste der Rüde genau, was er tat. Nichts war gefährlicher, als eine wütende Mutter.

    Ramyla konnte nichts dagegen tun, dass ihr diese Gedanken durch den Kopf gingen – jetzt jedoch konzentrierte sie sich wieder. Vom Beben war nichts mehr zu spüren, die Morgendämmerung lag fast zu still über der Welt. Ein leichter Sommerwind strich durch das Fell der Wölfin, ansonsten schien alles ruhig. Wachsam hob Ramyla die Schnauze und verharrte kurz so.
    Der einheitliche Geruch des Rudels lag in der Luft – natürlich, hier hatten sich die meisten Mitglieder für längere Zeit aufgehalten. Doch auf die Schnelle ließ sich nicht sagen, ob einer der Wölfe in der Nähe war. Da plötzlich bemerkte Ramyla eine andere, vollkommen fremde Witterung.
    Eine junge Fähe – zwei, höchstens drei Sonnenläufe alt. Keine wirkliche Gefahr, aber trotzdem hieß es jetzt aufpassen. Alles in Myla drängte sie, nach den anderen zu suchen – nach Blake, nach Samir… nach ihrem Rudel. Ihrer Familie. Doch nun hatte sich auch noch eine Fremde in ihr Revier verlaufen. Alles auf einmal.
    Nein, das war jetzt nebensächlich. Ramyla schüttelte kurz den Kopf, wandte sich dann Kade zu und trat zu dem weißen Rüden. Ein leises Knurren, mehr brauchte es nicht, um dem Weißen verständlich zu machen, dass er den Welpen, der wie ein Häuflein Elend in dem starken Fang hing, nun lieber losließ. Schnell setzte Myla den Wolfswelpen, den sie noch im Maul trug, neben seinem Bruder ab und legte sich zu den beiden, schubste sie schützend zu ihrem Brustfell.
    Sie konnte den anderen wahrscheinlich ohnehin nicht helfen… Oder? Was, wenn sie irgendwo feststeckten? Wenn sie dringend Hilfe brauchten? Hin- und hergerissen zwischen ihren Mutterinstinkten und dem Wunsch, ihrem Rudel zur Seite zu stehen zuckte Ramyla mit den Ohren. Und diese Ohren registrierten erst jetzt das leise Kichern, unweit von ihnen entfernt.

    Irritiert hob die Fähe den Blick und erfasste schließlich die fremde Jungwölfin, die nicht weit von ihnen hechelnd und kichernd am Boden lag. Okay. Entweder die junge Schwarze hatte giftige Pilze gefressen und halluzinierte jetzt, oder… Es gab eigentlich kein Oder. Wer konnte in solch einer Situation lachen? Die Fremde hatte das Erdbeben sicher auch mitbekommen, oder etwa nicht?
    In jeder anderen Situation hätte Ramyla die Schwarze sogleich angesprochen, doch in diesem Fall leckte sie erst ihren beiden Welpen beruhigend über die kleine Köpfe und warf dann einen Blick zu Kade. Es würde sie nicht wundern, wenn der Weiße den Neuankömmling gleich anfahren würde – und das wäre jetzt wirklich nicht hilfreich. Also riss sich Myla zusammen, wandte den Kopf der jungen Fähe zu und räusperte sich.


„Hey. Kicherwölfin. Falls es dir noch nicht aufgefallen sein sollte: Du befindest dich auf fremdem Gebiet. Und da stellt man sich normalerweise erst mal vor, wenn man auf fremde Wölfe trifft.“

    Ja, Ramyla klang etwas gereizt. Aber wer konnte ihr das auch verdenken?



[knurrt Kade an, damit er den Welpen loslässt || legt sich mit den beiden Kleinen hin || spricht Sachi nicht gerade freundlich an]

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BeitragThema: Re: Kapitel 5 - Neues Leben   Mo Sep 19, 2011 10:31 am

>Hey. Kicherwölfin. Falls es dir noch nicht aufgefallen sein sollte: Du befindest dich auf fremdem Gebiet. Und da stellt man sich normalerweise erst mal vor, wenn man auf fremde Wölfe trifft. <

Die Ohren zuckten und das rechte wandte sich der weiblichen Stimme zu. Langsam folgte auch der Blick, wurde sie gerade wirklich Kicherwölfin genannt? Bei dem Gedanken lachte sie wieder los und fiel auf die Seite. Die Pfoten reckte sie strampelnd von sich.

„Kicherwölfin - wie ulkig.“

Gab die Jungfähe von sich. Dann besann sie sich anscheinend ihrer Manieren denn sie schnappte nach Luft um sich zu beruhigen und sprang flink auf alle viere zurück. Entspannt drehte sie sich zu dem Duo um und bemerkte erst jetzt den weißen Rüden der der Fähe Gesellschaft leistete.

„Entschuldigung.“
Kam die grinsende und fröhliche Antwort.
„Ich wurde von meinem Abenteuer so überrascht, dass ich gar nicht mehr wusste wo ich bin.“

Ob lüge oder Wahrheit war dahin gestellt. Sie sprang einfach fröhlich nach rechts und etwas näher.

„Ich Sachi und habe mich anscheinend schon wieder Verlaufen.“

Die Schwarze lachte innerlich dabei. Verlaufen. Das war ja geradezu das passende Wort. Sie irrte eigentlich von einem Ort zum nächsten. Und oft hatte sie das Gefühl im Kreis zu laufen und dann wiederum glaubte sie eher, dass sie weit von ihrer Familie abgekommen war. Die gelb goldenen Augen wanderten an der Fähe entlang und sie entdeckte die kleinen Fellbündel. Eine Mutter also. Nicht all zu lange ließ sie den Blick auf den beiden Ruhen, auch wenn sie sehr entzückend waren und sie gerne drauf zu hopsen wollte. Aber irgend etwas in ihr warnte sie jetzt einen Schritt näher zu machen. Vielleicht war es die giftige Stimme der Mutter gewesen? Vielleicht.

„Wo bin ich denn nur diesmal gelandet.“
Sprach die Junge mehr mit sich selbst und der Kopf wanderte nach links und rechts.
„Es sieht immer noch so bewaldet aus wie vorhin. Also muss ich eigentlich am gleichen, unbekannten Ort sein.“
Obwohl sie sich Verlaufen zu haben schien, klang sie munter und neugierig. Die Rute schwang übermütig von links nach rechts auf halb gesenkter Höhe. Die Ohren wandten sich jedem Geräusch zu und sie schnupperte in der Luft. Der Duft der beiden Wölfe und der Welpen war sehr intensiv. So konnte sie ihn sich gut einprägen. Aber was nutzte ein Geruch, ein Gesicht wenn man die Namen nicht kannte?

„Darf ich denn auch wissen mit wem ich es zu tun habe?“



8Redet mit Myla // Findet die Bezeichnung lustig // Versucht sich zu orientieren // Prägt sich die Gerüche und Aussehen von Myla udn kade ein // Fragt nach dem Wo und Wer ]
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BeitragThema: Re: Kapitel 5 - Neues Leben   Di Sep 20, 2011 12:47 am

    Noch immer, in seiner vollen ganzen Gestalt, stand Vaki auf dem Felsen, blickte auf die Wölfe hinab. Ein schwarzer Wolf, welcher offenbar Aufmerksamkeit brauchte oder tatsächlich verletzt war, lag auf der Seite und murmelte irgendwas von Hölle. Vaki verzog die Lefzen zu einem Grinsen und auf einmal fing er an zu lachen. Es war ein ein Lachen, dass bei vielen anderen an den nerven zog, hoch, nervig und doch irgendwie witzig. Vaki beruhigte sich wieder, wischte sich mit der kleinen Pfote über die nase, noch immer ein grinsen auf den lLefzen. Meien Güte, was waren dass denn hier für Weichscheißer. Wo war er nur gelandet? Sie waren nur ein Bündel voll Fell und Zähnen, dass offenbar nichtmal Mut und Bewegungsstörung hatte. Gottchen, gottchen, man konnte sich auch anstellen! Als der Schwarze sich schließlich erhob und ihn, Vaki, fragte, ob er der Witz des Tages sei, tat der kleine Fuchs, als hätte ihn dieser Satz getroffen wie ein Stein. Mit gespielt aufgerissenen Augen wich er zurück, dann fing er wieder an zu lachen.

    "Mach mal halblang, du kleines Würstchen, ich rette euch hier das Leben, klärchen?"

    Vaki legte seine buschige Rute ordentlich um die winzigen Vorderpfoten und wartete darauf das erneut Krawall losging. Die schöne, weiße Fähe hatte bisher nichts gesagt, aber sie blickte Vaki an. Alleine dieser Blick reichte aus, um Vaki zu versichern, das die Fähe ganz offenbar an ihm interessiert war! Fuchs hin oder her, wer konnte ihm schon wiederstehen? Der starrte die Weiße kurz an, hoffte das sie nicht schüchtern war. Ein anderer Rüde meldete sich nun zu Wort, er redete mit der Weißen, was Vaki natürlich gar nicht gefiel. Die gehörte ihm und keinem anderen, das wusste er jetzt schon. Interessiert beobachtete der Fuchs weiter, was geschah. Der Schwarzbraune knurrte den Schwarzen an, und pflaumte schließlich los. Vaki war kurz davor, erneut einen Lachanfall zu bekommen, mit Mühe hielt er sich allerdings zurück. Samir hieß der Schwarze also, so so. Und der Braune hieß Raziel. Dann war noch von einer Abla die Rede, die aber nicht die Weße war. Vaki war bereits jetzt vewirrt von diesen Namen, behielt sie aber im Gedächnis.

    "Echt Samir, selber machen tust du nichts!",

    echote er Raziel. Vaki gefiel diese Situation in der jeder den anderen fertig machte. Naja, eigentlich fand er es lächerlich und nahm es sich zur Aufgabe, nun sowohl Samir als auch raziel als Trottel dastehen zu lassen. Das Opfer hier war aber ganz offensichtlich Samir, alleine, angefaucht von Raziel, verletzt und es schien keinen zu interessieren. Was für ein Rudel, null Zusammenhalt, null Freundschaft. Oh, und es wurde noch besser. Offenbar dachte Obermacker Raziel nun auch noch, er müsse ihn anfauchen! Er meinte, er würde einem Fuchs nicht vertrauen, der sich als Macho aufspielte. Vaki räusperte sich, öffnete den Fang um gerade lauthals, damit es wirklich ejder verstand, zu erklären dass er 'nur' helfen wollte und sich nicht aufspielte. Genau zu dem Zeitpunkt ging Raziel zu einer braunen Fähe, blickte sie kurz an und biss ihr kurz darauf in die Kehle. Vaki schloss den Fang wieder. Aja, so war der Rüde also drauf. Erlösen, schön und gut ... aber so kaltherzig? Vaki starrte Raziel an, bemerkte ein Wutgefühl im Bauch. Er hatte eine Fähe vor Vakis Augen getötet und das ging mal überhaupt nicht. Kopfschüttelnd sah er dem kleinen Rudel nach, welches schließlich den gang betrat, aus dem Vaki gekommen war.

    "Fühlst du dich jetzt toll, mit dem Blut an deiner Schnauze? Meine Güte, ich will mal wissen, wie ihr hier rauskommt, ohne Hilfe!",

    rief er hinterher und sprang kurze zeit später vom Stein. Flink pberholte der kleine Fuchs Raziel und die anderen, denen er gerade mal bis zur Schulter ging und wartete in der nächsten kleinen Höhle, wo zwei Gänge nach links und rechts führten. Um auch betont lässig zu wirken, ließ der schwarzsilberne Fuchs sich nieder und lag einerseits gelangweilt, einerseits neugierig auf dem Boden. Seine sonnenuntergangs Orangenen Augen starrten zu Raziel. Schalk glänzte darin.

    "Na, Papabär? Wo gehts jetzt lang, he?"

    Erneut zierte ein Grinsen seine Lefzen. Er wusste das es nach links ging, Vaki war fabelhaft darin sich Sachen zu merken, also saß der Ausweg aus dieser Höhle fest in seinem Kopf. Außerdem hatte er bereits beschlossen, bei dem Rudel zu bleiben, alleine schon wegen dieser weißen Schönheit. Und überhaupt fand er diesen Streit zwischen den Wölfen äußerst interessant und war zu neugierig wie es weiterging, als nun zu gehen. Natürlich könnte er ganz locker vorgehen, aber das Rudel würde seinem Geruch folgen und ebenfalls rausfinden und das wäre viel zu langweilig, wie Vaki fand. Ein wenig Rätselspaß war würde bestimmt Spaß machen!


[Bei Raziel, Samir, Pandora, Namid || Redet mit Samir, muss lachen, echot Raziel, sauer auf diesen || Bemerkt wie sie weitergehen und läuft vor, wartet, redet]
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BeitragThema: Re: Kapitel 5 - Neues Leben   Di Sep 20, 2011 7:36 am

„Kannst du mich sehn, die Trauer die mir ins Gesicht geschrieben wurde, meine Augen die leer sind.“ Ihr Blick galt dem Himmel, ihre Augen so leer wie noch nie eigentlich. Es ist der Herzschmerz den die schwarze Fähe leiden lässt. Von einer Sekunde auf die anderen hatte sie sich das selber alles zerstört gehabt. Mit einem schweren Atemzug ließ sie ihren Kopf senken. Cheza erhob sich langsam wieder, hatte bisher sich nicht getraut zurück zu blicken, denn sie wusste dass dort nichts mehr auf sie wartete.

Klingelnd unterwegs, waren ihre Ohren dicht an den Kopf gepresst und die Rute fast schon zwischen den Hinterläufern geklemmt. Sie ahnte nicht dass dieser Tag alles verändern würde. „Warum musste das passieren? Warum hast du mich nicht zurück gehalten? Hast du richtig? Wieso antwortest du mir nicht?“ Erneut glitt ein Schmerzzerreisendes Seufzen über ihre Lefzen. Der Boden fing an zu vibrieren und zunächst vermutete Cheza nicht schlimmes, bis kurz darauf die Äste über ihr zu brechen anfingen und ihr schwere Stämme den Weg versperren wollten. Entsetzt über jegliche Situation, sprang Cheza wild umher, sie rannte nur noch, so wie wenn sie auf der Flucht war, ihre kräftigen Beine donnerten über den Waldboden, die Ohren noch immer dich an den Kopf gepresst.

„Was passiert hier gerade? Stürzt die Welt in sich zusammen?“ Cheza wusste nicht wohin sie rennen sollte egal wohin sie rannte überall wurde ihr der Weg versperrt, das sie sich bereits auf einem fremden Gebiet befand war ich natürlich überhaupt nicht klar geschweige denn bewusst gewesen. Hechelnd drang sich die junge Fähe erneut über einen dicken Baumstamm zu springen, doch dieser sollte Folgen mit sich bringen. Mit ihren Hinterläufern angekommen, wagte Cheza sich doch eines Blickes nach hinten doch vor ihr war ein gespaltener Ast und prompt verfing sich die Schwarze Fähe darin.

Ein lautes und qualvolles Kläffen durchbohrte ihre Kehle, sie hing fest und Schuld daran war das Lederhalsband mit dem silbernen Herzglöckchen dran. Immer wieder probierte sich Cheza dagegen zu Stämmen und dem geschlossen Bund zu entrinnen doch es war aussichtslos gewesen. „Warum muss das ausgerechnet jetzt passieren?“ Sie ahnte nicht das sich in der Nähe ihres gleichen aufhielten, frustriert bemerkte sie noch nicht einmal das dass beben bereits ein Ende gefunden hatte. Wild schlug die Fähe um sich, die Rute zuckte umher und ihre Stirn legte sich dabei in Falten. Das ruhige Wesen was sich sonst so Preis gab, entpuppte sich zu einem wilden Tier das gefangen war und nun die Freiheit suchte.

„Lass mich gefälligst los, ich habe dir doch gar nichts getan.“ Cheza winselte presste die Ohren erneut an ihren Kopf, verzweifelt riss und zog die Schwarze Fähe weiter, doch dabei blieb ihr auch immer mehr die Luft weg. Panisch und ohne Rücksicht auf sich selbst wirbelte Cheza umher.


[Zunächst alleine im Wald | denkt nach | plötzlich beginnt das Erdbeben | rennt panisch herum & weicht sowohl Ästen als auch Baumstämme aus | bemerkt die anderen Wölfe in ihrer Nähe nicht | verfängt sich mit ihren Halsband | ist panisch und schnürt sich dabei langsam selbst die Luft ab. Bei der Gruppe: cabe, kische, Kade, Myla & Sachi]
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Blake


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BeitragThema: Re: Kapitel 5 - Neues Leben   Mi Sep 21, 2011 1:38 am

    Unbewusst, dass er noch immer ziemlich verkrampft da saß, begann Blake sich wieder etwas zu entspannen. Er beruhigte sich immer schnell und konnte dafür ebenso schnell an die Decke gehen. Seine Muskeln und Sehnen lockerten sich etwas und sein, extra für Mika, kalter Blick lag auf dem grauen Altwolf. Dieses spöttische Grinsen, dass in letzter Zeit wohl an Mikas Lefzen angewachsen war, galt nun einmal Sakura. Trotzdem hatte Blake das Gefühl, dass der Altwolf die letzten Sätze an ihn richtete, denn es war, als würde ihn ein Stein in den Magen treffen. Immer und immer wieder würde er an die Toten erinnert werden, solange Mika fröhlich wie ein Gott herumhüpfte und überall Unkraut und Dunkelheit verbreitete. Blake wusste nicht mehr so genau, ob er sauer, traurig oder genervt sein sollte. Am besten alles. Dies würde eine anstrengende Zeit werden und Blake hatte gewiss keine Nerven aus Drahtseilen und da der jämmerliche Rest ungefähr so toll zusammen hielt wie Feuer und Wasser, würde es wohl noch zu etlichen Auseinandersetzungen kommen.

    Mika antwortete auf Blakes Worte mehr oder weniger freudig. Diesmal beschloss Blake, seine Wut zu zügeln. Diesmal würde er Grinsen und genau das tat er nun, als Mika seinen Kopf schüttelte und meinte, Blake habe keine Manieren. Mika stellte nun stolz klar, dass er kein Halbwolf war, sondern ein dreiviertel Wolf. Was für ein Unterschied! Diese Information hätte Blake sich auch sparen können. Mika sah aus wie ein Wolf, kämpfte wie einer und verhielt sich auch so. Allerdings stank er bestialisch, was nicht nur daran lag, dass alt war,s ondern auch weil er Hundeblut besaß. Dreiviertel, wohlbemerkt, Blake hatte schließlich manieren.

    "Tut mir leid, Wauwau, ich werde mir natürlich merken dass du immerhin ein Dreiviertelwolf bist. Oder auch nicht. Je nachdem, wir werden schauen."

    Ernst blickte er Mika in die kalten, schwarzen Seelenspiegel. Ein komisches Gefühl erreichte Blake. Belutigung. Es fing an ihm Spaß zu machen, mit Mika zu streiten, ihm bescheuerte Spitznamen zu geben und immer zu versuchen den Altwolf mit Worten zu übertrumpfen. Noch nie zuvor hatte ihm Streit Spaß gemacht. Natürlich hasste er Mika wie die Pest, aber die Wortgefechte schienen nun anders zu sein. Blake fühlte sich nicht länger bedroht von dem Alten und mittlerweile nicht mehr provoziert. Das Einzige was hinter der kalten Maske und den etlichen Wiederworten, war ein alter, innerlich verrotteter Wolf, der einfach nur die Aufmerksamkeit brauchte. Blake zuckte leicht mit den Ohren und wandte sich wieder Kovu zu. Der Rote wurde immerzu schwächer und schien die hiesige Welt kaum noch war zunehmen. Besorgt stubste Blake ihn an und Kovu blickte ihn aus seinen Himmelsblauen Augen an. Schmerz lang darin und je länger Blake hineinstarrte, deto mehr kam es ihm vor als würde er in endlose Weiten blicken. Es war eine komische Erscheinung, wie der große, graue Wolf mit aufgerissenen Augen in die ebenso aufgerissenen Augen seines Gegenüber starrte und keiner der beiden schien sich zu bewegen. Auf einmal schienen Kovus Augen düster zu werden, schwarz, wie die von Mika. Blake schreckte zurück, als ihm auf einmal eine Gestalt entgegen sprang. Zähne blitzten auf, ein bestialisches Knurren war zu hören und Blut schien auf einmal alles zu beflecken. Ein letztes Heulen, irres Gelächter, gebrochene Knochen ...

    Blake blinzelte und wandte den Kopf. Damit war alles vorbei. War das eine Vision? Oder eher der Beweis dafür, dass Blake langsam verrückt wurde? Kovu lag noch genauso wie zuvor da und starrte ins Leere. Aus seinem geöffneten Fang tröpfelte Blut in regelmäßigen Abständen zu Boden. Ohne noch einmal in die Augen des Roten zu blicken, brachte Blake ihn dazu, erneut aufzustehen. Kovu schwankte, kippte gegen Blake. Es war hoffnungslos. Der Graue blickte zu der neuen Fähe, die ihn nun ansprach. Er hörte ihr zu, als sie sich vorstellte, auch wenn sein Blick anderes verriet. Eher in die leere gerichtet und und noch immer die schreckliche Version vor seinem Inneren Auge, nickte Blake kurz abweisend und fasste sich wieder. Er bakam Hilfe, also musste er wenigstens etwas sagen.

    "Kartane also. Mein Name ist Blake. Natürlich kannst du dich uns anschließen. Wenn du es aufhältst."

    Den letzten Satz murmelte er eher vor sich hin. Er blickte Kartane freundlich an, die sich dann allerdings abwandte und etwas zu Mika sagte. Blake schüttelte den Kopf. Noch einen Denkzettel konnten die Wölfe hier nun wirklich nicht gebrauchen und Mika würde sich ebenso wenig aus Worten machen, wie aus einem Haufen Erde. Kovu gurgelte etwas und Blut troff über Blakes graues Fell und plätscherte zu Boden. Der Alpha achtete nicht zusehr darauf. Sie mussten erstmal weiterziehen. Nach Cataracta. Wenn sie hier verweieln würden, würde es Raubtiere und Raben anlocken. Und auf einen Kampf war der Rüde nun wirklich nicht aus, also fasste er neue Kraft und ging einige Schritte voraus.

    "Weiter geht es, Wölfe. Damit bist auch du gemeint, Prinzessin Mika!",

    rief er, diesmal ohne jegliche Belustigung in der Stimme. Die Sache, die in Kovus Augen zu sehen gewesen war, machte Blake unbewusste Angst. War es nur ein Tagtraum? Die Weiten des Himmels waren unergründlich, musste er wie so viele Male feststellen.


[Bei Mika, Neera, Kartane und Sakura; sagt etwas zu Mika || Spürt Belustigung, will weiter, hilft Kovu hoch, hat eine "Vision" || Redet mit Kartane, geht weiter]

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Shakey liebt die Milkakuh und das Kartane ♥️.
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BeitragThema: Re: Kapitel 5 - Neues Leben   Mi Sep 21, 2011 6:00 am

Während die Dunkelheit dem frühen Morgen wich, nahm das Unheil in Migina weiter seinen Lauf. Das Erdbeben hatte viele Tiere, natürlich auch Wölfe verletzt und die riesigen Risse spalten das zuvor so schöne Tal. In der Schlucht inmitten des Gebirges war es windstill, der leichte Wind reichte nicht zu dem tiefen Erdspalt hinunter.

Namid lag noch immer neben der fremden weißen Fähe, den Blick besorgt abwechselnd auf Raziel und der Dunkelheit liegend in der Hoffnung, dass Samir und Abla noch auftauchen würden. Das plötzliche 'Erwachen' der weißen Fähe und ihr Aufspringen ließen ihn kurz zusammenschrecken, doch dann blickte er sie halb besorgt, halb freundlich an. Er war noch ein wenig perplex, weshalb er erst etwas später bemerkte, dass sie auch eine Frage gestellt hatte, doch bevor er dazu kam ihr zu antworten, ließ ihn ein anderes Geräusch innehalten. Es war das Geräusch mehrerer Steine und Namids Blick glitt zunächst nach oben, da er befürchtete, dass die Schlucht instabil wurde, doch dann fiel sein Blick auf einen der vielen Steinhaufen in der Nähe. Dieser bewegte sich und schließlich tauchte – zu Namids Erfreuen – Samir unter den Steinen auf. Er sah ziemlich zerschunden aus so, dass Namid sofort aufstand – natürlich auf seinen rechten Hinterlauf achtend – und einpaar Schritte auf ihn zuging. Bevor er jedoch zu Samir rüber gehen konnte, kam Raziel zu sich und sagte etwas davon, dass sie hier raus mussten. Danach bat er Namid seine Hilfe an, die dieser dankend annahm, obwohl er über Raziels Kopfverletzung besorgt und er der Ansicht war, dass Samir diese Hilfe vielleicht eher brauchte. Anschließend passierten wieder mehrere Dinge auf ein Mal, die weiße Fähe stellte sich als Pandora vor und bot ihre Hilfe an, Samir reagierte ziemlich sauer darüber, dass niemand sich um Abla kümmerte, die Namid jetzt erst in seiner Nähe wahrnahm – sein Geruchsinn war wohl auch nicht mehr so gut wie früher. Dann erblickte der Altwolf einen dunklen Fuchs, welcher ganz ohne Angst zu ihnen ging und ihnen Hilfe anbot. Obwohl Namid Misstrauen gegen Füchse hegte, rechnete er ihm doch viel Mut zu, immerhin traute sich nicht jeder Fuchs in einen Kreis von fünf Wölfen. Nun gut, sie waren fast alle verletzt und zu Namids Bestürzung sah es für Abla nicht gut aus, aber durch diese Tatsache kam der Fuchs ihm fast schon sympathisch rüber.
Bei Raziels nächsten Worten zuckte Namid kurz zusammen, sie waren voller Ärger, doch er konnte es dem Gamma-Wolf nicht verübeln. Sie waren in einer schwierigen Lage und mussten nun zusammenarbeiten, dass er die Hilfe des Fuchses nicht annahm, verstand Namid auch, dennoch hätte er diese Hilfe in ihrer Situation lieber angenommen. Statt irgendetwas dagegen zu sagen, schaute er Pandora dankend an, als Raziel ihr die Stütze von ihm überließ und zu Abla ging. Zu spät erkannte er, was dieser vorhatte und so schaute er Raziel fassungslos an, als dieser Abla tötete. Vielleicht war es besser so, sie musste keine Schmerzen mehr erleiden, aber auf der anderen Seite war es Namid zuwider, wenn sich Artgenossen gegenseitig töten, erst recht wenn man sie kannte. Alles in ihm widerstrebte dem, was gerade passiert war und so konnte er nicht verhindern, dass sein Nackenfell sich aufstellte und ihm ein fast schon drohendes Knurren entfuhr. Obwohl der Altwolf einpaar humpelnde Schritte auf Raziel zuging und eine plötzliche Wut in sich spürte, wusste er, dass es für Raziel sicher nicht leicht gewesen war Abla so von ihren Leiden zu erlösen. Es war sicher eine schwere Entscheidung gewesen, ob die richtige oder die falsche würde keiner von ihnen je erfahren.
So blieb Namid stehen und legte sein Widerwillen soweit ab, dass sein Fell wieder glatt und seine Haltung neutral war. Raziel konnte nichts für die Umstände, die zu dieser Situation geführt hatten und er war noch immer ein Rudelmitglied und der Ranghöherer. Der Altwolf blickte kurz nach hinten, um Pandora freundlich zu zunicken, da er sie zuvor so plötzlich allein dort stehen gelassen hatte. Danach setzte er sich langsam und vorsichtig hin, wobei er seine Augen für einen Moment schloss. Das durchgängig schmerzende Pochen in seinem rechten Hinterlauf nahm mit einem Mal ziemlich zu, doch als er schließlich auf dem Boden saß, klang es wieder zur vorigen Stärke ab. Mittlerweile sah es der Fuchs wohl nicht mehr ein ihnen zu helfen und provozierte Raziel ein wenig, was Namid als nicht besonders klug ansah, doch für den Augenblick schenkte er dem Fuchs keine Aufmerksamkeit und nahm stattdessen seinen verletzten rechten Hinterlauf ins Visier. Der Hinterlauf war inzwischen angeschwollen und er bemerkte besorgt, dass er zudem auch leicht erhitzt war. Diese zwei Aspekte und der durchgängige pochende Schmerz deuteten auf einen Bruch hin und so war Namid leicht beunruhigt. Er hatte schon Begegnungen mit Brüchen gehabt von daher wusste er, dass man das gebrochene Körperteil nicht so oft bewegen oder belasten sollte und es war sehr wichtig, dass falls Fieber auftrat – was bei einem Bruch durchaus nicht selten vorkam -, dieses nicht zu hoch anstieg.
Für den Heilungsprozess konnte Namid zur Zeit jedoch nichts machen, denn der Knochenbruch musste von alleine zusammenwachsen. Deshalb wandte er seinen Blick erneut dem vorlauten Fuchs und Raziel zu, während seine Gedanken um Ablas Tod, Raziels und Samirs Verletzungen und seinen rechten Hinterlaufbruch schwebten.


[in Schlucht/beobachtet alles stillschweigend/ungläubig über Ablas Tod/'findet' Bruch heraus/sieht Vaki und Raziel wieder an]
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BeitragThema: Re: Kapitel 5 - Neues Leben   Do Sep 22, 2011 6:05 am

    Nachdem Samir den jungen Fuchs so angefahren hatte, brach dieser in schallendem Gelächter aus. Samir legte die Ohren an den Kopf und verzog leicht das Gesicht. Das Lachen brannte in den Ohren und zog an seinen Nerven. Es war hoch und keckernd und erinnerte ihn an etwas Böses. Wobei die Ausstahlung des Fuchses ganz gewiss nicht böse war. Schließlich meinte Vaki noch, er rettete ihn hier das Leben. Samir zuckte abfällig mit den Ohren. Natürlich. Leben retten. Samir war voller Skepsis und Misstrauen gegenüber den Wölfen hier. Gut, er kam mit Namid ganz gut klar, die Weiße kannte er nicht und mit Raziel hatte er kaum etwas zu tun. Von Abla ganz zu schweigen. Abla. Wenn sie noch lebte, war es ein Wunder. Samir konnte ihren Geruch kaum orten, durch den Staub in seiner Nase. Der Schwarze blickte zu dem Steinhaufen. Wieso die Pfoten dreckig machen, wenn die Fähe sowieso schon tot war? Sie war dort beerdigt, wo sie gestorben war, so würde Samir es sich auch wünschen. Die Schmerzen, die seine Verletzungen ausstrahlten, waren kurz vor der Stufe "unerträglich", aber Samir ließ sich nichts anmerken. Seine Haltung, in der er saß, war aufrecht und stolz. Einzig und alleine seine glasigen Augen schienen den Schmerz zu zeigen. Er blinzelte einmal und bemerkte dann, wie Raziel kurz mit der Weißen redete und sich ihm zuwandte. Es waren nur einige Sekunden vergangen, doch Samir kam es wie eine Ewigkeit vor.

    "Halt die Klappe."

    Das war alles, was er über die Lefzen brachte. Sein Kiefer war zusammengepresst und ein leichtes Knurren schwang in seiner Stimme mit. Samir wurde wütend bei Raziels Worten. Wann hatte er gekeift? Und wieso sollte er Abla retten? Sie war tot und sie interessierte ihn nicht, nur seinen Bruder. Blake würde sie vermissen und Samir fragte sich, wie die Anderen gedachten, Blake Ablas Tod beizubringen. Kurz darauf legte Raziel weiter auf, dem die schlechte Laune nun eindeutig anzusehen war. Er war offensichtlich vollkommen gestresst und überfordert mit dieser Situation. Er war der Ranghöhste hier und es war seine Aufgabe, das Rudel hier rauszuführen, wenn sie nicht hier verendeten. Samir nahm keine Rücksicht auf Ränge. Raziel konnte ihm nichts vorschreiben, wenn er etwas nicht wollte. Sollte er es doch selber machen. Er gehörte nur sich selbst und das machte seine Ausstrahlung und seine Distanziertheit auch eigentlich klar. Nachdem Raziel nun auch noch Vaki angeschnauzt hatte, ging er an Samir vorbei zu dem Steinhaufen wo Abla lag. Samir stellte beide Ohren auf und hörte ein leises Wimmern. Raziel beugte seinen Kopf hinab und kurz darauf hörte das Wimmern auf. Nun war Abla tatsächlich tot. Gegen seinen Willen zog sich Samirs Magen zusammen, als Raziel seinen Kopf zurück zog und Ablas Blut an seiner Schnauze klebte. Auf einmal kam Namid auf sie zugehumpelt und knurrte leicht mit aufgestellten Nackenfell. Samirs Augen schwenkten zu dem verletzten Altwolf, der offenbar starke Schmerzen in seinem Hinterbein hatte. Raziel sagte erstmal garnichts, spornte dann aber die Gruppe zum weitergehen an.

    Samir erhob sich erstmal nicht. Die Anderen gingen in seinen Gang und Vaki rief Samir etwas zu. Kurz darauf sprang der junge Fuchs auf und lief den Wölfen hinterher. Samir blieb alleine zurück, atmete mehrmals tief durch und erhob sich schließlich ebenfalls. Sein ganzer Körper, seine Knochen, seine Eingeweide, alles protestierte. Sein Schädel spring bei der Bewegung zerpringen zu wollen. Trotzdem biss er die Zähne fest zusammen, knurrte, grollte, kämpfte. Schritt für Schritt folgte er den Anderen. Nach einigen Metern fiel es ihm leichter und sein Körper gewöhnte sich etwas an die Bewegungen. Trotzdem schmerzten seine Rippen und sein Hinterlauf. Seine Haltung schien noch immer nicht viel von Schmerzen zu zeugen. Er ging zwar langsam, aber sonst nichts. Er hätte genauso gut wimmernd am Boden liegen können, aber es passte nicht zu ihm. Seine Augen sahen nun kaum mehr glasig, mehr wässrig vor Qual aus. Er erreichte die nächste Höhle und hörte Vaki gerade noch etwas sagen. Offenbar wollte der Fuchs Raziel lächerlich machen, aber Samir konnte über seine Wortwahl nicht lachen. Stattdessen stand er hinter den Wölfen und wartete verkrampft darauf, dass es weiterging.


[Bei Raziel, Pan, Namid, Vaki || Sagte etwas, hat große Schmerzen (lässt sich nichts anmerken) || Sieht zu wie Raziel Abla tötet, steht auf || Bei den anderen in der nächsten Höhle]
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Cabezan


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AMSELN FLIEGEN TIEF

BeitragThema: Re: Kapitel 5 - Neues Leben   So Sep 25, 2011 4:41 am

Oh my god what have I done?

Cabezan trat von einer Pfote auf die andere, während er abwechselnd Raziel und Kische anblickte. Vor ihnen lagen wieder die Wölfe des Rudels im Mondlicht und hielten ihre leisen Gespräche. War es nur ein dämliches Versehen gewesen, dass sie nun wieder hier standen oder war es Raziels Absicht gewesen und Cabezan war nur zu dumm um es zu sehen? Wenn es so war, dann hatte er sich wieder einmal ein wenig dumm aufgeführt. Aber so langsam würde es ja sowieso niemandem mehr auffallen, weil er sich einfach immer dumm benahm!
Der Nebelgraue biss sich auf die Leftzen, während seine Seelenspiegel zu der Gestalt Kisches gezogen wurden, als wäre sie ein Magnet. Sie sah wirklich hübsch aus. Das Mondlicht zauberte geheimnisvolle Schatten auf ihr wildfarbenes Fell und ihr Augen waren von der gleichen Farbe wie der Mond. Wie konnte man nur so einen perfekt geschwungenen Körper haben? Wie solche schlanken Läufe? Dem Vierjährigen war das Maul ein wenig stehen geblieben und verwirrt klappte er ihn wieder zu, während leichte röte ihm ins Gesicht stieg. Mit kochendem Kopf wandte er sich schnell weg und versuchte das Bild von Kische im Mondlicht aus seinem Gehirn zu verbannen. Gott, er benahm sich wie ein hirnloser Jährling! Nur am Rande bekam das Amselherz mit, wie Raziel zusammen mit Samir und einigen anderen auf die Jagd ging, schenkte dem Dunklen nur noch einen kurzen Blick als er von ihnen wegtrat. Jetzt war er allein mit Kische. Nervös knetete er mit seinen für einen Rüden etwas schmalen Pfoten den harten Boden der Insel und betrachtete einige Blätter am Boden, die noch vom letzten Herbst hier lagen. Er wusste nicht recht, was er sagen sollte. Nur einige Male schielte er aus seinen Augenwinkeln hinüber zu Kische, traute sich aber nicht ganz sie anzuschauen. Sein Gehirn spielte verrückt und er benahm sich wie ein Hornochse. Am liebsten wäre Cabezan jetzt weggerannt, doch gleichzeitig hätte er für immer hier neben Kische stehen bleiben können. Wüsste er doch nur was er sagen sollte!

Dann ruckte es unter seinen unruhigen Pfoten und das Teufelskind hob verwirrt seinen Kopf, blickte schnell von rechts nach links und zurück. Es war ungewöhnlich still geworden, diese Nacht. Leichte Angst griff nach dem Herz des Nebelgrauen. Etwas stimmte nicht. Es krachte und ein Zittern lief durch die Erde, bis sie wirklich und wahrhaftig zu zucken anfing. Der Boden bewegte sich unter seinen Pfoten! Cabezan wich einige Schritte zurück, stellte sich fast automatisch schützend vor Kische. Ein leichtes, unsicheres Knurren entwich seiner Kehle. Was passierte hier? Er verstand es nicht, es machte ihm Angst. Doch er durfte das nicht zeigen, nicht vor Kische. Einige Äste krachten herab und mit einem leichten Winseln wandte der Nebelgraue sich zu Kische um. Sorge stand in den nougatfarbenen Seelenspiegeln geschrieben. Sein Körper agierte wie von selbst, die Gedanken Cabezans schienen keinen Einfluss mehr auf seine Taten haben zu wollen. Leicht drückte er mit seiner Schnauze gegen die Flanke der Fähe und drückte sie weiter auf den Rudelplatz wo weniger Bäume standen. Er konnte es selbst kaum fassen. Er berührte Kische! Ihr Geruch erfüllte sein ganzes Hirn, er wusste er musste seine Schnauze bald aus ihrem Fell nehmen, doch wollte er nicht. Nachdem sie nun einige Schritte gelaufen waren, blickte Cabezan sie doch entschuldigend an.

"T-Tut mir Leid. Weißt du was das war? Ähm... Oh, Gott. Wo sind die Anderen hin?"

Die Erde hatte aufgehört zu wüten, doch keine Wolfsseele war mehr zu sehen. Alle waren geflohen, irgendwohin. Noch einmal ertönte irgendwoher ein großes Krachen und Platschen, dann war Stille. Voller Zweifel blickte Cabezan Kische an, der es scheinbar gut ging. Ihn hatte ein kleinerer Ast nur gestreift und hatte eine leichte Schramme auf seiner Schulter gelassen. Die Narbe, die ihm damals sein Bruder zugefügt hatte, fing ganz leicht an zu bluten.

"Ühm. Ähm. Ja. Dann...Die Welpen! Oh Gott! Denkst...D-Du es geht ihnen gut? Komm, schnell!"

Unruhig, mit bebenden Nasenflügeln rauschte Cabezan durch das Gebüsch, hinter dem die Rudelhöhle lag. Fast stolperte er über einen Ast der breit auf dem Boden lag, so sehr durchströmte ihn die Erleichterung. Er erblickte Myla, mit einem Welpen und nicht weiter entfernt Kade mit einem anderen. Dann war da noch eine schwarze Fähe, die sich anscheinend mit Ramyla unterhielt. Mit einigen linkischen Bewegungen setzte Cabezan über ein Wirrwarr von Ästen und Zweigen über und kam neben der Beta ein wenig hechelnd zum Stehen. Ein wenig panisch blickte er sie an.

"Myla! Gott. Ähm. Hallo. Die Welpen, es geht ihnen doch gut oder? Die Anderen, sie sind weg. Aber... Kische ist hier. Ähm. Ich eigentlich auch. Und... Dann. Ähm. Wer bist denn du?"

Die Worte strömten nur so aus dem jungen Rüden heraus, während sein Blick kurz zu Kische huschte, dann über die Welpen hin zu Ramyla, doch bleib er letztlich verwirrt auf der schwarzen Neufähe vor ihm stehen. Erst dann bemerkte er, wie unhöflich er eigentlich gesprochen hatte.

"Ähm. Es tut mir leid! Ich wollte nicht so - Ähm. Also. Erfreut dich zu treffen, ich bin Cabezan!"

Er lächelte der Schwarzen freundlich zu, doch war in seinem Innersten ein einziges Chaos. Die Verwirrung war einfach zu groß für ihn.


{ läuft mit Kische zu Myla & Sachi & Kade | halb am ausflippen }

_____________



Behind my smile is everything you’ll never understand.
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Mika


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BeitragThema: Re: Kapitel 5 - Neues Leben   Mi Sep 28, 2011 9:32 am

Mika fühlte es in jedem einzelnen seiner Haarspitzen, dieses prickelnde Gefühl der Überlegenheit und der puren Schadenfreude. Doch schluckte er sein hämisches Grinsen herunter und versuchte eine ernstere Maske aufzusetzten - mit Erfolg. Nun gut, eigentlich bestand sein Leben nur noch aus Masken hinter Masken, die sich unendlich aufzureihen schienen. Aber dies musste freilich niemanden kümmern. Er war und würde es für immer sein ; der König dieses Maskenballs!
Die schwarzen Seelentunnel wurden leer und kalt, Emotionslosigkeit kehrte in sie ein. Wie schwarze Löcher, zogen sie den Blick auf sich. Als wären sie Magneten. Die blitzenden Fänge des Rüden malmten leise, doch seine Leftzen zuckten nicht einmal leicht amüsiert. So etwas nannte man Selbstkontrolle, da konnte Blake gleich etwas mitlernen. Der Graue schien in diesem Punkt - so wie in vielen Anderen - einen großen Mangel an Können zu haben. Kurz blitzten der Blick des Hybrids zu dem Alpha hinüber, dann wandte er sich jedoch zu Kartane um, der weißen Fähe. Er erhob leicht eine Braue und blickte sie an. Was war denn das für eine Art? Wiederlich! Genauso wiederlich und schwach wie jeder hier, ausser er selbst natürlich.

"Es tut mir äußerst Leid dich zu unterbrechen Schneewittchen, aber muss ich dich leider darauf hinweisen, dass du mit deiner Behauptung gänzlich falsch liegst. Wie du siehst haben wir hier doch ein paar hübsche Bindungen! Nicht wahr... Blake?"

Der Rüde ließ seine kalten Augen zu dem grauen Alpha gleiten und kurz in Spott und Ironie aufblitzen. Doch nur kurz galt seine Aufmerksamkeit seinem ach so geliebt-verhassten Erzfeind, dann machte er sich daran diese vorlaute Jungfähe weiter in die Schranken zu weisen. Gott, wie beschränkt konnten diese Wölfe eigentlich noch sein? Sie liefen herum wie gackernde Hühner. Und natürlich versuchte jeder den Hahn zu spielen.

"Kindchen. Mich rührt es ja, dass du sich so sehr um meine Angelegeheiten kümmerst, jedoch... Ich kann nicht wirklich beurteilen, ob du jetzt übertrieben höflich oder einfach schmutzig ausgedrückt hast. Wenn schon, dann genüg dich am Besten mit einem, so machen es nämlich die Profis."

Somit war der Fall des kleinen Schneewittchens auch geklärt und er konnte sich dem nächsten in seiner Opferrunde zuwenden. Wie Schafe auf dem Altar boten sie sich an, sodass er, der Gott, ohne Zögern leicht zubeissen konnte. Was für ein Festmahl! Und das nächste Schaf, war sein Dessert, der absolute Höhepunkt des Mahls. Das Schüttelschaf höchtpersöhnlich, Blake! Belustigt maß er den Grauen und hielt nur schwer ein spöttisches Grinsen zurück. Die kalten Bernsteinaugen konnten ihn nicht beindrucken, war er doch der Nordpol persönlich wenn es um diese Sache ging. Tz! Jetzt ahmte sein Lieblingsspielzeug doch tatsächlich ihn nach! Lächerlich, einfach lächerlich!

"Komm, versuchst du jetzt wirklich auf mein Niveau hinaufzusteigen? Träum weiter, Alpha. Mit meinen Methoden kommst du gegen mich nicht an."

Bemerkte er süffisant und ließ die schwarzen Hundeaugen blitzen. Welch eine falsche Nachmachung! Es war wirklich eine Schmach, diese lahme Nachahmung anzuhören. Mika legte seine großen samtbedeckten Lauscher ein wenig flacher an seinen Kopf an und gähnte.

"Nun, willst du mir weiter dein nettes Schlaflied vorsingen?" , bemerkte er kalt schüttelte seinen wuchtigen Kopf. Vollidiot. So langsam wurde ihm das Spiel langweilig. Lustlos verfiel er in einen leichten Trott um Blake zu folgen. Die Pfoten hinterließen leichte Spuren in dem staubigen Boden, während der wuchtige Körper sich nach vorn bewegte.


{ Blake & Kartane & Sakura & Neeraja }

_____________

the bird underneath his paws ;; Cabezan
THE WORLD IS NOT AS BLACK AND WHITE
AS YOU NAIVELY BELIEVE

That's what happens when you cling to hope
You set yourself up for despair


Es lebe der Milchshake!
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BeitragThema: Re: Kapitel 5 - Neues Leben   Do Sep 29, 2011 8:35 am

Der Flummiball betrachtete Myla aufgeregt und sprang von einem Bein auf das andere. Es schien als könnte keiner der Pfoten ruhig mit dem Boden verbunden sein. Als plötzlich ein anderer Rüde mit einer Fähe im Schlepptau aus dem Wald stolperte und hechelnd stehen blieb und mit einer Panik, die ihm im Gesicht geschrieben war, die bunte Mutter ansah.
Die Mutter der zwei Welpen schien nicht zur Antwort zu kommen, da der Rüde sie sofort ansprach, etwas überstürzt und.. Irgendwas war da, doch Sachi fand keine Worte dafür. Gab es ein Wort für so ein abgehacktes Reden? Verunsicherung?
Als der verwirrte Wolf sie ansah und fragte wer sie fragte, funkelten ihre Augen hell auf und ein breites Grinsen erstreckte sich über ihre Lefzen.

„Ich bin Sachi!“


Sprach sie fröhlich heraus und untermalte es, indem sie mit den vorderen Pfoten auf den Boden trommelte. Die Rute schwankte von der einen Seite zu anderen und wieder hampelte sie unruhig hin und her.
Als der Rüde sich plötzlich entschuldigte, kicherte die junge Fähe. Sie schüttelte ihr dichtes, eher kurzes Fell und ließ die Ohren lachend hängen.

„Ich bin auch erfreut.“
,gab sie schließlich von sich als sie sich ein fing. Sie sprang nach den Worten einen Satz vor an Cabezan heran und drückte die Nase vor und es schien als wolle sie seine Nase berühren, was jedoch nicht geschah. „Du bist lustig.“, meinte die unruhige Wölfin dann.

Nach einem kurzen Blick zu der genannten Myla, bewegte sie sich wieder zurück. Dabei zuckten ihre Ohren und wanden sich einer Richtung zu. Unsicher wandte sie den Kopf dahin. Hatte sie etwas gehört oder hatte sie sich geirrt?
Für einen Moment unsicher, blickte sie zu den anderen Wölfen, ob sie das auch wahrnahmen.


[Wartet auf Ramylas antwort / beobachtet Cabe interessiert und redet mit ihm / glaubt etwas zu hören.]
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BeitragThema: Re: Kapitel 5 - Neues Leben   Sa Okt 01, 2011 6:24 am

Neeraja lies ihren Blick zu der neu angekommen Fähe Kartane schweifen und wartete ab, was Blake sagte, irgendwie hatte sie ihm ja helfen wollen, aber alles schien gerade so schnell hinter einander zu passieren, dass Neeraja sich mal wieder um alles gleichzeitig auch kümmern wollte. Sie selbst verstand nicht warum Mika noch hier war, wenn alle ihn nicht hier haben wollten und ihn am liebsten Tod hätten. Sie verstand nicht warum Blake nicht einfach seine Zähne in dessen Fell versenkt hatte, aber vermutlich hatte er ein weiches Herz, genauso wie sie selbst.
Da wandte sich wieder Mika mit Worten an sie, aber Neerajas Gesichtszüge veränderten sich zu einem uninteressierten Schmunzeln, irgendwie war er ja zum Todlachen, zumindest sein Verhalten, diese Art und Weise andere zu reizen, bis sie sich vergaßen, erinnerte die Fähe an einen Wolf aus ihrer Vergangenheit. Als sich dieser Altwolf vor ihr an die neue Fähe wandte, konnte Neeraja nicht anders als zu sagen:

„Du solltest dir an ihren Manieren mal ein Beispiel nehmen, du ungehobelter Sohn eines Bastards…

Sohn eines Bastards betonte sie besonders herabwertend und machte sich dadurch auch über ihn lustig, da sie ihn als eine Witzfigur ansah, weil er anscheinend nichts anders konnte, als Andere zur Weißglut zu treiben.
Dann wollte Blake weiter, er trieb sie alle an, Neeraja verhaarte an der Stelle, an der sie stand und wartete, sie dachte über die gesprochenen Worte nach, irgendwie tat ihr Blake leid, unter anderen Umständen, hätte sie ihn zur Seite gebeten, um mit ihm zu reden. Ein wildes Wortgefecht zwischen dem Altrüde und Blake entstand, während Neeraja in ihren eigenen Gedanken gefangen war, wollt sie wirklich mitreisen. Ja, irgendetwas hielt sie ihr, sagte ihr, dass sie hierhin gehörte. Als Mika sich nach den Worten Blakes zunächst nicht in Bewegung setzte, rutschten Neeraja bissige Worte heraus:

„Beweg dich endlich, Alterchen. Oder sind deine Knochen zu spröde…“

Am liebsten hätte die Fähe sich auf die Zunge gebissen, aber es war ausgesprochen und zu spät, sie sah Mika abwartend an, von ihrer Unsicherheit, sah man nichts in ihren Augen. Kurz schweifte ihr Blick zu Sakura, aber danach schein Mika sich endlich in Bewegung zu setzen und Neeraja wandte sich kurz an die neue Fähe Kartane, ein freundliches Lächeln lag auf ihren Lefzen:

„Ich bin auch neu, mein Name ist Neeraja. Kommst du?!“

Danach wandte sich die braune Fähe um und verschwand an die Spitze zu Blake und Kovu. Sie blickte den tödlich verwundeten Rüden an und nickte zunächst freundlich zu Blake und danach zu Kovu, um ihn zu stützen. Kurze Zeit später klebte an ihrem Fell, das Blut von Kovu und Neeraja wurde noch viel klarer, als vorher, das dieser Rüde, die Gruppe nur aufhalten und eh sterben würde, aber das würde sie nie aussprechen, auch würde sie den Anderen nicht vermitteln, dass sie das dachte. Deswegen sah sie aufmunternd zunächst Blake und dann Kovu an, mit diesem Blick wollte die Fähe Blake zeigen, dass sie ihn nie mehr alleine lassen würde, soweit dies in ihrer Macht stand. Sie stützte Kovu, danach weiterhin unermüdlich und hoffte, das Mika, Sakura und Kartane folgten.


[stützt Kovu | bei Blake an der Spitze der Gruppe | direkt hinter ihr Sakura, Mika & Kartane]


Zuletzt von Neeraja am Mo Okt 03, 2011 1:20 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ramyla


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BeitragThema: Re: Kapitel 5 - Neues Leben   Sa Okt 01, 2011 12:50 pm

Once upon a time
Somewhere far away from here
I was drowning in a deep sleep
I got no ground beneath my feet.



.oO(So, Myla. Komm erst mal wieder runter.)

    Ramylas Blick ruhte noch kurz auf der jungen Fähe, die sich immer noch aufführte wie von einem verrückten Kaninchen gebissen, dann drückte sie die Schnauze wieder beruhigend in das weiche Fell ihrer beiden Welpen, die sich zwischen ihren Pfoten leise fiepend aneinander drückten.

    Wer weiß, vielleicht hätte sie das Ganze ebenso optimistisch, geradezu leichtfertig aufgefasst… wenn die beiden Kleinen nicht gewesen wären. Ja, Ramyla hatte gelernt, was es bedeutete, Verantwortung zu haben. Nicht nur für sich, sondern eben auch für zwei kleine, lebende Wesen, die ohne ihren Schutz verloren wären. Und dann war da noch…

.oO(Samir… Samir.)

    Dieser Gedanke wich ihr nicht mehr aus dem Kopf.
    Ramyla hob erneut den Blick, aber nicht zu der fremden, schwarzen Wölfin, sondern in den Himmel. Dieser düstere, nur langsam heller werdende Himmel. War nun jemand aus dem Rudel dort oben…? Irgendjemand? Vielleicht auch mehrere…? Vielleicht sogar…

.oO(Nein!)


And there's so many faces
There's so many things that I wanna know
But I'll never understand

    Das Schicksal konnte nicht so grausam sein. Auf keinen Fall. Wäre Samir etwas passiert… Ramyla würde es wissen. Spüren. Es ging ihm gut. Ganz bestimmt. Warum nur fühlte sich ihr Herz dann so leer an…?

Now I'm dreaming in red
Just drifting away
I'm dreaming in red
Come and take me away…

    Jetzt glitt Ramylas Bernsteinblick zurück zu der fremden Schwarzen, die sich immer noch nicht vorgestellt hatte. Sie plapperte nur irgendetwas von einem Abenteuer. Es war wirklich seltsam, wie wenig Verständnis Myla gerade dafür hatte. In einem anderen Moment hätte sie die junge Fähe wohl richtig sympathisch gefunden. Endlich mal ein Wolf, der nichts davon hielt, sich zu verstellen, oder sich hinter einer Eiswand zu versteken. Solche gab es genug. Aber die waren wenigstens ruhig…
    Sachi. Hatte sich verlaufen. Alles klar.
    Myla sah den Blick Sachis, der kurz auf den Welpen zum Ruhen kam. Ein Zucken um die Lefzen, sonst deutete nichts darauf hin, dass Ramyla nahe dran war, die Schwarze anzuknurren. Gerade Ramyla! Sie biss sich auf die Zunge und schalt sich innerlich. Ganz ruhig.
    Einmal tief durchatmen.

    Aber nein, sie kam nicht dazu, Sachi ruhig zu antworten. Es musste eben noch ein irgendjemand hinzukommen. Himmel, aus welchen Löchern kamen die plötzlich alle?! Fast schon ärgerlich wandte Ramyla den Blick in die Richtung, aus der die hastigen Pfotenschritte kam, die schnell näher kamen. Dann jedoch glätteten sich die Gesichtszüge der Fähe ein wenig.
    Cabezan.
    Ihm ging es also gut.
    Erleichtert atmete Ramyla aus, drehte aber gleichzeitig unruhig die Ohren nach vorne, als sie sah, wie aufgewühlt der graue Rüde war. Dabei war Cabezan normalerweise ein angenehmer Ruhepol… War etwas passiert? Jemand aus dem Rudel? Panik durchzuckte Ramyla kurz, bevor sie sich besann. Vielleicht war der Rüde auch einfach nur – verständlicherweise – vom Erdbeben verstört? Fragend und mit wachsender Unruhe blickte die bunte Fähe den Nebelgrauen an, der wirklich etwas konfus redete.
    Die anderen waren weg. Was bedeutete „weg“? Kische. Kische war hier… Aber sonst? Doch Ramyla kam nicht mehr dazu, nachzufragen, da bereits Sachi das Wort an sich gerissen hatte. Der Blick der Betawölfin bohrte sich in den Rücken der Schwarzen, doch sie bemerkte es nicht, sondern stellte sich sofort eifrig noch einmal vor, bekam einen Lachanfall und trug einfach ganz allgemein nicht wirklich dazu bei, dass Cabezan sich beruhigte.

    Ramylas bernsteinfarbene Seelenspiegel wanderten wieder zu dem Grauen und sie versuchte, seinen Blick festzuhalten.

„Cabezan… Weißt du etwas von den anderen? Irgendetwas? Von irgendwem?“

    In ihren Augen lag die hoffnungslose Bitte nach dem „Ja“, das sie nicht bekommen würde. Cabezan wusste genau so wenig wie sie. Und doch musste sie einfach fragen.

I just got to get it right
Before I make it wrong
Cause I'm breaking out and rising up
While the world is falling down.


    Ramyla lauschte in den anbrechenden Morgen, wie mit der Hoffnung, ein Heulen zu hören. Irgendetwas, das ihr gezeigt hätte, dass es ihnen allen gut ging… Irgendein Zeichen. Doch da war nichts. Oder?
    Doch.
    Irgendjemand war da – aber jemand Fremder.
    Angespannt wittere Ramyla. Es war eine Fähe, ebenfalls noch sehr jung. Vielleicht gehörte sie ja zu Sachi? Doch nein, die Gerüche der beiden Wölfinnen hatten nichts miteinander gemein. Auffallender als der Geruch waren jedoch die leisen Laute, die an Mylas Ohren drangen. Vorhin hatte es wie ein verzweifeltes, ersticktes Jaulen geklungen, auch jetzt klang es, als würde einem Tier die Luft abgeschnitten werden. Oder spielten ihr die morgendlichen Geräusche einen Streich?

„Da ist irgendjemand…“

    Murmelte sie, mehr zu sich selbst, nahm dann kurz entschlossen beide Welpen gleichzeitig an der Nackenfalte und erhob sich. Sie war eindeutig schon zu lange hier untätig herumgelegen! Jetzt sah sie erst einmal nach, wer da noch war und dann… würde sie die anderen suchen. Und finden.
    Ramyla trat an Sachi vorbei und streifte Cabezan mit einem kurzen Blick, der ausreichte, um dem grauen Rüden zu vermitteln, wie froh sie bereits war, ihn und Kische in Sicherheit zu wissen. Bei einem anderen Wolf wäre sie sich nicht sicher gewesen, ob er es durch einen einzigen Blick verstand, aber bei Cabezan… war das irgendwie anders. Es war nicht so, dass eine besondere Freundschaft zwischen ihm und Ramyla bestand, vielmehr wusste sie um die Feinfühligkeit Cabezans. Myla war eben doch eine gute Beobachterin und vor allem kannte sie ihr Rudel.
    Dann wandte sie den Blick nach vorne und schritt entschlossen voran. Es tat schon gut, einfach mal irgendetwas zu tun. In diesem Fall, nachzuschauen, wer sich da noch im Gebiet der Heaven Wolves aufhielt.

    Nicht lange brauchte die bunte Fähe dem Geruch und den leisen, erstickten Lauten zu folgen, bis sie eine dunkle Wölfin erblickte, die sich verzweifelt hin und her warf. Anscheinend hatte sie sich irgendwo verfangen. Gerade noch rechtzeitig fiel Ramyla ein, dass sie der Fremden besser nicht einfach so etwas zurief solange sie noch die Welpen im Fang trug. Also trat sie näher an die Wölfin heran, legte die zwei Kleinen so behutsam wie möglich dicht vor sich ab und hob dann wieder den Kopf.

„Hey… hey, ganz ruhig!“

    Ihre Stimme war nicht laut, um die andere nicht zu erschrecken, aber trotzdem eindringlich. Die junge Wölfin schien ein… Halsband zu tragen. Für einen Moment durchzuckten unschöne Erinnerungen die bunte Fähe, die sie jedoch verbissen verdrängte. Einfach ruhig bleiben. Auch wenn ihr Rudel in Gefahr, vielleicht auch Mitglieder tot waren… Ruhig bleiben. Einfach ruhig bleiben, verdammt!



[bei Sachi & Kade, mit den Welpen, Cabezan kommt mit Kische(?) hinzu ||
hört Cheza || läuft zu ihr || versucht, sie zu beruhigen ||
die ganze Zeit Sorgen um das Rudel]

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Raziel


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BeitragThema: Re: Kapitel 5 - Neues Leben   Mo Okt 03, 2011 3:00 am

Blut tropfte aus den Fängen den schwarz braunen Rüden, es war noch frisch und dieses Blut stammte aus einem Wolf der eins ein Rudelmitglied war. Einer Fähe, die seinem Alpha sehr viel bedeutet doch nun. Doch nun war sie tot und das hatte er vollbracht. Er hatte sie ermordet, was blieb ihm aber übrig? Sie war schwach und sehr schwer verletzt und sie hatte Wunden, Wunden die sie schwer belasteten. Sie verspürte auch Schmerz, schmerz der sie quälte, der grausamer als der Tod war.
Was würde man wählen den Schmerz oder den Tod?
Raziel würde sich für den Tod entscheiden, er ging schnell und war nicht so grausam. Denn Tod konnte man als eine Erlösung vergleichen und nicht als eine Strafe wie die anderen es taten.
Der Tod war Raziel willkommen, doch eines musste man wissen nicht jeder Wolf grüßte den Tod wie einen alten Freund. Manche haben vom Tod Angst, der Tod ist wie der schwarze Mann er holt dich und gibt dich nie wider her.

Was nach dem Tod passierte was nach ihm geschehen würde, wusste niemand es war eine Überraschung. Eine Art Überraschung aber nicht welche wo man laut rufe „Suprise!“, das wäre aber mal was anderes. Doch der Tod war geheimnisvoll und mysteriös was nach dem Tod einen erwartet wusste niemand. Manche glauben sie kommen in den Himmel andere in die Hölle.
Gibt es überhaupt die Hölle und den Himmel? Gibt es Götter? Oder all ein Aberglaube? Niemand wusste es und es würde auch ein ewiger Mythos sein, eine Legende, wo man nicht weiß ob sie war oder falsch ist. Das schlimmste war das Raziel gerade jetzt einen umgebracht hatte, selber hasste er sich dafür. Er hatte jemanden umgebracht nach all den Jahren landete wider ein Wolf in seinen Fängen. Er hatte jemanden umgebracht, schon wider.
Warum musste der Tod in so schnell einholen war etwa der Traum den er neulich hatte eine Art Vorahnung.

Hatte der Tod ihm etwa schon vorher angekündigt dass er jemanden umbringen würde. Hatte er sich etwa selber als den Tod gesehen in die Gestalt eines Monsters? Oder alles nur ein Traum? Jedenfalls war klar das Raziel sich bei diesem Traum fast ins Fell gemacht hatte.
Solch ein Albtraum würde er nie wider haben, wenn dann würde er sich wirklich ins Fell machen.
Der Rüde ging vor der kleinen Gruppe her, die Wölfe die noch übrig waren. Was war mit den anderen? Haben sie überlebt? Wo sind sie? Was würden sie tun, wenn niemand anderes als sie überlebt hatte? Wie würden sie weiter leben? Wie würde Raziel ohne seine Familie weiter leben? Ohne Sakura? Schmerz brennender Schmerz breitet sich aus im Inneren des eins so frohen Rüden.
Er war innerlich verletzt, es war als ob man ihm auf grausamer Weise ein Teil rausgerissen hatte.

Er füllte sich vollkommen leer an, er war nicht mehr Ganz es fehlte einfach ein Teil von ihm. Seine Familie, seine Freunde, seine große Liebe. Alles weg, nur wegen diesen Erdbeben. Alles weg und kein Funke Hoffnung…Blieb ihm nun die Gruppe ein Teil des Rudels, ein Teil seiner Familie.
Wenigsten ein Teil als gar nichts. Innerlich war er froh, dass er nicht alleine sei, dass er nur noch sie hatte.
Vielleicht bestand doch noch Hoffnung, vielleicht haben ein paar überlebt. Sie mussten hier raus, sie mussten hier raus und es raus finden. Sie mussten alles dran setzen, diesen Tunnel der ihm Arsch der Welt lag endlich raus zu kommen. Doch nun kam was Raziel sich nicht erhoffte, zwei Wege.
Eine nach Links der eine nach rechts. „Verdammter Bockmiste.“ Kam es aus dem Maul des Rüdens. Sie saßen in der klemme und noch dazu hatten sie eine Zecke an ihnen haften.
Raziel hatte gar keinen Bock auf diesen kleinen pelzigen Zwerg und dazu hatte er noch gar keinen Peil, wo sie gerade waren. Sollte Raziel einfach raten und auszählen? Raziel schaute kurz giftig zu dem schwarzen Fuchs und bleckte diesem die Zähne entgegen „Halt du dich lieber zurück, Zwerg. Sonst landest du noch auf meine Speisekarte.“ Der Rüde hob seine Nase und schnüffelte mal da und mal da, seine Nase war noch voller Staub und wollte wohl nicht ihren Dienst machen.

Man könnte sagen seine Nase war ihm Urlaub. Toll, das war ja gar praktisch in dieser verzwickten Situation nun hieß es seinen Bauchgefühl vertrauen. Dieser jedoch knurrte manchmal und rief „Hunger! Hunger! Fütter mich!“ das alles passte ja ganz gut zusammen.
Sie hatten eine Zecke an der Backe, sie hatten einen toten Wolf der gerade vermodert, sie hatten einen Alten Opi, einen „Ach Halts Maul, wir schaffen es eh doch nicht“ Wolf oder auch „Ist mir egal was du sagst“ Wolf und eine „Alles wird gut ich helfe“ Wolf da. Besser kannst ja nicht werden. Raziel schaute kurz zu dem rechten Tunnel. Links oder Recht? Links…nein Rechts…Nein doch Links….Ach scheiß drauf…RECHTS!“ Raziel schaute zu den anderen und blickte kurz zu allen, sie mussten durchhalten egal welche Schmerzen sie gerade hatten.
Denn auch selber hatte er Schmerzen, die wie Feuer in seinen Glieder brannten. Nun hieß es durchhalten…und verlaufen, wenn man es leise hinzufügt.
Zu stur war der Rüde und vertrauen tat er auch dem Fuchs nicht. „Wir gehen rechts.“ Und mit noch meist schmerzlichen Bewegungen ging der schwarz Braune Rechts.
Die Gruppe war sie Hensel und Gretel, die sich ihm tiefen Wald verrieten und nun fehlte nur noch die böse Hexe, die sie messe und verspeisen wollte.

[mit der Gruppe unterwegs / motzt Vaki an / sagt sie sollen nach Recht gehen/ Geht nach Rechts]

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Cabezan


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AMSELN FLIEGEN TIEF

BeitragThema: Re: Kapitel 5 - Neues Leben   Do Okt 06, 2011 7:02 am

Oh Gott, oh Gott, oh Gott, oh Gott! Er musste sich doch beruhigen! Was hetzte er sich denn schon wieder? Cabezan konnte Druck eben nicht sonderlich gut ausstehen, aber er machte sich selbst die ganze Zeit welchen. Er benahm sich so unlogisch das es schon extremst peinlich war. An ihm war einfach alles peinlich, wahrscheinlich hatten seine Geschwister ihn deswegen so behandelt. Ja, warum hätte man ihn denn auch nett behandeln sollen wann er doch so ein Taugenichts war! Nein nein, es war gar nicht gut. Gar nicht gut. Er musste einfach aufhören sich selbst zu beschimpfen und sich zusammenreissen. Dann würde alles klappen wie am Schnürchen und alle wären happy.
Sachi, die Neue schien sowieso schon irgendwie von Freude zu überquellen. Ihr Hüpfen störte Cabe nicht sonderlich doch fand er es doch ein wenig verwirrend. Naja, was war für den Nebelgrauen denn nicht wirr! Ein ein wenig irritiertes Lächeln legte sich auf seine Leftzen während er kurz die Jungfähe anblickte, die ihm breit grinsend ihren Namen hervorposaunte.

"Ähhh, ja. Sachi, also. Öhm. Sachi."

Wiederholte er ein wenig aus der Bahn geworfen und schüttelte dann schnell seinen Kopf um seine Gedanken an den richtigen ort zu rütteln. Doch der kurze Blick zu Kische, die sich immernoch stumm im hitnergrund hielt brachte wieder alles durcheinander und der Kopf des Vierjährigen kochte. Nur schwer konnte er die nougatfarbenen Augen von der hübschen Fähe abwenden und zurück zu Sachi blicken die plötzlich auf ihn zugesprungen kam und ihre Schnauze vorstreckte. Verschreckt zuckte Cabezan zurück, seien Ohren verwirrt ein wenig anlegend. Was zum Teufel? Sachi hatte ja fast seine Schnauze abgeschlabbert! Was musste jetzt Kische denken? Oh Gott, warum musste ihm nur immer soetwas passieren. Cabe schluckte und ein leicht bedeppertes Grinsen glitt auf seine Züge während man förmlich sehen konnte wie verstört der Arme war. Es war einfach zu viel für ihn. Wenn Kische doch bloß auch hierhin kommen würde! Er wollte sie zwar nicht zwingen aber es war traurig das sie am Rudelleben kaum teilnahm. Doch Sachi störte wieder seine Gedankengänge in dem sie weiter an Cabezans Komplexen rührte.

"Lu-Lu-Lustig? I-Ich? Ähm. Wieso?"

Fragte er hilfesuchend zu Ramyla blickend. Gott, Gott, Gott. Warum dachte er immer Gott? Dummer Gott, er schlich sich einfach so ungefragt in seine Gedanken. Gott. Schon wieder!
Kein Wunder das alle Fähen ihn für behindert hielten, er hielt sich ja selbst für einen! Jetzt wollte er versinken. Hier und jetzt. Warum musste Kische nur dies alles mit anhören? Und er wollte sich doch gut benehmen, wenn sie gerade da war! Dann bemerkte das Amselherz die bernsteinfarbenen Seelenspiegel Ramylas, die seine zu suchen schienen und er wandte sich ihr zu. Sein herz kam langsam zum Ruhestand, während er versuchte die immernoch zappelnde Sachi zu ignorieren. Leicht fragend verdrehte er leicht den Kopf und blickte die Beta aus seinen Nougataugen an.

"Nein, ich glaube nicht.. Also. Es tut mir Leid! Oder warte. Doch. Ich glaube Raziel ist doch mit Samir und eingien anderen ins Gebirge gelaufen! Gott. Ich hoffe es g-geht ihnen gut."

Er schluckte leicht und wandte sein Haupt in Richtung des Gebirges. Er wollte Myla trösten, ihr irgendwie Hoffnung schenken. Doch brauchte er sie eigentlich selbst. Die Wölfe waren einfach verschwunden. Waren wirklich nur Myla, Kische, Kade, die Welpen und er geblieben? War Blake vielleicht tot? Waren sie alle vielleicht tot? Allein beim gedanken daran durchrüttelte Cabezan kurz ein sachtes Zittern. Nein, er durfte nicht so denken.

"Nein, ich meinte... Es geht ihnen bestimmt gut, Myla! Sie sind da draussen, irgendwo."

Er lächelte zaghaft und seuftzte leicht, seine Augenlider schließend. Langsam beruhigte er sich während die Morgendämmerung ansetzte. Er ließ den Tag kurz noch einmal auf Revue passieren und wunderte sich wie schnell ein idyllischer Ort zu einer Hölle auf Erden werden konnte. Aber nun gut, Hölle war ein realtiver Betrachtungspunkt.
Cabezan hatte gelernt, dass in jeder Hölle ein Stückchen Liebe und Himmel ist. Das in dem Teufel selbst ein heiliger Kern ist. Egal wo man suchte, überall konnte man Heil für seine Seele finden. Man musste nur suchen und seine Augen offen halten für alle kleinen Details. Denn die nebensächlichen Details waren es, die die Seele erwärmten. Apropos Augenoffenhalten! Mit einer sanften Bewegung schlug das Teufelskind die Augen auf und blickte zu Ramyla die etwas murmelte. Er mochte sie, die Beta. Sie hatte ihren Rang verdient und machte ihre Aufgabe einfach toll. Er wusste das er nicht so denken durfte, doch falls Blake doch nicht wieder auftauchen würde, dann würde er Ramyla als neue Alpha akzeptieren. Ihren Blick beantwortete Cabezan nur mit einem leich traurigem Lächeln und blickte ihr nach wie sie der fremden Stimme folgte. Traurigkeit. Wieder das alte Schema. Wie schnell man darein zurückfallen konnte!


{ Myla & Sachi (& Kische) }

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Blake


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BeitragThema: Re: Kapitel 5 - Neues Leben   Fr Okt 07, 2011 9:33 am

    Mittlerweile mit Kovus ganzen Gewicht an seiner Seite, stapfte Blake tapfer voran. Blake verdrehte die Augen, als Mika mal wieder seine ironischen Worten, gegenüber Kartane aufblitzen ließ. Er ging weiter und beschloss, erstmal nicht auf den Altwolf zu reagieren, der sich hinter seinem Rücken die Seele aus dem Leib plapperte. Dafür das Mika ja ein ach so böser und kalter Wolf war, hatte er allerdings einen ziemlichen Redefluss. Seine Wortwahl zeugte von schlechter Kindheit. Blake hatte tatsächlich ein Bild vor Augen, wie Mika fröhlich und mit blutverschmierten Fang über seine toten Familenmitglieder hüpfte und dabei noch eifrig mit der Rute wedelte und kläffte. Was für ein göttlich, widerlicher Anblick. Gut, dass es nur Einbildung war.
    Blake fiel auf, dass Mika nun wohl auch Neerajas Ziel war, so wie sie über ihn herzog. Bei dem letzten Kommentar mit den spröden Knochen würde es wohl nicht bleiben, aber das machte dem Grauen nicht fiel aus. Das nahende Pfotengetrappel ließ ihn den Kopf zur Seite wenden. Erfreut sah er, dass Neera sich an seine Seite gesellte und ihm dazu noch ein aufmunterndes Lächeln schenkte. Der Graue pendelte kurz leicht mit der Rute, ehe er sich wieder auf den unebenen Weg neben dme Flusslauf konzentrierte. Auch jetzt konnte Mika seinen Fang nicht halten.

    "Mika, so weit ich weiß kann man auf etwas, dass bereits am Boden liegt, nicht aufsteigen. Und dies sind nun meine Methoden, nicht deine, liebster Halbwolf.",

    sprach er klugscheißerich und tappte mit Kovu und Neera an seiner Seite weiter. Mika schien nun wirklich schlechte Laune zu haben und darüber freute Blake sich. Normalerweise erfreute er sich nie an dem Leid anderer Wölfe, doch bei Mika war es doch wieder etwas völlig anderes. Alleine schon, weil er kein reiner Wolf war, dieser kleine Bastard. Die Zukunft für die Truppe sah nicht gerade rosig aus. Blake war so ziemlich alleine und verfiel langsam in eine depressive Stimmung, was er mit Wortgefechten gegen Mika relativ leicht überspielte. Trotzdem war der Blick leer und wirkte kalt, seine Rute war nicht mehr stolz aufgestellt. Aber was erwartete man? Jahrelang hatte er nach Samir gesucht und dann hatte sein Bruder ihn gefunden ... und nun war alles fort? Unglaublich. Das Leben war einfach ... unglaublich.

    "Von wo kommst du her, Neeraja?"

    Blake brach das Schweigen, um die tristen Gedanken zu vertreiben. Sein leerer Blick lag auf Neeras braungrünen Augen, die gut mit ihrem Wildfarbenen Pelz harmonierten. Sie war ein Wolf, der offenbar perfekt für das Rudelleben geschaffen war: Charakterstark, körperlich gut gebaut und doch freundlich. Seine Neugierde auf die Braune wuchs langsam und er zuckte leicht mit den Ohren, während Kovus Blut weiterhin seinen Weg durch Blakes graues Fell fand.


[Läuft, redet mit Mika || Mit Neera und Kovu an der Spitze, redet mit Neera]

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Shakey liebt die Milkakuh und das Kartane ♥️.
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BeitragThema: Re: Kapitel 5 - Neues Leben   Mo Okt 10, 2011 12:03 am

Anscheinend hatte sich die lebensfrohe Jungfähe nicht geirrt. Denn die junge Mutter packte beide Welpen und tapste in die Richtung aus der sie die Geräusche wahrgenommen hatte.
Hin und her gerissen sprang Sachi in die Richtung von Myla und zurück zu Kade, Cabezan und Kische.
Das war alles ja sooo aufregend! Die Gedanken wirbelten wie ein Sturm in ihr auf und sie jippste freudig. Noch bevor sie eine Entscheidung treffen konnte, riss die Frage von Cabe sie aus den Gedanken: >Lu-Lu-Lustig? I-Ich? Ähm. Wieso? <
Auch wenn er sie schon längst gestellt hatte, so schien das halbe Kind sie erst jetzt wahrzunehmen. Mit einem vor Freude und Aufregung überquellenden Blick wandte sie sich mit dem vor Energie strotzenden Körper an den Rüden. Vor lauter Freude zitterte sie regelrecht am eher dünnen Leib.

„Warum bist du lustig.“, wiederholt sie für einen sehr sehr kurzen Moment nachdenklich. Dann sprang sie wider kichernd um ihn, schien nicht zu bemerken wie kirre sie ihn damit machte.

„Das ist aber eine simple Frage.“, flötet sie hervor. „Du bist so.. so lustig eben, weil du angelaufen kommst und voll verwirrt und aus der puste alles raus spuckst was dir wohl gerade durch den Kopf geht.“

Endlich blieb sie stehen. Die Rute schwenkte wieder munter hin und her und sie musterte seine Gesichtszüge, die sich durch das Fell zeichnete.

„Du scheinst nie so ganz sicher zu sein was du sagst und das macht dich lustig.“

Die Schnauze wurde besserwisserisch hoch und runter geruckt, das Wangenfell wippte im Takt.
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BeitragThema: Re: Kapitel 5 - Neues Leben   Di Okt 11, 2011 9:54 am

Für einen kurzen Momentlang schien es so als würde der jungen Fähe schwarz vor Augen werden, doch im nächsten Moment packte sie wieder dieser stechende Schmerz in der Lunge. Cheza rankte nach Luft und ihr sehnlicher Schrei wurde dabei immer leiser. „Warum musste es erst soweit kommen?“ Cheza probierte sich selbst etwas abzulenken während sie noch immer wild probierte den Ast zu entkommen. „Jetzt weis ich es wieder… ich bin doch an allem Schuld gewesen… wie kann ich es nur wagen den Gedanken verdrängt zu haben.“ Im selben Moment erschien eine braune Gestalt.

Ruckartig hielt Cheza inne. Ihr Nackenfell stellte sich auf und ihr Nasenrücken kräuselte sich bis zum äußersten wenn auch nur ein leises Knurren durch ihre Kehle floss. Sie sah zwar dass sie etwas im Maul hatte, deutete diese jedoch eher auf eine Beute. Cheza war so in sich gefangen das sie erst jetzt bemerkt hatte, das dieses Wesen tatsächlich mit ihr Sprach. Nun doch etwas verdutzt über die ganze Situation probierte Cheza sich etwas zu beruhigen und doch gleichzeitig sich von dem Ast zu befreien.

„Ihr sprecht meine Sprache?“ gab cheza von sich während sich ihre Muskeln immer weiter anspannten. Ihre hellfarbenen Augen ließen die bunte Gestalt keine Sekunde aus den Augen, selbst das Zwinkern probierte Cheza zu unterdrücken, sie sah eine Bedrohung denn immerhin war Cheza an diesem verdammten Ast gefangen und schaffte es bis jetzt immer noch nicht sich davon zu lösen, immer wieder rutschte die Schwarze Fähe nach oben um nicht ganz zu ersticken.

„Bleib mir ja fern wenn du am Leben bleiben möchtest, ich warne dich…“ Erneut ließ sie ein leises Knurren ertönen, Cheza hatte ja so was von keine Ahnung wer vor ihr stand und das es gewisse Regeln gab, sie war so blind und betäubt vom Schmerz gewesen das sie vermutlich auf alles los gehen würde was sich ihr in den Weg stellte.


[Bei der Gruppe von Ramyla | unterhält sich mit Ramyla | ist mit der ganzen Situation überfordert]
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Cabezan


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AMSELN FLIEGEN TIEF

BeitragThema: Re: Kapitel 5 - Neues Leben   Do Okt 13, 2011 4:45 am

Die Augen mit einer Farbe von sanftem Nougat wanderten hinauf zum Himmel, an dem die Sterne immer blasser wurden. Die dunkle Tintenschwärze der Nacht schwand von Augenblick zu Augenblick immer mehr, doch genauso wuchs die Sorge in Cabezans Herzen. Wo waren die Anderen bloß, wo war das Rudel? Wieso wurde es ihm genommen, wenn er es doch gerade erst bekommen hatte? Sie waren seine Familie geworden, die Heaven Wolves. Und jetzt? Was würde jetzt passieren? Ein kleiner Seuftzer englitt seinen Fängen während seine Augen sich an den feinen Strukturen einer Schleierwolke am Himmel der Morgendämmerung erfreuten und verloren.
Was würde aus den Welpen werden? Klar, sie waren unversehrt davongekommen, doch was war mit ihrem Vater, Samir? Der Nebelgraue mochte den dunklen Bruder Blakes für seine ruhige und ernste Art, auch wenn er ihn nicht als einen Freund bezeichnet hätte. Auch Raziel, Namid, all die Anderen...Weg. Wo, oh nur wo waren sie denn bloß? Er löste sich endlich von dem Himmel und wandte sich zurück zu Sachi, die irgendwie fehl am Platze schien. Nein, nicht dass sie sich so benahm. Es war eher so, dass sie für Cabezan nicht ins Bild passte. Die Katastophe, niemand wusste wo die Anderen waren und dann plötzlich so eine lebenslustige fremde Fähe. Es war einfach seltsam. Sachi zitterte ja regelrecht, so voll war sie von Energie! Blass lächelte er sie an.
Wenn er eben aufgedreht gewesen war, dann befand er sich jetzt in der gegensätzlichen Phase.
Abgekühlt und erstarrt. Was war denn nur bitte passiert? Leicht drehte er seine grau bepelzten Lauscher ein wenig zurück und schüttelte leise Lachend seinen Kopf. Unsicher, Schüchtern und doch niedergeschlagen.

"Äh, ja. Da hast du wohl recht. Ich bin bei soetwas nicht sonderlich gut."

Mit seiner Vorderpfote kratzte er verlegen auf dem Waldboden herum und runzelte seine hellgraue Stirn ein wenig. Ja, er war wohl urkomisch mit seinem peinlichen Benehmen. Andere sagten es ihm vielleicht nicht weil sie genug Feingefühl hatten, doch diese Jungfähe nahm eben kein Blatt vor den Mund und bestäigte Cabezans Gedankengänge.

"Du scheinst dir aber - ähm - ganz sicher zu sein, richtig?"


Er lächelte ihr schwach zu, im Mometn nicht in der Lage dazu sich zu schämen. Alles war so seltsam. Ein schlechter Traum. Ja, das musste es sein.


{ bei Sachi }
sry, das der so mieß ist. meine Schulter ist verkrampft, stress usw. ._.

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Behind my smile is everything you’ll never understand.
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Kapitel 5 - Neues Leben

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